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Maximalbetrag ausschöpfen Corona-Bonus bis 30. Juni verlängert

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Der Bonus ist komplett von Steuer und Sozialversicherung befreit.

(Foto: imago stock&people)

Viele Arbeitnehmer haben in der Corona-Pandemie Mehreinsatz gezeigt. Arbeitgeber, die dies noch nicht getan haben, können das mit einem steuerfreien Bonus honorieren. Ausgezahlt werden kann der Bonus auch in Teilen.

Die Corona-Pandemie sorgt bei vielen Beschäftigten für besondere Belastungen. Um zumindest einen kleinen finanziellen Ausgleich zu schaffen, wurde ein steuerfreier Bonus von bis zu 1500 Euro eingeführt. "Das heißt, diesen Betrag können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum regulären Lohn steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen", erklärt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) in Berlin.

Ursprünglich war die Regelung bis zum 31. Dezember 2020 begrenzt. Mit dem Jahressteuergesetz 2020 wurde die Frist aber bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Unternehmen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, ihren Arbeitnehmern einen Bonus zu zahlen oder den Betrag von 1500 Euro auszuschöpfen, können dies bis Mitte 2021 nachholen.

Wichtig zu wissen: "Durch die Verlängerung ins neue Jahr gilt der Maximalbetrag nicht neu", erläutert Bauer. In der Zeit vom 1. März 2020 bis zum 30. Juni 2021 können insgesamt bis zu 1500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei ausgezahlt werden. "Eine Aufteilung auf mehrere Teilleistungen ist möglich."

Gilt auch für Minijobber

Der Maximalbetrag kann pro Arbeitgeber ausgeschöpft werden. Wenn jemand zwei Beschäftigungsverhältnisse oder zwischenzeitlich den Arbeitgeber gewechselt hat, gilt jeweils der Höchstbetrag. Die Regelung gilt grundsätzlich für Arbeitnehmer aller Branchen und sogar für Minijobber. Bei Minijobbern wird der Corona-Bonus nicht auf die Verdienstgrenze von durchschnittlich 450 Euro monatlich angerechnet.

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Selbst Arbeitnehmer, die gerade gar nicht arbeiten können, weil das Restaurant geschlossen ist, dürfen diesen steuerfreien Bonus vom Arbeitgeber erhalten, um beispielsweise die ausfallenden Trinkgelder zu kompensieren und den Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Denn dieser Bonus wird steuertechnisch als Unterstützungsleistung wegen der Corona-bedingten Ausnahmesituation angesehen und nicht als besonderer Leistungsbonus.

Voraussetzung ist lediglich, dass dieser Bonus zusätzlich zum normalen Arbeitslohn gezahlt wird. erläutert Nöll. Dazu muss der Arbeitgeber den Bonus in der Lohnart "steuerfreie Beihilfe" eintragen. Dann ist dieser komplett von Steuer und Sozialversicherung befreit. Arbeitgeberseitig geleistete Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld fallen hingegen nicht unter die Steuerbefreiung.

Quelle: ntv.de, awi/dpa

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