Montag, 02. März 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:26 Uhr

Das war Montag, der 2. März 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus breitet sich weiter aus - nur noch drei Bundesländer sind nicht betroffen: Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Saarland. In Thüringen, Sachsen und Brandenburg wurden heute erste Fälle bestätigt. Bis zum Nachmittag waren beim Robert Koch-Institut bundesweit 157 Sars-CoV-2-Infektionen erfasst.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: In China, dem Ausgangsort der Infektionskrankheit, überstieg die Zahl der Geheilten zum Wochenende erstmals die Zahl der akut Infizierten.

Was war sonst wichtig:

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! Bis morgen!

22:03 Uhr

Laschet: "Einwanderer nicht verantwortlich für Antisemitismus"

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NRW-Ministerpräsident Laschet wurde mit dem Israel-Jacobson-Preis ausgezeichnet.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach Überzeugung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet ist es falsch, Migranten für den Antisemitismus in Deutschland verantwortlich zu machen.

  • "Mancher ist bei uns leicht bei der Hand, insbesondere auf der politischen Rechten, der sagt, der Antisemitismus ist eingewandert", sagte Laschet in Berlin. "Er war aber immer da."
  • Der CDU-Politiker wurde in der Neuen Synagoge mit dem Israel-Jacobson-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Union progressiver Juden in Deutschland würdigte ihn damit für seine "große Verdienste für das liberale Judentum, für die Stärkung des jüdischen Lebens in Nordrhein-Westfalen in seiner ganzen Vielfalt sowie für seinen persönlichen Einsatz für Begegnung und Dialog zwischen den Religionen und Kulturen".
  • Laschet zitierte in seiner Dankesrede Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Staatsräson Deutschlands sei die Sicherheit Israels. "Aber sie geht noch weiter", so der CDU-Politiker, der sich um den Bundesvorsitz seiner Partei bewirbt. "Sie ist auch die Sicherheit der Juden in Deutschland."
21:47 Uhr

Rettung erst nach neun Stunden: 13 Tote bei Schiffsunglück in Brasilien

Mindestens 13 Menschen sind bei einem Schiffsunfall auf dem Rio Jari, einem Nebenfluss des Amazonas in Brasilien, ums Leben gekommen. Das bestätigte die Regierung des Bundesstaates Amapá im Norden des Landes. Die "Anna Karolinne III", die Dutzende Passagiere an Bord hatte, war am Samstagmorgen gesunken.

  • 46 Passagiere konnten gerettet worden, für mindestens fünf Frauen, fünf Männer und drei Kinder kam jede Hilfe zu spät.
  • Das Gebiet im Süden des Amazonas-Bundesstaates Amapá ist schwer zugänglich.
  • Nach einem Bericht des Portals "G1" trafen die ersten Rettungskräfte erst neun Stunden nach dem Unglück ein.
21:19 Uhr

Verkehrsreiche Straße in Köln abgesackt

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Die Straße bleibt wohl noch lange gesperrt.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Köln ist nach einem Wasserrohrbruch die Fahrbahn einer verkehrsreichen Straße großflächig abgesackt.

  • Teile der Fahrbahn seien unterspült worden, berichtete das Versorgungsunternehmen Rheinenergie.
  • Die zentrale Innere Kanalstraße zwischen Escher Straße und Neusser Straße sei in beiden Richtungen komplett gesperrt worden, teilte die Stadt mit. Es müsse mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. "Die Stadt empfiehlt Verkehrsteilnehmern, den Bereich großräumig zu umfahren", hieß es.
  • Wie lange die Sperrung andauern wird, ist noch unklar.
21:12 Uhr
Breaking News

Prognosen: Netanjahus Likud stärkste Kraft bei Israel-Wahl

Die rechtskonservative Likud-Partei von Benjamin Netanjahu ist laut TV-Prognosen bei der Wahl in Israel stärkste Kraft geworden. Demnach kam der Likud auf 36 bis 37 Mandate, das Mitte-Bündnis Blau-Weiß des Herausforderers Benny Gantz wurde mit 32 bis 33 Mandaten nur zweitstärkste Kraft.

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20:27 Uhr

Mutter und Kind ermordet - Polizei sucht Zeugen

Am Samstagabend wurden in einer Wohnung in Berlin-Marzahn die Leichen von einer 38-jährigen Frau und ihrer 9-jähriger Tochter gefunden.

  • Drei Tage nach dem Doppelmord sind die Hintergründe der Tat weiter unklar. Es gebe zurzeit keinen Verdächtigen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
  • Der oder die Täter sollen unter anderem einen Feuerlöscher bei der Tat benutzt haben. Nun sucht die Polizei Zeugen für die Tat in der Wörlitzer Straße.
  • Weitere Angaben zu Obduktionsergebnissen machte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.
19:47 Uhr

US-Wahl: Demokratin Klobuchar schmeißt hin

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Senatorin Amy Klobuchar unterstützt Joe Biden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die demokratische US-Senatorin Amy Klobuchar steigt Medienberichten zufolge aus dem Präsidentschaftsrennen aus. Mehrere US-Sender berichten übereinstimmend, die Mitte-Politikerin werde ihren Wahlkampf einstellen und sich hinter Ex-Vizepräsident Joe Biden stellen. Der Schritt erfolgt vor dem sogenannten Super-Dienstag, bei dem in 14 Bundesstaaten gewählt wird.

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19:27 Uhr
Breaking News

Internationale Handwerksmesse in München abgesagt

Die Internationale Handwerksmesse (IHM) in München wird wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus abgesagt. Das teilten die Veranstalter mit. Die IHM ist mit 1000 Ausstellern aus 60 Ländern und mehr als 100.000 Besuchern die wichtigste Leistungsschau des Handwerks in Deutschland.

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19:14 Uhr

Viele Tote und Verletzte bei Busunglück in Südafrika

Bei einem schweren Busunglück in Südafrika sind mindestens 25 Menschen getötet worden. 62 weitere seien verletzt worden, teilte das Verkehrsministerium in Johannesburg mit.

  • Demnach verlor der Busfahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das "in hoher Geschwindigkeit" einen steilen Hang hinab gestürzt sei.
  • Zum Zeitpunkt des Unglücks war der Bus auf dem Weg von Chebe nach Butterworth in der Provinz Ostkap. Nach Angaben der örtlichen Verkehrsbehörde befanden sich vor allem ältere Menschen an Bord.
  • Der Bus sei über eine unbefestigte Straße gefahren, als sich der Unfall ereignete, sagte ein Behördenvertreter.
18:42 Uhr

BMW ruft 86.500 Autos zurück

Wegen fehlerhafter Airbags des japanischen Herstellers Takata ruft BMW 86.500 in Deutschland zugelassene Autos in die Werkstätten. Es handele sich um eine Erweiterung eines Anfang 2016 gestarteten Rückrufs, sagte eine BMW-Sprecherin.

Konkret gehe es um 78.700 5er BMW (Baujahr 2002 bis 2004, Modell E39) und 7800 3er BMW (Baujahr 2002 bis 2006, Modell E46), sagte die Sprecherin. Die Besitzer seien bei bisherigen Rückruf-Aktionen in Zusammenhang mit Takata-Airbags noch nicht angeschrieben worden.

18:35 Uhr

UN-Vermittler für Libyen tritt zurück

Der UN-Gesandte für das Bürgerkriegsland Libyen gibt auf. Die Vereinten Nationen bestätigten in New York, dass Ghassam Salamé um die Entbindung von seinen Aufgaben gebeten habe.

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18:13 Uhr

Zwei Leichen in abgebrannten Wohnwagen entdeckt

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Warum die Wohnwagen ausbrannten, ist noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Auf dem Hof eines Autohauses in Mölln in Schleswig-Holstein brennen zwei Wohnwagen. In den zerstörten Fahrzeugen entdeckt die Feuerwehr zwei Tote und einen Tierkadaver. Der Hintergrund: noch unklar.

Auch zur Identität der Toten kann die Polizei noch nichts sagen. Bei dem getöteten Tier soll es sich um einen Hund handeln, vermuten die Ermittler.

Die "Kieler Nachrichten" berichteten, die Toten seien ein Ehepaar aus Hessen, das in den Wohnwagen übernachtet habe. Die Polizei wollte das zunächst nicht bestätigen - die Ermittlungen dauerten noch an, sagte die Sprecherin.

17:45 Uhr

Putin will Gott in der Verfassung verankern

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Ist Putin von Gott geschickt worden? Einige Russen scheinen daran zu glauben.

(Foto: picture alliance/dpa)

In der russischen Verfassung soll nach dem Willen von Kremlchef Wladimir Putin künftig auch der Gottesbegriff verankert werden.

  • Zuvor hatte die russisch-orthodoxe Kirche den Wunsch nach einer Erwähnung Gottes in der Präambel eingebracht und heftige Diskussionen ausgelöst.
  • In der russischen Gesellschaft wurde das Thema scharf kritisiert. Viele verwiesen dabei auf die lange kommunistische Tradition in der Sowjetunion sowie die strikte Trennung von Kirche und Staat.
  • Viele kritisierten auch, dass eine Gotteserwähnung in Russland als multikonfessionellen Staat nicht angebracht sei.
  • Experten gehen davon aus, dass Putin mit diesem Streitthema vor allem von anderen umstrittenen Änderungen in der Verfassung ablenken wolle. 

Am 10. März soll die größte Verfassungsänderung in der russischen Geschichte im Parlament in einer zweiten Lesung diskutiert werden. Ende April ist eine Volksabstimmung dazu geplant.

17:25 Uhr

Gefahreninformation: Gasaustritt bei Flensburg

In Großsolt bei Flensburg ist bei Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt worden. Wenn Sie sich in Flensburg, Kreis Nordfriesland oder Kreis Schleswig-Flensburg befinden, schließen Sie bitte Fenster und Türen. Meiden Sie den Gefahrenbereich und nutzen Sie kein offenes Feuer.

Update 18:00 Uhr: Die Warnung ist aufgehoben.

17:04 Uhr

Merkel teilt gegen Erdogan aus

Bundeskanzlerin Merkel findet klare Worte für Erdogan: "Der türkische Präsident fühlt sich im Augenblick nicht ausreichend unterstützt", sagte sie in Berlin. Bei allem Verständnis sei es aber "völlig inakzeptabel, dass man das jetzt auf dem Rücken von Flüchtlingen austrägt. Denn die Flüchtlinge sind jetzt in eine Situation gebracht worden, dort an die Grenze zu gehen und im Grunde in einer Sackgasse zu landen".

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16:45 Uhr

Erdogan droht mit "Millionen" Flüchtlingen

Wie viele Flüchtlinge sich derzeit an der türkisch-griechischen Grenzen aufhalten, kann mit Sicherheit niemand sagen. Doch es werden auf jeden Fall noch mehr, droht der türkische Präsident Erdogan. Entsprechende Bemerkungen machte er in gleich zwei Reden in Ankara. "Die Zeit der einseitigen Opferbereitschaft ist nun vorbei", sagte er. "Seit der Stunde, in der wir unsere Grenzen geöffnet haben, hat die Zahl derjenigen, die sich nach Europa aufmachen, mehrere Hunderttausend erreicht. Und es werden noch mehr werden. Bald wird man von Millionen sprechen", sagte er.

16:19 Uhr

Schlagerstar Peter Wieland gestorben

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Peter Wieland, hier 2015, gehörte zu den bekanntesten Schlagersängern in der DDR.

(Foto: imago/Andreas Weihs)

Der einstige DDR-Schlagerstar Peter Wieland ist heute Nacht in Berlin im Alter von 89 Jahren gestorben.

  • Wieland gehörte zu den festen Größen in Fernsehshows des DDR-Fernsehens wie "Kessel Buntes"" und "Da liegt Musike drin", wo er auch zusammen mit seiner ehemaligen Ehefrau Dagmar Frederic auftrat. Er hatte sie 1966 beim Gesangsunterricht entdeckt und heiratete die Sängerin 1977.
  • Als Duo wurden beide 1981 von Erich Honecker 1981 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet, zwei Jahre später trennte sich das Paar.
  • Auch nach der Wende blieb Wieland im Showgeschäft, mit Auftritten im Fernsehen unter anderem in der Daily-Soap "Gute Zeiten - Schlechte Zeiten", als "Lehrer Lämpel" im Kindermusical "Max und Moritz" am Staatstheater Braunschweig und als Zirkusdirektor Obolski im Musical "Feuerwerk" am Theater Annaberg.
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15:48 Uhr

AfD will deutsche Grenzen schließen

Tausende Migranten versuchen derzeit von der Türkei nach Griechenland zu kommen. Deswegen soll Deutschland die nationalen Grenzen dicht machen, fordert die AfD.

"Griechenland und Bulgarien müssen von uns volle finanzielle und logistische Unterstützung für den erforderlichen robusten Außengrenzenschutz erhalten", schreibt Parteichef Jörg Meuthen auf Facebook. Als "zweiter Sperrriegel" müssten zugleich "Schutzvorkehrungen" an den deutschen Grenzen getroffen werden.

Meuthen wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, sie schaue der Eskalation der Lage "tatenlos zu". Die Abgeordneten der Union im Bundestag sollten der Kanzlerin jetzt "ins Lenkrad" greifen und eine "Vollbremsung" veranlassen, um eine Schließung der Grenzen herbeizuführen.

15:08 Uhr

Rewe schmeißt Barilla aus den Regalen

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Zu teuer? Barilla-Nudeln gibt's bei Rewe nicht mehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Makkaroni-Krise bei Rewe: Die Supermarkt-Kette verbannt zahlreiche Produkte des Pasta-Herstellers Barilla aus seinen Regalen. Nein, es liegt nicht am Coronavirus.

Sondern an den vom italienischen Unternehmen geforderten Preiserhöhungen. So begründet Rewe die Entscheidung.

Trotz langer Verhandlungen habe man sich mit Barilla nicht auf einen angemessenen Einkaufspreis verständigen können, betonte der Lebensmittelhändler in einem Informationsblatt, dass in einem Rewe-Markt an einem weitgehend leergefegten Nudelregal angebracht war. "Daher verzichten wir auch in Ihrem Interesse an stabilen Preisen vorübergehend auf eine Belieferung mit dem Artikel."

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14:53 Uhr

Wintersturm verwandelt Häuser am Eriesee in Eisklötze

Nicht nur an der Elbe gibt's ein Hamburg. Auch am Eriesee sind Hamburger (also Menschen) zuhause. Und dort müssen sie auch erst einmal bleiben, denn ihre Häuser sind nun zu Eisklötzen erstarrt. Am Ostufer des Gewässers im US-Bundesstaat New York hat ein Wintersturm mit frostigen Temperaturen die Gebäude und Bäume in Eis gehüllt. Von außen und vom Bildschirm im warmen Büro sind die beeindruckenden Bilder toll anzuschauen. Hoffentlich sind alle Hamburger im Norden der USA wohlauf.

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14:41 Uhr

Schichtwechsel

In Berlin scheint wieder die Sonne - pünktlich zu Christoph Riekes Feierabend. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

14:31 Uhr

Feuer zerstört 100 Strandkörbe und drei Taxis auf Usedom

Ein Unternehmer aus dem Urlaubsort Usedom hat in der Nacht einen enormen wirtschaftlichen Rückschlag erlitten: Bei einem Feuer sind rund 100 Strandkörbe abgebrannt.

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Ein Ahlbecker Vermieter hat über Nacht rund 100 Strandkörbe verloren.

(Foto: imago/Norbert Fellechner | Symbolbild)

  • Aus noch ungeklärter Ursache brannte in einem Winterlager im Ostseebad Ahlbeck zunächst ein Taxi, wie die Polizei mitteilte.
  • Demnach griffen die Flammen auf Dutzende Strandkörbe über und vernichteten diese vollständig.
  • Ob es sich um Brandstiftung handelt oder ob ein technischer Defekt an einem der abgestellten Taxis die Brandursache war, ist noch unklar.
14:06 Uhr

Bahn treibt Pläne für Turbostrecke Dresden - Prag voran

In nur zweieinhalb Stunden von Berlin nach Prag: Eine solch flinke Reise zwischen den Hauptstädten soll in naher Zukunft möglich sein - mit der Deutschen Bahn.

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Sachsen-Ministerpräsident Kretschmer und Bahn-Infrastrukturvorstand Pofalla haben Großes vor.

(Foto: dpa)

  • Vertreter der Deutschen Bahn und der tschechischen Bahnnetzgesellschaft unterzeichneten in Dresden eine entsprechende Vereinbarung.
  • Demnach ist eine Schnellbahnstrecke zwischen Dresden und Prag geplant, die eine Reisezeit von nur einer Stunde erfordert - statt bislang mehr als zwei Stunden.
  • Laut Deutscher Bahn soll ein laufendes "Raumordnungsverfahren" für das Bauvorhaben auf deutscher Seite bis zum Sommer abgeschlossen sein.
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13:16 Uhr
Breaking News

Höcke kandidiert bei Ministerpräsidentenwahl in Thüringen

Die Thüringer AfD schickt ihren Landespartei- und Fraktionschef Björn Höcke in die Ministerpräsidentenwahl am Mittwoch. Höcke tritt damit in Erfurt gegen den Linke-Politiker Bodo Ramelow an, dessen rot-rot-grünes Wunschbündnis im Thüringer Landtag keine Mehrheit hat. Ramelow fehlen vier Stimmen für eine absolute Mehrheit, die er sich bereits im ersten Wahlgang aus den Reihen der CDU oder der FDP holen will.

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13:14 Uhr

Wirtschaftsflügel wirbt für Merz als CDU-Chef

In knapp zwei Monaten will die CDU auf einem Sonderparteitag einen neuen Chef wählen. Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz kann erwartungsgemäß auf den Wirtschaftsflügel der Partei zählen.

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Der CDU-Wirtschaftsflügel hat Merz als Kandidat für den Parteivorsitz nominiert.

(Foto: dpa)

  • Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) teilte nach einer Sitzung des Präsidiums mit, Merz sei der am besten geeignete CDU-Vorsitzende und spätere Kanzlerkandidat der Union.
  • Demnach sei Merz "genau der Richtige", um die dringend notwendige Neuausrichtung in der CDU voranzutreiben.
  • Die Vereinigung führte unter anderem Merz' "ordnungspolitische Grundüberzeugungen" als Argument für die Wahl des 64-Jährigen an.
12:35 Uhr

Putin und Erdogan vereinbaren Syrien-Treffen

Das Gespräch ist immer noch eines der besten Werkzeuge der Diplomatie. Möglicherweise wird es auch der Schlüssel zu einer Lösung im Syrien-Konflikt sein: Angesichts der Eskalation der bewaffneten Auseinandersetzungen wird der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag in Moskau den russischen Staatschef Wladimir Putin treffen. Moskau bestätigte eine entsprechende Meldung aus Ankara.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte der Agentur Interfax zufolge, dass Russland darum gebeten habe, mit einer neuen Bodenoffensive der türkischen Truppen bis zum Treffen der beiden Staatschefs zu warten. Die Türkei hatte gestern eine Militäroffensive gegen die von Russland unterstützten syrischen Regierungstruppen gestartet, nachdem sich die Kämpfe in der letzten syrischen Rebellenhochburg Idlib zuletzt verschärft hatten.

12:10 Uhr

Airlines verschlanken Ferienflugpläne

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Aus Deutschland starten in diesem Sommer weniger Ferienflüge.

(Foto: dpa)

Urlaubsreisen mit dem Flugzeug erfordern künftig eine sorgfältigere Planung - denn das Angebot ist in diesem Jahr schmaler als bisher. Die Fluggesellschaften haben insbesondere Flüge in die Karibik, nach Asien und in die Türkei gestrichen, wie aus einer Flugplanstudie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hervorgeht. Demnach ist der diesjährige Ferienflieger-Markt "größtenteils von Stagnation und Schrumpfung geprägt". Mögliche Gründe sind der harte Preiskampf auf dem deutschen Markt sowie das verknappte Flugzeug-Angebot seit dem Flugverbot für die Boeing 737 Max.

12:07 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:31 Uhr

Mann stirbt nach Schießerei in Cottbus

Der Puschkinpark am Klosterplatz in der Cottbuser Innenstadt ist abgesperrt - der Grund: Gestern Abend hat es dort eine tödliche Schießerei gegeben.

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Am Sonntagabend gab es in Cottbus eine Schießerei mit einem Todesopfer.

(Foto: www.imago-images.de)

  • Die Polizei wurde nach eigenen Angaben in den Park gerufen, nachdem Zeugen dort Schüsse gehört und einen schwer verletzten Mann gefunden hatten.
  • Demnach konnte der 31-jährige Deutsche aus der Region trotz Reanimationsversuchen nicht gerettet werden und verstarb.
  • Kriminaltechniker untersuchen den Tatort nun auch mithilfe von Spezialhunden.
  • Der Tathergang ist noch ungeklärt.
11:08 Uhr

Merz fordert Hilfe für Türkei und Warnsignale an Geflüchtete

Mit Blick auf den Zulauf von Migranten an der türkisch-griechischen Grenze hat der CDU-Vorsitzbewerber Friedrich Merz einen Kurswechsel in der Geflüchtetenpolitik gefordert.

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Merz hat sich in die Debatte über den Migrantenzulauf an der türkisch-griechischen Grenze eingeschaltet.

(Foto: dpa)

  • Deutschland müsse bereit sein, "jede Unterstützung, jede Hilfe auch an die Türkei zu geben, ein einigermaßen menschenwürdiges Unterkommen zu ermöglichen", sagte Merz dem MDR.
  • Zugleich müsse es ein Signal an die Migranten geben, dass es "keinen Sinn hat, nach Deutschland zu kommen. Wir können Euch hier nicht aufnehmen", sagte er.
  • Zuvor hatte sich Merz' parteiinterner Konkurrent Norbert Röttgen, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, für eine Neuauflage des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei ausgesprochen.
11:07 Uhr

Thüringen-CDU wählt Voigt zum Fraktionschef

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Alter und neuer CDU-Fraktionschef: Mohring und Voigt.

(Foto: dpa)

Die thüringische CDU-Landtagsfraktion hat eine neue Spitze: Zum Nachfolger des bisherigen Fraktionschefs Mike Mohring wurde Mario Voigt gewählt. Der 43-Jährige erhielt 15 von 21 Stimmen, drei Abgeordnete stimmten mit Nein, drei enthielten sich. Über die Nachfolge Mohrings als CDU-Landeschef will die Partei Mitte April entscheiden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
10:40 Uhr

Single-Wohnungen liegen weiter im Trend

Mehr Eheschließungen und Geburten zum Trotz: Mehrpersonenhaushalte werden seltener. Das Statistische Bundesamt rechnet nun damit, dass im Jahr 2040 jeder Vierte in Deutschland allein wohnen dürfte.

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Viel Platz für wenig Mensch - offenbar zukunftsweisend.

(Foto: imago images/Westend61)

  • Die Zahl der Einpersonenhaushalte wird den Berechnungen zufolge voraussichtlich von 17,3 Millionen im Jahr 2018 auf 19,3 Millionen im Jahr 2040 steigen.
  • Damit würden in 20 Jahren 24 Prozent aller in Privathaushalten lebenden Menschen allein wohnen - das sind drei Prozentpunkte mehr als 2018.
  • Im Schnitt zählte jeder Haushalt 1991 2,3 Menschen, 2018 waren es genau 2,0 - bis 2040 werde der Wert voraussichtlich 1,9 Personen betragen.
10:04 Uhr

Berichte: Russische Jets attackieren türkischen Konvoi

Bei einem russischen Luftschlag vor den Toren der syrischen Rebellenhochburg Idlib sind mutmaßlich mehrere türkische Soldaten getötet worden. Übereinstimmenden Berichten zufolge flogen Jets der russischen Luftwaffe in der Nacht einen Angriff auf einen türkischen Militärkonvoi. Demnach sei der Angriff in Sarmin etwa 15 Kilometer südöstlich von Idlib geflogen worden. Eine offizielle Bestätigung des Vorfalls sowie der Opferzahlen steht noch aus. Die Türkei unterstützt im syrischen Bürgerkrieg islamistische Rebellen, der syrische Präsident Baschar al-Assad dagegen wird von Russland unterstützt.

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09:45 Uhr

Betrunkener Geisterfahrer verursacht Unfall auf A45

Bei der Auffahrt auf die A45 hat ein Autofahrer in der Nacht die falsche Spur genommen und als Geisterfahrer einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilt, fuhr der 39-Jährige an der Anschlussstelle Dillenburg in Richtung Haiger mit seinem Wagen in ein entgegenkommendes Auto, das durch den Aufprall weiter gegen einen Sattelzug schleuderte. Der Geisterfahrer und der 56-jährige Fahrer des Lkw wurden demnach nicht verletzt, die 27 Jahre alte Fahrerin des gerammten Pkw sei allerdings leicht verletzt worden. Ein Alkoholtest bei dem Unfallfahrer ergab einen Wert von knapp ein Promille.

09:22 Uhr

Finanzministerium erwägt wohl Aufweichung der Schuldenbremse

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat bisher jegliche Aufweichung der Schuldenbremse abgelehnt. Nun wird dieses Szenario in seinem Haus offenbar doch durchgespielt.

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Sein Haus spielt offenbar eine Aufweichung der Schuldenbremse durch.

(Foto: REUTERS)

  • Die Grundsatzabteilung des Bundesfinanzministeriums soll ein Konzept prüfen, das dem Bund künftig Schulden im Umfang von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts erlaubt, berichtet das "Handelsblatt".
  • Derzeit erlaubt die Schuldenbremse dem Bund ein Defizit von 0,35 Prozent, was in diesem Jahr rund 12,5 Milliarden Euro entspricht.
  • Mit dem erwogenen neuen Konzept wären jährliche Schulden in Höhe von rund 35 Milliarden Euro möglich.
09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:37 Uhr

Auto von AfD-Chef Chrupalla brennt aus

In der vergangenen Nacht haben Unbekannte das Auto des AfD-Bundessprechers Tino Chrupalla auf dessen Grundstück im sächsischen Gablenz in Brand gesteckt.

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Das Auto des AfD-Chefs Chrupalla ist nach mutmaßlicher Brandstiftung ausgebrannt.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • Das Fahrzeug sei vollständig ausgebrannt, teilte die Polizei mit.
  • Demnach hat Chrupalla beim Löschversuch Atembeschwerden erlitten.
  • Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus befindet sich der AfD-Bundestagsabgeordnete laut Polizei wieder zu Hause.
  • Der Staatsschutz ermittelt nun wegen einer möglichen politisch motivierten Tat, die Polizei wegen Verdachts auf Brandstiftung.
Mehr dazu lesen Sie hier.
08:22 Uhr

Nun auch Bier: Markt für glutenfreie Lebensmittel wächst weiter

Ob Backwaren, Brotaufstrich oder Bier: Die Nachfrage nach glutenfreien Lebensmitteln hat in den vergangenen Jahren in Deutschland deutlich zugenommen.

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Glutenfreie Lebensmittel werden immer begehrter.

(Foto: picture alliance / dpa)

  • Allein der Umsatz mit glutenfreien Backwaren von gut 97 Millionen Euro im Jahr 2017 sei um rund 11 Prozent auf 108 Millionen Euro in 2019 gestiegen, wie das Marktforschungsunternehmen Nielsen mitteilt.
  • Dem glutenfreien Trend entsprechend hat eine der größten deutschen Brauereien nun ein passendes Bier auf den Markt gebracht.
  • Der Nielsen-Studie zufolge sagen vier Prozent der Deutschen, dass sie auf eine glutenfreie Ernährung achten.
  • Nach Angaben der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft sind mehr als 800.000 Menschen in Deutschland von einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) betroffen.
07:48 Uhr

Gabriel giftet wieder gegen die SPD

Allzu viele wohlwollende Worte hat Sigmar Gabriel in der jüngeren Vergangenheit nicht über die SPD verloren. Daran ändert sich offenbar auch erst mal nichts: Der ehemalige Parteichef hat ein Buch geschrieben, in dem er mit einigen ranghohen Genossen hart ins Gericht geht.

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Hat sich mal wieder an seinem Lieblingsthema abgearbeitet: Ex-SPD-Chef Gabriel.

(Foto: picture alliance/dpa)

  • "Man muss von einem kollektiven Führungsversagen sprechen, wenn man sich die Kette von Entscheidungen anschaut, die innerhalb der SPD in den letzten zwei Jahren getroffen wurden", schrieb Gabriel in "Mehr Mut! Aufbruch in ein neues Jahrzehnt".
  • Dem SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der den Mitgliederentscheid über den Parteivorsitz mitinitiiert hatte, wirft Gabriel vor, sich mit seinen Mitstreitern nur im "Gespenster-Vertreiben" geübt zu haben, "indem sie möglichst häufig die Arbeit früherer SPD-Vorsitzender verunglimpften".
  • Dem neuen Führungsduo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans attestiert Gabriel, inkonsequent zu handeln und die Interessen vieler Wähler aus dem Blick verloren zu haben.
07:35 Uhr

Mann nimmt 30 Geiseln in Einkaufszentrum auf Philippinen

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In einem Einkaufszentrum in Manila hat ein bewaffneter Mann mehrere Menschen als Geiseln genommen.

(Foto: REUTERS)

Die neue Woche startet schrecklich für die Besucher und Beschäftigten eines Einkaufszentrums im Großraum der philippinischen Hauptstadt Manila: In der Einrichtung hat ein ehemaliger Sicherheitsmann erst geschossen und dann 30 Menschen als Geiseln genommen. Die Polizei riegelte das Einkaufszentrum ab. Nach Angaben des Bürgermeisters der Stadt San Juan, Francisco Javier Zamora, soll der Mann über die Kündigung seines früheren Arbeitgebers verärgert gewesen sein. Demnach verhandelt die Polizei noch mit dem Geiselnehmer.

07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

ehe man sichs versieht, ist schon wieder März. Und Frühling (zumindest meteorologisch). Die Zeit vergeht schnell, wie hoffentlich auch sämtliche Viren, die derzeit so herumfleuchen. Bleiben Sie gesund und starten Sie gut in die neue Woche!

Neben den Entwicklungen rund um das Coronavirus, die wir für Sie im Liveticker abbilden, beschäftigen uns heute diese Themen:

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    Welche Entscheidungen hat Papst Pius XII. während seiner weltpolitisch brisanten Amtszeit getroffen?

    (Foto: www.imago-images.de)

    Der Vatikan öffnet erstmals die geheimen Archive aus dem weltpolitisch brisanten Pontifikat von Papst Pius XII. von 1939 bis 1958.
  • Im Rahmen des 11. Integrationsgipfels trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern von Migrantenverbänden und Religionsgemeinschaften sowie mit Politikern im Kanzleramt.
  • Zum dritten Mal innerhalb nur eines Jahres wird heute in Israel ein neues Parlament gewählt - rund 6,5 Millionen Menschen sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben.
  • Am Morgen wählt die Thüringer CDU-Fraktion eine neue Führung - der bisherige Fraktionschef Mike Mohring kandidiert nach dem Landtagswahl-Debakel nicht noch einmal.
  • Am Abend treffen sich die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz - Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen - in Berlin, um das weitere Vorgehen bis zur Wahl auf einem Sonderparteitag am 25. April zu erörtern.
  • Die Europäische Union und ihr Ex-Mitglied Großbritannien beginnen in Brüssel die Verhandlungen über ihre künftigen Beziehungen.
  • Das Bundesverkehrsministerium, die Deutsche Bahn, der Freistaat Sachsen und das tschechische Verkehrsministerium vereinbaren weitere Schritte für den Neubau der Bahnstrecke Dresden-Prag.
  • Die katholische Deutsche Bischofskonferenz kommt in Mainz zu ihrer viertägigen Frühjahrsvollversammlung zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens steht die morgige Wahl eines neuen Vorsitzenden.
  • Und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlicht einen internationalen Konjunkturüberblick.

Kommen Sie wohlbehalten durch den Montag! Mein Name ist Christoph Rieke und ich begleite Sie zunächst durch den "Tag".

06:33 Uhr

Nordkorea feuert Flugkörper an Ostküste ab

Zum Jahreswechsel hatte der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un die Entwicklung neuer Waffen angedroht. Nun hat sein Militär wohl mindestens zwei Flugkörper getestet.

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Ob Kim den Waffentests, wie hier bei einem früheren Termin, beiwohnte, ist nicht bekannt.

(Foto: AP)

  • Die Projektile seien von der Gegend der nordkoreanischen Stadt Wonsan in östliche Richtung über das Japanische Meer abgefeuert worden, teilten die südkoreanischen Streitkräfte mit.
  • Es sei zunächst unklar, um welche Art Geschosse es sich gehandelt habe.
  • Die Atomverhandlungen zwischen Pjöngjang und Washington liegen seit einem gescheiterten Gipfeltreffen zwischen Kim und US-Präsident Donald Trump im Februar vergangenen Jahres auf Eis.
  • Seitdem droht Kim, dass Nordkorea bald eine "neue strategische Waffe" vorführen werde.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:13 Uhr

Der März lässt die Sturmphase hinter sich

Auch in der neuen Wetterwoche bleiben stabile Hochdruckgebiete Mangelware. Stattdessen gibt es immer wieder Tiefdruckeinfluss mit wechselhaften Aussichten. Zumindest aber haben wir die heftigsten Windböen vorerst einmal hinter uns. Beim Durchgang einer Kaltfront hat es nämlich in der vergangenen Nacht kurzzeitig mal ziemlich intensiv gestürmt.

Hier einige der stärksten Böen: auf dem Belchen im Schwarzwald 143km/h, auf dem Feldberg (ebenfalls Schwarzwald) sowie in Kiel/Leuchtturm jeweils 133km/h. Auf Borkum lag die stärkste Böe bei 126km/h, die Hornisgrinde und Waldbronn (beide Schwarzwald) meldeten 122km/h, Itzehoe (Schleswig-Holstein) bekam ebenfalls volle Orkanstärke mit Tempo 120. Der Brocken (Harz) und Bremerhaven vermeldeten jeweils eine Böe von 117 km/h.

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Zu seinem gestrigen Beginn wartete der März mit einem Regenbogen auf.

(Foto: imago images/Chris Emil Janßen)

Wettertechnisch heißt es vor allem in den Morgenstunden aufgepasst. Besonders vom Schwarzwald bis zum Alpenrand ist stellenweise gefrierende Nässe mit akuter Glätte möglich. Ansonsten geht es hinterm ostwärts abziehenden Regen am Vormittag aber zunächst einmal verbreitet trocken und teils freundlich bis sonnig weiter. Lediglich von Frankreich und Benelux ziehen im Laufe des Vormittags bereits die nächsten Regenwolken auf. Nachmittags zeigt sich dementsprechend die Osthälfte weiterhin häufiger schön, während es von der Nordsee bis herunter ins Allgäu wolkiger und teilweise nass weitergeht.

Die Temperaturen: Gegenüber dem Wochenende, das uns am Samstag bis 18 und am Sonntag bis 16 Grad gebracht hat, wird es nun wieder kühler. Die Höchstwerte liegen heute zwischen 6 Grad in der Eifel und 11 oder 12 Grad zwischen Rosenheim und Passau. Der Wind hat sich deutlich abgeschwächt und weht nur anfangs von Thüringen und Franken bis nach Sachsen mit starken und einzelnen stürmischen Böen.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: der Frühling hat es bei Temperaturen von kaum 10 Grad vorerst einmal ziemlich schwer und stattdessen gibt es im Bergland wiederholt Schneeschauer. Besonders im Alpenraum schneit es teilweise kräftig. Hier die Details, mit denen ich Ihnen einen guten Start in den Tag sowie in die neue Woche wünsche. Ihr Björn Alexander

05:55 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht