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Stichwort Honigbiene

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Mit Blütenpollen bepackt landet eine Biene auf einer Blüte.

(Foto: dpa)

Honigbienen sind Schwerstarbeiter. Um ein Kilogramm Honig zu produzieren, müssen Arbeiterbienen drei Kilogramm Nektar zusammentragen. Dazu sind 60.000 Ausflüge aus dem Stock nötig. Eine Sammlerin fliegt unter guten Bedingungen 12 bis 14 Mal am Tag aus, meist im Umkreis von ein bis zwei Kilometern.

Anders als Wildbienen sind Honigbienen keine Einzelgänger, sondern leben in Staaten mit bis zu 60.000 Tieren. Zumeist ernähren sie sich von Nektar, Pollen und Honigtau, den Blattläuse und andere Insekten ausscheiden. Beim Besuch von Blüten saugen Bienen Nektar auf, der später im Stock zu Honig ausreift - und pudern sich dabei mit Pollenkörnern ein. Diese tragen sie anschließend auf andere Blüten und sorgen so für die Bestäubung und damit die Samenbildung der Pflanzen.

Rund 80 Prozent der heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Arbeit der Bienen angewiesen, Obstbäume genauso wie Erdbeeren, Tomaten, Raps und Sonnenblumen. "Die Menschheit würden wir nicht satt bekommen, wenn die Honigbiene ausstirbt", erklärt Bienenforscher Jürgen Tautz von der Universität Würzburg deshalb.

Quelle: n-tv.de, dpa