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Um die Firma zu verteidigen Weinstein verklagt eigenes Unternehmen

Nach den Enthüllungen um Filmproduzent Harvey Weinstein hat dieser offenbar einen Plan: Er will sein eigenes Unternehmen verklagen, um so an sensible Dokumente zu gelangen - und Frauen keine zu hohen Vergleiche zahlen zu müssen.

Harvey Weinstein hat einen dramatischen Schritt unternommen, um sich selbst und das von ihm gegründete Unternehmen zu verteidigen - er hat The Weinstein Company (TWC) verklagt. Das berichtet das US-Klatschportal "TMZ". Der 65-Jährige reichte demnach eine Klage gegen TWC ein, um Zugang zu Aufzeichnungen zu erlangen, mit denen er sich und das Unternehmen gegen eine mögliche Haftung gegenüber Frauen verteidigen kann. Diese hatten wiederum die Firma verklagt, weil sie angeblich von Weinsteins raubtierhaftem Verhalten gewusst haben soll.

In Weinsteins Klage heißt es laut "TMZ" weiter, dass Weinstein Zugriff auf alle E-Mails von und zu seinem Account haben möchte. Mithilfe dieser Dokumente wolle der gestürzte Produzent das Unternehmen davor bewahren, "ungerechtfertigte Vergleiche" auszahlen zu müssen. Er behauptet, "in einer einzigartigen Position" zu sein, um Einblicke zu gewähren, und um seine E-Mails weiter zu erklären und in einen Kontext zu setzen.

Als einer der größten TWC-Aktionäre behauptet der 65-Jährige außerdem, dass das Geld, das bislang für Vergleiche ausgezahlt wurde, im Wesentlichen aus seiner eigenen Tasche kam. Zuvor hatte unter anderem die Schauspielerin Dominique Huett die Weinstein Company wegen Komplizenschaft verklagt.

Quelle: ntv.de, ftü/spot

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