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Der WWF schlägt Alarm: Diese Unesco-Naturdenkmäler sind in Gefahr

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Mehr als 200 Naturdenkmäler stehen auf der Unesco-Liste des Welterbes. Sie gelten als einzigartig und man will sie für die Zukunft bewahren. Die Buchenwälder an den Kreidefelsen auf Rügen gehören dazu. Doch um einige der ... (Foto: picture alliance / dpa)

Mehr als 200 Naturdenkmäler stehen auf der Unesco-Liste des Welterbes. Sie gelten als einzigartig und man will sie für die Zukunft bewahren. Die Buchenwälder an den Kreidefelsen auf Rügen gehören dazu. Doch um einige der ...

Mehr als 200 Naturdenkmäler stehen auf der Unesco-Liste des Welterbes. Sie gelten als einzigartig und man will sie für die Zukunft bewahren. Die Buchenwälder an den Kreidefelsen auf Rügen gehören dazu. Doch um einige der ...

... Weltnaturerbestätten steht es nicht gut. So ist zum Beispiel das Wattenmeer an der deutschen Nordseeküste ...

... dem WWF zufolge zunehmend gefährdet. Als Grund dafür gibt die Umweltschutzorganisation ...

... die Ölförderung im Watt und entsprechende Baumaßnahmen an. Der WWF spricht von großen Unfallrisiken. Doch noch steht das ...

... Wattenmeer nicht auf der Roten Liste der Unesco - einer Liste, die den jeweiligen Staat zum Handeln und die Staatengemeinschaft zur Unterstützung der aufgeführten Welterbestätte bewegen soll. Teil dieser Liste ist zum Beispiel ...

... das Belize-Barriere-Riff, das längste Korallenriff der Nordhalbkugel. In der Karibischen See gelegen, sind dort ...

... rund 1400 Tier- und Pflanzenarten zu Hause. Auch sie sind von Ölförderung bedroht. Mit Schallkanonen wurde bereits nach Ölfeldern gesucht. Infolge weltweiter Proteste aber müssen diese Explorationen nun einen Kilometer vom Riff entfernt stattfinden. Ein Ölunfall ...

... in den Gewässern von Belize wäre auch für die an der Küste lebenden Menschen eine Gefahr: Jeder zweite von ihnen arbeitet dem WWF zufolge im Fischerei- und Tourismussektor. - Gleichermaßen bedroht sind ...

... die Regenwälder in Salonga und ...

... Virunga in der Demokratischen Republik Kongo. Virunga ist der älteste Nationalpark Afrikas und wichtigstes Rückzugsgebiet der ...

... letzten knapp 900 Berggorillas. Auch sie müssen womöglich Ölbohrungen weichen. Dabei stellen die Affen ...

... eine wichtige Einkommensquelle für die Bevölkerung dar. Sie werden von Parkrangern geschützt und ...

... ziehen Touristen aus aller Welt an.

In kritischem Zustand ist dem WWF zufolge das Selous-Wildtierschutzgebiet in Tansania. Dort ist es ...

... organisierte Wilderei, die den ...

... Tierbestand gefährdet. Daher steht auch dieses Unesco-Weltnaturerbe auf der Roten Liste. Ähnlich sieht es ...

... im Sangha-Schutzgebiet im Dreiländereck von Zentralafrikanischer Republik, Kamerun und der Republik Kongo aus. Im Jahr 2013 wurden dort ...

... zwei Dutzend Elefanten von Wilderern erschossen. Die Region ist politisch instabil. Das sind erschwerte Bedingungen für den Naturschutz.

Von illegaler Jagd sind auch die Lemuren in den ...

... Regenwäldern von Atsinanana, Madagaskar, betroffen. Die Primaten sind vom Aussterben bedroht. Ihr Lebensraum schwindet, denn obwohl die Abholzung der Regenwälder von Atsinanana verboten ist, ...

... wurde dort weiterhin Raubbau betrieben. Palisander und Ebenholz eigneten sich für den Export. Deswegen steht auch dieses Naturdenkmal seit 2010 auf der Liste des gefährdeten Welterbes. Eine ganz andere Problematik macht ...

... dem Turkana-See in Kenia zu schaffen: Der Wasserspiegel des ...

... größten Wüstensees der Welt droht um bis zu 12 Meter zu sinken, wenn im benachbarten Äthiopien der Staudamm Gilgel Gibe III fertiggestellt ist. Der nämlich wird den ...

... Hauptzufluss zum Turkana-See aufstauen. Ebenfalls auf der ...

... Roten Liste: der tropische Regenwald auf Sumatra. Der Lebensraum der Orang-Utans wird nämlich ...

... großflächig abgeholzt. Verantwortlich ist zum einen die Holzindustrie, zum anderen gehört Sumatra zu den Zentren der ...

... Palmölproduktion. Wo einst Regenwald war, wachsen jetzt Ölpalmen. Auch vor der ...

... Küste Australiens stirbt eine Naturlandschaft: das Great Barrier Reef. Wissenschaftler sprechen von der schlimmsten ...

... je registrierten Korallenbleiche. Die Unesco droht mit einem Entzug des Weltnaturerbe-Status, wenn nicht mehr getan wird, um das Riff zu schützen. Das ist eine der wenigen Sanktionsmöglichkeiten, die die internationale Organisation hat, wenn ein Land ...

... die Zerstörung eines Weltnaturerbes zulässt oder gar vorantreibt. Letzteres gilt für den Urwald von Bialowieza, der an der ...

... polnisch-weißrussischen Grenze liegt. Polen plant, weite Teile des Waldes ...

... zu roden. Einer offiziellen Erklärung zufolge soll so die Ausbreitung des Borkenkäfers gestoppt werden. Gleichzeitig ist aber von einem Mangel an Brennholz die Rede. In Europa gehört auch ...

... der Coto Doñana in Andalusien zum gefährdeten Weltnaturerbe. Der Nationalpark ist Spaniens wichtigstes Feuchtgebiet. Allerdings wird dort durch viele illegale Tiefbrunnen ...

... Wasserraub betrieben - für die Erdbeerfelder in der Umgebung. Außerdem plant Madrid eine ...

... 18 Kilometer lange Gas-Pipeline quer durch das Schutzgebiet. Der WWF beschreibt seinen Zustand demzufolge als kritisch. Doch es gibt auch Welterbestätten, für die sich ...

... die Lage verbessert hat, so etwa für den Chitwan-Nationalpark in Nepal. Er ist bekannt für seine ...

... Panzernashörner. Die Population war durch Wilderei immer wieder stark gefährdet. In den vergangenen Jahren jedoch wurde keines der Tiere illegal getötet. Und auch die ...

... Korallenatolle des philippinischen Tubbataha-Riffs erholen sich. Bei diesem Weltnaturerbe haben die Schutzmaßnahmen bewirkt, dass sich ...

... der Fischbestand vervierfachen konnte. Angesichts solcher Beispiele zeigt sich der WWF dann doch verhalten optimistisch: "Der Erhalt unseres Naturerbes ist ambitioniert, aber nicht aussichtslos." (asc)

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