Mittwoch, 04. Dezember 2019Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:40 Uhr

Das war Mittwoch, der 4. Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir im "Tag" gleich zwei Umfragen durchgeführt und jetzt möchte ich Ihnen, bevor ich mich in den Feierabend verabschiede, noch kurz die Ergebnisse vorstellen.

Mehr als die Hälfte unserer Leser (oder Umfrageteilnehmer) sind der Meinung, dass die Bundeswehr in Afghanistan bewaffnete Drohnen einsetzten sollte. 58 Prozent sagten "Ja" und nur 27 Prozent stimmten dagegen.

Ganze 72 Prozent unserer Leser würden den designierten SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans in der U-Bahn nicht erkennen. Und das obwohl wir in den letzten Tagen doch so viel über ihn berichten.

So, was war denn heute sonst alles wichtig?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend! Bis morgen.

22:13 Uhr

Deutsche Bahn fährt morgen nicht nach Frankreich

Lust auf einen spontanen Trip nach Paris? Klingt romantisch, ist aber zumindest morgen wohl nur mit Auto möglich.

  • Während des Generalstreiks am morgigen Donnerstag in Frankreich wird es erhebliche Störungen im Zugverkehr zwischen Deutschland und Frankreich geben. An den Streiktagen würden im Fernverkehr keine Zugfahrten von und nach Frankreich stattfinden, teilte die Deutsche Bahn mit. Es sei damit zu rechnen, dass der Streik ausgeweitet werde und mehrere Tage andauere.
  • Auch bei den Thalys-Zügen, die etwa Frankreich, Belgien, die Niederlande und Nordrhein-Westfalen miteinander verbinden, wird es Behinderungen geben. "Wir empfehlen Passagieren, die am 5. oder 6. Dezember nach oder von Paris reisen wollen, ihre Thalys-Reise zu verschieben", so das Unternehmen.
  • Auch Flugreisende müssen sich auf Probleme einstellen. Nach Angaben der zivilen Luftfahrtbehörde in Frankreich werden Donnerstag mindestens 20 Prozent der Flüge gestrichen. In der Hauptstadt Paris werden lediglich die beiden komplett automatisch fahrenden Metro-Linien normal fahren. Bei anderen Linien wird es zu erheblichen Störungen kommen, ein Großteil wird gar nicht bedient.
21:45 Uhr

USA streichen wichtige Sozialleistung

US-Präsident Donald Trumps Regierung wird schätzungsweise 700.000 armen Amerikanern eine wichtige Sozialleistung streichen.

  • Die Demokraten warnen, dass viele der Betroffenen daher schon bald nicht mehr genug Geld haben werden, um genug Lebensmittel zu kaufen.
  • Trumps republikanische Regierung hingegen verweist auf die niedrige Arbeitslosigkeit, die es den Menschen ermögliche, selbst ein Einkommen zu erwirtschaften.   
  • Konkret geht es um ein Programm, das rund 36 Millionen Amerikaner jeden Monat beim Kauf von Lebensmitteln unterstützt. Der neuen Regelung der Regierung zufolge sollen künftig gesunde Erwachsene, die keine Kinder haben, die Unterstützung verlieren, wenn sie nach drei Monaten noch nicht mindestens 20 Stunden pro Woche arbeiten.
21:06 Uhr

Lkw-Fahrer überrollt Kind und darf Führerschein behalten

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Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein 61-Jähriger hatte im Juni 2018 mit seinem Lkw ein sieben Jahre altes Kind erfasst und überrollt. Dafür wurde er nun zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht verhängte zudem eine Geldauflage von 500 Euro gegen den Angeklagten. Seinen Führerschein darf der Mann behalten, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach den Mann der fahrlässigen Tötung schuldig. Der Unfall wäre vermeidbar gewesen, begründet das Gericht. Als der 61-Jährige abbog, sei "genügend Zeit und Wegstrecke gewesen, um anzuhalten". Den Jungen auf dem Fahrrad und dessen Mutter hätte er über mehrere Spiegel seines Fahrzeugs sehen können und müssen.

Der Junge war am Morgen des 13. Juni 2018 mit seiner Mutter auf dem Fahrradweg unterwegs. Sie seien bei für sie grüner Ampel losgefahren, sagte die 41-Jährige als erste Zeugin im Prozess. Ihr Sohn sei kurz vor ihr gefahren. "Plötzlich tauchte der Lkw auf, touchierte meinen Sohn." Einem Gutachten zufolge wurde das Kind anschließend etwa sechs Meter vom Lastwagen mitgeschleift und schließlich vom Hinterrad überrollt. Der Junge erlitt schwerste Kopfverletzungen und starb noch am Unfallort.

20:27 Uhr

Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an

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Mit Esel nach Madrid? Habt ihr einen Vogel?

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein religiöser Nachbarschaftsverein aus der spanischen Gemeinde Talavera de la Reina nahe Toledo hat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg einen Esel zur Weiterreise von Lissabon nach Madrid angeboten.

"Wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, die Welt für die Situation der Umwelt zu sensibilisieren und schließen uns Thunbergs Kampf an", hieß es auf der Facebookseite des Vereins "Asociación Fray Hernando de Talavera". "Unsere Vorfahren haben dieses Fortbewegungsmittel benutzt und es war das umweltfreundlichste überhaupt."

Wie der Verein den Esel nach Lissabon (umweltfreundlich) transportieren will, blieb unklar. 

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19:41 Uhr

Zeigt Prinz Charles hier Donald Trump den Mittelfinger?

"Jeder sieht, was er sehen will", sagte einst Kurt Tucholsky. Eine Twitter-Nutzerin sah in diesem Video eine obszöne Geste. Ob Sie sie auch sehen, entscheiden Sie selbst.  

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19:13 Uhr

Tod am Hochsitz: Jägerin freigesprochen

Nach einer Gesellschaftsjagd im Harz wird ein 81 Jahre alter Jäger tot und mit einer Kugel im Kopf vor seinem Hochsitz gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Unfall aus und klagt eine 22-jährige Jägerin als Schützin wegen fahrlässiger Tötung an.

  • Nun hat das Amtsgericht Quedlinburg die junge Frau freigesprochen. "Im Ergebnis ist nicht bewiesen, dass die Angeklagte den tödlichen Schuss abgegeben hat", sagte Richter Theo Buß.
  • 61 bewaffnete Jäger, bewaffnete Treiber und Schützen aus möglichen weiteren Revieren seien an dem Tag im Wald bei Ballenstedt an der Jagd beteiligt gewesen, sagte Buß. Die Anzahl der in Frage kommenden Schützen sei groß.
  • Ein Sachverständiger hatte es für möglich erklärt, dass der Schuss vom Hochsitz der damals 20-Jährigen abgegeben wurde - einen anderen Hergang konnte er allerdings nicht ausschließen. Eine Verurteilung wäre nur infrage gekommen, wenn andere Möglichkeiten hätten ausgeschlossen werden können, sagte Buß. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
18:44 Uhr

Kretschmann bringt Özdemir als Kanzlerkandidat ins Spiel

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Özdemir als Kanzler? Kretschmann kann sich das gut vorstellen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält außer Robert Habeck und Annalena Baerbock auch den ehemaligen Parteivorsitzenden Cem Özdemir für einen denkbaren Kanzlerkandidaten der Partei.

"Wir sind absolut regierungsfähig", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland und fügte hinzu: "Selbstverständlich haben wir kanzlerfähige Persönlichkeiten. Was soll an Robert Habeck, Annalena Baerbock und Cem Özdemir schlechter sein als an den Kandidaten, die sonst gehandelt werden? Das kann ich nicht erkennen."

Özdemir sei ein sehr talentierter Politiker mit einer bemerkenswerten Biografie, erklärte Kretschmann auf Nachfrage in dem Interview. "Wir müssen aufpassen, dass solche Talente nicht zwischen Baum und Borke hängen und irgendwann etwas anderes machen."

Mehr dazu lesen Sie hier.
18:11 Uhr

"Fehler gemacht": Säule mit Holocaust-Asche verhüllt

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Am Montag hatte das Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit" (ZPS) vor dem Reichstagsgebäude in Berlin eine sogenannte Gedenkstätte errichtet - ein Teil davon ist eine Stahlsäule, die angeblich Asche von Opfern der Massenmorde der Nazis enthält.

Daran gab es von jüdischer Seite viel Kritik. Der Zentralrat der Juden hatte die Aktion als unseriös bezeichnet. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem bat das ZPS, "verantwortungsbewusst zu handeln und die Erinnerung an die Opfer des Holocaust sowie an die Überlebenden zu respektieren, die die Gräuel dieser Ära ertragen haben".

Nun hat sich das Kollektiv entschuldigt. "Wir wollen bei Betroffenen, Angehörigen und Hinterbliebenen aufrichtig um Entschuldigung bitten, die wir in ihren Gefühlen verletzt haben", heißt es in einem Statement unter der Überschrift "Wir haben Fehler gemacht".

Als erste Konsequenz werde das Kernstück der Säule im Regierungsviertel verhüllt, um dem Eindruck der "Zurschaustellung" zu begegnen. Außerdem solle der für Samstagnachmittag angekündigte sogenannte Zapfenstreich abgesagt werden.

17:37 Uhr

Patriarch Kirill: Häusliche Gewalt ist nicht in Ordnung, aber ...

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Dieser Mann findet das Gesetz gegen häusliche Gewalt "gefährlich".

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill, hat ein Gesetzesvorhaben zur härteren Bestrafung von häuslicher Gewalt als "gefährlich" kritisiert.

Die Novelle, über die das russische Parlament im Dezember abstimmen will, erlaube es Fremden, sich in den "heiligen Ort" des familiären Lebens einzumischen, sagte Kirill der Nachrichtenagentur Interfax. Eine solche "Einmischung" müsse mit "großer Vorsicht" behandelt werden, sagte der Patriarch weiter.

Nach einem Gottesdienst in Moskau sagte er demnach, Gewalt in der Familie dürfe zwar nicht toleriert werden, "aber es gibt heutzutage eine gefährliche Tendenz, auch im Bereich der Gesetzgebung".

Was in dem "heiligen Ort" ohne "Einmischung" passieren kann, lesen Sie zum Beispiel hier.

17:07 Uhr

BVG trollt Walter-Borjans

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Der designierte SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans zeigt sich anscheinend gerne als Normalo: Auf Twitter veröffentlichte er ein Foto von sich in der Berliner U-Bahn. "Nur mal so für die, die meinen, wir würden in Limousinen unter Tage ins Willy-Brandt-Haus chauffiert: U-Bahn ist auch schön!", schrieb er.

Im Netz erntete Walter-Borjans für sein Foto neben Zustimmung auch Kritik. Darauf reagierte er mit einer Bekräftigung: "Was sagen Sie dazu, dass ich gar kein Auto besitze und das immer so mache?", schrieb er später.

Ob er nach der Wahl auf einen Fahrdienst umsteigen wird, bleibt abzuwarten. Bis dahin wird der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister wohl recht unbehelligt durch Berlin fahren können. Zumindest die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fragten ihn via Twitter: "Wer sind Sie?"

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:36 Uhr

Mann schießt auf SEK-Beamten

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Seine Schutzweste hat einem Polizisten das Leben gerettet.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Gladbeck in Nordrhein-Westfalen hat ein Mann auf einen Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) geschossen. Der Beamte wurde dank seiner Schutzweste nur leicht verletzt.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde gegen einen 51-Jährigen wegen Bedrohung ermittelt. Da es den Verdacht gab, dass der Mann Waffen besitzt, sollte er mithilfe des SEK festgenommen werden. Als die Wohnung gegen 6 Uhr gestürmt wurde, gab der 51-Jährige mehrere Schüsse auf die Beamten ab. Einer der Polizisten wurde getroffen. Der Schütze wurde überwältigt und festgenommen.

16:16 Uhr

Fitzek erklärt den rasanten Weg zu seiner neuen Flamme

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Ist frisch verliebt: ICE-Gast Fitzek.

(Foto: imago images/VIADATA)

So schnell kann's gehen: Erst im August hatte Sebastian Fitzek die Trennung von seiner Ehefrau bekannt gegeben - nun hat der Thriller-Autor ("Das Joshua-Profil", "Amokspiel") eine neue Freundin. Und die hat der Berliner offenbar im rasenden Tempo kennengelernt. "Keiner von uns beiden war auf der Suche. Der Blitz hat bei einer zufälligen Begegnung im ICE auf der Strecke Berlin-Leipzig eingeschlagen", sagte Fitzek der "Bild"-Zeitung. Demnach hätte der 48-Jährige nicht gedacht, dass es ihn "so schnell, so heftig erwischt. Aber ja, ich kann es nicht leugnen: Ich habe mich verliebt." Und als wäre die Geschichte an sich nicht gute Bahn-Werbung genug: Dem Bericht zufolge arbeitet Fitzeks neue Flamme als Personalreferentin bei der Bahn.

15:37 Uhr

Staatschefs lästern - Trump gekränkt und demotiviert

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Trump ist beleidigt und hat keine Lust auf weitere Pressekonferenzen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Video vom Nato-Gipfel wird zum Hit: Kanadas Premier Justin Trudeau macht sich zusammen mit den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden über Donald Trumps längliche Presseauftritte lustig.

Und wie reagiert der US-Präsident auf das Video? Trump ist offensichtlich ziemlich sauer, vor allem auf Trudeau: Dieser sei "doppelzüngig", sagte Trump in Watford bei London.

Trump erklärte auch, Trudeau sei nur unzufrieden gewesen, weil er ihn auf unzureichende Verteidigungsausgaben angesprochen habe. Zugleich deutete der Präsident aber auch an, dass er eine weitere, für den Abschluss angekündigte Pressekonferenz seinerseits ausfallen lassen könnte: "Ich glaube, wir haben schon viele Pressekonferenzen abgehalten."

Update: Trump hat nun seine Pressekonferenz zum Abschluss des Nato-Treffens tatsächlich abgesagt.

15:24 Uhr

Raser muss nach beinahe tödlichem Unfall in U-Haft

In den Straßen von Würzburg haben sich am Sonntag mindestens zwei Personen ein mutmaßliches Autorennen geliefert. Bestürzend dabei ist, dass eine gehörlose Frau dabei angefahren wurde. Der mutmaßliche Raser ist nun festgenommen und in Untersuchungshaft überführt worden, wie das Polizeipräsidium Unterfranken mitteilte. Zuvor hatte ein Richter Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Schon gestern hatten Beamte die Wohnung des 20-jährigen Fahrers sowie die seiner drei Mitfahrer im Alter von 18, 20 und 24 Jahren durchsucht. Derweil fahndet die Polizei nach dem zweiten Fahrer, der einen silberfarbenen Mercedes gelenkt haben soll. Beide müssen sich auch des Vorwurfs eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens erwehren. Das 42 Jahre alte Unfallopfer war am Sonntag mit schweren Schädelverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

14:45 Uhr

Dunja Hayali macht Morddrohung publik

Sawsan Chebli, Cem Özdemir, Mike Mohring, Claudia Roth, Robert Habeck ... Viele Politiker bekamen in den vergangenen Wochen rassistische Morddrohungen. Jetzt trifft es auch ZDF-Moderatorin Dunja Hayali.  

Hayali veröffentlichte daraufhin die Drohung auf Twitter und versicherte, sie werde "nicht schweigen und weiterhin berichten, Gesicht und Haltung zeigen!"

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14:40 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser! Christoph Rieke, der Sie durch die erste Hälfte von "Der Tag" begleitet hat, macht jetzt Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ab sofort und bis zum späten Abend bin ich für Sie da. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!  

14:24 Uhr

Klingbeil will als SPD-General weitermachen

Neues Duo, alter General: Lars Klingbeil hat offenbar immer noch Lust auf den Posten des SPD-Generalsekretärs und will sich deshalb beim Parteitag Ende der Woche erneut bewerben.

  • Sein Weg, den er in der Parteizentrale gehen wolle, passe demnach mit den neuen Vorsitzenden zusammen.
  • "Deswegen werde ich mich auf dem Bundesparteitag wieder als Generalsekretär bewerben", sagte der 41-Jährige.
  • Klingbeil hat den Posten seit Dezember 2017 inne und gilt als Befürworter einer Fortsetzung der Großen Koalition mit der Union.
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13:27 Uhr

Aldi wirft Hunderte Beschäftigte raus - und verspricht Ersatzjobs

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Aldi Süd verschlankt mit der Schließung zweier Regionalgesellschaften seine Logistikstrukturen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das ist wohl ein Schock für die Betroffenen - und das unmittelbar vor Weihnachten: Etwa 580 Beschäftigte von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr und im mittelfränkischen Roth haben die Kündigung erhalten. Einem Sprecher zufolge seien die jeweiligen Filialen und Mitarbeiter im Verkauf von der Auflösung aber nicht betroffen. Dem gekündigten Personal indes will das Unternehmen demnach Ersatzarbeitsplätze anbieten. "Das ist kein Lippenbekenntnis. Das haben wir vor", sagte der Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur. Zur Begründung nannte er, dass die beiden betroffenen Standorte angesichts der vergrößerten Sortimente des Discounters und des gewachsenen Angebots an Frischeprodukten wie Obst und Gemüse nicht mehr zeitgemäß seien. Der Betrieb der beiden Regionalgesellschaften soll zum 30. April 2020 eingestellt werden. Zudem erklärte das Unternehmen, dass die Schließung weiterer Regionalgesellschaften nicht geplant sei.

12:58 Uhr

Weiterer südkoreanischer Künstler tot aufgefunden

Aus der südkoreanischen Künstlerszene gibt es eine weitere erschütternde Nachricht: Nach dem Tod zweier K-Pop-Sängerinnen in den vergangenen Wochen ist erneut ein junger bekannter Unterhaltungskünstler tot aufgefunden worden.

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Cha In-Ha wurde nur 27 Jahre alt.

(Foto: REUTERS)

  • Die Leiche des Schauspielers Cha In-Ha sei in seiner Wohnung gefunden worden, teilte eine Sprecherin der Agentur Fantagio mit.
  • Zur Todesursache sind noch keine Details bekannt, die Agentur rief zu Zurückhaltung bezüglich Spekulationen auf.
  • Cha wurde nur 27 Jahre alt und war durch Auftritte in TV-Serien bekannt.
  • Erst vor eineinhalb Wochen war die Popsängerin Goo Hara, die durch ihre Mitgliedschaft bei der Girlband Kara bekannt worden war, tot in ihrer Wohnung in Seoul aufgefunden worden.

 

12:38 Uhr

Jäger erschießt randalierendes Wildschwein in Bäckerei

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Dieses Wildschwein hat nun einen Artgenossen weniger in Rüsselsheim.

(Foto: imago images/imagebroker)

Soweit wir richtig informiert sind, geht es heute in Rüsselsheim ruhig und normal zu. Im Gegensatz zu gestern: Da hat sich nämlich ein Wildschwein in eine Bäckerei im Stadtteil Königstädten verirrt und dort dann ordentlich rumgesaut. Laut Polizei ist das Tier nach seinem Tobsuchtsanfall im Verkaufsraum in ein Büro gestiefelt, wo es Mitarbeiter der Bäckerei mit Barrikaden in Schach halten konnten. Der Ausflug endete für das Wildschwein tragisch: Erst schoss eine Polizistin, dann ein Jagdpächter auf das Tier. Der letzte Schuss war tödlich. Größerer Schaden sei laut Polizei in der Bäckerei nicht entstanden, die Mitarbeiter blieben demnach unverletzt.

12:18 Uhr
Breaking News

Bundesanwalt ermittelt zu "Tiergarten-Mord"

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Ermittler am Tatort in Berlin-Moabit. (Archivbild)

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Fall des möglichen Auftragsmords an einem Georgier in Berlin hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen an sich gezogen. "Wir haben das Verfahren übernommen", teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Nach der Tat vom August war ein 49-jähriger Verdächtiger festgenommen worden - es wird seit Längerem spekuliert, dass er im Auftrag von russischen staatlichen Stellen gehandelt haben könnte.

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12:02 Uhr

Machen sich Nato-Staatschefs über Trump lustig?

Die Stimmung beim gestrigen Empfang im Londoner Buckingham Palace war ausgelassen. In der Residenz des britischen Königshauses waren zahlreiche Staatsvertreter zusammengekommen, um den 70. Geburtstag der Nato zu zelebrieren. Die Regierungschefs von Großbritannien, Kanada, Frankreich und den Niederlanden nutzten die Gelegenheit für einen angeregten Plausch. Ein Video legt die Vermutung nahe, dass sich Boris Johnson, Justin Trudeau, Emmanuel Macron und Mark Rutte dabei über US-Präsident Donald Trump lustig machten. So erklärt Trudeau, dass sein Kollege Macron erst spät wegen einer "40-minütigen Pressekonferenz" von Trump erschienen sei. Macron hatte zuvor tatsächlich einen Termin mit Trump, den der Franzose bereits oft kritisiert hatte. Die Pressekonferenzen des US-Präsidenten ufern zuweilen aus und sind immer gut für eine überraschende Äußerung abseits des Protokolls. Trudeau fuhr fort: Man habe gesehen, wie Trumps Team "die Kinnlade heruntergeklappt" sei. Das besagte Quartett zeigte sich belustigt bei dem kurzen Gespräch.

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12:01 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:24 Uhr

AKK plädiert für bewaffnete Bundeswehr-Drohnen in Kundus

Bei ihrem Besuch in Afghanistan hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den dort stationierten Truppen eigenen Angaben zufolge genau zugehört. Demnach hält sie offenbar den Einsatz bewaffneter Drohnen zum Schutz deutscher Soldaten für eine gute Idee. "Wenn ich den Wunsch der Soldaten hier mitnehme, und ich kann ihn ehrlich gesagt nachvollziehen, dann spricht vieles für die Bewaffnung der Drohne", sagte sie im nordafghanischen Kundus. Demnach müssten deutsche Soldaten in bestimmten Situationen mitunter Stunden auf die Hilfe verbündeter Staaten warten. Deshalb sei die Drohnen-Idee laut AKK nachvollziehbar und sie "würde diese Argumentation auch in die Diskussion mit einbringen wollen".

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10:45 Uhr

Wo "Balsamico" draufsteht, ist offiziell auch "Balsamico" drin

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(Foto: imago/Panthermedia)

Nun ist das auch geklärt: Wer hierzulande einen dickflüssigen, samtigen Essig namens Balsamico vertreibt, darf diesen auch "Balsamico" nennen. So hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) vorhin geurteilt. Die obersten EU-Richter stellten klar, dass "Balsamico" kein geschützter Begriff sei. Gefallen dürfte dies unter anderen der badischen Firma Balema, die nicht nur seit Jahren eigene, auf Essig basierende Produkte unter der Bezeichnung "Balsamico" und "Deutscher Balsamico" vertreibt, sondern sich auch mehrerer juristischer Angriffe durch italienische Produzenten erwehren musste.

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10:19 Uhr

Deutschland zählt laut Studie zu Top drei bei Klimaschäden

Erinnern Sie sich noch an den Hitzesommer im vergangenen Jahr? Wenn es nach der Kategorie Extremwetter und der Organisation Germanwatch geht, zählt Deutschland seit 2018 zu den drei am stärksten von Wetterextremen betroffenen Ländern der Welt.

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Extreme Trockenheit wie hier 2018 am Rhein in Düsseldorf wird künftig wohl öfter vorkommen.

(Foto: imago/Jochen Tack)

  • Wegen der Hitzewellen, Stürme und Dürren des Jahres 2018 landete Deutschland hinter Japan und den Philippinen auf Platz drei im neuen Klima-Risiko-Index, den die Entwicklungsorganisation auf der Weltklimakonferenz in Madrid vorstellte.
  • Demnach seien hierzulande allein durch die Hitzewelle im Jahr 2018 mehr als 1200 Menschen ums Leben gekommen.
  • Weltweit sind demnach in dem Zeitraum insgesamt mehr als 495.000 Menschen als direkte Konsequenz von mehr als 12.000 Extremwetterereignissen gestorben.
  • Der Klima-Risiko-Index basiert auf einer Datenbank des Rückversicherers Munich Re und Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF).
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09:54 Uhr

Exotischer Gauguin wechselt für 9,5 Millionen Euro den Besitzer

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Dieses Angebot haben Sie leider verpasst.

(Foto: REUTERS)

Wohin mit den Millionen? Ein "internationaler Sammler" hat eine Antwort auf diese Frage gefunden und sich ein Werk des französischen Malers Paul Gauguin gegönnt. Für schlappe 9,5 Millionen Euro hat der Unbekannte im Pariser Auktionshaus Artcurial das Ölgemälde "Te Bourao II" ersteigert. Das Bild von 1897, das eine geheimnisvolle Landschaft auf der Pazifikinsel Tahiti zeigt, bleibt laut Artcurial aber in Frankreich. Gauguin ist aufgrund seiner Beziehungen zu jungen Frauen aus der damaligen französischen Kolonie Tahiti umstritten.

09:19 Uhr

Polizei findet tote Frau im australischen Outback

Die tagelange Suche im australischen Outback nach der 46-jährigen Claire Hockridge hat höchstwahrscheinlich ein bestürzendes Ende genommen. Im Bundesstaat Northern Territory hat die Polizei eigenen Angaben zufolge eine Leiche gefunden. Dabei handele es sich vermutlich um die vermisste Australierin. Hockridge war am 19. November zusammen mit zwei Freunden in der Nähe von Alice Springs unterwegs, als sie mitten im heißen und trockenen Outback eine Autopanne hatten. Hockridges Begleiter wurden erst gestern sowie am Sonntag lebendig gefunden. Sie konnten sich mit Wodka, Grundwasser und ein paar Keksen am Leben halten.

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09:12 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Kim reitet durch Nordkoreas Winterwunderland

Ist es eine Szene aus "Game of Thrones"? Oder doch aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"? Nein, es ist Kim Jong Un am schneebedeckten Fuße des Paektusan! Der nordkoreanische Machthaber hat es wieder getan - und ein Pferd bestiegen. Zufällig waren bei dem Ausritt nicht nur seine Frau Ri Sol Ju und ein paar Militärs dabei, sondern auch mindestens ein Fotograf. Und so kommen Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun in den Genuss atemberaubender, entzückender, … ach, machen Sie sich selbst ein Bild.

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Edles Ross, edler Reiter: Pferdenarr Kim genießt den Winter in Nord-Nordkorea.

(Foto: dpa)

Nur kurz als Hintergrundinformation: Kim sei "auf einem edlen Ross über das weite Gebiet des Paektu-Bergzugs geritten", um sich "revolutionäre Schlachtfelder" anzusehen. So schreiben es die nordkoreanischen Staatsmedien. Der Berg Paektu gilt in Nordkorea als heilig, der Legende nach soll am Symbol der Herrscherfamilie Kims Großvater Kim Il-Sung geboren worden sein. Weit hatte es Kim Jon Un nicht zu seinem aktuellen Ausritt: Erst vorgestern hatte er in der Nähe des Paektusan die Planstadt Samjiyon eingeweiht, die in dem abgeschotteten Staat als "sozialistisches Utopia" gilt.

08:10 Uhr

Coldplay-Sänger stellte sexuelle Identität infrage

Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele? In der Jugend hinterfragen sich junge Menschen sehr oft, Pubertät eben. Auch Chris Martin blieb davon nicht verschont. Der Sänger der englischen Erfolgsband Coldplay hat nun Einblick in seine damaligen inneren Kämpfe gewährt.

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Coldplay-Frontmann Chris Martin hat offen über seine jugendlichen Selbstzweifel gesprochen.

(Foto: REUTERS)

  • Auf dem Sherborne Jungeninternat im englischen Dorset habe er einige Jahre über seine sexuelle Orientierung nachgedacht, sagte Martin dem "Rolling Stone".
  • Demnach hätten ihn damals viele Klassenkameraden gemobbt, weil sie glaubten, dass er schwul sei.
  • Durch seine religiöse Erziehung und den sozialen Druck habe dies zu einem "fürchterlichen Chaos" geführt und er sei dann selbst äußerst homophob gewesen, sagte Martin.
  • Mit 15 habe er sich dann aber die Frage gestellt: "Selbst wenn ich schwul bin, na und?"
  • Das war offenbar der Moment, ab dem Martin sich zu dem selbstbewussten Mann entwickelte, der heute Millionen Menschen auf der Bühne und im Radio begeistert.
Mehr dazu lesen Sie hier.
07:41 Uhr

"Alan Kurdi" und "Ocean Viking" dürfen in Italien anlegen

Gute Nachricht für die "Alan Kurdi" und die "Ocean Viking": Die beiden Rettungsschiffe mit insgesamt 121 Migranten an Bord dürfen italienische Häfen anlaufen.

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Die "Ocean Viking" hat offenbar die Erlaubnis, in Italien anzulegen.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

  • Das Innenministerium in Rom habe ihnen Messina und Pozzallo als sichere Häfen zugewiesen, berichten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos.
  • Demnach habe die Europäische Kommission bereits das Verfahren zur Verteilung der Geretteten eingeleitet, unter anderen Deutschland soll sich zur Aufnahme bereit erklärt haben.
  • Das deutsche Schiff "Alan Kurdi" hatte am vergangenen Donnerstag (28.11.) bei zwei Einsätzen insgesamt 84 Menschen gerettet.
  • Die von den Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebene "Ocean Viking" hatte in der Nacht zum Freitag 60 Menschen an Bord genommen.
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07:19 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Nach den ersten Meldungen aus der Nacht kommen wir nun zu den wichtigen Dingen des Tages. Zum Beispiel drängt sich die Frage auf, ob Sie sich schon einen Kirschzweig oder einen Forsythienzweig (was für ein Wort) organisiert haben? Schließlich ist heute Barbara-Tag - nicht nur Bergleute wissen, wovon die Rede bei der Heiligen Barbara ist. Eine hierzulande weit verbreitete Tradition ist es an diesem Tag, Zweige von Obstbäumen aufzustellen. Die bringen dann im Idealfall pünktlich zu Weihnachten nicht nur eine Blütenpracht, sondern auch Glück.

Zur Einstimmung in den heutigen Barbara-Tag habe ich Ihnen ein tolles Stück Musikgeschichte herausgekramt. Es kommt von den Lokalmatadoren und heißt - wie soll es auch anders sein - "Barbara":

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Nun aber wirklich zu den wichtigen Dingen des Tages:

  • Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (EuGH) verkündet heute gegen 9.30 Uhr sein Urteil über den Schutz der Bezeichnung "Balsamico". Die alles entscheidende Frage dabei ist, ob sich der Schutz der Bezeichnung "Aceto Balsamico di Modena" auch auf einzelne nicht geografische Begriffe wie "Aceto", "Balsamico" und "Aceto Balsamico" erstreckt.
  • Ab 10 Uhr informiert das Statistische Bundesamt über Daten zum Wohnungsmarkt.
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    Haben gestern schon auf der Nato-Party in London geschwoft: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Queen Elizabeth und US-First-Lady Melania Trump.

    (Foto: REUTERS)

    Erst die Party, dann die Arbeit: Nach den gestrigen Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der Nato haben die Staats- und Regierungschefs der 29 Mitgliedstaaten heute eine Arbeitssitzung.
  • Bei der Innenministerkonferenz (IMK) in Lübeck beraten die deutschen Innenminister auf ihrer Herbsttagung (die heißt wirklich so) über Strategien im Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
  • Die Impeachment-Untersuchung gegen US-Präsident Donald Trump wegen der Ukraine-Affäre geht in die nächste Phase - für 16 Uhr ist eine Anhörung im Justizausschuss des Repräsentantenhauses angesetzt.
  • In Stockholm werden ab 19.30 Uhr die Alternativen Nobelpreise vergeben. Klimaaktivistin Greta Thunberg wird nicht bei der Gala dabei sein, denn die weilt ja bekanntlich auf der Iberischen Halbinsel.

Kommen Sie gut durch den Tag und denken Sie an die schöne Barbara. Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie heute durch die erste Hälfte von "Der Tag".

07:00 Uhr

30. Deutscher Abschiebeflug ist in Kabul eingetroffen

Die umstrittenen Abschiebeflüge aus Deutschland sind um ein Kapitel angewachsen. Laut Flughafenbeamten in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist heute Morgen ein weiterer Flug aus Deutschland mit abgeschobenen Menschen eingetroffen. Demnach haben sich 44 abgeschobene Afghanen an Bord befunden. Es war die 30. Sammelabschiebung seit dem ersten Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 29 Abschiebungen hatten Bund und Länder 756 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Umstritten sind die Abschiebeflüge deshalb, weil der Afghanistan-Konflikt noch immer nicht beendet ist und zahlreiche Todesopfer fordert.

06:36 Uhr

Leipzig atmet nach Fliegerbomben-Entschärfung auf

Glück im Unglück für mehrere Tausend Menschen in Leipzig: Nach dem Fund einer 250 Kilogramm schweren Bombe im Norden der sächsischen Stadt ist der gefährliche Kaventsmann in der Nacht erfolgreich entschärft worden. Heute Morgen kurz nach 4.30 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung, etwa 8000 bis 9000 Leipzigerinnen und Leipziger können nun also wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war gestern Morgen bei Bauarbeiten entdeckt worden. Danach hatten Feuerwehr und Polizei das Gebiet im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort evakuiert. Zum Glück ist die Aktion glimpflich ausgegangen. Allen Betroffenen der unruhigen Nacht sei hiermit eine rasche Erholung gegönnt!

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06:15 Uhr

Sonne durchbricht den Nebel und sorgt für freundlichen Tag

In der Mitte und im Süden geht es heute verbreitet mit Frost oder Bodenfrost los und dementsprechend müssen Sie zum Teil mit Reifglätte rechnen. Zudem hat sich über Nacht stellenweise Nebel mit Sichtweiten unter 50 Meter gebildet. Am kältesten ist es übrigens am Bayrischen Wald. Derzeit meldet Haidmühle strengen Frost von um die minus 11 Grad.

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Sieht doch gar nicht mal so schlecht aus.

(Foto: imago images/Eibner)

Deutlich wärmer mit 4 bis 8 Grad beginnt der Tag dagegen im Norden und Nordosten, wo dichtere Wolken über Nacht für eine weniger starke Auskühlung gesorgt haben. Ebenfalls häufiger frostfrei zeigen sich die Hochlagen Richtung Schwarzwald und Alpen. Hier hat sich in den höheren Luftschichten nämlich mildere Luft durchgesetzt. So vermelden der Feldberg (Schwarzwald) oder der Wallberg und das Nebelhorn (beide in Bayern) derzeit zwischen 2 und 6 Grad plus.

Tagsüber geht es dann im Norden und Nordosten noch länger wolkig weiter. Im großen Rest hat die Sonne zu Beginn ebenso Startprobleme gegen Dunst oder Nebel. Später wird es aber immer öfter sonnig und teilweise auch ziemlich mild. Am Alpenrand werden es sogar bis zu 10 Grad. Nur im trüben Dauerdunst und -nebel bleibt es bei Werten um den Gefrierpunkt kalt.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: morgen nach wie vor teils neblig, teils sonnig und trocken bei 0 bis 12 Grad. Freitag, am Nikolaustag, im Süden abseits vom Nebel weiterhin schön. Ansonsten breiten sich dichtere Wolken aus, die ersten Regen oder Nieselregen bringen. Besonders im Bereich der Mittelgebirge droht am gefrorenen Boden Glatteisgefahr. Das Wochenende wird dann generell wechselhafter und turbulenter mit einem teilweise stark bis stürmisch auffrischenden Wind. Ihr Björn Alexander

05:59 Uhr

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