Der Tag
20. Juli 2021
imagemit Uladzimir Zhyhachou
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22:37 Uhr

Das war Dienstag, der 20. Juli 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

das war's für heute. Bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, stelle ich Ihnen aber noch ganz kurz die meistgelesenen Artikel des Tages vor:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Restabend und eine gute Nacht! Bis morgen!

Das war Dienstag, der 20. Juli 2021
22:04 Uhr

Reginalbahn kollidiert mit Traktor

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Beim Zusammenstoß wurde die Frontscheibe des Zuges zerstört. (Foto: Bundespolizei)

Eine Lokführerin unter Schock und Bahnpassagiere, die mit dem Schrecken davon kommen: Das ist die Bilanz der Kollision einer Regionalbahn mit dem Arbeitsgerät eines Traktors auf der Bahnstrecke zwischen Armsheim und Wallertheim in Rheinland-Pfalz. Wie die Polizei mitteilte, führte der Traktor am frühen Abend in der Nähe der Gleise ein Wendemanöver mit seinem angehängten Spritzgerät durch und geriet damit in die Fahrlinie der Bahn. Trotz Schnellbremsung konnte der Regionalzug die Kollision nicht verhindern.

Die 55-jährige Lokführerin erlitt bei dem Zusammenstoß, der die Frontscheibe des Triebfahrzeugs zerstörte, einen Schock. Die zwölf Reisenden und der 66-jährige Traktorfahrer blieben unverletzt.

Reginalbahn kollidiert mit Traktor
21:25 Uhr

Harrys Buch: Queen wusste von nichts

Prinz Harry hat gestern seine Memoiren angekündigt. Die Erlaubnis von Queen Elizabeth II. oder seinem Vater Prinz Charles hat Harry, bevor er zu schreiben begann, aber offenbar nicht eingeholt. Ein Sprecher des 36-Jährigen sagte gegenüber der britischen Tageszeitung "The Daily Telegraph", dass Harry nicht davon ausgegangen sei, dass er den Buckingham Palast für ein solches Projekt um Erlaubnis habe fragen müssen. Er habe aber mit seiner Familie erst "kürzlich" darüber im Privaten gesprochen.

Laut einer Quelle, die Prinz Charles nahestehen soll, sei der Thronfolger von der Nachricht allerdings "überrascht" worden. Man wolle sich aber erst dazu äußern, wenn das Buch im nächsten Jahr erscheine, heißt es in dem Bericht weiter.

Harrys Buch: Queen wusste von nichts
20:47 Uhr

Zirkus-Legende Siemoneit-Barum ist tot

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Siemoneit-Barum ist im Alter von 90 Jahren gestorben. (Foto: picture alliance/dpa)

Der ehemalige Zirkusdirektor Gerd Siemoneit-Barum ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Siemoneit-Barum hatte mehrere Rollen im Zirkus: Erst war er Reiterakrobat, dann baute er sich eine Raubtiernummer auf. Bald war er regelmäßiger Gast beim angesehenen Festival in Monte Carlo, 1972 kaufte er einen eigenen Zirkus. 2008 zog sich Gerd Siemoneit-Barum nach mehr als 60 Jahren aus der Manege zurück und gab den Circus Barum auf.

Zirkus-Legende Siemoneit-Barum ist tot
20:12 Uhr

Klippenspringer wagen Sturz in "Höhle des Lichts"

Adrenalin auf Ibizia: Dort liegt die "Höhle des Lichts", eine idyllische Grotte - mit besonders steilen Felswänden. Gerade hier wollen die weltweit besten Klippenspringer ihr Glück versuchen. Denn für einen gelungenen Sprung müssen sie genau zwischen zwei Felsen hindurchgleiten.

Klippenspringer wagen Sturz in "Höhle des Lichts"
19:40 Uhr

Polizist an rassistischem Übergriff in Chemnitz beteiligt

Im sächsischen Aue-Bad Schlema wurde am vergangenen Samstag ein 20 Jahre alter Somalier in einem Bus von einer achtköpfigen Männergruppe angegriffen. Der junge Mann wurde laut Polizei zunächst "ausländer- beziehungsweise fremdenfeindlich beleidigt". Mindestens zwei Männer aus der Gruppe stießen den jungen Mann demnach im Bus zu Boden, traten auf ihn ein und verletzten ihn leicht.

Nun hat sich herausgestellt, dass zu der Angreifer-Gruppe auch ein Polizist gehörte. Er hatte zum Zeitpunkt frei. "Nach Sichtung der Videoaufnahmen aus dem Linienbus ist ein aktiver Beitrag des Beamten an der gefährlichen Körperverletzung nicht ersichtlich", erklärte die Chemnitzer Polizei. Es sei jedoch auch nicht zu sehen, dass der Polizist den körperlichen Angriff unterbunden hätte oder dem 20-Jährigen zu Hilfe gekommen sei.

Polizist an rassistischem Übergriff in Chemnitz beteiligt
18:59 Uhr

Unbekannte werfen Katzenbabys aus fahrendem Auto

Unglaublich: Auf einer Bundesstraße bei Großefehn in Ostfriesland haben Unbekannte mehrere Katzenbabys aus einem fahrenden Auto geworfen.

Ein Zeuge beobachtete den Vorfall am Dienstagmorgen auf der B72 zwischen den Ortschaften Bagband und Ulbargen und alarmierte die Polizei. Wie eine Polizeisprecherin sagte, soll es sich um acht bis neun Katzenjunge gehandelt haben. Über deren Verbleib ist noch nichts bekannt. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Unbekannte werfen Katzenbabys aus fahrendem Auto
18:14 Uhr

Zahl der Toten nach Hochwasser steigt weiter

Die Zahl der Todesopfer der Unwetterkatastrophe im Kreis Ahrweiler ist auf 122 gestiegen. Das sagte ein Polizeisprecher in Koblenz. Bislang war die Rede von 117 Toten gewesen. Die Zahl der Verletzten stieg ebenfalls auf nunmehr 763. Aktuell würden noch 155 Menschen vermisst, sagte der Sprecher weiter.

In NRW stieg die Zahl der Todesopfer von 47 auf 48. Wie das Kölner Polizeipräsidium mitteilte, hat ein Leichenspürhund einen weiteren, noch nicht identifizierten Toten im Katastrophengebiet in Bad Münstereifel gefunden. Mehr als 850 als vermisst gemeldete Menschen hätten die Ermittler mittlerweile telefonisch erreicht. Aktuell suche die Polizei noch nach 14 Menschen aus dem Raum Bonn/Rhein-Sieg-Kreis und zwei aus dem Kreis Euskirchen, der in NRW die meisten Todesopfer nach dem Starkregen zu beklagen hat.

Zahl der Toten nach Hochwasser steigt weiter
17:48 Uhr

Rekordzahl: 430 Migranten überqueren Ärmelkanal binnen 24 Stunden

Eine Rekordzahl von mindestens 430 Migranten hat am Montag den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien überquert. Die Zahl übertraf den bisherigen Tageshöchstwert von 416 Menschen im September 2020, wie die britische Regierung mitteilte.

Seit Anfang 2020 steigt die Zahl der Migranten, die oftmals in überfüllten Schlauchbooten die Meerenge passieren. Bei günstigem Sommerwetter begeben sich besonders viele Menschen auf die gefährliche Überfahrt.

Rekordzahl: 430 Migranten überqueren Ärmelkanal binnen 24 Stunden
17:05 Uhr

Messerstecher von Würzburg ist womöglich schuldunfähig

Der Messerstecher von Würzburg war bei seiner Attacke auf Passanten nach bisheriger psychiatrischer Einschätzung womöglich schuldunfähig.

Ob religiöse Überzeugungen des Flüchtlings aus Somalia bei der Tat am 25. Juni eine Rolle gespielt haben, sei noch unklar, teilten das Bayerische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München mit.

Der Mann wurde heute erneut einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, der die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung anordnete. Bislang saß der Somalier in Untersuchungshaft in einem Gefängnis in Würzburg.

Messerstecher von Würzburg ist womöglich schuldunfähig
16:38 Uhr

Erstmals beobachtet: Schimpansen bilden Koalition und töten Gorillas

Deutsche Forscher von der Universität Osnabrück und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig haben erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Zu den Angriffen kam es bereits im Jahr 2019 im Loango-Nationalpark in Gabun, die neuen Erkenntnisse sind nun in der Fachzeitschrift "Scientific Reports" erschienen.

Was genau war passiert? In beiden im Artikel beschriebenen Begegnungen bildeten die Schimpansen eine Koalition und griffen die Gorillagruppen an, woraufhin die beiden Silberrücken und die Weibchen der Gruppen sich und ihre Kinder verteidigten. Die Silberrücken und mehrere erwachsene Weibchen konnten fliehen, während zwei Gorillakinder ihren Müttern entrissen und getötet wurden. Die Autoren aus Osnabrück und Leipzig führen mehrere Erklärungen für die beobachteten Aggressionen an. Tötungen zwischen verschiedenen Arten können entweder als Jagdverhalten oder als Konkurrenz um Nahrung interpretiert werden.

Erstmals beobachtet: Schimpansen bilden Koalition und töten Gorillas
16:04 Uhr

Bagger-Held: Würde Verdienstkreuz niemals annehmen

Hubert Schilles ist einer der Helden dieser Flut-Katastrophe. Als Teile Nordrhein-Westfalens schon in Trümmern liegen, schwelt tagelang noch eine weitere Gefahr: Die Steinbachtalsperre droht zu brechen. Doch der 70-jährige Unternehmer rückt mit einem Bagger an und wendet das Unglück ab.

Bagger-Held: Würde Verdienstkreuz niemals annehmen
15:37 Uhr

Mann verliert Ehering in Schlammmassen - und findet ihn wieder

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Wird seinen Ehering nie wieder abnehmen: Wolfgang Horna. (Foto: picture alliance/dpa/dpa/TNN)

Eine kleine Geschichte mit Happy End aus dem stark von der Flutkatastrophe betroffenem Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Dort ist ein infolge des Hochwassers verloren gegangener Ehering eines Mannes wieder aufgetaucht. Vor dem Hochwasser habe er den Ring wie immer auf einen Sekretär neben das Bild seiner Frau gelegt, erzählte Wolfgang Horna der dpa. Als das Haus überschwemmt worden sei, sei der Ring dann weggewesen. "Heute gehe ich da rüber zu den großen Kanistern, hol frisches Wasser, und da finde ich ihn im Schlamm wieder." Er habe etwas glänzen sehen. Dann sei seine Frau gekommen, damit diese ihm den Ring wieder anstecke. "Ich werde ihn nie wieder abnehmen", sagte der Mann ntv.

Mann verliert Ehering in Schlammmassen - und findet ihn wieder
15:23 Uhr

Jeff Bezos startet ins All

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist zu einem Kurz-Ausflug ins Weltall gestartet. Der 57-Jährige hob an Bord des Raumschiffes "New Shepard" seiner Firma Blue Origin vom US-Bundesstaat Texas aus ab. An Bord des ersten bemannten Raumfluges der "New Shepard" waren auch Bezos' Bruder Mark sowie eine 82 Jahre alte frühere US-Pilotin und ein 18-Jähriger aus den Niederlanden, dessen Vater ihm den Flug geschenkt hat. Insgesamt solle der vollautomatisch ablaufende Flug rund zehn Minuten dauern und auf eine Höhe von mehr als 100 Kilometern führen.

Update: Der Amazon-Gründer ist nach seinem All-Ausflug wieder auf der Erde gelandet.

Jeff Bezos startet ins All
14:59 Uhr

Einjährige treibt in Schwimmring aufs offene Meer

Ein Moment der Unachtsamkeit löst vor der Küste Tunesiens dramatische Augenblicke aus. Hunderte Meter vor der Küste treibt ein kleines Mädchen in einem Schwimmring. Kurzentschlossene Helfer schwingen sich auf Jetskis.

Einjährige treibt in Schwimmring aufs offene Meer
14:34 Uhr

Merkel verspricht Hochwasser-Opfern schnelle Hilfe

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe schnelle Hilfe zu. Das Bundeskabinett werde am Mittwoch ein Programm für finanzielle Hilfe beschließen, sagte sie bei einem Besuch in Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen. Es gehe dabei darum, "unbürokratisch Soforthilfe" zu leisten.

Merkel zeigte sich bei dem gemeinsamen Besuch mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betroffen von der Lage vor Ort. Die Schäden seien "erschreckend", es gebe "entsetzliche Zustände zum Teil". Viele Häuser seien nicht mehr bewohnbar. Bei ihrem Besuch habe sie "Menschen gesehen, die alles verloren haben". Die Stadt sei "so schwer getroffen, dass es einem wirklich die Sprache verschlägt".

Merkel verspricht Hochwasser-Opfern schnelle Hilfe
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Sabine Oelmann verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend. Ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
13:53 Uhr

Zu dick für die Disco - was ist los in Wien?

An der Tür der Diskothek "Vie i Pee" herrscht, wie an vielen Türen von Discos, ein strenges Regime. Als die Schwestern Liza und Vivi S., 20 und 18 Jahre jung, dort anstehen, passiert Folgendes, wie ihre Freundin Jessi F. der "Kronen Zeitung" erzählt: "Wir waren zu viert. Ein Freund und ich standen ganz vorne in der Schlange, Vivi und Liza dahinter. Der Türsteher fragte uns, ob wir nur zu zweit wären. Wir sagten nein", so die 24-Jährige.

Der Türsteher verwehrt ihnen darauf den Einlass - ohne Grund. Den hätten die Frauen aber gern gewusst, bitt'schön, und beharrten darauf, den Manager zu sprechen. Der Mann, der sich nach einer halben Stunde als Veranstalter vorstellte teilte Jessi F. mit, "dass ich zwar in den Club dürfe, meine Freundinnen aber nicht. Sie wären zu dick." Das würde nicht zum Image passen. Der Club ließ sich dann noch zu der schriftlichen Aussage hinreißen, dass "derzeit nur 75 Prozent Auslastung erlaubt sind". Aber auch: "Wir stehen für Gemeinschaft, gegenseitigen Respekt und Vielfalt." Ja nee, is' klar. Willkommen im Jahr 2021!!

Nachtrag

"Falls die feschen Mädls wer kennt, die sollen sich melden, wir laden sie zu uns auf eine Flasche Sekt ein", heißt es jetzt etwa vom berühmten U4 in Wien. Puh, zum Glück doch alles gut in Wien!! Diese coole Geste der U4-Betreiber dürfte die gedemütigten jungen Frauen hoffentlich wieder fröhlicher stimmen. "Trotteln" gibt's schließlich überall!

Zu dick für die Disco - was ist los in Wien?
13:15 Uhr

Lukas Podolskis Geschäftspartner bringt 300 Döner zu Katastrophenhelfern

Der Kölsche Jung an sich hät' das Hätz ja am räächte Fleck. So auch Lukas Podolkski und sein Geschäftspartner Metin Dag. Der Inhaber der "Mangal Döner"-Kette konnte das Ausmaß der Flutkatastrophe erst nicht glauben, wie er dem Kölner "Express" erzählt: "Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so etwas in Deutschland und auch noch in unserer unmittelbaren Nähe passiert ist", erst nach den Bildern in den Nachrichten habe er realisiert, wie es schlimm es ist.

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Die Gastronomen Salih und Metin Dag mit Fußball-Weltmeister Lukas Podolski in ihrem Döner-Laden Mangal Döner auf der Bonner Straße in Köln. (Foto: imago/Togon)

Da habe er sich dann gefragt, wie er helfen kann: Naheliegend für einen Gastronomen - eine Spende für das leibliche Wohl. "Wir haben 300 Portionen Döner aus unserer Filiale in Mülheim nach Ahrweiler und Bad Honnef gebracht", erklärt Dag. Die gespendeten Döner gingen laut Dag an Feuerwehrleute in Ahrweiler und an einige Familien. Zudem wurden 60 Kinder in einer Jugendherberge in Bad Honnef beliefert.

Hoffen wir, dass die Bereitschaft zur Solidarität weiterhin so groß bleibt!

Lukas Podolskis Geschäftspartner bringt 300 Döner zu Katastrophenhelfern
12:52 Uhr

Auch Aldi spendet für Betroffene der Flutkatastrophe

Die großen Konzerne Deutschlands wollen helfen, und so meldet nun auch der Discount-Riese Aldi, auf Anfrage von ntv.de: "Aldi Nord und Aldi Süd stellen eine Million Euro zur Verfügung. Damit versorgen wir die Menschen vor Ort zum Beispiel mit den Dingen, die gerade am dringlichsten benötigt werden: Lebensmittel, Getränke oder Textilien", so Michael Strothoff aus der Aldi-Presseabteilung. "Das Engagement, das wir erleben, beeindruckt uns sehr und wir wünschen Allen in den betroffenen Regionen viel Kraft!"

Wer ebenfalls spenden möchte:

  • Die "Stiftung RTL – Wir helfen Kindern"

    SMS mit dem Stichwort "UNWETTER" an die 44844 (10 €/SMS ggf. + Transportkosten) oder hier online mit dem Kennwort "UNWETTER" im Freitextfeld.

    Überweisung:

    Empfänger: Stiftung RTL

    Konto: DE55 370 605 905 605 605 605

    Bank: Sparda-Bank West e.G.

    BIC: GENODED1SPK

    Verwendungszweck: UNWETTER

  • Das Deutsche Rote Kreuz (DRK)

    Link zur Online-Spende

    oder Überweisung:

    IBAN: DE63370205000005023307

    BIC: BFSWDE33XXX

    Stichwort: Hochwasser

  • Aktion Deutschland hilft (Hilfe bei Evakuierungen, Notunterkünften und Trauma-Bewältigung)

    Spenden-Stichwort: Hochwasser Deutschland

    Link zur Online-Spende

    Überweisung:

    IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30

    Spenden-Hotline:

    0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)

  • Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG): Rettung von Menschen und Tieren in Not

    Link zur Online-Spende

  • Technisches Hilfswerk (THW): Wird nur zum Teil durch Steuern finanziert und ist auf Spenden angewiesen

    Link zur Online-Spende

  • Malteser Hilfsdienst e. V.: Rund 300 ehrenamtliche Helfern für Rettung, Versorgung und Seelsorge

    Link zur Online-Spende

    Überweisung:

    IBAN: DE 1037 0601 2012 0120 0012

    S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7

    Stichwort: "Nothilfe in Deutschland"

Bitte fahren Sie nicht auf eigene Faust in die Krisengebiete!

Auch Aldi spendet für Betroffene der Flutkatastrophe
12:17 Uhr

Nazan Eckes im Podcast "heute wichtig": "Postet keine Fotos von euren Kindern"

Wie schnell werden Kinder im Internet zur Zielscheibe übergriffiger, sexueller Anfragen? Für die Sendung "Angriff auf unsere Kinder" hat RTL im März ein entsprechendes Experiment gemacht. Das Ergebnis war erschreckend. Jetzt hat der Sender das Thema wieder aufgegriffen, und fragt, was sich seitdem getan hat. Im "heute wichtig"-Podcast spricht Michel Abdollahi darüber mit RTL-Moderatorin Nazan Eckes, selbst Mutter von zwei Kindern. Eltern, sagt sie, müssten "wachsam sein und ganz genau wissen, wo ihre Kinder unterwegs sind".

Eckes ist überzeugt: "Da muss noch ordentlich was passieren, um das Internet für Kinder und Jugendliche sicherer zu machen." Auf die erste Sendung folgten über 7.000 Anrufe mit sachdienlichen Hinweisen, die zu zehn weiteren konkreten Anzeigen in Bezug auf sexuelle Übergriffe gegenüber Kindern führten. Wenn man als Eltern oder Angehörige ein komisches Bauchgefühl habe, sei da immer was dran, sagt die Moderatorin.

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Nazan Eckes im Podcast "heute wichtig": "Postet keine Fotos von euren Kindern"
12:08 Uhr

Was Karl sagt - stimmt meistens

Karl Lauterbach - schon klar, den mag man oder man findet ihn richtig doof, aber was er sagt hat doch fast immer Hand und Fuß. Kurz: Karl ist kontrovers, aber korrekt. Sein jüngster Beitrag auf Instagram zum Beispiel ist so ein gefundenes Fressen für seine Hater. Ein kurzer Blick in die Kommentarspalten der sozialen Netzwerke genügt, um ein Stimmungsbild zu Karl Lauterbach bekommen. Klar, Karl ist gerade überall, und meist auch gleichzeitig, das ist verwirrend für viele, und deswegen findet man eben auch von üblen Beleidigungen über den Vorwurf der Panikmache alles bis hin zum Wunsch, der SPD-Mann solle Gesundheitsminister werden, in den Kommentarspalten der Sozialen Netzwerke.

Seit Beginn der Pandemie sorgt der Mann, der die gleichen Initialen hat wie Karl Lagerfeld und spätestens im zweiten Lockdown Kultstatus erreicht hat, immer wieder für Aufsehen. Seine Warnungen und Vorhersagen polarisieren, manche sehen in ihm einen Panikmacher. Aber: Er hatte einfach oft Recht. Als Lauterbach im April 2020 in Talkshows - damals sank die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zu Mitte März - sagte: "Das, was wir jetzt beschließen, wird in der ein oder anderen Form wahrscheinlich für anderthalb Jahre gelten," wollte ihm keiner so recht glauben. FDP-Mann Wolfgang Kubicki frotzelte noch: "Machen Sie uns doch keine Angst, Herr Lauterbach," und der konterte nur in seiner trockenen Art: "Man muss ja ehrlich sein." Über ein Jahr später, galten und gelten noch immer Bestimmungen von damals. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir zu einer Normalität, wie wir sie im letzten Jahr gekannt haben - auch in der Schule - frühestens 2021, vielleicht sogar nach den neuesten Studien der Harvard Universität (!) 2022 zurückkommen." Und Sie wissen ja, wie es gelaufen ist.

Was Karl sagt - stimmt meistens
11:38 Uhr

Mutter, Arbeit, Pandemie - die Rechnung kommt später

Männer werden an dieser Stelle jetzt vielleicht entrüstet zucken - "Was denn, ich habe doch den Geschirrspüler ausgeräumt und den Müll mit runtergenommen" - aber was soll man beziehungsweise frau sagen: das reicht nicht. Da ist noch Luft nach oben: Mehr als die Hälfte aller berufstätigen Mütter von Kindern unter 14 Jahren haben ihre Arbeitszeit zu Beginn der Corona-Pandemie zumindest teilweise auf den Abend oder das Wochenende verlegt. Das geht aus einer Studie hervor, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung veröffentlichte. Bei Vätern habe die Quote nur 31 Prozent betragen. Die Quote sei bei den Müttern von April 2020 bis Oktober 2020 auf 26 Prozent gesunken, bei den Vätern auf 18 Prozent. "Vor allem Mütter arbeiteten häufiger am Wochenende oder abends, unter anderem, um ihre Kinder bei Schul- und Kitaschließungen oder während des Distanzunterrichts betreuen zu können", so IAB-Forscherin Corinna Frodermann.

Insgesamt haben 33 Prozent der Beschäftigten, die im April 2020 Kinder unter 14 Jahre zu betreuen hatten, ihre Arbeitszeiten zumindest teilweise verlagert. Bei denjenigen ohne Kinder waren es noch 16 Prozent. Neben der Kinderbetreuung habe wohl auch die Verlagerung ins Homeoffice dazu geführt, dass sich die Arbeitszeiten geändert hätten. Mehr als ein Drittel derjenigen, die zumindest teilweise von zu Hause arbeiteten, gaben im April 2020 an, zu anderen Zeiten zu arbeiten als noch vor der Pandemie. Bei den Beschäftigten, die kein Homeoffice nutzten, waren es nur knapp 15 Prozent. Wir dürfen gespannt sein, wie es nach der Pandemie weiter geht und wie schnell wir wieder zur Normalität zurückfinden können. Das Thema, dass Frauen in der Arbeitswelt gleichberechtigt behandelt werden, dürfte durch die Corona-Krise nicht nur einen weiteren Schritt in die Ferne gerückt sein.

Mutter, Arbeit, Pandemie - die Rechnung kommt später
11:15 Uhr

Mobiles Impfzentrum in Katastrophengebiet unterwegs

Wenn in der Katastrophenhilfe Hand in Hand gearbeitet wird, dann kommt meist etwas Gutes dabei raus: Aus Sorge vor einer Ausbreitung der Corona-Pandemie im Katastrophengebiet haben Landesregierung und Kreisverwaltung im Ahrtal einen Impfbus gestartet.

Ohne Anmeldung für einen Termin können sich Bewohner der Region dort impfen lassen, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Mainz mitteilte. In dem Bus gibt es auch die Möglichkeit zu Corona-Schnelltests. Impfen und Testen seien die beiden wichtigsten Vorkehrungen gegen eine Zunahme von Infektionen, so ein Sprecher des Ministeriums. "Angesichts einer Infrastruktur, die so schwer beschädigt ist, ist die Gefahr da."

Der Bus des Impfzentrums Koblenz sollte am Dienstag in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit den dezentralen Impfungen starten. Dabei kommen die Impfstoffe von Biontech sowie von Johnson & Johnson zum Einsatz.

Mobiles Impfzentrum in Katastrophengebiet unterwegs
10:50 Uhr

Leben nach der Flut - im Auto

Das Wasser geht langsam, jetzt kommen die Geschichten, die das Leben schreibt: Nach der Flut ist in den betroffenen Gebieten die Not groß. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz, sind mit ihren Kräften am Ende. Doch Betroffene beweisen ein enormes Maß an Nachbarschaftlichkeit.

Leben nach der Flut - im Auto
09:50 Uhr

Toter Säugling in Bayreuth gefunden

Nach dem Fund eines toten Säuglings im Landkreis Bayreuth hat die Polizei eine Frau festgenommen. Es müsse nun abgeklärt werden, ob es sich um die Mutter des Neugeborenen handelt, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Weitere Angaben wollte der Polizeisprecher zunächst nicht machen.

Eine Zeugin hatte den Säugling am Montag in Heinersreuth in einem Mülleimer vor einem Mehrfamilienhaus entdeckt. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion zur Klärung der Todesursache an.

Toter Säugling in Bayreuth gefunden
09:45 Uhr

Georg-Büchner-Preis geht an Clemens J. Setz

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Clemes J. Setz in Berlin 2019 (Foto: imago/gezett)

Max Frisch, Günter Grass und Heinrich Böll bekamen ihn, sowie zuletzt seit Rainald Goetz, Marcel Beyer, Jan Wagner, Terézia Mora, Lukas Bärfuss und Elke Erb. Nun erhält der österreichische Schriftsteller Clemens J. Setz den Georg-Büchner-Preis 2021. Dies teilt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt mit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland, er soll am 6. November im Staatstheater in Darmstadt feierlich übergeben werden.

"Mit Clemens J. Setz zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung einen Sprachkünstler aus, der mit seinen Romanen und Erzählungen immer wieder menschliche Grenzbereiche erkundet", teilte die Jury zur Begründung mit. Die verstörende Drastik des 38 Jahre alten Künstlers steche ins Herz unserer Gegenwart, weil sie einem zutiefst humanistischen Impuls folge.

Namensgeber des Preises ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner ("Woyzeck"). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich.

Georg-Büchner-Preis geht an Clemens J. Setz
09:39 Uhr

Schnellste Magnetschwebebahn der Welt rast mit 600 km/h bald durch China

In China hat die schnellste Magnetschwebebahn der Welt die Produktionshallen verlassen. Der Zug des chinesischen Staatskonzerns CRRC verließ am Dienstag die Produktionslinie in der ostchinesischen Stadt Qingdao. Die Bahn soll demnach in der Lage sein, eine Geschwindigkeit von 600 Kilometern pro Stunde zu erreichen - womit es sich nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua um den schnellsten Zug der Welt handelt.

Anders als herkömmliche Züge schweben Magnetschwebebahnen über der Strecke und werden von starken Elektromagneten vorwärtsgetrieben. Die Reibungslosigkeit versetzt sie in die Lage, mit viel höheren Geschwindigkeiten zu fahren. Der Zug soll mehrere Jahre lang getestet werden, bevor er in Dienst gestellt wird. Zudem müssten zunächst Magnetschwebebahn-Strecken gebaut werden. Erste Züge könnten demnach in fünf bis zehn Jahren im Einsatz sein. Die Reisezeit zwischen Peking und Shanghai wird dann statt fünf nur zweieinhalb Stunden dauern. Eine ganze Reihe chinesischer Großstädte und Provinzen haben laut Regierungsmitteilung neue Verbindungen per Magnetschwebebahn geplant. Chinas erste Magnetschwebebahn, ein von den deutschen Firmen Siemens und Thyssenkrupp gelieferter Transrapid, hatte 2002 in Shanghai den Betrieb aufgenommen. Der Zug verbindet den Shanghaier Flughafen Pudong mit dem Messezentrum.

Schnellste Magnetschwebebahn der Welt rast mit 600 km/h bald durch China
09:10 Uhr

Eiskaffee am Zoll gestoppt - geschmolzene Träume aus Saudi-Arabien

Naja, bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2030 wird wohl alles wieder in Ordnung sein: Der Hamburger Zoll hat Tausende Kartons mit Eiskaffee aus Saudi-Arabien gestoppt, weil sie für den deutschen Markt nicht zugelassen sind. Die exakt 419.688 Dosen (Anm.d.Red.: wer hat die denn so exakt nachgezählt?) des Erfrischungsgetränkes sollten nun an diesem Dienstag wieder zum Empfänger zurückgeschickt werden, wie der Zoll in Hamburg mitteilte. Hintergrund ist, dass wegen des in dem Eiskaffee enthaltenen Milchpulvers die strengen deutschen tiergesundheitsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt werden müssen. Das sei nicht der Fall gewesen. Die Dosen wurden deshalb zunächst sechs Wochen lang sichergestellt. Mit den strengen Regeln soll das Einschleppen und Verbreiten von Tierseuchen verhindert werden.

Eiskaffee am Zoll gestoppt - geschmolzene Träume aus Saudi-Arabien
08:34 Uhr

Die Gewitter verziehen sich

Gute Nachrichten vom Wetter: Hoch "Dana" verdrängt Tief "Bernd" und hat für die Südhälfte Deutschlands am Dienstag jede Menge Sonne im Gepäck. Im Norden dominieren noch Wolken, örtlich fallen einige Schauer. Mit Temperaturen von 20 bis 27 Grad wird es dazu angenehm bis sommerlich-heiß.

Die Gewitter verziehen sich
08:02 Uhr

Sirenen heulen, Warn-Apps blinken - wie damit umgehen?

Nach der Hochwasserkatastrophe diskutiert die Politik über frühere und präzisere Warnungen. Schön und gut. Aber: Wer erwartet wirklich eine Flut, nur weil die Warn-App mal wieder Töne von sich gibt? Oder draußen die Sirenen heulen - also wenn sie funktionieren.

Wenn in Kriegsgebieten die Sirenen heulen, suchen die Menschen Schutz in Bunkern. Wenn in Deutschland Sirenen heulen, gehen die meisten wohl eher von einem Testlauf aus. Dieser Vergleich mag weit hergeholt klingen - aber haben Sie mit einer Flutkatastrophe gerechnet, als die Warn-Apps in der letzten Woche auf einigen Smartphones surrten und Starkregen ankündigten? Und warum gehen Menschen noch eine Runde joggen, wenn Meteorologen vor Gewittern warnen? Frei nach dem Motto: Der Kelch wird schon an mir vorübergehen. Dazu lesen Sie später mehr auf der Seite, wenn Sie möchten.

Sirenen heulen, Warn-Apps blinken - wie damit umgehen?
07:36 Uhr

Urlaubsfotos der Kinder im Netz - und schöne Grüße an alle Pädokriminellen

So süß, wie die kleine Lena da nackig im Sand buddelt und Noah-Friedrich zwar sein neues Markenshirt trägt, aber unten ohne in die Fluten springt. Das müssen wir den anderen zeigen, das wollen die sehen. Und zack, ist der harmlose Schnappschuss auf Insta und Co. gepostet. Aber nicht nur Oma und Opa und die Patentante freuen sich, auch der Pädokriminelle von nebenan ist bereits online. Oft wissen Eltern einfach nicht - oder können es sich nicht vorstellen - dass auch Pädophile die Schnappschüsse ihrer Kinder sehen und in kriminellen Foren verbreiten. Dort werden die harmlosen Alltagsbilder dann in einen sexuellen Kontext gestellt.

"Es ist ja verständlich, dass Eltern und Großeltern Fotos ihrer Kinder und Enkelkinder zeigen - sie wollen ihre Freude teilen. Leider ist das Internet dafür aber der am schlechtesten geeignete Raum", sagt das Vorstandsmitglied des Kinderschutzbundes, Joachim Türk. Es gebe keine Privatsphäre und keine Kontrolle darüber, was alles mit den Fotos und Videos geschehe. Die Szene der Pädokriminellen sei gewaltig und immer auf der Suche nach neuen Bildern, erklärt Türk. Die geklauten Fotos würden für Zwecke zur Verfügung gestellt, "von denen wir uns keine Vorstellung machen wollen". Lesen Sie später mehr zum Thema.

Urlaubsfotos der Kinder im Netz - und schöne Grüße an alle Pädokriminellen
07:19 Uhr

Raketen schlagen neben Palast ein

In der Nähe des Präsidentenpalastes in der afghanischen Hauptstadt Kabul schlagen mehrere Raketen ein. Live-Aufnahmen eines Fernsehsenders zeigen, wie dies während der Gebete anlässlich des Beginns des muslimischen Festes Eid al-Adha geschah. Präsident Aschraf Ghani und andere Gläubige in seiner Umgebung setzten ihre Gebete trotz mehrerer lauter Explosionen fort. Wer für den Raketeneinschlag verantwortlich ist, ist unklar.

Seit Wochen rücken die radikal-islamischen Taliban vor und haben bereits viele Bezirke des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Gespräche zwischen ihnen und der Regierung in Kabul über eine Aussetzung der Offensive während des Opferfestes waren ergebnislos geblieben. Dem Vormarsch der Extremisten war der Beginn des Abzuges ausländischer Truppen vorausgegangen. Die USA intervenierten in Afghanistan an der Spitze eines Nato-Bündnisses kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Bis Ende August sollen alle US-Truppen abgezogen werden. Die Bundeswehr, die in Kundus im Norden stationiert war, hatte am 30. Juni ihren Einsatz beendet.

Raketen schlagen neben Palast ein
06:45 Uhr

Das wird heute wichtig

Dienstag, der 20. Juli, und ich begrüße Sie zu einem neuen Tag bei ntv.de. Natürlich gucken wir auch heute in die Gebiete Deutschlands und unserer Nachbarn, in denen das Hochwasser erbarmungslos zugeschlagen hat. Wir fragen uns, was wir besser machen müssen in Zukunft: Jeder Bürger sollte vielleicht mal seine Versicherungen überprüfen und die Politik muss sich dringend über ein neues Warnsystem Gedanken machen. Haben Sie eine gute Idee? Oder sitzen Sie auf gepackten Koffern und überlegen, ob Sie die Partyfummel für Mallorca doch wieder auspacken? Sieht eher nach weniger Party aus momentan ... Wie geht's Ihnen? Lassen Sie uns daran teilhaben und schreiben Sie an sabine.oelmann@nama.de.

  • Es wird weiterhin natürlich viel um das Hochwasser gehen: Um den Schaden, um Versicherungsschutz im allgemeinen, darum, wie wir uns in Zukunft verhalten, wie das Klima zu retten ist, wie es mit Corona in den betroffenen Gebieten aussieht und was in Sachen Warnsystem zu beachten sein wird

  • Unsere Nachbarn in Belgien wurden vom Hochwasser ebenfalls schwer getroffen, für heute hat Premierminister Alexander De Croo daher eine Schweigeminute und einen Staatstrauertag angekündigt. Ein guter Gedanke, um seinen Respekt und sein Mitgefühl zu zeigen, oder?

  • Die Kultur erwacht: Nach den Filmfestspielen in Cannes, die mit gemischter Begeisterung betrachtet wurden, ploppen auch andere Ereignisse wieder auf. In Berlin zum Beispiel öffnet das Humboldt Forum im Stadtschloss seine überaus bescheidenen Pforten (680 Millionen hat der Spaß gekostet) zum ersten Mal für die Öffentlichkeit. Gehen Sie hin?

  • Bauen oder nicht bauen - das ist hier die Frage: Der Senat Berlins will heute seine offizielle Stellungnahme zum Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungskonzerne beschließen - da sind wir aber gespannt! Auf eine einheitliche Antwort werden wir sicher vergebens warten (is' ja schließlich Berlin), zu unterschiedlich sind die Positionen: Linke dafür, Grüne auch eher/ vielleicht/ mal gucken, SPD nicht, CDU und FDP (ja, die gibt's) wollen bauen

  • Und Robert von Steinau-Steinrück, Vorsitzender der Stiftung 20. Juli 1944, begrüßt Repräsentanten des Bundes, des Landes Berlin zum Gedenken an die Ermordeten des Widerstands gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in der Gedenkstätte Plötzensee

  • Ach ja, und ein Mehrgenerationenausflug ins All steht an, Amazon stellt jetzt auch in der Umlaufbahn zu: Jeff Bezos lässt sich samt Bruder, einer 82-jährigen ehemaligen Pilotin und einem 18-Jährigen, der den Trip von Papa geschenkt bekommen hat, in den Orbit schießen. Randnotiz: Bezos Ex-Frau MacKenzie Scott spendet ihr Vermögen lieber: Allein im Juni sollen es 2,7 Milliarden Dollar gewesen sein. In ihrem Blog schreibt sie, sie habe die Absicht "ein Vermögen wegzugeben, das durch Systeme ermöglicht wurde, die Veränderung brauchen".

Das wird heute wichtig