Politik

Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 22:19 Selenskyj: Ukraine steigert Drohnenproduktion "erheblich" +++

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betont die Bedeutung von Drohnen für die Verteidigung seines Landes gegen den russischen Angriffskrieg. "Drohnen sind die 'Augen' und der Schutz an der Front. (...) Drohnen sind eine Garantie dafür, dass Menschen nicht mit ihrem Leben bezahlen müssen in Fällen, in denen Drohnen eingesetzt werden können", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Die Ukraine sei dabei, die Produktion der unbemannten Objekte "erheblich" zu steigern. "In jeder Brigade fragen die Kämpfer als erstes nach Drohnen, elektronischer Kriegsführung und militärischer Luftverteidigung", sagt der ukrainische Staatschef.

+++ 21:31 USA kritisieren Angriffe auf ukrainische Donau-Häfen +++
Die USA verurteilen die russischen Angriffe auf für den Getreideexport wichtige ukrainische Häfen an der Donaumündung. Kremlchef Wladimir Putin sei die weltweite Ernährungssicherheit egal, sagt ein Sprecher des US-Außenministeriums. Die Angriffe führten zu einer weiteren Eskalation der globalen Nahrungsmittelkrise und hielten die Nahrungsmittelpreise hoch. Das sei "inakzeptabel" und eine Eskalation. Es treffe diejenigen, die besonders auf das Getreide angewiesen seien, und ukrainische Landwirte.

+++ 20:54 Ex-Oberbefehlshaber von Russlands Invasionstruppen ist tot +++
Der russische Generaloberst Gennadi Walerjewitsch Schidko ist "nach langer Krankheit" im Alter von 57 Jahren gestorben. Das meldet der Gouverneur der Region Chabarowsk, Michail Degtarew, auf Telegram. Schidko befehligte 2022 für mehrere Monate die russischen Invasionstruppen in der Ukraine. Im vergangenen Oktober wurde er durch General Sergei Surowikin, bekannt als "General Armageddon", abgelöst.

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 20:34 Deutsches Schiff durchquert ukrainische Gewässer +++
Mehrere Stunden nach dem Auslaufen aus dem südukrainischen Hafen Odessa durchquert das deutsche Frachtschiff "Joseph Schulte" erfolgreich den ukrainischen Teil des Schwarzen Meeres. "Ich kann bestätigen, dass das Schiff die ukrainischen Gewässer verlassen hat", teilt eine Sprecherin der Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Hamburg mit. Laut dem Schiffsinformationsdienst Marine Traffic fährt der Frachter aktuell in rumänischen Gewässern. Das Schiff unter der Flagge von Hongkong hat wegen des russischen Angriffskrieges zuvor anderthalb Jahre in Odessa festgesteckt.

+++ 20:16 Geistlicher berichtet: So setzt Moskau die orthodoxe Kirche unter Druck +++
Kyrill I. ist ehemaliger KGB-Agent, Moskaus Patriarch und Vertrauter von Putin. Er wies seine Priester im vergangenen Jahr an, für den "Sieg" über die Ukraine zu beten. Wer dem nicht nachkam, erlebt Repressionen - wie Ioann Koval, der nun in Antalya predigt.

+++ 19:37 China lobt "strategische Partnerschaft" mit Belarus +++
Bei seinem Besuch in Belarus lobt der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu die "umfassende strategische Partnerschaft" der beiden Länder. "Die Beziehungen zwischen Belarus und China haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich gestärkt und weiterentwickelt", sagt Shangfu der belarussischen Nachrichtenagentur Belta. Beide Länder hätten nun "wirklich brüderliche Beziehungen", fügt er hinzu.

+++ 18:48 Belarus beklagt Schließung von Grenzübergängen durch Litauen +++
Belarus reagiert verärgert auf die Entscheidung des Nachbarlands Litauen, zwei von sechs der gemeinsamen Grenzübergänge zu schließen. Es handle sich dabei um eine "weitere nicht konstruktive und unfreundliche Maßnahme" seitens der litauischen Regierung, erklärt der belarussische Grenzschutz im Online-Dienst Telegram. Die Grenzübergänge Sumsko und Tvereciaus sollen am Freitag geschlossen werden. Das Innenministerium in Vilnius hatte die Schließung Anfang August angekündigt und sie mit der Anwesenheit von Kämpfern der russischen Söldnergruppe Wagner in Belarus begründet.

+++ 18:13 Bericht über Flucht aus besetzten Gebieten - "Wenn sie die ukrainische Sprache hören, dann weinen sie" +++
Beschuss und russische Repressionen zwingen viele Ukrainer, ihrer Heimat den Rücken zu kehren. Oft tagelang dauert die Flucht vieler Menschen aus den russisch besetzten Gebieten auf die ukrainische Seite. ntv-Reporter Gordian Fritz spricht mit Betroffenen und Helfern.

+++ 17:43 Stoltenberg-Mitarbeiter bezeichnet Vorschlag zu territorialen Zugeständnissen als "Fehler" +++
Der Stabschef von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Dienstag mögliche Gebietsabtretungen der Ukraine ins Spiel gebracht. "Ich glaube, dass eine Lösung darin bestehen könnte, dass die Ukraine Territorium abgibt und im Gegenzug eine NATO-Mitgliedschaft erhält", zitiert die norwegische Zeitung "Verdens Gang" eine Aussage von Stoltenbergs Mitarbeiter Stian Jenssen bei einer Podiumsdiskussion in Arendal. Nun rudert Jenssen zurück. "Meine Aussage dazu war Teil einer größeren Diskussion über mögliche Zukunftsszenarien in der Ukraine, und ich hätte es nicht so sagen sollen", sagt Jenssen nun der "Verdens Gang". Die Aussage sei "ein Fehler" gewesen. Jenssen betont, dass die Ukrainer selbst zu ihren eigenen Bedingungen beurteilen müsse, zu welchen Bedingungen sie bereit ist, in Verhandlungen einzutreten, und worüber sie verhandeln möchte.

+++ 17:01 Ukraine: Bislang fünf russische Landungsboote außer Gefecht gesetzt +++
Die ukrainische Marine hat laut eigenen Angaben seit Beginn der umfassenden Invasion fünf russische Langsboote außer Gefecht gesetzt. Das teilt ein Sprecher der Marine im ukrainischen Fernsehen mit. Wie das Online-Medium Kyiv Independent berichtet, wurden im März 2022 bei einem ukrainischen Angriff auf den besetzten Hafen Berdjansk das Landungsschiff Saratow zerstört und die Boote Nowotscherkassk und Cesar Kunikov beschädigt. Das Landungsschiff, Olenegorskiy Gornyak, sei am 4. August bei einem Drohnenangriff über Wasser schwer beschädigt worden, als es am Marinestützpunkt Noworossijsk anlegte. Zu dem fünften Landungsboot äußert sich der Marinesprecher nicht.

+++ 16:23 Russische Drohnen treffen Getreidelager in Donau-Hafen +++
Seit Mittel Juli blockiert Russland Ausfuhren von Getreidefrachtern über das Schwarze Meer. Donauhäfen gelten als Ausweichroute. Diese werden zuletzt immer häufiger zum Angriffsziel der russischen Streitkräfte - wie jetzt im Hafen Reni.

+++ 15:51 Russland weist niederländische Journalistin aus +++
Die russische Regierung verweist die Moskau-Korrespondentin der Europa-Ausgabe des US-Nachrichtenmagazins "Politico", Eva Hartog, des Landes. "Eva Hartog hat Moskau sicher verlassen, nachdem die Verlängerung ihres Visums und die Übertragung ihrer Presseakkreditierung an 'Politico' von den russischen Behörden abgelehnt wurden", schreibt der Chefredakteur von "Politico Europe" Jamil Anderlini, in einer Erklärung. Zuvor soll Hartog vom russischen Außenministerium aufgefordert worden sein, das Land innerhalb von sechs Tagen zu verlassen. Der Fall der 35-jährigen Niederländerin ist der Nachrichtenplattform zufolge die erste bekannte Ausweisung eines ausländischen Journalisten aus Moskau seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vor mehr als 17 Monaten.

+++ 15:27 Bericht: Russischer Geheimdienst vereitelt Grenzübertritt ukrainischer Saboteure +++
Der russische Geheimdienst FSB hat der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge den Grenzübertritt von ukrainischen "Saboteuren" in die russische Region Brjansk vereitelt. Dabei seien vier Menschen getötet worden. Bereits am Dienstag war es Gouverneur Alexander Bogomas zufolge zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

+++ 14:54 Ukraine zeigt Aufnahmen von der Befreiung von Uroschajne +++
Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben die Ortschaft Uroschajne in der Region Donezk befreit. Auf Facebook veröffentlicht die 35. Marinebrigade nun Aufnahmen, die die Kämpfe um das Dorf zeigen. Uroschajne ist einer der Punkte, an denen die ukrainische Armee am weitesten in die verminten russischen Verteidigungslinien vorgedrungen ist.

+++ 14:18 Kiew: Russland arbeitet in Region Cherson an Propagandavideo +++
Russland arbeitet nach Angaben Kiews an einem Propagandavideo in der Region Cherson. Wie der ukrainische Generalstab mitteilt, soll der Clip über eine angebliche Niederlage "ukrainischer Saboteure" die sinkende Moral der Truppe stärken. "Angesichts der sinkenden Kampfmoral der russischen Besatzungstruppen gelingt es der feindlichen Führung immer häufiger, ihre Erfolge zu inszenieren", so der Generalstab in einer Mitteilung. Demnach soll das Video in der besetzten Stadt Kozachi Laheri stattfinden und zeigen, wie russische Streitkräfte angeblich 150 ukrainische Kämpfer in einem Kulturzentrum besiegen. Nach Angaben des Generalstabs dient das Gebäude tatsächlich der Unterbringung von rund 25 russischen Soldaten.

+++ 13:49 Ukrainischer Präsidentenberater fordert Ende jeglicher Kommunikation mit Russland +++
Mykhailo Podolyak, ein hochrangiger Berater des ukrainischen Präsidenten, ruft dazu auf, "jegliche direkte Kommunikation" mit der russischen Führung einzustellen, um "ein faires Ende des Krieges zu beschleunigen". Er sagt nicht, ob die Ukraine, ihre Verbündeten oder beide diesen Maßnahmen folgen sollten. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, der jetzt als X bekannt ist, forderte er außerdem "eine offizielle Änderung des Status Russlands in einen terroristischen Staat".

+++ 13:20 Russland begrüßt neuen deutschen Botschafter mit Vorwürfen +++
Der neue deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, ist vom russischen Außenministerium mit heftigen Vorwürfen gegen Deutschland begrüßt worden. Der bisherige FDP-Bundestagsabgeordnete übergab in Moskau im Außenministerium sein Beglaubigungsschreiben. Dabei habe die russische Seite den "konfrontativen und unfreundlichen Charakter" der deutschen Politik in den bilateralen Beziehungen bemängelt, teilt das Ministerium mit.

+++ 12:51 Chinesischer Verteidigungsminister trifft in Belarus ein +++
Der chinesische Verteidigungsminister Li Shangfu ist in Belarus eingetroffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur BELTA unter Berufung auf das belarussiche Verteidigungsministerium berichtete. Lis Reise, bei der er mit der belarussischen Militärführung zusammentreffen wird, ist Teil eines geplanten Staatsbesuchs in Russland und Belarus, der erstmals am 14. August angekündigt wurde.

+++ 12:26 Litauen schließt Grenzübergänge zu Belarus +++
Reuters berichtet, dass die litauische Regierung zwei der sechs Grenzübergänge des Landes zu Belarus aufgrund "geopolitischer Umstände" schließt, nachdem russische Söldner der Wagner-Gruppe im Land Zuflucht gesucht haben.

+++ 11:58 Luftwaffe: Ukrainer schießen 13 russische Drohnen ab +++
In der vergangenen Nacht schießen ukrainische Soldaten 13 russische Kamikaze-Drohnen des Typs Shahed-136/131 ab, berichtet die ukrainische Luftwaffe. "Der russische Aggressor hat unsere friedlichen Städte und Dörfer mit Drohnen angegriffen. Die Beschützer des Himmels haben 13 Shaheds zerstört", so die Luftwaffe.

+++ 11:31 ntv-Korrespondent über Drohnenangriffe: "Das könnte ein Riesenproblem werden für Russland" +++
Immer wieder finden auf russischem Gebiet Drohnenangriffe statt. Auch wenn das Verteidigungsministerium in Moskau die erfolgreiche Abwehr aller Angriffe meldet, entspricht das nicht ganz den Tatsachen. ntv-Korrespondent Peter Leontjew berichtet aus der russischen Hauptstadt.

+++ 10:54 Lettland: Verstärkter Grenzschutz "klares Signal" an Belarus +++
Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins bezeichnet den verstärkten Schutz der Grenze zum benachbarten Belarus als "proaktive Maßnahme". "Wir erhöhen einfach unsere Präsenz und senden ein klares Signal sowohl an unsere Gesellschaft als auch an die belarussischen Behörden, dass es keine Scherze geben wird", sagt er im lettischen Fernsehen. Lettlands Grenze zu Belarus sei zugleich die EU-Außengrenze, die geschützt sei und es bleiben werde, sagte der Ministerpräsident des baltischen EU- und Nato-Landes.

+++ 10:27 London: Russland setzt wohl im Inland produzierte Drohnen mit Iran-Technologie ein +++
Russland setzt aktuell mit ziemlicher Sicherheit im Inland produzierte Drohnen ein, die auf iranischen Shahed-Kamikaze-Drohnen basieren, so das britische Verteidigungsministerium in seinem jüngsten Geheimdienstbericht. Die inländische Produktion wird Russland in die Lage versetzen, eine stabilere Versorgung mit Kamikaze-Drohnen aufzubauen, die bei Luftangriffen gegen die Ukraine eingesetzt werden können, heißt es weiter. Obwohl Moskau wahrscheinlich hofft, bei der Herstellung unbemannter Luftfahrzeuge völlig autark zu werden, ist es derzeit auf Komponenten und komplette Waffen angewiesen, die aus dem Iran geliefert werden, meist über das Kaspische Meer, so das Ministerium.

+++ 10:02 Ukrainische Politikerin stellt ihre Landsleute auf langen Krieg ein +++
Rund anderthalb Jahre nach Beginn der russischen Invasion stellt die ukrainische Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk ihre Landsleute auf einen lange andauernden Kampf ein. "In diesem Krieg wird der Weg zum Sieg lang und schwierig sein", schreibt sie auf ihrem Blog im Netzwerk Telegram. "Wir bereiten uns auf einen Marathon vor, nicht auf einen Sprint, auf einen Kampf über zwölf Runden, nicht über drei."

+++ 09:37 Frachter läuft trotz russischer Drohungen aus Odessa aus +++
Ein Frachter ist nach Angaben eines ukrainischen Abgeordneten ungeachtet russischer Drohungen aus dem Hafen Odessa ausgelaufen. "Ein Containerschiff hat gerade den Hafen von Odessa verlassen", teilt der Parlamentarier Olexij Hontscharenko über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Der Frachter habe seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 in dem Hafen gelegen. "Das Schiff ist 300 Meter lang, 48 Meter breit und hat eine Verdrängung von 110.000 Tonnen."

+++ 09:18 Ukraine: Russland verschärft absichtlich humanitäre Krise in besetzten Gebieten +++
Russland verschärft absichtlich die humanitäre Krise in den besetzten Teilen der Ukraine, um die lokale Bevölkerung noch abhängiger von den Besatzungsbehörden zu machen, berichtet das Nationale Widerstandszentrum. In dem Bericht wird auf steigende Preise für Grundgüter, insbesondere Lebensmittel, sowie auf den Rückgang der Produktion und des Absatzes in den von Russland kontrollierten Unternehmen hingewiesen. Das Nationale Widerstandszentrum berichtet zudem über die schwierige Lage im Gebiet Donezk hinsichtlich der Süßwasserversorgung. Die erzwungene Mobilisierung der männlichen Bevölkerung vor Ort führe außerdem zu einem Mangel an Arbeitskräften, heißt es in dem Bericht weiter.

+++ 08:54 Gouverneur: Getreidesilos durch russischen Drohnenangriff beschädigt +++
Das russische Militär hat in der Nacht mit Drohnenangriffen Getreidesilos und Lagerhäuser in einem Donauhafen beschädigt, teilt der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, mit. Er lässt offen, welcher Hafen getroffen wurde. Die Ukraine hat zwei große Häfen an der Donau - Reni und Ismajil.

+++ 08:34 Ukraine meldet Geländegewinne an Front im Osten +++
Die Ukraine meldet Geländegewinne an der Front im Osten des Landes. "Uroschaine ist befreit", schreibt die stellvertretende Verteidigungsministrerin Hanna Maliar in der Nachrichten-App Telegram. "Unsere Soldaten haben sich in den Außenbezirken verschanzt." Zuvor sei die Siedlung in der Region Donezk zurückerobert worden.

Mehr zum Thema lesen Sie hier

+++ 08:16 "Die Lage in der Region Kupjansk ist überraschend" +++
Die schwersten Kämpfe in der Ukraine toben derzeit in der Region Kupjansk. Um den Vorstoß der Russen zu stoppen, muss die Ukraine Einheiten aus der Reserve einsetzen. An anderen Frontabschnitten gibt es Erfolgsmeldungen für Kiew. ntv-Reporter Gordian Fritz berichtet aus der ukrainischen Hauptstadt.

+++ 07:56 Ukrainischer Generalstab veröffentlicht Zahlen zu russischen Verlusten +++
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte meldet, dass Russland seit dem Beginn seiner Invasion 255.570 Soldaten in der Ukraine verloren hat. In dieser Zahl sind 650 Verluste enthalten, die die russischen Streitkräfte allein in den letzten Tagen erlitten haben. Dem Bericht zufolge hat Russland außerdem 4.324 Panzer, 8.380 gepanzerte Kampffahrzeuge, 7.614 Fahrzeuge und Treibstofftanks, 5.152 Artilleriesysteme, 714 Mehrfachraketenwerfer, 485 Luftabwehrsysteme, 315 Flugzeuge, 314 Hubschrauber, 4.248 Drohnen und 18 Boote verloren.

+++ 07:31 US-Regierung fordert von Iran Stopp von Drohnen-Verkauf +++
Die USA fordern vom Iran, den Verkauf von Kampfdrohen an Russland einzustellen, berichtet die "Financial Times". Dies sei Teil der bilateralen Verhandlungen über eine umfassendere "schriftlose Verständigung", schreibt das Blatt. Die russische Armee setzt nach ukrainischen Angaben die vergleichsweise preiswerten iranischen Drohnen im größeren Umfang ein.

+++ 07:08 CNN: Ukraine bekennt sich zu Angriff auf Krim-Brücke mit Seedrohne +++
Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) übernimmt die Verantwortung für den Angriff auf die Krim-Brücke am 17. Juli und gibt an, bei der Operation eine experimentelle Seedrohne eingesetzt zu haben, berichtet CNN. Der SBU veröffentlicht gegenüber CNN Filmmaterial, das den Moment des Angriffs zeigt, der mit einer Überwasserdrohne mit dem Spitznamen "Sea Baby" durchgeführt wurde. "Seedrohnen sind eine einzigartige Erfindung des ukrainischen Sicherheitsdienstes", erklärt Vasyl Maliuk, Leiter des SBU, gegenüber CNN. "Keines der privaten Unternehmen ist daran beteiligt. Mit diesen Drohnen haben wir kürzlich einen erfolgreichen Anschlag auf die Krim-Brücke durchgeführt."

Mehr zum Thema lesen Sie hier

+++ 06:39 Nordmazedonien schließt sich G7-Erklärung zu den Sicherheitsgarantien der Ukraine an +++
Nordmazedonien schließt sich als 15. Land formell der Erklärung über die Sicherheitsgarantien der G7 an, berichtet Präsident Volodymyr Selenskyj auf Telegram. Selenskyj dankte dem nordmazedonischen Premierminister Dimitar Kovachevski "für seine persönlichen Bemühungen um die Stärkung der Partnerschaft zwischen den beiden Ländern". Der nächste Schritt ist die Aushandlung von bilateralen Sicherheitsabkommen zwischen der Ukraine und Nordmazedonien.

+++ 06:14 ISW: Russisches Verteidigungsministerium lügt bei Versetzung von Wagner-Kommandeuren +++
Insider-Quellen aus Russland und Weißrussland lassen Zweifel an der Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums aufkommen, dass Kommandeure der Wagner-Gruppe an das private Militärunternehmen Redut transferiert werden, schreibt das Institute for the Study of War (ISW). Redut ist eine Söldnergruppe, die eng mit dem russischen Verteidigungsministerium verbunden ist. Das Ministerium hat behauptet, dass Wagner-Führer zu Redut wechseln, einer Gruppe, die immer noch eine aktive Rolle bei der Invasion der Ukraine spielt. "Die Insider-Quellen bezeichneten die Gerüchte als einen 'Traum' des russischen Verteidigungsministeriums", so das ISW.

+++ 05:48 Russland: Drei ukrainische Drohnen über Kaluga-Region zerstört +++
Russische Luftabwehrsysteme haben drei ukrainische Drohnen über der Kaluga-Region zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium am frühen Morgen mit. Bei dem Angriffsversuch, der gegen 5 Uhr morgens Moskauer Zeit erfolgt sei, habe es keine Verletzten und keine Schäden gegeben. Die Region Kaluga grenzt im Norden an die Region um Moskau.

+++ 05:02 Ukraine: Russische Drohnen in Donaumündung eingedrungen +++
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe sind russische Drohnen in die Donaumündung eingedrungen. Eine große Gruppe der Drohnen bewege sich in Richtung des Flusshafens Izmail nahe der Grenze zu Rumänien. Der Hafen von Izmail wird für ukrainische Getreideexporte genutzt. Anfang August hatte ein russischer Angriff auf den Hafen einen weltweiten Anstieg der Lebensmittelpreise ausgelöst.

+++ 01:28 Finnland: Russische Truppenverlegung an die Grenze hat noch nicht stattgefunden +++
Russland hat finnischen Angaben zufolge die angekündigte Truppenverlegung an die Grenze zu Finnland noch nicht umgesetzt. Russland habe bereits im Dezember letzten Jahres als Reaktion auf die NATO-Erweiterung die Schaffung neuer Einheiten im Nordwesten Russlands angekündigt, erklärt die finnische Außenministerin. "Diese Bemühungen scheinen nicht sehr schnell voranzukommen", betont sie und fügte mit Blick auf den Krieg in der Ukraine hinzu: "Russische Ressourcen scheinen im Moment an anderer Stelle gebunden zu sein".

+++ 23:56 Lettland verstärkt Schutz der Grenze zu Belarus +++
Nach Polen und Litauen verstärkt auch Lettland den Schutz seiner Grenze zum benachbarten Belarus. Nach Angaben des Grenzschutzes des baltischen EU- und Nato-Landes werden künftig zusätzliche Beamte im Einsatz sein. Grund dafür sei eine "rapide zunehmende hybride Bedrohung", teilt die Behörde in Riga mit. So hätten innerhalb von 24 Stunden 96 Personen versucht, illegal aus Belarus über die Grenze nach Lettland zu gelangen. Auch seien die Behörden des autoritär regierten Nachbarlandes verstärkt an der Organisation der irregulären Grenzübertritte von Migranten beteiligt, heißt es in einer Mitteilung.

+++ 22:00 Ukraine droht erneut mit Olympia-Boykott bei Beteiligung Russlands +++
Die Ukraine hat erneut mit einem Olympia-Boykott für 2024 gedroht, sollten Russland und Belarus an den Sommerspielen in Paris beteiligt sein. "Staaten, die sich mit dem Blut von Ukrainern befleckt haben, können nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen", schrieb Regierungschef Denys Schmyhal in der Nacht zum Dienstag bei Telegram. 35 weitere Länder seien bereit, sich dem Boykott für "fairen Sport" anzuschließen, erklärte Schmyhal, nannte sie aber nicht. Er erwarte vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eine "richtige Entscheidung" und damit den Ausschluss Russlands.

+++ 21:12 Russische Armee verhindert laut Gouverneur Eindringen ukrainischer "Sabotagegruppe" +++
Russland hat in der Grenzregion Brjansk nach eigenen Angaben mutmaßliche "Saboteure" aus der Ukraine zurückgedrängt. Russische Soldaten und Grenzschützer stoppten die "Sabotagegruppe" nahe der Ortschaft Kurkowitschi, wie der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, im Onlinedienst Telegram mitteilte. Bei dem Einsatz sei niemand verletzt worden. Nach Angaben des Gouverneurs wurden durch ukrainische Angriffe in der Region Industrieanlagen und ein Auto beschädigt. Russische Grenzregionen waren in den vergangenen Monaten mehrfach unter Drohnenbeschuss geraten. Moskau macht die Ukraine dafür verantwortlich. Anfang Juni waren bewaffnete Milizen von der Ukraine aus in die russische Region Belgorod vorgedrungen und hatten sich Gefechte mit der russischen Armee geliefert. Die Angreifer bezeichneten sich als pro-ukrainische russische Kämpfer.

Weitere Ereignisse des vorangegangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/rts/AFP

Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen