Verdacht auf ZwangssterilisationMigrantinnen in USA ohne Erlaubnis operiertSeit Monaten geht Mexikos Regierung Berichten nach, wonach in einem US-Auffanglager Mexikanerinnen zwangssterilisiert worden sein sollen. Nun teilt sie mit: In mindestens zwei Fällen sind Frauen dort ohne deren Zustimmung operiert worden.11.10.2020
Tichanowskaja besucht Berlin"Bin sicher, dass Lukaschenko einsam ist"Erstmals besucht die ins Exil verdrängte belarussische Oppositionsführerin Tichanowskaja die deutsche Hauptstadt. Auf einer Abendveranstaltung gewährt sie Einblicke in die Strategie der Opposition und erklärt, wie Deutschland und Europa im Kampf gegen Lukaschenko helfen können.06.10.2020Von Sebastian Huld
Alternativer Nobelpreis 2020Menschenrechtler in Belarus und Iran geehrtDer Alternative Nobelpreis geht jedes Jahr an Menschen, die sich mit großem Einsatz für eine bessere Welt einsetzen. Zum ersten Mal bekommen Aktivisten aus Belarus und dem Iran eine Auszeichnung. Eine Preisträgerin sitzt wegen ihres Engagements sogar in Haft.01.10.2020
Verfahren für Bestrafung beginntEU-Länder überstimmen Polen und Ungarn Die EU-Kommission sieht bei einigen Mitgliedstaaten Defizite bei der Rechtsstaatlichkeit. Diesen Ländern sollen künftig die Finanzhilfen gekürzt werden. Mit Polen und Ungarn gehen zwei der betroffenen Länder auf die Barrikaden.30.09.2020
Protest gegen Haftregel zwecklosAnwältin in Iran muss Hungerstreik beendenWegen angeblicher Beleidigung des Revolutionsführers und Spionage wird Nasrin Sotudeh zu 33 Jahren Haft und 148 Stockschlägen verurteilt. Während der Pandemie werden Gefangene vorläufig freigelassen - jedoch nicht politische Häftlinge. Dagegen protestiert die Iranerin - bis sie dafür zu schwach ist.26.09.2020
Moskau und Minsk empörtBelarus-Schrecken nach Brüssel gebrachtEin Frühstück wird zum Politikum: Weil die EU-Außenminister die belarussische Oppositionelle Tichanowskaja in Brüssel empfangen, kochen die Emotionen in Moskau und Minsk hoch. Doch konkrete Konsequenzen müssen die Unterstützer von Staatschef Lukaschenko nach dem Treffen erst mal nicht fürchten.21.09.2020
Keine Einfuhr aus Uiguren-GebietUSA blockieren Chinas "Sklaverei"-ProdukteLaut UN-Berichten sollen in China mehr als eine Million Uiguren in Lagern Zwangsarbeit verrichten. Produkte aus dieser Region sollen nun nicht mehr in die USA eingeführt werden dürfen, erklärt das US-Heimatschutzministerium und spricht von "Sklaverei".15.09.2020
"Wir dürfen nicht schweigen"Todesurteil gegen Ringer vereint SportweltDer iranische Ringer Navid Afkari ist zum Tode verurteilt worden. Doch sein Geständnis soll unter Folter entstanden sein. Der internationale Sport setzt sich für den Athleten ein. Das IOC ist sogar "überaus besorgt". Die iranische Justiz ist davon aber völlig unbeeindruckt.10.09.2020
Berlin bietet Athen Hilfe anWas wir wissen zum Brand in Moria - und was nichtMoria ist ein Raub der Flammen geworden. Europas größtes Flüchtlingscamp ist in der Nacht niedergebrannt. Noch ist vieles unklar. Klar ist nur, das Lager existiert nicht mehr - und mehr als 12.000 Menschen sind ohne Bleibe.09.09.2020
Wegen zweifelhaftem DankDisneys "Mulan" kassiert Boykott-AufrufeWeltweit rufen Aktivisten zum Boykott von "Mulan" auf. Im Abspann der Disney-Neuverfilmung taucht eine Danksagung an die Sicherheitsbehörden der chinesischen Region Xinjiang auf. Diese soll seit Jahren Uiguren in Umerziehungslagern festhalten. Es ist nicht die erste Kritik an der Produktion.09.09.2020