Panne in NeuköllnMerz verwechselt West- und Ost-BerlinIn Berlin stellt Friedrich Merz am Dienstagabend sein Team vor. Dabei heißt er die Journalisten in "Ost-Berlin" willkommen. Dabei befindet er sich dort gar nicht - das Estrel-Hotel liegt im alten Westteil der Hauptstadt.17.11.2021
Schuch spielt Thomas BraschRadikaler Provokateur im geteilten LandDer 2001 verstorbene Thomas Brasch gilt bis heute als einer der wichtigsten und radikalsten Poeten der deutsch-deutschen Literaturgeschichte. Andreas Kleinert setzt dem Schriftsteller und Drehbuchautoren mit "Lieber Thomas" nun ein Denkmal in Schwarz-Weiß, das berührt.11.11.2021Von Nicole Ankelmann
Aus der Schmoll-EckeEs ist wirklich schon wie in der DDRUnsere Wohlstandsgesellschaft steht vor größtmöglichen Herausforderungen. Lieferengpässe! Schrecklich! Alarm! Wenigstens gibt es noch Bananen. Doch wie lange noch? Unser Kolumnist macht sich Sorgen.30.10.2021Eine Kolumne von Thomas Schmoll
DDR und Propaganda-AssistentenMathias Döpfner sollte schnell für Klarheit sorgenDass der Springer-Chef plötzlich zum Anti-Demokraten mutiert ist, steht nicht zu befürchten. Doch seine Chat-Nachrichten lassen die Öffentlichkeit etwas ratlos zurück. Umso wichtiger ist es, dass Döpfner die Irritationen schnell auflöst. 20.10.2021Ein Kommentar von Tilman Aretz
DDR-Torhüter Croy feiert 75.Der Keeper, der nicht Weltklasse sein durfteDer "ganzen Welt" zeigt Jürgen Croy bei der WM 1974, dass in der DDR guter Fußball gespielt wird. Die individuelle Anerkennung bleibt dem Keeper außerhalb seines Landes verwehrt, sagt ein ehemaliger Gegenspieler. Zum 75. Geburtstag gibt es auch die Erinnerung an einen Fast-Streik.19.10.2021
"Wollte Fußball zelebrieren""Pelé des Ostens" elektrisiert das Original Es gibt diese Fußballer, die so besonders, dass sie selbst bei den großen Stars Eindruck machen. So einer war Peter Ducke aus der DDR. Der streichelt den Ball, schießt spektakuläre Tore - und erinnert Brasiliens Fußball-Ikone Pelé an sich selbst. So hat Ducke, der nun 80 Jahre alt wird, seinen Spitznamen weg.14.10.2021
Maxim Biller über MissgunstDer Hitlergruß war nicht genugIm Roman "Der falsche Gruß" will Erck Dessauer all das, was der jüdische Starautor Barsilay hat: Ruhm, Frauen und den Durchbruch als Schriftsteller im Deutschland der Nullerjahre. Sein Wunsch wird schnell zu Neid und gipfelt darin, dass er in einem Szene-Restaurant steht und den rechten Arm hebt. 03.10.2021Von Sarah Platz
Beauftragte will höhere RentenSED-Opfer sollen leichter anerkannt werdenDie zuständige Beauftragte Evelyn Zupke will nicht, dass SED-Opfer Bürger zweiter Klasse sind. Sie fordert eine leichtere Anerkennung von gesundheitlichen Schäden. Dazu müssten etwa die Beweislast umgekehrt und Verfahren verkürzt werden. Sie schätzt, dass 300.000 Menschen Opfer waren.17.09.2021
Erinnerung an Ingeborg RapoportEine Großmutter mit drei LebenEine Großmutter, die im Alter von 102 Jahren promoviert, hat nicht jeder. Daniel Rapoport schon, und auch sonst ist an seiner "Imo" manches besonders. Für den Enkel ist Ingeborg Rapoports Leben trotzdem mehr als Filmstoff.14.09.2021Von Solveig Bach
Das letzte Mal "Am Fenster"City kündigen Abschied an1972 in Ost-Berlin gegründet, mausern sich City zu einem der erfolgreichsten Pop- und Rock-Acts in der DDR. Zur Hymne wird vor allem ihr Song "Am Fenster". Seit dem Mauerfall ist City auch gesamtdeutsch erfolgreich. Doch irgendwann muss Schluss sein. Und so kündigt die Gruppe nun ihr Ende nach dem bevorstehenden Jubiläumsjahr an.14.09.2021