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Jeder fünfte hat Ohrschaden Jugendliche hören schlechter

Die Zahl junger Leute mit Hörschäden nimmt zu: Eine US-Studie findet heraus, dass bei 19,5 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen zumindest leichte Hörschäden bestehen. Um den Grund dafür zu finden, sind weitere Studien notwendig.

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Immer mehr Jugendliche in den USA weisen einer Studie zufolge Schäden am Hörvermögen auf. Seit den frühen 1990er Jahren sei die Zahl junger Leute mit zumindest leichten Hörschäden um 30 Prozent gestiegen, heißt es in einer Studie, die im US-Fachmagazin "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht wurde.

Bei 19,5 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen seien im Studienzeitraum 2005 und 2006 derartige Beeinträchtigungen festgestellt worden. In einer Studie aus den Jahren 1988 bis 1994 habe die Quote nur bei 14,9 Prozent gelegen.

Um die deutliche Zunahme der Hörgeschädigten zu erklären, seien weitere Untersuchungen nötig, schrieben die Studienautoren. Möglich sei ein Zusammenhang mit zunehmendem Lärmpegel, mit dem Gebrauch lauter Schusswaffen oder mit infektiösen Vorerkrankungen am Ohr. Besonders weit verbreitet seien Hörschäden bei Jugendlichen aus armen Familien, ergaben die Erhebungen. Die Leidtragenden seien häufiger Jungen als Mädchen. In den meisten Fällen seien die Schäden aber nur leicht ausgeprägt.

Quelle: n-tv.de, AFP

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