Technik

Kurz und knackig Die Technik-Tipps der Woche

In den Technik-Tipps der Woche stellt n-tv.de kurz und knackig Produkte vor, die es ausprobiert und für gut befunden hat. Diesmal gibt's gut und günstig was auf die Ohren, ein schlaues Buch erklärt Dummies KI und ein schlanker Hub verbindet allerlei Geräte mit USB-C-Buchsen.

Panasonic RP-HF410B

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Der Panasonic RP-HF410B ist ein günstiger, aber guter Bluetooth-On-Ear-Kopfhörer.

(Foto: Panasonic)

Die besten Bluetooth-Kopfhörer kosten oft mehr als 100 Euro, Preise um die 200 Euro und noch mehr sind nicht selten. Aber gute Geräte sind auch für weit weniger Geld zu bekommen. Ein wunderbares Beispiel dafür ist der Panasonic RP-HF410B, den man schon für weniger als 45 Euro bekommt.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten On-Ear-Kopfhörer. Das heißt, seine Muscheln liegen auf den Ohren auf und umschließen sie nicht. Das hat den Vorteil, dass der Kopfhörer klein und leicht ist. Außerdem ist ein On-Ear luftiger und damit auch bei wärmeren Temperaturen noch angenehm zu tragen. Allerdings können einem auch schnell die Ohren schmerzen, wenn der Anpressdruck zu hoch ist oder die Polster zu hart sind.

Der Panasonic RP-HF410B macht in dieser Hinsicht fast alles richtig. Er wiegt nur 130 Gramm und sitzt sicher, aber nicht zu fest auf dem Kopf. Die Polster sind schön weich, allerdings etwas dünn. Das kann für Brillenträger ein Problem sein, wenn die Bügel dicker sind. Wenn man ihn nicht braucht, kann man den Kopfhörer zusammenklappen, eine Transporttasche gehört allerdings nicht zum Lieferumfang.

Erstaunlich guter Klang

Der Klang ist für so einen günstigen Kopfhörer erstaunlich gut. Er liefert kräftige, aber nicht übertriebene Bässe, die auch bei hohen Lautstärken nicht wummern. Die Mitten bilden ein stabiles Gerüst, die Höhen sind klar und tragen viele Details zum insgesamt stimmigen Klangbild bei.

Die Steuerung erfolgt einfach und effektiv über drei Tasten an der rechten Muschel. Dazu gibt's noch einen separaten Ein-/-Ausschalter, der auch zum Koppeln genutzt wird. Die Tasten sind mit dem Daumen gut zu unterscheiden.

Erfreulich ist auch die Laufleistung des Kopfhörers: Er hält bis zu 24 Stunden durch. Ist der Akku leer, kann man nicht verkabelt weiterhören, dafür ist die Batterie nach 15 Minuten am Ladegerät bereits wieder voll genug für drei Stunden Musikgenuss.

Mit nicht mal 45 Euro bietet der Panasonic RP-HF410B ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er ist bequem und ausdauernd und klingt gut. Für das kleine Geld muss man allerdings in Kauf nehmen, dass keine Transporttasche dabei ist.

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Künstliche Intelligenz für Dummies

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"Künstliche Intelligenz für Dummies" ist ein schlaues Buch.

(Foto: Wiley-VCH)

Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) in vielen Bereichen unseres Lebens eine immer wichtigere Rolle spielt, wissen nur wenige Menschen, was eine KI ist, wie sie funktioniert, was sie kann oder was sie nicht kann. Und steckt eigentlich wirklich in allen Geräten KI, die uns die Hersteller mit KI-Eigenschaften anpreisen?

Wenn man im Internet nach KI sucht, findet man zwar viele Antworten, doch die meisten davon sind entweder zu oberflächlich oder für Normalnutzer völlig unverständlich. Das liegt oft daran, dass Wissenschaftler und Ingenieure, die sich mit der Materie auskennen, sie Laien nicht richtig erklären können. Etwas so Kompliziertes verständlich zu beschreiben, dass es auch "normale Menschen" verstehen, ist alles andere als einfach.

Ralf Otte kann das. Der Professor für Industrieautomatisierung und Künstliche Intelligenz hat einen Ratgeber in der bekannten "Dummie"-Reihe des Wiley-VCH-Verlags geschrieben. Wobei man das "Dummie" nicht allzu wörtlich nehmen sollte, denn immerhin setzt Otte "Mathematikwissen auf Oberstufenniveau" voraus.

Man muss nicht alles verstehen

Doch auch wenn die Schulzeit lange vorbei ist und/oder man in Mathe nicht das hellste Licht im Klassenzimmer war, kann man das Buch lesen und viel dabei lernen. Man kann problemlos einige graue Kästen mit mathematischen Erklärungen überspringen und versteht trotzdem noch im Großen und Ganzen, um was es geht. Es ist auch nicht schlimm, wenn einem die eine oder andere Grafik oder Tabelle zu kompliziert ist.

Otte bietet auch zahlreiche Details für fortgeschrittenere Leser an, die mehr als Oberstufen-Mathe können, lässt aber die "Dummies" nicht im Regen stehen, indem er immer wieder leicht verständliche Zusammenfassungen und Beispiele einstreut. Und selbst wenn man nach der Hälfte des Buches aussteigen sollte, weiß man dann schon viel mehr über KI als die meisten anderen Menschen.

Für 25 Euro bietet Ralf Ottes Buch auf rund 450 Seiten einen Einstieg in die Künstliche Intelligenz, der so einfach ist, wie er eben sein kann. Er beginnt bei der Definition des Begriffs, erklärt die Grundlagen des Maschinellen Lernens und den Aufbau neuronaler Netze, zeigt praktische Anwendungen und wirft einen Blick in die Zukunft. Unterhaltsamer und verständlicher als Otte das tut, gibt's das wohl in keinem anderen Buch.

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Verbatim USB-C Multiport-Adapter 49142

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Der Verbatim Multiport Hub 49142 hat die Anschlüsse, die unter anderem dem MacBook Pro fehlen.

(Foto: Verbatim)

Eigentlich ist es ja traurig, dass das MacBook Pro oder andere richtig teure Ultrabooks oft nur noch USB-C-Eingänge haben, manche Geräte sogar nur einen einzigen. Jammern hilft aber nichts, wenn man sich für einen schicken und schlanken, aber spärlich ausgestatteten Laptop entschieden hat. Eine Lösung muss her - und zwar möglichst kompakt, aber vielseitig und bitteschön nicht zu teuer. Ein solches Gerät ist der neue Verbatim USB-C Multiport-Adapter 49142.

Besser und günstiger als einzelne Adapter

Für knapp 50 Euro bietet er praktisch alles, was man an MacBook & Co. vermisst und spart den Kauf einzelner Adapter. Auf einer Seite befinden sich drei USB-A-Anschlüsse (USB 3.0) und ein HDMI-Port (4K). Auf der anderen Seite sitzen die Einschübe für SD- und microSD-Karten. Dazu gibt's auf der Stirnseite einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und einen USB-C-Eingang, über den das angeschlossene Notebook geladen werden kann. Verbatims Multiport-Adapter ist gut verarbeitet und macht einen stabilen Eindruck. Karten und Stecker sitzen fest in den Slots.

Anstatt sich einen Kartenleser sowie USB-, Ethernet und HDMI-Adapter einzeln zu kaufen, ist es günstiger und einfacher, sich einen Multiport-Hub wie diesen anzuschaffen. Benötigt man nicht alle Anschlüsse, hat Verbatim auch noch günstigere Geräte im Angebot.

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Quelle: n-tv.de

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