Donnerstag, 09. April 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Donnerstag, der 9. April 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche Ihnen schöne Osterfeiertage - trotz Kontaktsperre und Ausgangsbeschränkungen. Danach wird hoffentlich alles besser: Gesundheitsminister Spahn hält erste Lockerungen der Restriktionen nach den Ferien für möglich. Eine Voraussetzung müssten wir allerdings dafür erfüllen: An die Alltagsbeschränkungen halten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

22:14 Uhr

Senior wirft Ketchup-Eimer von Brücke - Frau mit Kind knapp verfehlt

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Nach der Attacke fand die Polizei mehrere weitere Ketchup-Eimer.

(Foto: Polizei)

Kuriose Ketchup-Attacke in Nordrhein-Westfalen: Die Polizei sucht einen Mann, der in Velbert einen mit abgelaufener Curryketchupsauce gefüllten Eimer von einer Brücke auf einen Radweg geworfen haben soll - und dabei nur knapp eine Radfahrerin verfehlte.

  • Wie die Polizei berichtete, war die 36-Jährige am Mittwochnachmittag mit ihrem Fahrrad und ihrem Kind auf dem Fahrradsitz die Straße entlang gefahren. In Höhe einer Überführung fiel demnach plötzlich ein mit rund zehn Litern gefüllter Eimer Ketchup neben ihr auf den Boden. Die Frau und ihr Kind blieben unverletzt.
  • Die Polizei fand später an der Überführung und auf dem Radweg weitere Ketchup-Eimer, die ebenfalls offenbar herabgeworfen wurden.
  • Die Gesuchte ist circa 70 Jahre alt, hat weiße Haare. Bekleidet war er mit einem kurzärmeligen Hemd, einer blauen Weste und einer braunen Stoffhose.
22:10 Uhr
Breaking News

EU einigt sich auf Milliarden-Hilfspaket in Corona-Krise

Die größten EU-Länder haben sich Diplomaten zufolge auf Hilfen für besonders stark von der Pandemie betroffene Staaten verständigt. Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande unterstützten alle ein Rettungspaket.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:43 Uhr

Kleinkind in Köln von Lkw erfasst

Schlimmer Unfall in Köln: Ein Vierjähriger ist von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und lebensgefährlich verletzt worden.

  • Der Junge war auf einem Gehweg unterwegs, als er von dem rechts auf einen Supermarktparkplatz einbiegenden Lkw erfasst wurde.
  • Der Fahrer bemerkte zunächst offenbar nichts und fuhr weiter. Erst als Passanten den 36-Jährigen auf die Kollision aufmerksam machten, stoppte er seinen Wagen.  
  • Rettungskräfte brachten das Kind in ein Krankenhaus. Die Polizei übernahm die Ermittlungen.
20:59 Uhr

UNO schlägt Alarm: Kondome werden knapp

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Kondome - das neue Klopapier?

(Foto: imago images/Rolf Kremming)

Die Corona-Krise könnte zu einem deutlichen Mangel an Kondomen führen. Der weltweit führende Hersteller Karex aus Malaysia muss wegen der Einschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem südostasiatischen Land seine Produktion deutlich herunterfahren.

  • Zwischen Mitte März und Mitte April werde die Firma 200 Millionen weniger Präservative produzieren als normalerweise, sagt Firmenchef Goh Miah Kiat.
  • Von Karex stammt jedes fünfte Kondom weltweit.
  • "Falls sich die Situation nicht verbessert, werden wir ohne Zweifel eine Kondom-Knappheit bekommen", sagte Goh.
  • Die UNO schlägt wegen der nachlassenden Versorgung mit Präservativen Alarm. Grenzschließungen und andere Restriktionen beeinträchtigen die Lieferung und Produktion von Kondomen, hieß es vom UN-Bevölkerungsfonds. Ein Mangel an Präservativen könne zu einer Zunahme der Zahl der ungewollten Schwangerschaften führen, warnte die Organisation.
20:30 Uhr

Ugandas Präsident wird zum Fitnesstrainer

Der ugandische Präsident Yoweri Museveni hat in der Corona-Krise seinem Volk den Sport im Freien verboten. Dafür zeigt er nun auf Youtube, wie sich jeder zu Hause fit halten kann. "Es ist gut, nach draußen zu gehen, wenn es keine Probleme gibt, aber wenn es nötig ist, kann man auch drinnen etwas machen", sagt der 75-Jährige im Video.

  • "Fangen Sie also damit an, sich aufzuwärmen", fordert der Staatschef seine Zuschauer - in einem geräumigen Büro mit einem roten Teppich stehend - auf.
  • Danach joggt er von einem Ende des Raumes zum anderen, es folgen Liegestütze.
  • Schwitzend und außer Atem beendet Museveni seinen Fitnesskurs, indem er die Menschen dazu drängt, in ihren Wohnungen oder auf ihren Grundstücken zu laufen und nicht nach draußen zu gehen.

Das einzige Problem: 71 Prozent der in der Hauptstadt Kampala wohnenden Menschen leben in einem Ein-Zimmer-Haushalt - und teilen diesen Raum mit mehreren anderen.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:52 Uhr

Rund 1000 Kämpfer von Boko Haram im Tschad getötet

Die Armee des Tschad hat nach eigenen Angaben während eines zehntägigen Antiterror-Einsatzes rund 1000 Kämpfer von Boko Haram getötet.

  • Demnach sind bei den Gefechten gegen die islamistische Terrormiliz in der Tschadsee-Region auch 52 Soldaten gestorben.
  • Das See-Gebiet grenzt an den Nordosten Nigerias sowie an den Niger und an Kamerun. Wie im Tschad terrorisiert Boko Haram auch in diesen Ländern seit Jahren die Bevölkerung mit Überfällen und Anschlägen. Ziel der Extremisten ist eine strenge Auslegung des islamischen Rechts, der Scharia.
  • Nach Militärangaben handelte es sich bei der Armeeoffensive um einen Vergeltungsschlag, nachdem Boko Haram am 23. März mehr als 90 tschadische Soldaten getötet hatte.
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19:11 Uhr

Schauspieler Ernst-Georg Schwill gestorben

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Ernst-Georg Schwill spielte unter anderem im Berliner "Tatort" mit.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Schauspieler Ernst-Georg Schwill ist tot. Er starb im Alter von 81 Jahren in einem Berliner Krankenhaus, wie die Eulenspiegel-Verlagsgruppe mitteilte. Der Ur-Berliner spielte in der DDR in zahlreichen Defa-Filmen mit, unter anderen in dem Streifen "Berlin - Ecke Schönhauser".

Nach dem Mauerfall war er in TV-Krimis wie dem ARD-"Tatort" zu sehen. In etlichen Folgen, die der RBB verantwortete, sorgte Schwill als unverzichtbarer Assistent Lutz Weber mit unverkennbarer "Berliner Schnauze" für Lokalkolorit.

Auch in der Romanverfilmung "Der Turm" nach dem Buch von Uwe Tellkamp spielte Schwill mit.

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18:30 Uhr

Gräber von getöteten Polizisten in Berlin geschändet

"Es macht mich fassungslos, dass heute erneut die Gräber zweier im Dienst getöteter Kollegen entehrt wurden", heißt es in einem Tweet der Berliner Polizei. Dem kann ich mich nur anschließen.

Vergangene Nacht haben Unbekannte die Gräber zweier im Dienst getöteter Polizisten in Berlin-Neukölln geschändet und verwüstet - bereits zum zweiten Mal. Ein Passant alarmierte am Vormittag die Polizei, er hatte zuvor festgestellt, dass zwei Grabsteine beschmiert worden waren. Darüber hinaus wurde einer der beiden Grabsteine umgestoßen. Bei beiden Gräbern wurden Pflanzen herausgerissen.

 

17:36 Uhr

Jugendlicher schlägt Ordnungsamt-Mitarbeiter bei Corona-Einsatz

Ein 17-Jähriger hat in Aachen einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als die Beamten eine Gruppe aus sechs jungen Leuten auflösen wollten.

  • Die Beamten wurden wegen einer Ruhestörung in den Stadtteil Burtscheid gerufen. Dort trafen sie sechs teilweise alkoholisierte Personen zwischen 17 und 28 Jahren an. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes wiesen die Gruppe auf die Ruhestörung sowie die Corona-Schutzverordnung hin.
  • Der 17-Jährige ist dabei aggressiv geworden. Auch ein 28-Jähriger kam den Einsatzkräften sehr nahe. Als die Beamten ihn zurückdrängten, schlug der 17-Jährige dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Er erlitt eine Prellung.
  • Die hinzugerufene Polizei nahm den jungen Mann in Gewahrsam. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt.
  • Gegen den 17-Jährigen wurde Strafanzeige gestellt.
16:57 Uhr

Attentäter von Halle wollte Moscheen angreifen

Der rechtsextreme Attentäter von Halle wollte ursprünglich Moscheen angreifen. Erst später habe er seine Pläne geändert und die Synagoge als Ziel gewählt, berichtet "Der Spiegel". Die Informationen wurden der dpa in Karlsruhe aus Sicherheitskreisen bestätigt.

  • Stephan B. hatte am 9. Oktober 2019 versucht, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur in der Synagoge von Halle ein Blutbad anzurichten. Als es ihm nicht gelang, in das Gebäude zu kommen, erschoss er eine Passantin und einen Kunden in einem Döner-Laden.
  • Der 28-Jährige soll in den nächsten Tagen angeklagt werden.
  • B. hatte sich bei seinen Taten gefilmt und alles ins Internet übertragen. Dem Bericht zufolge sagte er in einer Vernehmung aus, dass er im Spätsommer zwei Mal mit dem Auto zur Synagoge gefahren sei, um den Ort auszuspähen. Dabei habe er auch getestet, ob das Handynetz stabil genug für seine Video-Übertragung sein würde.
16:01 Uhr

Mann erschoss und zerstückelte 50-Jährigen

Vor dem Bremer Landgericht hat der Prozess gegen einen 65-Jährigen begonnen, der einen Mann erschossen und anschließend zerstückelt haben soll.

  • Der Beschuldigte soll sein 50-jähriges Opfer laut Anklage vor rund sieben Monaten in seiner Wohnung getötet haben. Dann trennte er dem Toten unter anderem Kopf und Hände ab. Außerdem soll der Angeklagte der Leiche seines Opfers auch Organe entnommen haben.
  • Der Anklage zufolge kannten sich beide Männer, Einzelheiten waren zunächst jedoch nicht bekannt.
  • Der Beschuldigte lagerte demnach auch Leichenteile in der Wohnung seines Opfers.
  • Getötet wurde der 50-Jährige laut Staatsanwaltschaft mit einem Kopfschuss aus einem Revolver.
  • Die Behörde erhob Anklage wegen Totschlags und anderer Delikte.
15:22 Uhr

Mann stirbt bei Polizeikontrolle

Ein 33-Jähriger ist bei einer Polizeikontrolle in Südfrankreich ums Leben gekommen. Die Justiz ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Der Mann wurde am späten Mittwochabend in der Stadt Béziers überprüft, weil er sich entgegen der geltenden Sperrstunde draußen aufhielt. Nach der Fahrt in die Wache verstarb er. Ein Notarzt versuchte erfolglos, den Mann wiederzubeleben.

Die Polizisten gaben an, der 33-jährige Vorbestrafte habe sich der Kontrolle widersetzt und sei "sehr aggressiv" gewesen. Deshalb hätten sie ihn in Gewahrsam genommen. Um dem 33-Jährigen Handschellen anzulegen, sei er mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden fixiert worden. Bei Eintreffen auf der Wache sei er bewusstlos gewesen.

15:04 Uhr

Wakeskater erobern "Bettlaken von Maranhão"

Die Lençóis Maranhenses, auf Deutsch "Bettlaken von Maranhão", sind ein traumhaft schönes Dünengebiet mit blauen Lagunen im Norden Brasiliens. Sie sind extrem schwer zu erreichen. Zwei Wakeskater lassen sich davon nicht abhalten und reisen an die wohl ungewöhnlichste Wassersport-Location der Welt.

15:00 Uhr
Breaking News

Fast 17 Millionen neue Arbeitslose in USA binnen drei Wochen

Verheerende Arbeitslosenzahlen und ein gigantisches Hilfsprogramm der US-Notenbank: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise in den USA werden immer dramatischer. In der vergangenen Woche meldeten sich 6,6 Millionen Menschen neu arbeitslos, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Damit haben binnen drei Wochen fast 17 Millionen Menschen in den USA ihren Job verloren. Die US-Notenbank Fed legte ein Notfallprogramm in Höhe von 2,3 Billionen Dollar auf.

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14:18 Uhr

US-Rapperin Chynna mit 25 Jahren gestorben

Völlig überraschend ist die US-Rapperin Chynna gestorben. Das bestätigte ihr Management im Namen der Familie. Die Künstlerin mit dem bürgerlichen Namen Chynna Rogers wurde nur 25 Jahre alt. Die Todesursache ist bislang unklar.

Noch am Dienstag hatte Chynna bei Instagram mehrere Videos veröffentlicht, deren Zusammenstellung wahllos erscheint. Gleich zu Beginn sind die Worte der Künstlerin zu hören: "Ich denke, es gibt zu viele Soundtracks in unserem Leben. Ich brauche Musik zum Sterben."

Chynna begann ihre Karriere mit 14 Jahren als Model, machte später aber vermehrt als Musikerin von sich reden, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Hip-Hop-Kollektiv A$AP Mob.

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).


13:32 Uhr

Dank Corona: Himalaya erstmals seit 30 Jahren wieder sichtbar

Durch die weltweite Corona-Krise stehen auch in Indien viele Fabriken still. Was das für Auswirkungen hat, sieht man unter anderem im Bundesstaat Punjab.

Denn durch die aktuell niedrigere Luftverschmutzung ist dort zum ersten Mal seit 30 Jahren der Himalaya aus der Ferne sichtbar. Und zwar aus gut 200 Kilometer Entfernung. Einwohner der Stadt Jalandhar haben in den sozialen Netzwerken bereits Dutzende Fotos des seltenen Anblicks veröffentlicht.

12:58 Uhr

Tote und Verletzte bei Brand in Moskauer Seniorenheim

Bei einem Brand in einem Altenheim in Moskau sind vier Menschen ums Leben gekommen. Mindestens sechs weitere Bewohner wurden mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, teilte das russische Ermittlungskomitee mit. Insgesamt befanden sich mehr als 50 Menschen in dem privaten Heim, als der Brand ausbrach.

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldete unter Berufung auf Moskaus Vize-Bürgermeister Pjotr Birjukow, das Feuer sei in einem Heizungskeller ausgebrochen. Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, ein Kabelbrand im Keller sei die Ursache gewesen.

12:18 Uhr

Frauenleiche in Berliner Kanal entdeckt

Aus dem Westhafenkanal in Berlin-Charlottenburg hat die Polizei am Mittwochabend eine Frauenleiche geborgen. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf die Polizei berichtet, hatte ein Passant den leblosen Körper gegen 18 Uhr gesichtet.

Mittlerweile konnte die Tote identifiziert werden. Die Frau soll noch im Tagesverlauf obduziert werden. Bislang liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:35 Uhr

360 Kilo exotischer Kaudroge am Flughafen München beschlagnahmt

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In Deutschland gilt Khat als verbotene Substanz.

Erfolg für den Zoll am Münchner Flughafen. Insgesamt 360 Kilogramm Khat haben die Beamten im März in 36 Postpaketen aus Indien entdeckt.

"Die Kaudroge sollte jedes Mal aus Indien über München weiter in die USA geschickt werden. Allerdings haben die Kollegen den richtigen Riecher bewiesen und die Droge aus dem Verkehr gezogen", so eine Sprecherin des Zolls.

Das Kauen von Khat-Blättern hat eine ähnliche Wirkung wie Amphetamine. Der Konsument fühlt sich euphorisiert und spürt weniger Hunger und Müdigkeit. Die Pflanze, die in Kenia und Äthiopien wächst, ist in den Herkunftsländern eine Alltagsdroge.


10:35 Uhr
Breaking News

650.000 Betriebe zeigen wegen Corona-Krise Kurzarbeit an

Noch deutlich mehr Firmen als in der Wirtschaftskrise 2009 zeigen Kurzarbeit an, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt. Binnen einer Woche steigt die Zahl um 40 Prozent. Millionen Arbeitnehmer sind betroffen.

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10:50 Uhr

Hacker kapern Webseite von Harry und Meghan

So haben die beiden sich ihren Start in die Unabhängigkeit wohl nicht vorgestellt: Nachdem Herzogin Meghan und Prinz Harry zu Beginn der Woche ihre neue Charity-Stiftung "Archewell" angekündigt haben, gibt es jetzt schon den ersten Rückschlag für das Paar.

Denn Harry und Meghan haben wohl ganz vergessen, eine Website-Domain für ihre neue Stiftung zu registrieren. Und so haben sogenannte "Cybersquatter" sich einen Spaß daraus gemacht, die Website "www.archewellfoundation.com" zu kreieren. Diese führte allerdings nicht wohltätige Aktionen auf, sondern direkt zum Youtube-Video von Kanye Wests Hit "Gold Digger". Zu Deutsch: Jemand, der nur aufs Geld aus ist.

Wer hinter der Aktion steckt, ist unklar. Mittlerweile ist die Website nicht mehr erreichbar. Scheinbar haben Harry und Meghan das Problem bereits beseitigen können.

10:05 Uhr

Jauch spricht über Absetzung der "Quarantäne-WG"

Drei Ausgaben lang haben Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Oliver Pocher die "Quarantäne-WG" aufrechterhalten können. Dann wurde die RTL-Show, die vom 23. März bis 25. März lief, wegen schlechter Einschaltquoten abgesetzt.

Warum das Format floppte? Jauch scheint die Antwort zu kennen. Im "OMR"-Podcast erklärte er nun: "Die Sendung braucht zu dem Zeitpunkt niemand."

Während die eine Hälfte Deutschlands "ausschließlich harte Facts zu dem Thema" haben wolle, sei die andere an reiner Unterhaltung interessiert gewesen. "Diese Mittel-Lage", die das RTL-Format eingenommen habe, "hat tatsächlich keinen Menschen interessiert", meinte Jauch.

09:50 Uhr
Breaking News

NRW stoppt Corona-Soforthilfen wegen Fake-Internetseiten

Das NRW-Wirtschaftsministerium stoppt wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten die Soforthilfe-Auszahlungen in der Corona-Krise. Die Entscheidung ist in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt gefallen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:28 Uhr

Angriff auf US-Basis in Afghanistan

Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Bagram in Afghanistan ist am Morgen ein Raketenangriff verübt worden. Fünf Geschosse seien von Unbekannten aus dem Heck eines Fahrzeugs abgefeuert worden, teilte das afghanische Innenministerium mit.

Die Nato-Ausbildungsmission "Resolute Support" bestätigte den Raketenangriff auf Twitter. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten. Die afghanischen Sicherheitskräfte würden den Vorfall untersuchen, hieß es in der Stellungnahme. Niemand bekannte sich zu dem Angriff bisher. Die Taliban dementierten, für den Angriff verantwortlich zu sein.

08:41 Uhr

Massenschlägerei mit 50 Personen in Flüchtlingsunterkunft

In einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im thüringischen Suhl hat es in der Nacht einen größeren Polizeieinsatz gegeben.

Nach MDR-Informationen gab es zunächst eine Messerstecherei. Anschließend sollen bis zu 50 Personen aufeinander losgegangen sein. Die Polizei konnte die Lage unter Kontrolle bringen.

Die Polizei spricht von insgesamt fünf Verletzten. Ein Mann liegt mit Stichverletzungen im Krankenhaus.

08:04 Uhr

Pakistan schießt indische Drohne ab

Säbelrasseln in Kaschmir: Die pakistanische Armee hat nach eigenen Angaben eine indische Aufklärungsdrohne in der umstrittenen Grenzregion abgeschossen.

Die kleine Drohne sei am Morgen entlang der Demarkationslinie im Himalayatal bis zu 600 Meter in den pakistanischen Teil Kaschmirs eingedrungen, teilten die pakistanischen Streitkräfte mit. Kampfjets hätten sie daraufhin abgeschossen. Pakistan bezeichnete das Eindringen als Provokation.

Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indiens und der Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 streiten die beiden Länder um die Herrschaft über Kaschmir. Beide Atommächte führten bereits drei Kriege gegeneinander.

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07:50 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

finden Sie Gottesdienste in der Corona-Krise angemessen? Mit dieser Frage beschäftigt sich heute der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Ein Münchner Anwalt hatte einen Eilantrag gegen das Gottesdienstverbot eingereicht, weil er als Katholik das Osterfest auch in Corona-Zeiten feiern will. Er begründet dies damit, dass das derzeit geltende absolute Verbot ihn in seiner Religionsfreiheit verletze. Ich bin gespannt, wie das Urteil ausfällt.

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Folgende Themen stehen heute außerdem auf der Tagesordnung:

  • Das Corona-Krisenkabinett der Bundesregierung tritt zu einer weiteren Sitzung zusammen.
  • Anschließend berät die Unionsfraktion per Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und verschiedenen Ministern über die Lage im Kampf gegen die Corona-Krise.
  • Im Streit über milliardenschwere Hilfen gegen die Corona-Wirtschaftskrise unternehmen die EU-Finanzminister einen neuen Einigungsversuch.
  • Das Ölkartell Opec will gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern in einer Videokonferenz über die angespannte Lage am Ölmarkt beraten.
  • Begleitet von strengen Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Pandemie starten drei Raumfahrer zur Internationalen Raumstation ISS.

Bis zum Nachmittag betreue ich für Sie den "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an janis.peitsch[at]nama.de. Los geht's!

07:31 Uhr

Temperaturen bis 26 Grad erwartet

Der Start in den Tag verläuft erneut meistens sonnig. Später bilden sich dann häufiger Quellwolken. Insbesondere in der Nordhälfte können diese auch mal kompakter werden. Aber nur vereinzelt sind auch mal ein paar Schauer drin. Am ehesten gilt das vom Sauerland bis herüber ans Erzgebirge.

Insgesamt können wir uns aber auch heute über die Sonnenausbeute und die Temperaturen nicht unbedingt beschweren. Im äußersten Norden ist es mit 11 bis 14 Grad hierbei zwar noch vergleichsweise frisch. Doch im großen Rest bringen es die Höchstwerte gerne auf 17 bis 26 Grad. Am wärmsten ist es im Rhein-Main-Gebiet.

Die weiteren Aussichten: Von Karfreitag bis Ostersonntag gibt es nach wie vor reichlich Sonnenschein. Dabei ist es im Nordosten zunächst kühl, am Freitag an der Ostsee kaum 10 Grad. Im Südwesten tut sich dagegen bei den Temperaturen wenig. Dort setzt sich der Sommerkurs mit Höchstwerten bis 26 Grad an Oberrhein, Nahe und Mosel fort. Am ehesten im Norden und Osten ziehen dabei mal Wolkenfelder durch. Jedoch bleibt es bis einschließlich Samstag trocken.

Am Ostersonntag sind erste Schauer und Gewitter möglich, für die meisten bleibt es aber bei warmen 17 bis 26 Grad noch trocken. Am Ostermontag ziehen vermehrt Schauer und einzelne Gewitter durch und es wird auch deutlich kälter. Die Höchstwerte bringen es im Norden auf 8 bis 11 Grad, in der Mitte auf 10 bis 14 Grad und im Süden auf 14 bis 19 Grad. Ihr Björn Alexander

07:01 Uhr

Forscher untersuchen antike Straußeneier

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Dekorierte Straußeneier wurden in der Bronze- und Eisenzeit von Eliten mediterraner Zivilisationen sehr geschätzt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Fein geschwungene Blütenblätter, detailliert gekratzte Widderköpfe und kunstvolle Bemalungen: Passend zum Osterfest haben britische Archäologen Herstellung und Handel von 5000 Jahre alten, reich verzierten Straußeneiern nachgezeichnet.

Wie sie im Fachblatt "Antiquity" berichten, wurden die Eier nicht nur unter großen Mühen gesammelt, sondern legten auch weite Wege zurück. Die Forscher sprechen daher von "Luxusgütern der Antike".

Mediterrane Strauße seien im östlichen Mittelmeerraum und in Nordafrika beheimatet gewesen, erklärt die Wissenschaftlerin Tamar Hodos. Mittels verschiedener Isotopenindikatoren konnten die Archäologen unterscheiden, welche Eier in welchen Klimazonen gelegt wurden: "Was uns am meisten überraschte, war, dass Eier aus beiden Zonen an Standorten in der anderen Zone gefunden wurden, was auf umfangreichere Handelswege hindeutet."

Die chemische Analyse ergab auch, dass die Eier vermutlich von wilden Straußen stammten - angesichts der potenziellen Gefahr, die von den Riesenvögeln ausgeht, war das Einsammeln eine riskante Aufgabe.

06:17 Uhr

Kennedy-Clan: Polizei findet zweite Leiche nach Kanu-Unfall

Die Lage war schon seit Tagen fast hoffnungslos. Nun haben Taucher fast eine Woche nach dem Kanu-Unfall von Angehörigen des Kennedy-Clans in den USA die Leiche des noch vermissten Jungen geborgen. Einsatzkräfte fanden den leblosen Körper des achtjährigen Gideon McKean unter Wasser in der Bucht, wo sich das Unglück ereignet hatte, wie die zuständige Polizei im Bundesstaat Maryland mitteilte.

Rund 600 Meter vom Fundort der Leiche des Kindes entfernt war am Montag die Leiche seiner Mutter, der Enkelin des US-Senators Robert F. Kennedy, ausgemacht worden. Die 40-jährige Maeve Kennedy Townsend McKean und ihr Sohn galten seit vergangenen Donnerstag als vermisst.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:59 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht