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So sieht der Stromer aus Der neue Opel Corsa geht ans Netz

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So sieht der neue Opel Corsa nicht nur aus, wenn er rein elektrisch fährt.

(Foto: Opel)

Mit dem Ampera-e hatte Opel ja bereits ein E-Auto im Programm. Verglichen mit dem neuen Corsa-e verblasst der erste Versuch aber. Zudem zeigt der Elektriker aus Rüsselsheim auch gleich, wie die Verbrenner-Kollegen aussehen werden.

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Auf der PSA-Plattform aufgesetzt hat Opel die DNA des Corsas gerettet.

(Foto: Opel)

Wer sich eben noch fragte, wie wohl der neue Opel Corsa aussehen wird, der bekommt hier die Antwort. Mit der Bekanntgabe, dass der neue Rüsselsheimer nicht nur als Verbrenner, sondern auch als reiner Elektriker auf den Markt fahren wird, werden auch gleich die Bilder ohne Tarnkleid mitgeliefert und die Daten zum Auto: Die rein batterie-elektrisch betriebene Variante als Corsa-e soll mit 136 PS Leistung und einer maximalen Reichweite von 300 Kilometern an den Start gehen.

Opel hofft, dass man mit dem Bestseller, von dem seit 1982 über 13,6 Millionen Exemplare verkauft wurden, die E-Mobilität aus ihrem Nischendasein befreien kann. Der Corsa-e wird auch den Auftakt für den Bestellstart der sechsten Generation in wenigen Wochen machen. Wer sich für den Corsa als Elektroauto interessiert, sollte wissen, dass für den Fünfsitzer eine exakte Reichweite nach WLTP von 330 Kilometern im Datenblatt vermerkt ist.

Emissionsfreier Fahrspaß

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300 Kilometer soll der Opel Corsa-e fahren können bevor er an die Steckdose muss.

(Foto: Opel)

Die, so verspricht Opel, sollen aber nicht nur emissionsfrei, sondern dank eines niedrigen Schwerpunkts auch mit einer gehörigen Portion Fahrspaß zurückgelegt werden. Dafür steht ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern, das bauartbedingt vom Start an zur Verfügung steht und ein ausgesprochen agiles und dynamisches Fahrverhalten. Für den Sprint von Null auf 50 km/h benötigt der Corsa-e lediglich 2,8 Sekunden, bis auf Tempo 100 dauert es in Summe 8,1 Sekunden. Wie schnell der Stromer maximal werden kann, scheint noch ein Geheimnis zu sein. Zu erwarten ist aber bei den Leistungsdaten der Batterie, dass Opel zugunsten der Reichweite bei Tempo 140 die Reißleine zieht.

Wer den Akku dann leer gefahren hat, kann sich per Schnellladung innerhalb von 30 Minuten wieder in Fahrt bringen. Die 50 kWh leistende Batterie soll in dieser Zeit wieder zu 80 Prozent geladen sein. Natürlich lässt sich der Akkumulator auch an der Haushaltssteckdose oder an einer Wallbox befüllen. Welche Zeiten hier eingerechnet werden, lässt Opel offen. Dafür versprechen die Rüsselsheimer, auf die Batterie acht Jahre Garantie zu geben, was so bis dato noch kein anderer Hersteller gemacht hat.

Große Technik für den Kleinen

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Auch im neu gestalteten Innenraum ist man sich bei der Digitalisierung des Corsa-e treu geblieben.

(Foto: Opel)

In den Maßen entspricht der 4,06 Meter lange Corsa-e exakt seinen Verbrenner-Kollegen. Durch die abfallende Dachlinie ist die Neuauflage des Corsa aber fast fünf Zentimeter flacher als der Vorgänger. Da der Fahrer aber 2,8 Zentimeter tiefer sitzt, soll sich das nicht auf die Kopffreiheit auswirken. Wer will kann den Corsa-e sogar mit einem volldigitalen Cockpit und Lederbestuhlung aufwerten.

Zudem bietet Opel erstmals im Kleinwagensegment sein LED-Matrix-Licht für den Corsa an. Auf Wunsch ist auch eine Verkehrszeichenerkennung an Bord, eine radargestützte adaptive Geschwindigkeitsregelung sowie ein sensorgesteuerter Flankenschutz zu haben. Selbstredend gibt es auch einen Totwinkelwarner und Einparkhilfen. Und last but not least verfügt das Navi im Corsa bei der richtigen Ausstattung über Echtzeit-Navigation und direkter Verbindung zur Pannenhilfe. Was Opel am Ende für den Corsa-e aufrufen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. Vorstellbar wären Preise um die 35.000 Euro.

Quelle: n-tv.de

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