Ratgeber
Erst für das Steuerjahr 2018 gibt es 2 Monate mehr Zeit.
Erst für das Steuerjahr 2018 gibt es 2 Monate mehr Zeit.(Foto: imago/Christian Ohde)
Dienstag, 10. Januar 2017

Kalenderjahr 2016: Bis dann muss die Steuerklärung fertig sein

Auch in diesem Jahr ist die Steuererklärung für einige wieder lästige Pflicht. In Zukunft gibt es dafür zwei Monate mehr Zeit. Aber für das abgelaufene Jahr nicht - hier gelten noch die nachfolgenden Fristen.

Steuerzahler, die verpflichtet sind, beim Finanzamt eine Erklärung über ihre erzielten Einkünfte aus dem vergangenen Jahr einzureichen, haben dafür in diesem Jahr noch nicht zwei Monate mehr Zeit. Die entsprechende Gesetzesänderung ist zwar am 1. Januar 2017 in Kraft getreten, gilt aber erst ab dem Steuerjahr 2018. Diese muss dann also bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden.

Bis es so weit ist, sind die Erklärungen

  • zur Einkommensteuer - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten sowie zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung sowie zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags,
  • zur Körperschaftsteuer - einschließlich der Erklärungen zu gesonderten Feststellungen von Besteuerungsgrundlagen, die in Zusammenhang mit der Körperschaftsteuerveranlagung durchzuführen sind, sowie für die Zerlegung der Körperschaftsteuer,
  • zur Gewerbesteuer - einschließlich der Erklärungen zur gesonderten Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlustes und zur gesonderten Feststellung des Zuwendungsvortrags sowie für die Zerlegung des Steuermessbetrags,
  • zur Umsatzsteuer sowie
  • zur gesonderten oder zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nach Paragraf 18 des Außensteuergesetzes

bis zum 31. Mai 2017 abzugeben.

Sofern die entsprechenden Steuererklärungen durch Personen, Gesellschaften, Verbände, Vereinigungen, Behörden oder Körperschaften angefertigt werden, verändert sich diese Frist, bis zum 31. Dezember 2017.

Ziel des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens ist es, dieses an die modernen Kommunikationsmittel anzupassen, IT-Abläufe im Finanzamt zu optimieren und den Bürgern mehr Service zu bieten. So soll es künftig möglich sein, die Steuererklärung ohne Belege zu übersenden oder den Steuerbescheid elektronisch abzurufen. Für Arbeitnehmer und Rentner wird es weiterhin möglich bleiben, die Steuererklärung in Papierform abzugeben. 

Quelle: n-tv.de