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Mazda RX-Vision GT3 Concept Japanischer Überflieger für den Desk

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Im Jahr 1991 holte Mazda im 787B den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Der RX-Vision GT3 soll den Erfolg virtuell fortsetzen.

(Foto: Mazda)

Nicht erst seit gestern träumen Mazda-Fans von einem echten Sportwagen ihrer Marke. Am besten wäre ein RX mit Wankelmotor, wie es ihn in Form des RX-8 bis 2012 gab. Jetzt wird dieser Traum Wirklichkeit, wenn auch nur virtuell. Rennen kann man aber dennoch mit ihm fahren.

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Der Mazda RX-Vision GT3 ist ganz auf die virtuelle Rennstrecke eingestimmt worden.

(Foto: Mazda)

Mit der Präsentation der Sportwagen-Studie RX Vision hat Mazda im Jahr 2015 die Hoffnung auf ein künftiges Sportwagenmodell mit Wankelmotor geweckt. Jetzt, fast fünf Jahre danach, haben die Japaner der Studie Leben eingehaucht. Fahrbar ist die Flunder allerdings nur virtuell mit dem Play-Station-Spiel Gran Turismo Sport. Dort steht das Fahrzeug ab sofort zum Download bereit.

Anders als noch das 2015er-Concept als eleganter Sportwagen kommt die jetzt vorgestellte Neuauflage des RX-Vision als reinrassiger Rennwagen daher: Ein mächtiger Heckspoiler sowie eine deutlich breitere Spur an Vorder- und Hinterachse weisen den RX-Vision als solchen aus. Zudem zeichnet sich der Play-Station-RX durch viele Luftöffnungen aus, welche den Skyactiv-R-Motor der neuesten Generation ordentlich belüften und gleichzeitig die Aerodynamik verbessern sollen. Das Aggregat, ein Vier-Scheiben-Wankelmotor, leistet laut Gran-Turismo-Datenblatt 570 PS.

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Auch im Cockpit überlassen die Entwickler nichts dem Zufall.

(Foto: Mazda)

Im Cockpit des RX-Vision GT3 gibt es ein rechteckiges Sechs-Speichen-Lenkrad, ein digitales Kombiinstrument sowie eine wuchtige Mittelkonsole mit vielen Knöpfen. Ansonsten ist das Interieur auf das Nötigste reduziert. Überflüssige Komponenten wurden ebenso entfernt wie alle schweren Materialien. Dadurch ist nicht nur das Fahrzeuggewicht gesunken, sondern auch der Schwerpunkt - was in Verbindung mit der idealen Gewichtsverteilung von 48:52 zwischen Vorder- und Hinterachse zum optimalen Handling beitragen soll. Zentral im Armaturenbrett informiert zudem ein kleines Display über das Geschehen hinter dem Fahrzeug. Schade, dass die Fahrt im RX GT3 bis auf Weiteres eine virtuelle bleiben wird.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x