Der Tag
12. Juli 2021
imagemit Yuki Schubert
Zum Archiv
22:46 Uhr

Das war Montag, der 12. Juli 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

die Briten heben zum 19. Juli die Corona-Regeln auf und das, obwohl die Neuinfektionen steigen. Doch bevor sich Premierminister Boris Johnson diesem Thema bei einer heutigen Pressekonferenz widmen kann, muss er sich zu einer Nacht voller Hass äußern. Denn nach der Niederlage gegen Italien häufen sich rassistische Beleidigungen sogenannter Fans gegen englische Fußballspieler. Zu diesem Thema empfehle ich Ihnen den Text meines Kollegen Stephan Uersfeld: Englands Nacht der rassistischen Schande.

Folgende Themen haben uns in der Redaktion zudem beschäftigt:

Die aktuellen Corona-Entwicklungen können Sie natürlich in unserem Corona-Ticker nachlesen. Ich hoffe, sie hatten einen angenehmen Start in die neue Woche. Ich verabschiede mich nun in den Feierabend, alles Gute für Sie. Bleiben Sie gesund.

Das war Montag, der 12. Juli 2021
22:13 Uhr

Tausende wollen Mini-Kuh Rani sehen

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Arbeiter messen die kleine Rani. Die Besitzer der Mini-Kuh haben sie beim Guinness-Buch der Rekorde für die kleinste Kuh der Welt angemeldet. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Ein Bauernhof in Bangladesch ist in letzter Zeit zum Pilgerort von Tausenden Menschen geworden, obwohl gerade ein landesweiter Lockdown herrscht. Der Grund: Alle wollen einen Blick auf die Mini-Kuh namens Rani erhaschen. Ihr Besitzer, Tanvir Hasan, ist sich sicher, sie ist mit 51 Zentimeter Höhe die kleinste Kuh der Welt. Rani ist 23 Monate alt, wiegt 26 Kilo und ist kleiner als viele Hunde. Bislang hält die Kuh Manikyam aus Bangladeschs Nachbarland Indien den Titel im Guinness-Buch der Rekorde für die kleinste Kuh der Welt. Sie war demnach 2014 61,1 Zentimeter groß. Die kleine Rani sei im vergangenen Jahr von einem Händler im Norden von Bangladesch gekauft worden und lebe inzwischen mit 152 Rindern auf der Farm. Mittlerweile wurde wegen der Pandemie allerdings der Besuch bei Rani unterbunden, da der Andrang zu groß war.

Tausende wollen Mini-Kuh Rani sehen
21:45 Uhr

Neuer "Jackass"-Streifen: Dieser Stunt verlangte Johnny Knoxville alles ab

Fans der "Jackass"-Reihe fiebern dem 28. Oktober entgegen, denn dann kommt der neue vierte Teil "Jackass Forever" in die deutschen Kinos. Aberwitzige Stunts und derber Humor inklusive. Für Johnny Knoxville endete ein Stunt mal wieder im Krankenhaus. Seine Verletzungsliste ist lang und brutal. Unter anderem ist einmal sein Augapfel herausgesprungen. In einem Video für "Vanity Fair" hat er alle Verletzungen seit den späten 90ern aufgezählt.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch beim neuen Kinofilm es laut "Autsch" hieß. Der 50-Jährige brach sich während des Drehs beim Bullenreiten das Handgelenk und eine Rippe. Außerdem zog er sich eine Gehirnerschütterung zu. Das Produktionsstudio "Paramount Pictures" veröffentlichte auf seinem Instagram-Account ein Bild der gefährlichen Aktion. Darauf sieht man Knoxville, wie er von dem Bullen abgeworfen wird und mit dem Kopf voraus in Richtung Boden fliegt. In einer Story dazu schreibt Paramount: "Wenn du dich mit dem Bullen anlegst, bekommst du nicht nur seine Hörner zu spüren, sondern auch eine Gehirnerschütterung, ein gebrochenes Handgelenk und dazu eine gebrochene Rippe. Johnny Knoxville ist tatsächlich ein Magier." Das letzte Mal waren die krassen Stunts von "Jackass" 2006 im Kino zu sehen.

Neuer "Jackass"-Streifen: Dieser Stunt verlangte Johnny Knoxville alles ab
21:18 Uhr

Mann soll Ex-Freundin verletzt und aus Auto geworfen haben

Ein 34-jähriger Mann soll seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer schwer verletzt und auf einer Landstraße bei Staufenberg in Hessen aus dem Auto geschmissen haben. Das teilen Staatsanwaltschaft und Polizei gemeinsam mit. Eine Zeugin hatte am Freitagabend beobachtet, wie eine Frau aus der Beifahrerseite eines Autos fiel. Die Zeugin verständigte Polizei und Rettungskräfte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass das 28-jährige Opfer die ehemalige Lebensgefährtin des Tatverdächtigen ist. Dieser soll noch am selben Abend geflüchtet sein. Die drei gemeinsamen Kinder im Alter von 2, 11 und 13 Jahren sollen sich den Angaben zufolge bei ihm befinden. Die Polizei sucht weitere Zeugen und ermittelt wegen mutmaßlich versuchten Totschlags.

Mann soll Ex-Freundin verletzt und aus Auto geworfen haben
20:52 Uhr

Kit Harington trifft auf den "Nachtkönig" in Spielhalle

Die Merchandise-Maschinerie kennt beim Serien-Schlager "Game of Thrones" kein Ende. Das musste jetzt auch Jon Snow-Darsteller Kit Harington feststellen als er in einem Casino eine ganz besondere Maschine entdeckte. Das kurze Video mit der erstaunten Reaktion des Schauspielers geht gerade auf Tiktok viral. Geteilt hat es der Schauspieler Rob McElhenney, der selbst mal in der sehr bekannten Serie "Lost" vor der Kamera stand. Besonders lustig: Haringtons "Oh my God" wird im Video von einer Computerstimme übertönt, die mitteilt, "wenn du realisierst, dass in deinem Vertrag keine Merchandising-Rechte beinhaltet sind."

Kit Harington trifft auf den "Nachtkönig" in Spielhalle
20:21 Uhr

17-Jährige soll in Kalifornien eine Uber-Fahrerin erstochen haben

Eine Jugendliche soll in Kalifornien eine 58-jährige Uber-Fahrerin mit mehreren Messerstichen getötet haben. Laut "Independent"-Bericht hat sie den Mord bisher bestritten. Allerdings wurde sie blutüberströmt in der Nähe des Tatorts, der Stadt National City im Süden von San Diego, von Zeugen gesehen, wie die örtliche Polizei mitteilte. Der Polizei zufolge hat sich die Tat am 6. Juli am Nachmittag zugetragen. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb die 58-Jährige noch am Tatort an ihren schweren Verletzungen. Ob sich die 17-Jährige und die 58-jährige Fahrerin kannten, könne bisher nicht gesagt werden und ein Motiv für die Attacke gebe es bisher auch nicht. Die Staatsanwaltschaft will bei dem 17-jährigen Mädchen Erwachsenenrecht anwenden.

17-Jährige soll in Kalifornien eine Uber-Fahrerin erstochen haben
19:36 Uhr

Prozess um "Goldnest"-Diebstahl: Clan-Mitglied verurteilt

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Das gestohlene Kunstwerk ist bis heute verschwunden. (Foto: picture alliance/dpa/Berliner Morgenpost)

Rund zwei Jahre nach dem Diebstahl eines aus Gold gefertigten Kunst-Vogelnestes aus einer Berliner Grundschule ist ein 20-Jähriger aus einer arabischstämmigen Großfamilie zu viereinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Geplant und mit Spezialwerkzeug sei er mit mindestens einem Komplizen in die Schule eingebrochen, begründete der Vorsitzende Richter das Urteil. Die Tat bewege sich im Bereich Hochkriminalität. Einbezogen in die verhängte Strafe wurde eine frühere Verurteilung zu 22 Monaten Haft auf Bewährung.

  • Drei Indizien hätten in der Gesamtschau zu einer sicheren Verurteilung geführt, so der Vorsitzende Richter. Der Angeklagte sei einige Tage vor dem Einbruch an der Schule beobachtet worden. Zudem habe er laut Ermittlungen in einem Baumarkt Arbeitshandschuhe und Sprühlack gekauft - "in der Art, wie bei der Tat verwendet". Wichtigstes Indiz sei eine am Griff des Einstiegsfensters sichergestellte eindeutige DNA-Spur des Angeklagten.

  • Das Kunstwerk, dessen Materialwert damals rund 30.000 Euro betragen habe, sei bis heute verschwunden, hieß es weiter. Das Gericht ordnete die Einziehung von Wertersatz in dieser Höhe an.

  • Ermittler vermuten, dass das "Goldnest" ebenso wie die 2017 gestohlene 100-Kilo-Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum eingeschmolzen worden sein könnte.

Prozess um "Goldnest"-Diebstahl: Clan-Mitglied verurteilt
18:57 Uhr

Mindestens 76 Menschen sterben in Indien durch Blitzeinschläge - einige machten gerade Selfie

In Indien sind bei heftigen Unwettern mindestens 76 Menschen durch Blitzeinschläge getötet worden. In Jaipur, der Hauptstadt des Bundesstaates Rajasthan, starben rund ein Dutzend Menschen, als der Blitz in zwei Türme einer Festungsanlage aus dem 12. Jahrhundert einschlug, wie der Polizeisprecher Saurabh Tiwari mitteilte. Unter den Toten waren laut örtlichen Medien mehrere Smartphone-Besitzer, die gerade Selfies schossen. Die Wachtürme des Amer Forts waren am Sonntag voller Besucher, die den über die Stadt hinwegziehenden Sturm beobachten wollten. Rund 30 Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Blitzeinschlags auf den Türmen. "Einige der Verletzten wurden durch die Einschläge bewusstlos. Andere rannten in Panik und mit extremen Schmerzen hinunter", sagte Tiwari. Drei der Verletzten schwebten demnach in Lebensgefahr.

  • Im ganzen Wüstenstaat Rajasthan starben den Behörden zufolge mindestens 23 Menschen durch Blitzeinschlag. Indiens bevölkerungsreichster Bundesstaat Uttar Pradesh verzeichnete 42 Todesopfer. Elf weitere kamen demnach im zentralindischen Madhya Pradesh ums Leben.

  • Premierminister Narendra Modi versprach den Angehörigen der Opfer finanzielle Unterstützung. In Indien kommen jedes Jahr hunderte Menschen bei den starken Stürmen zu Beginn der Monsunzeit ums Leben.

Mindestens 76 Menschen sterben in Indien durch Blitzeinschläge - einige machten gerade Selfie
18:24 Uhr

Betrunkener transportiert Kühlschrank in Schlangenlinien auf E-Scooter

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Der Mann bei seinem ungewöhnlichen Transport eines Kühlschranks. (Foto: Polizei Berlin)

Großstädter sind im Allgemeinen stets recht einfallsreich, wenn es darum geht, Dinge von A nach B zu transportieren. Ein Mann im Berliner Stadtteil Kreuzberg ist dabei jedoch deutlich über das Ziel hinausgeschossen. Einem Streifenwagen ist der 40-Jährige aufgefallen, als er auf dem Fahrradweg in Schlangenlinien lief. Dabei schob er einen Kühlschrank voran, den er zur Hilfe auf einen E-Scooter abgestellt hatte. Als er von der Polizei angehalten wurde, kippte der ungesicherte Kühlschrank zu Boden, wie die Berliner Polizei auf Facebook mitteilte. Wegen seiner gefährlichen Aktion im Straßenverkehr hat der alkoholisierte Mann (0,6 Promille) eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge von Alkoholgenuss erhalten.

Betrunkener transportiert Kühlschrank in Schlangenlinien auf E-Scooter
17:52 Uhr

Fallschirmspringer wird beim Sprung bewusstlos und stürzt ab

Ein 32-Jähriger ist während eines Fallschirmsprungs bewusstlos geworden und unsanft in einem Gewerbepark gelandet. Das große Glück für den Mann, der Fallschirm war bereits geöffnet als er in einer Höhe von 300 bis 500 Metern das Bewusstsein verlor. Laut Polizeiangaben prallte er im Gewerbegebiet in Eschbach in Baden-Württemberg gegen ein Hoftor und erlangte kurz danach wieder das Bewusstsein. Der junge Mann erlitt Schürf- und Platzwunden. "Das hätte unglücklicher ausgehen können, wenn er im Straßenverkehr gelandet oder in den Luftverkehr des nahen Landeplatzes geraten wäre", sagte ein Polizeisprecher. Warum der Fallschirmspringer in Ausbildung ohnmächtig wurde, ist noch unklar. Seine beiden Fluglehrer waren parallel zu ihm abgesprungen. Nach bisherigem Erkenntnisstand sei ihnen kein Fehlverhalten vorzuwerfen, hieß es von der Polizei.

Fallschirmspringer wird beim Sprung bewusstlos und stürzt ab
17:22 Uhr

Streit um fehlende Maske eskaliert - Mann sticht mit kaputter Glasflasche in S-Bahn zu

Ein 29-Jähriger ist in der Hamburger S-Bahn verbotenerweise ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs. Als ihn Mitreisende darauf aufmerksam machen, sticht der Mann mit einer abgebrochenen Glasflasche zu. Laut Bundespolizei ist der 29-Jährige zunächst am Sonntagabend von einer Frau auf die nicht vorhandene Mund-Nase-Bedeckung hingewiesen worden. Daraufhin sei er aggressiv auf die 75-Jährige zugegangen. Um sie zu schützen, stellte sich ein 32-jähriger Mann vor die Frau. Ein 20-Jähriger versuchte währenddessen, den Mann zu beruhigen. Dem habe der maskenlose Mann mit einer mitgebrachten Bierflasche, der er vorher den Hals abgeschlagen hatte, ins Gesicht gestochen, wie es hieß. Der 20-Jährige trug eine fünf Zentimeter lange Schnittwunde davon und musste im Krankenhaus behandelt werden.

  • Die Polizei hielt den mutmaßlichen Angreifer wenig später beim Einsteigen in einen Linienbus fest.

  • Ihm werden unter anderem gefährliche Körperverletzung und Bedrohung vorgeworfen.

  • Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholtest bei seiner Festnahme durchgeführt. Ein Wert von 0,7 Promille wurde festgestellt.

  • Der Mann befindet sich derzeit wieder auf freien Fuß.

Streit um fehlende Maske eskaliert - Mann sticht mit kaputter Glasflasche in S-Bahn zu
16:47 Uhr

Habeck: Entscheidung für Baerbock war wohlüberlegt

Die Entscheidung, Annalena Baerbock zur Kanzlerkandidatin zu machen, sei wohlüberlegt gewesen, sagte Grünen-Parteichef Robert Habeck zum Auftakt einer Wahlkampftour durch Schleswig-Holstein in Klixbüll (Kreis Nordfriesland). Jetzt gehe es darum, im Team gemeinsam Erfolg zu haben. Der Wahlkampfauftakt der Grünen wurde bisher vor allem von Debatten um Baerbock geprägt. Habeck, der lange selbst als Kanzlerkandidat der Grünen gehandelt worden war, bezeichnete die Diskussion um einen Wechsel in dieser Position in der "Süddeutschen Zeitung" mittlerweile als "Kokolores". Baerbock steht in der Kritik, weil sich in ihrem Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" auffallende sprachliche Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen finden. Zudem hatte sie Sonderzahlungen der Partei verspätet an den Bundestag gemeldet. Auch mussten Partei und Kandidatin Angaben in Baerbocks Lebenslauf korrigieren.

Habeck: Entscheidung für Baerbock war wohlüberlegt
16:29 Uhr

Papst muss nach Darm-OP im Krankenhaus bleiben

Papst Franziskus muss nach seiner Darm-OP vor rund einer Woche noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Dies sei nötig, "um die medizinische und Rehabilitations-Therapie zu optimieren", erklärte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni. Zuvor hatte er infolge der Operation zwischenzeitlich Fieber bekommen, neue Bluttests seien "zufriedenstellend" ausgefallen, erklärte der Vatikan weiter. Am Sonntag hatte der 84-Jährige von einem Balkon des Krankenhauses ein Gebet vor Gläubigen gesprochen. Dabei bedankte sich das Kirchenoberhaupt für Gebete für seine Genesung und unterstrich, wie wichtig eine für alle zugängliche Gesundheitsversorgung ist. Franziskus hatte sich wegen einer Entzündung des Dickdarms im Gemelli-Universitätskrankenhaus in Rom einer geplanten Operation unterzogen.

Papst muss nach Darm-OP im Krankenhaus bleiben
16:00 Uhr

Totes Baby in Babyklappe in Köln gefunden

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Das Moses Baby Fenster befindet sich hinter einem Sichtschutz an einem Gebäude in Köln-Bilderstöckchen. Hier wurde am Montagvormittag in ein totes Baby entdeckt. (Foto: picture alliance/dpa)

In einer Babyklappe in Köln ist ein totes Neugeborenes entdeckt worden. Das männliche Baby wurde am Vormittag in der Klappe eines Frauenhauses im Stadtteil Bilderstöckchen gefunden, teilte die Polizei mit. Ein Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod des Babys feststellen. Wie der Säugling starb und ob er zur Zeit seiner Geburt lebte und lebensfähig war, soll den Angaben zufolge bei einer Obduktion geklärt werden. Die Polizei sucht derzeit nach Zeugen und Hinweise. Wer weiterhelfen kann, soll sich unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de melden.

Update: Das tote Baby lag vor der Klappe im Freien, nicht in der Klappe. Die Polizei hat ihre Angaben korrigiert.

Totes Baby in Babyklappe in Köln gefunden
15:35 Uhr

Kuh springt aus Anhänger und läuft über Autobahn

Eine Kuh hatte offenbar keine Lust mehr auf einen Transport per Viehanhänger und ist in Oberbayern mitten auf der Autobahn rausgesprungen. Ein Landwirt habe das Rind auf der Autobahn 8 in Richtung München transportiert, als es bei Raubling plötzlich über die geschlossene Laderampe sprang, teilte die Polizei mit. Anschließend lief die Kuh entgegen der Fahrtrichtung über die Autobahn. Der Landwirt bemerkte den Verlust der Kuh erst, als andere Fahrer ihn durch Hupen darauf aufmerksam machten. Zeugen verständigten die Verkehrspolizei, die die Autobahn teilweise sperrte. Bei dem Sprung hat sich die Kuh leider verletzt, sei aber trotzdem sehr wendig gewesen, weshalb sie nur mit einiger Mühe eingefangen werden konnte. Dann ging es zurück auf den Viehtransporter.

Kuh springt aus Anhänger und läuft über Autobahn
15:16 Uhr

Hotel in China eingestürzt - mindestens 1 Toter

Beim Einsturz eines Hotels im Osten Chinas ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere werden noch vermisst. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV war das Billighotel "Siji Kaiyuan" in der bei Touristen beliebten Stadt Suzhou am Nachmittag (Ortzeit) aus noch ungeklärter Ursache eingestürzt. Bisher wurden sieben Überlebende aus den Trümmern geborgen, drei von ihnen waren laut CCTV schwer verletzt. Bergungsmannschaften suchten unter Hochdruck nach weiteren Verschütteten. Eine Untersuchung zu den Ursachen des Unglücks sei eingeleitet worden. Auf den Aufnahmen war von dem Hotel fast nur noch ein Schuttberg zu sehen.

Hintergrundinfos zum Hotel

  • Laut der chinesischen Reisebuchungsseite Ctrip wurde das "Siji Kaiyuan" 2018 eröffnet.

  • Es verfügte über 54 Zimmer, einen Festsaal und Konferenzräume.

  • In der Volksrepublik kommt es immer wieder zu Einstürzen von Gebäuden. Dafür verantwortlich ist oftmals Pfusch am Bau und Korruption.

Hotel in China eingestürzt - mindestens 1 Toter
14:52 Uhr

In Utah "fliegen" 35.000 Fische

Weil es im US-amerikanischen Utah zu wenig Fischbestände in den Seen gibt, greifen die Menschen vor Ort zu einem erstaunlichen Transportweg. 35.000 Fische werden hier in schwindelerregender Höhe per Flugzeug in ihr neues zu Hause freigelassen. Wie die fliegenden Fische das gut überstehen, erfahren Sie in unserem Video.

In Utah "fliegen" 35.000 Fische
14:21 Uhr

Falsche Polizistin ergaunert sich Goldbarren

Goldbarren im Wert von mehreren Tausend Euro hat ein Mann in Braunschweig an eine Betrügerin übergeben, die sich als Polizistin ausgab. Der 68-Jährige sei mit einer Information über Golddiebe in der Nähe getäuscht worden, teilte die Polizei mit. Der Schaden liege im fünfstelligen Bereich. Am vergangenen Freitag wurde der 68-Jährige von einem Mann angerufen, der sich ebenfalls als Polizist ausgab. Er sprach von Dieben, die in der Nähe gestellt worden seien. Ein Betrüger sei noch flüchtig. Da die Golddiebe gefälschte Goldbarren und einen Zettel mit seinem Namen hatten, müsse eine Kollegin dies überprüfen. Als die Frau klingelte, übergab der Mann das Gold. Nach Polizeiangaben kam es am Wochenende zu zehn ähnlichen Taten. In den neun weiteren Fällen hatten die Täter aber keinen Erfolg.

Falsche Polizistin ergaunert sich Goldbarren
14:19 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, der "Tag" ist nun in meine Hände übergegangen und ich begleite Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Ob politische Ereignisse, Kurioses oder Prominews - die Mischung macht es. Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für Sie dabei. Wenn Sie mich direkt kontaktieren möchten, können Sie das gerne unter yuki.schubert@nama.de machen. Los geht es!

Schichtwechsel
13:52 Uhr

Nil-Waran in Bremerhaven wieder eingefangen

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Das ausgebrochene Waranweibchen hatte erst vor wenigen Tagen sein Gehege bezogen, in dem es unter anderem gemeinsam mit Fischen ein Becken teilt. (Foto: dpa)

Knapp drei Tage hat ein ausgerissener Nil-Waran für Aufregung im Bremerhavener Klimahaus gesorgt. Erst am Montagmorgen gelang es nach Angaben des Wissenschafts- und Erlebniszentrums, die flüchtige Echse in der sogenannten Nachtregenwaldabteilung zu lokalisieren und unbeschadet wieder in Obhut zu nehmen. Das etwa 80 Zentimeter lange Tier war am Freitag aus seinem Gehege entwichen. Am Samstag hatte das Klimahaus vorsichtshalber für alle Besucher geschlossen.

Bereits am Sonntag hatte die Einrichtung nach einer neuerlichen Lagebewertung jedoch trotz fehlender Sichtung des Warans bereits wieder regulär geöffnet, wie das Klimahaus in sozialen Medien berichtete. Nil-Warane sind ungiftig und fressen etwa Vogeleier und junge Vögel. Bisse können jedoch gefährlich werden, weil ihre Mäuler von Bakterien besiedelt sind, die Wundinfektionen auslösen.

Nil-Waran in Bremerhaven wieder eingefangen
13:19 Uhr

Brennender Lkw sorgt für Stau am Gotthard-Tunnel

Meterhohe dicke Rauchwolken von einem brennenden Lastwagen haben auf der wichtigen Gotthard-Nord-Süd-Achse durch die Schweiz Staus verursacht. Obwohl der Brand sich auf einer Autobahnauffahrt ereignete, sperrte die Polizei den Gotthard-Tunnel vorübergehend vollständig.

  • Auf beiden Seiten staute sich der Verkehr auf mehreren Kilometern, wie der größte Mobilitätsclub der Schweiz, TCS, auf Twitter berichtete. Das Feuer war nach einigen Stunden unter Kontrolle, die Fahrbahn durch den Tunnel Richtung Süden wurde am Mittag deshalb wieder freigegeben.

  • Der Lastwagen hatte auf einer Autobahneinfahrt bei Wassen in Richtung Norden Feuer gefangen. Nach ersten Angaben wurde niemand verletzt. Was den Brand auslöste, war zunächst unklar. Die Zeitung "Blick" zeigte auf ihrer Webseite ein Video eines Augenzeugen, das Flammen und meterhohe schwarze Rauchwolken auf einer Brücke zeigt.

Brennender Lkw sorgt für Stau am Gotthard-Tunnel
13:03 Uhr

SPD kritisiert Laschets Aussage zu CO2-Zusatzkosten

Die SPD hat Aussagen von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zu einer Beteiligung von Vermietern an CO2-Zusatzkosten beim Heizen als "Nebelkerze" bezeichnet. Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, sagte am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Ich traue Armin Laschet nicht über den Weg. Wir hätten die Mehrkosten längst fair aufteilen können. Bis zuletzt haben die Immobilienlobbyisten innerhalb der CDU-Fraktion eine gerechte Aufteilung bekämpft."

Laschet hat deutlich gemacht, dass Vermieter damit rechnen müssen, künftig an den Zusatzkosten beteiligt zu werden. "Die jetzige Lösung, dass der Vermieter quasi gar nichts leistet, wird keinen Bestand haben", sagte Laschet am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". In der Kürze sei nur keine andere Lösung denkbar gewesen, fügte er hinzu. Die Bundesregierung hatte Mitte Mai einen Kompromiss verkündet: Künftig sollten Vermieter die Hälfte der Kosten für den seit 1. Januar geltenden CO2-Preis tragen. Das Vorhaben scheiterte aber am Veto der Unionsfraktion im Bundestag.

SPD kritisiert Laschets Aussage zu CO2-Zusatzkosten
12:28 Uhr

Schwimmbad frisch saniert - Dach stürzt ein

Schwimmbad frisch saniert - Dach stürzt ein
11:49 Uhr

Abgeschobener Clan-Chef will zurück nach Deutschland

Der 2019 in den Libanon abgeschobene Clan-Chef Ibrahim Miri versucht gerichtlich einen Weg zurück nach Deutschland zu finden. Das Verwaltungsgericht Bremen befasst sich in einer mündlichen Verhandlung mit vier Klagen von ihm. Alle zielen auf eine legale Rückkehr- beziehungsweise Einreisemöglichkeit nach Deutschland ab, wo seine Familie, darunter seine beiden minderjährigen Kinder, leben.

  • Die Behörden halten die Abschiebung von 2019 für rechtmäßig und weisen darauf hin, dass der Kläger zuvor 33 Jahre ausreisepflichtig gewesen sei. Zudem gehe von ihm weiter mit hinreichender Wahrscheinlichkeit eine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Deutschland aus.

  • Die 34-jährige Lebensgefährtin, mit der Miri eine 19 Monate alte Tochter und einen 13-jährigen Sohn hat, warb in ihrer Aussage für eine erneute Chance, damit ihr Verlobter zeigen könne, dass er nicht mehr kriminell sei. Sie habe mit der Familie Miri nichts zu tun und sei auch keine Libanesin, sagte die Hotelfachfrau.

  • "Für die Kinder ist es sehr schwer, dass der Vater nicht da ist." Miri, der bei seiner Abschiebung 46 Jahre alt war und im Libanon lebt, wurde in Deutschland von 1989 bis 2014 insgesamt 19 Mal rechtskräftig verurteilt, unter anderem wegen Raubes, schweren Diebstahls, Hehlerei, Unterschlagung und bandenmäßigen Drogenhandels.

Abgeschobener Clan-Chef will zurück nach Deutschland
11:04 Uhr

Toilette macht Notdurft zu Geld - buchstäblich

Aus Scheiße Geld machen, ist eine Kunst. Eine Toilette in Südkorea erledigt die Aufgabe sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Dahinter steckt ein ausgetüftelter Mechanismus.

Toilette macht Notdurft zu Geld - buchstäblich
10:45 Uhr

Schwedische Royals liefern erstes Familienfoto mit Baby Julian

Seit März haben Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia von Schweden drei gemeinsame Kinder. Doch ein komplettes Familienbild gab es bislang für die Öffentlichkeit noch nicht. Bis jetzt ...

Auf dem offiziellen Instagram-Account teilen sie einen Familienschnappschuss: "Ein Sommergruß von unserer Familie", kommentieren sie das Bild. Der jüngste Spross der Royals erblickte am 26. März 2021 das Licht der Welt, seitdem gibt es nur ganz wenige Bilder von ihm.

Schwedische Royals liefern erstes Familienfoto mit Baby Julian
09:58 Uhr

Umfrage stützt Trumps Ambitionen auf zweite Amtszeit

Er würde noch einmal in die Rolle des Potus schlüpfen. Das hat Donald Trump bereits mehrfach bekundet. Eine zweite Amtszeit als US-Präsident würde auch genügend einflussreiche Unterstützer finden. Das ergab eine Umfrage auf der Conservative Political Action Conference (CPAC) in Texas. Dort kommen jedes Jahr viele republikanische Politiker und konservativ geprägte Unternehmen und Aktivisten zusammen.

Die Umfrage soll ein Stimmungsbild über den möglichen Präsidentschaftskandidaten für die kommende Wahl 2024 geben. Und mit 70 Prozent der 1525 Stimmen lag Trump meilenweit vorne. Lediglich Floridas republikanischer Gouverneur Ron DeSantis kam noch auf 21 Prozent. DeSantis hatte sich in seinem Bundesstaat während der Pandemie vehement gegen die Corona-Maßnahmen der US-Regierung gestemmt.

Umfrage stützt Trumps Ambitionen auf zweite Amtszeit
09:34 Uhr

Merz will Steuern für Unternehmen senken

Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, perspektivisch die Steuern für Unternehmen zu senken. Insbesondere bei Personengesellschaften, die drei Viertel der deutschen Unternehmen ausmachten, sei eine Entlastung nötig, sagte Merz im Deutschlandfunk mit Blick auf die Bundestagswahl. Zudem sollten untere und mittlere Einkommen entlastet werden. All diese Pläne stünden unter einem Finanzierungsvorbehalt.

Nach der Bundestagswahl im September sei erst einmal ein Kassensturz nötig, um konkreter planen zu können. "Wir wollen senken, sobald es möglich ist", sagte Merz. Am Sonntagabend hatte CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet in der ARD erklärt, dass es "im Moment" keine Steuererleichterung geben könne. "Dazu haben wir nicht das Geld", sagte Laschet. "Es ist nicht die Zeit für Steuerentlastungen."

Merz will Steuern für Unternehmen senken
08:45 Uhr

Trump Junior überragt sie alle - Barron jetzt 2,04 Meter groß

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm - zumindest was die Größe angeht, kann Barron mit Papa Donald Trump mithalten. Der ehemalige US-Präsident war mit seinen 1,90 Meter schon eine Erscheinung, Ehefrau Melania misst 1,80 Meter. Sohnemann Barron überragt beide mittlerweile aber deutlich. Der 15-Jährige ist bereits 2,04 Meter groß.

Im Vergleich zum Vorjahr hat der Trump-Spross damit einen großen Sprung gemacht.

August 2020

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Die Trumps: Tiffany, Donald, Melania, Barron (Foto: imago images/ZUMA Wire)

Juli 2021

Trump Junior überragt sie alle - Barron jetzt 2,04 Meter groß
08:32 Uhr

Autor Khesrau Behroz: "Jede Verschwörungstheorie hat ein Stückchen Wahrheit"

Gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie florieren Verschwörungserzählungen. Viele Menschen haben das Gefühl, allem ausgeliefert zu sein. Verschwörungserzählungen liefern einfache Erklärungen und Sündenböcke. "Jede Verschwörungstheorie hat ein Stückchen Wahrheit, das ist der Trick dabei. Das ist die Rampe, mit der du deine Story baust", sagt Journalist und Autor Khesrau Behroz im Podcast "heute wichtig". Über einen der bekanntesten Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen hat Behroz einen Podcast produziert. "Die Verschwörungstheorien wirken nur, weil wir in unserer Gesellschaft diese realen Risse zwischen uns haben und tatsächlich reale Probleme", meint Behroz. In diese Risse könnten sich Verschwörungstheoretiker und -theoretikerinnen leicht reinsetzen, "weil das Unsicherheiten sind, die sie mit einfachen Antworten bedienen können".

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Autor Khesrau Behroz: "Jede Verschwörungstheorie hat ein Stückchen Wahrheit"
07:56 Uhr

Peking rüstet sich für sintflutartige Regenfälle

"Land unter" könnte es in den kommenden Tagen in der chinesischen Hauptstadt heißen. In Peking haben sich die Vorboten eines heftigen Sturms bemerkbar gemacht. Schulen und touristische Attraktionen wurden geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. Die Behörden forderten die Menschen auf, zu Hause zu bleiben.

  • Die Wetterbehörden warnen vor "extremen Regenstürmen" sowie Unwettern mit Donner und Blitz, die bis Montagabend über Peking und die angrenzenden Gebiete ziehen sollen. In einigen Gegenden werden binnen eines Tages bis zu 100 Millimeter Regen vorhergesagt.

  • Der starke Regen löste in einem nördlichen Stadtbezirk Pekings einen Erdrutsch aus. Der staatliche Sender CCTV zeigte Bilder einer Straße, die durch herabgestürzte Felsbrocken versperrt wurde. Der Regen behinderte die Einsatzkräfte demnach bei den Aufräumarbeiten.

Peking rüstet sich für sintflutartige Regenfälle
07:22 Uhr

Nintendo-Klassiker "Super Mario 64" für Millionensumme versteigert

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Millionenfach gespielt - "Super Mario 64" (Foto: Heritage Auctions)

Zocken kann sich also doch lohnen, zumindest wenn man pfleglich mit den Spielen umgegangen ist. Eine Videospielkassette des Nintendo-Klassikers "Super Mario 64" ist für eine Rekordsumme von 1,56 Millionen Dollar (rund 1,31 Millionen Euro) versteigert worden.

  • Das im US-Bundesstaat Texas verkaufte Videospiel ist das erste, das für mehr als eine Million Dollar den Besitzer wechselte. Erst vor zwei Tagen hatte das Videospiel "The Legend of Zelda" aus dem Jahr 1987 die bisherige Rekordsumme von 870.000 Dollar (732.000 Euro) erzielt.

  • Die beiden Videospiele wurden von dem in Dallas ansässigen Auktionshaus Heritage Auctions versteigert. Zu den Käufern der beiden Videospielkassetten machte das Auktionshaus keine Angaben.

Nintendo-Klassiker "Super Mario 64" für Millionensumme versteigert
07:00 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

für uns in Deutschland startet eine neue arbeitsreiche Woche, in Italien dagegen wird noch gefeiert. Das stiefelförmige Land hat bei der EM sein Talent mit dem Fuß bewiesen - die Squadra Azzurra ist Europameister. In England ist die Partystimmung zumindest bis zum Elfmeterkrimi auf dem Siedepunkt. Manche Fans wollten sogar Wembley stürmen, um am Erlebnis teilzuhaben.

Die Nachwirkungen der EM werden uns auch heute noch beschäftigen. Entsprechend lege ich Ihnen unseren "Sport-Tag" ans Herz - der versorgt Sie mit allem, was sie wissen müssen.Fünf verschießen: EM-Finale wird zum Elfer-Drama

Diese Themen werden neben der schönsten Nebensache der Welt heute wichtig:

  • Die britische Regierung will endgültig über die Aufhebung der verbliebenen Corona-Regeln in England zum 19. Juli entscheiden. Es wird erwartet, dass Premierminister Boris Johnson trotz eines enormen Anstiegs der Zahl der Neuinfektionen an seinen Plänen festhält und die vollständige Rückkehr zur Normalität ankündigt. Damit würden schon in einer Woche Abstandsregeln und Maskenpflicht fallen.

  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft sich in Berlin mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Am Abend ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgesehen.

  • In Brüssel tagen die EU-Außenminister. Sie werden voraussichtlich einen militärischen Ausbildungseinsatz in Mosambik beschließen und eine Erklärung zu einem global vernetzten Europa verabschieden.

  • Eine unabhängige Experten-Kommission zur Untersuchung von Fehlverhalten bei der hessischen Polizei legt um 11.00 Uhr ihren Abschlussbericht vor. Hintergrund waren unter anderem unerlaubte polizeiliche Datenabfragen im zeitlichen Zusammenhang mit "NSU-2.0"-Drohschreiben.

  • Im Prozess gegen den mutmaßlichen "Katzenmörder von Brighton" wird das Urteil erwartet. 2018 und 2019 waren bei Messerattacken in der englischen Stadt 16 Katzen verletzt worden, 9 von ihnen starben.

Alle weiteren wichtigen und wissenswerten Meldungen liefert Ihnen "Der Tag" in gewohnter Frische. Bleibt nur noch Ihnen einen guten Start in die Woche zu wünschen.

Das wird heute wichtig
06:49 Uhr

Seehofer löst Rockergruppe "Bandidos" auf

Die Rockergruppe "Bandidos MC Federation West Central" ist ab sofort verboten und aufgelöst. Bundesinnenminister Horst Seehofer veröffentlichte die Verbotsverfügung in Abstimmung mit den Innenministern von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz, wie das Ministerium mitteilte. In diesen vier Bundesländern sowie in Thüringen hatten fast 1800 Polizeibeamte Anfang Juli Vereinshäuser und Wohnungen von mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppierung durchsucht. Dabei wurden unter anderem Waffen, Munition, Drogen, Motorräder und größere Mengen Bargeld sichergestellt.

Nach Einschätzung des Bundesinnenministeriums geht es der Rockergruppe, die ihren Schwerpunkt in NRW hat, nicht, wie in den Statuten des Vereins behauptet, vor allem um gemeinsames Motorradfahren. Zweck der "Bandidos MC Federation West Central" und ihrer nun ebenfalls verbotenen Teilorganisationen sei es vielmehr, "einen territorialen und finanziellen Machtzuwachs innerhalb der Rockerszene anzustreben und entsprechende Ansprüche regelmäßig auch mit Gewalt, insbesondere gegenüber anderen Rockergruppierungen in seinem regionalen Einflussgebiet durchzusetzen".

Seehofer löst Rockergruppe "Bandidos" auf
06:28 Uhr

Französischer Elite-Chirurg Dubernard gestorben

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Jean-Michel Dubernard (l.) (Foto: imago/Belga)

Er konnte retten, was nicht mehr zu retten ist: Die Rede ist von Jean-Michel Dubernard. Der französische Chirurg war 1998 nicht nur für die weltweit erste Handtransplantation verantwortlich, sondern erreichte 2005 einen weiteren Höhepunkt seiner Karriere. Ihm gelang die weltweit erste Gesichts-Teiltransplantation. Dabei transplantierte er der Französin Isabelle Dinoire, die von ihrem Hund gebissen worden war, Nase, Lippen und Kinn von einer hirntoten Spenderin.

Der bekannte französische Mediziner ist nun im Alter von 80 Jahren gestorben. Er war am Samstagabend am Istanbuler Flughafen zusammengebrochen.

Französischer Elite-Chirurg Dubernard gestorben