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"Dschungelcamp" - Tag 5 Mutter Blamage und die "IDIOTEN"

Daniela holt NULL Sterne, die ersten Camper sind maximal stoned und neue Sprachen entstehen. Es fällt Kafkas Name und Bohnenwasser reinigt die Seele. Bis auf eine: Die plant gerade - VORSICHT - den ganz großen Coup!

"Ich kann meinen Kindern jeden Tag zeigen, wie es geht, seine Ängste zu überwinden", sagt Daniela vor ihrer Dschungelprüfung. Daniela, Sekunden später: "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" Sie lesen richtig, Abbruch nach nur wenigen Augenblicken. Deutschlands "meist gehasste Frau" ereilt an Tag 5 im Camp eine Panikattacke beim Anblick zweier Schlangen. Die Tierchen sind zwar gefühlte hundert Meter von ihr entfernt und chillen ihr Leben, wie die steilen Millennials heute zu sagen pflegen, aber es soll ja Schlangen geben, die schneller als zwanzig Geparden auf Speed sind! Außerdem liegen in dem "Ge-Fahrstuhl", den die eine Schlange nehmen muss, um zur anderen zu gelangen, riesige Haufen Pansen! Ein Anblick, den die Null-Sterne-Bringerin in die Verzweiflung treibt.

"Wie können die Zuschauer sich nur daran ergötzen, jemanden leiden zu sehen?", weint Daniela drauf los und schiebt mit feinstem theatralischem Nachdruck hinterher: "eine MUTTER leiden zu sehen?" Ja, sie war in dem bösen Pansen-Fahrstuhl "ganz alleine" und die Zuschauer - "diese Idioten" - geben jeden Tag 50 Cent für sie aus. Aber diese Panikattacke, die war wirklich so schlimm, dass die Leidende sie nur überwindet, indem sie ganz viel redet: "Oh Gott, ich kriege mich gar nicht weiter ein!"

Das denken sich auch die hungrigen Mäuler als Mutter Blamage zurück ins Camp trottet und die sternenlose Botschaft verkündet. Jeder hat tierischen Knast; so mancher "würde jetzt sogar Katzenfutter fressen", aber wenn die Daniela eben Schlangenangst hat! Doch hey, Danni, "du hast es probiert!", wird sie von komischen, positiven Menschen aufgebaut. Ja, ähm, NEIN!?!

Der geschickte Schachzug der Daniela B.

Das Verhalten der Daniela B. irritiert inzwischen so ziemlich alle. Der Klavierspieler wundert sich über die "Opferhaltung", in der sie sich "suhlt" und die Venusfalle über ihre bemerkenswert häufigen Tränenauftritte, denn "zu weinen, das sei selbst für einen Schauspieler etwas sehr Intimes". Doch, was wissen wir - "die Idioten" - schon!? Wir haben keine Ahnung, ob sie sich nicht vielleicht die ganzen letzten Wochen heimlich mit Til Schweiger, unserem deutschen Joaquin Phoenix, getroffen hat. Oder vielleicht coacht sie auf Malle längst im Untergrund erfolgreich den ganzen Reality-Nachwuchs? Alles scheint bei "der Mutter meiner Kinder" möglich - alles.

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Erster Schachzug, um beispielsweise einen astreinen Coup in einem Dramedy-Cast zu landen: Wenn man selbst absolut gar nichts geleistet und zum Beißen rangeschafft hat, sich lauthals echauffieren, dass die anderen vor lauter Knast anfangen, das Bohnenwasser zu saufen. Das kommt super! Für solche Aktionen lieben einen die Leute einfach!

Eine neue Sprache im Dschungel

DAS WAR TAG 5 IM DSCHUNGELCAMP

Helden des Tages: Sonja und Daniel, die DanielasTheater ertragen müssen.

Zitat des Tages: "Das sind doch Idioten!" (Danni über die Leute, die sie in die Prüfung wählen.)

Linguist des Tages: Marco Cerullo erfindet eine neue Sprache – Cerullisch.

Anwaltsgehilfe des Tages: "Zwenn" berät im wendlerischen Rosenkrieg.

Erkenntnis des Tages: Elena glaubt, Danni spielt nur eine Rolle. IRRTUM.

Zur nächsten Prüfung müssen erneut: Danni und Elena.

Tag 5 ist aber auch ein Tag der tiefen Verzweiflung. Marco wird bewusst, dass er in der Vergangenheit zu seiner Mutti sehr oft sehr böse war. Der ehemalige "Hauptschüler" war auch dem Feuerwasser verfallen. Doch allmählich, im untergehenden Licht der australischen Abendsonne, fördert dieses so verhasste Digital Detox auch Wunderschönes zutage. Wir hören eine ganz neue Sprache - Cerullisch: Und die klingt so: "Weissteja, datwarhartweissu, dievergangenheitischschwör, weissewasichmeine - HARTE ZEIT!" Ja, klar, Marco, Love! Und Props für dich, Digga!

Derweil geht "Zwenn" ob der Abwicklung nach dem wendlerischen Ehe-Aus das Klappmesser in der Hosentasche auf. Claudia, wir erinnern uns, pleite und insolvent, wohnt in ihrer eigenen Florida-Butze im Gästezimmer, während der Wendler mit seiner Laura in dem von ihr eingerichteten Wohnzimmer auf dem Sofa lümmelt und Teletubbies guckt. Ist das gerecht? Oder wie "Eleeena" fragen würde: "Wo ist die Fairness geblieben?"

Kein Ehevertrag, keine Abmachungen. Hallo, wo bleibt der Unterhalt, will Ottke wissen. "Anwalt, SOFORT Anwalt", rät er ihr und könnte sich in diese "respektlose Unmenschlichkeit richtig reinsteigern". Mensch, Claudia, du kriegst "von allem die Hälfte, (...) jeder Furz ist dein!" Aber Mooooment: So ein Leben als Sugar-Daddy ist oft kostspielig!

Legat, Kafka und 50 Cent

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Linguist Marco ist sehr sanftmütig.

(Foto: TVNOW)

Während die einen Yoga machen, gehen Anastasiya und Raúl erfolgreich auf Schatzsuche, wo ihnen das Leben eine Zitrone gibt. Und dann, ja dann, steht wieder eine Nachtwache an, wo Reality-Vollblut Daniela zur nächsten Stufe warmläuft und vor der geschockten Claudia schonungslos auspackt: schlimmer Vater, Mutter verdroschen, "Faible für Türsteher", als "schwarze Witwe" beleidigt, 36 Jahre alter Vater mit 'ner 16-Jährigen reingehauen (hier muss Claudia schlucken), sich "selbst verletzt", "Borderline" gehabt, einen "Seelenverwandten" gefunden und hach ja, "ich könnte schon wieder heulen".

Daniel und Sonja versuchen wirklich alles, damit der Zuschauer sich ihrer erbarmt und nicht mehr 50 Cent für einen Daniela-Anruf investiert. Sie drohen sogar damit, Legat Kafka lesen zu lassen. Aber erstens dreht Kafka gerade als Gregor Samsa mit Florian Silbereisen auf dem Traumschiff und zweitens kann Legat nicht deutlich lesen. Deswegen: Danni wieder in die Prüfung! Und als Sidekick Elena, die Arme.

Was sonst noch geschah:

Der süße Prince fühlt sich "lost" und glaubt, wegen seiner Bisexualität "nicht ganz koscher" zu sein und "keine Liebe empfinden zu können" und Elena wünscht sich ein zweites Kind. So mancher wirkt inzwischen maximal stoned. Der Trödelfuchs jedoch muss irgendwelche Baumrinde geraucht haben! Schiebt der gerade tatsächlich den Tripp, der 14 Uhr Sendeplatz seiner Schrottshow könnte in die Primetime rutschen - also vom Tag in den Abend. Aber wie wir gelernt haben, ist es nicht immer abends, wenn es dunkel ist und Tage sind nicht immer ganz helle. Wie die "Idioten", die für Daniela anrufen. Tag 5 endet mit einem cerullischen Wort, das für mehr Verständnis steht: "Weisswasischmeinschwör."

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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft bis 25. Januar täglich bei RTL und ist jederzeit bei TVNOW abrufbar. Weitere Informationen zur Sendung und zur Spendenaktion gibt es auch bei RTL.de.

Quelle: ntv.de