Sonntag, 29. August 2021Der Tag

Heute mit Juliane Kipper und Sarah Platz
22:35 Uhr

Das war Sonntag, der 29. August 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

Laschet, Baerbock oder Scholz? In genau vier Wochen haben wir die Bundestagswahl bereits hinter uns und wissen, wer die Nachfolgerin oder der Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel wird. Bis dahin ziehen die Kandidaten aber noch einmal in den Wahlkampf. Heute trafen sie bei dem ersten Triell zur Bundestagswahl aufeinander. Rund um das Desaster beim Abzug der Nato aus Afghanistan waren sich die Kandidaten von Union, SPD und Grüne weitgehend einig - es brauche eine Stärkung der sicherheitspolitischen Rolle Deutschlands. Auch die Bekämpfung der Pandemie führte noch nicht zu den ganz großen Attacken. Scholz, Baerbock und Laschet halten die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln für wichtig, einen Lockdown solle es nicht mehr geben. Bei der Klimapolitik wurde der Ton schließlich rauer: Während Laschet und Scholz stets betonten, sie wollen auf Verbote verzichten, kritisierte Baerbock die Konzepte von SPD und Union als ineffizient und unehrlich. "Für mich klingt das ehrlich gesagt erschreckend", sagte sie. Wenn die nächste Regierung nicht alles auf Klimaneutralität ausrichte, bekomme Deutschland ein "fettes Problem". Die Grünen plädieren unter anderem für ein Verbot des Verbrennungsmotors bis 2030. Auch bei der Steuerpolitik kamen die Kandidaten nicht zusammen. Laschet sieht SPD und Grüne auf einer "fundamental anderen Ebene" als die Union.

Zum Ende der Woche würde ich Ihnen gerne noch diese Themen ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht. Kommen Sie gut in die neue Woche!

22:02 Uhr

Ex-Landtagsfraktionschef Junge verlässt die AfD

Mit Kritik am Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland verabschiedet sich der ehemalige Fraktionschef der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag, Uwe Junge, aus der Partei. Auf seiner Facebook-Seite gab er seinen Austritt aus der AfD bekannt. Bundestagsfraktionschef Gauland habe lange seine schützende Hand über den "völlig überschätzten" Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke und andere Protagonisten des Rechtsaußen-Flügels der Partei gehalten. Damit habe er dem Ansehen der Partei Schaden zugefügt.

Junge, der bei der zurückliegenden Landtagswahl nicht mehr angetreten war, beklagte zudem eine "negative Veränderung der Mitgliederstruktur". Damit sei eine Umkehr der Entwicklung nicht mehr möglich, weil vernünftige und gebildete Menschen schon bei dem ersten Besuch einer Veranstaltung der AfD "von der überreizten Stimmung, gepaart mit wilden Verschwörungstheorien und teilweise unflätigem Benehmen abgeschreckt werden, während sich der blökende Stammtischprolet wie zu Hause fühlt".

21:29 Uhr

Laschet, Scholz und Baerbock streiten über Klimapolitik - weitgehend einig bei Corona-Maßnahmen

Baerbock fasst ihre Prioritäten im Kampf gegen den Klimawandel zusammen: erneuerbare Energien deutlich ausbauen, Solarpflicht für alle Dächer und den Kohleausstieg deutlich vorziehen. Ab 2030 dürften nur noch saubere Autos neu zugelassen werden. Laschet und Scholz wirft sie vor, zu langsam zu sein. Es müsse jetzt gehandelt werden. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet wirft seiner Grünen-Kontrahentin Annalena Baerbock in der Klimapolitik ein industriefeindliches Vorgehen vor. "Sie legen der Industrie Fesseln an und sagen, dann lauf mal schneller", wirft Laschet der Grünen-Kanzlerkandidatin vor.

Ungeachtet steigender Corona-Zahlen haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen einen erneuten Lockdown ausgeschlossen. Einig waren sie sich auch darin, dass die Schulen nicht wieder geschlossen werden sollen. Sie mahnten aber grundsätzlich Vorsicht an. Es seien jetzt so viele geimpft, dass es keinen Lockdown geben könne, sagte Scholz. Laschet sagte, er teile diese Einschätzung. Dafür müsse alles getan werden, und er halte das auch für realistisch. Auch Baerbock zeigte sich überzeugt, dass es aufgrund der Impfungen keine weiteren Lockdown geben werde. Alle drei Kandidaten forderten weitere Anstrengungen, um die Impfquote zu erhöhen.

21:15 Uhr

20-stöckiges Wohnhaus in Mailand in Flammen

Ein Hochhaus ist in Mailand in Flammen aufgegangen. Die Flammen hätten sich am frühen Sonntagabend zuerst auf den oberen Etagen des 20-stöckigen Gebäudes ausgebreitet und seien dann nach unten gewandert, erklärte die Feuerwehr auf Twitter. Der Bürgermeister der italienischen Metropole, Beppe Sala, sagte, es gebe bisher keine Meldungen über Opfer. Medien berichteten von etwa 20 Menschen mit Rauchgasvergiftungen. Rund 20 Menschen seien ohne Probleme aus dem Hochhaus in der Mailänder Peripherie gekommen, so Sala laut Nachrichtenagentur Ansa.

Die Feuerwehrleute würden nun Tür um Tür aufbrechen, um zu sehen, ob noch Menschen in dem Haus seien. Stunden nach dem Ausbruch des Feuers meldeten die Einsatzkräfte, dass der Brand unter Kontrolle sei. Auf Bildern war zu sehen, wie die Fassade des gesamten Hauses in dichten schwarzen Rauch gehüllt ist. "Wir haben Rauch gerochen und sind sofort geflüchtet", sagte eine Bewohnerin laut Ansa. Eine andere Augenzeugin erzählte, dass Paneele an den Wänden "wie Butter" geschmolzen seien.

21:02 Uhr

Warum kann einer der Kandidaten "nicht Kanzler" werden? - Baerbock, Laschet und Scholz verweigern Antwort

Die drei Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, Armin Laschet und Annalena Baerbock haben zum Beginn des ersten Triells kurz vor der Bundestagswahl Fairness gezeigt. Auf die Frage, warum einer der anderen Kandidaten "nicht Kanzler kann", verweigerten sie jeweils die Antwort. Das Triell startete mit dem Thema Afghanistan. Die Kanzlerkandidaten haben nach dem Desaster beim Abzug der Nato aus Afghanistan eine Stärkung der sicherheitspolitischen Rolle Deutschlands gefordert.

Grünen-Kandidatin Baerbock wirft Laschet vor, beim Thema Afghanistan nur Sprechzettel vorzulesen. Die Union habe im Juni dagegen gestimmt, mehr Ortskräfte aus dem Land zu holen. "Es war ein Desaster mit Ansage." SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sagt, die Bundeswehr habe vor allem in der Zeit einer schwarz-gelben Regierung zu wenig Geld bekommen. In seiner Zeit als Bundesfinanzminister habe es den "größten Aufwuchs" gegeben auf jetzt über 50 Milliarden Euro. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet bekräftigt seinen Vorschlag, einen Sicherheitsrat mit den relevanten Ministerien im Bundeskanzleramt zu bilden und Europa militärisch zu stärken.

20:36 Uhr

Nora Tschirner unterstützt Baerbock - "viel mehr als ein Opfer, das beschützt werden muss"

Die Schauspielerin Nora Tschirner hofft, dass Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit den Grünen als Vertreterin eines neuen Politikstils bei der Bundestagswahl gut abschneidet. Baerbock und die Grünen stünden für eine gute Mischung aus Empathie, Pragmatismus und "aus neuen Denkstrukturen, die es ermöglichen, endlich kooperativ zu führen", sagte Tschirner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" am Rande des TV-Triells. Beim TV-Dreikampf unterstützte Tschirner im Backstage-Bereich das Grünen-Team. Aus ihrer Sicht sei ein starker Politiker niemand, der rücksichtslos in einen Boxring steige. Wichtig seien Rückgrat und Standfestigkeit.

Mit Blick auf Baerbocks Fehler im Wahlkampf meinte die 40-jährige Moderatorin: "Sie war transparent mit den Fehlern." Die Öffentlichkeit habe es ein Stück weit verlernt, das große Ganze im Blick zu behalten. Stattdessen würden Fehler aufgebauscht. "Frau Baerbock ist sehr viel mehr als ein Opfer, das beschützt werden muss vor offensichtlich etwas absurden Verhältnismäßigkeiten, wenn wir Skandale und Skandälchen sehen.

20:14 Uhr

Neunjähriger fällt in reißenden Gebirgsbach - Rettung per Hubschrauber

Ein neun Jahre alter Junge ist im Berchtesgadener Land in einen reißenden Gebirgsbach gefallen und musste mit dem Hubschrauber gerettet werden. Der Junge sei in der Almbachklamm bei Marktschellenberg vor den Augen seiner Mutter und seiner Schwester auf einem Holzbalken ausgerutscht und in den Hochwasser führenden Bach gestürzt, teilte die Bergwacht mit.

Mit letzter Kraft habe sich der Junge auf einen Felsvorsprung retten können. Ein Hubschrauber brachte wenig später einen Canyon-Retter zu dem Kind und flog dann beide per Hubschrauber aus der Klamm. Dort wurde der Neunjährige medizinisch versorgt. Der Neunjährige habe sich nur leicht am Knie leicht verletzt, hieß es. Die Mutter des Jungen sowie seine dreijährige Schwester wurden vom Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreut und aus der Klamm geführt, wie "BR24" berichtete.

19:42 Uhr

"Extrem gefährlicher" Hurrikan "Ida" im US-Bundesstaat Louisiana auf Land getroffen

Der von Meteorologen als "extrem gefährlich" eingestufte Hurrikan "Ida" hat den US-Bundesstaat Louisiana erreicht. Der Wirbelsturm traf am Sonntagmittag (Ortszeit) mit Windstärken von bis zu 240 Stundenkilometer nahe Fort Fourchon südlich von New Orleans auf Land - auf den Tag genau 16 Jahre, nachdem der verheerende Hurrikan "Katrina" New Orleans weitflächig überschwemmt und mehr als 1800 Menschen in den Tod gerissen hatte.

Ein Hurrikan dieser Stärke verursacht dem Nationalen Hurrikanzentrum in Miami (NHC) zufolge in der Regel an Land "katastrophale Zerstörung". Das NHC warnt zudem vor einer sehr hohen Flutwelle in der Region und massiven Regenfällen, die zu Überschwemmungen führen werden. Im Vorfeld des Sturms hatten zahlreiche Bewohner in den vergangenen Tagen bereits die Stadt verlassen.

19:02 Uhr

Söder will Warnung vor Linksbündnis zum Mittelpunkt des Wahlkampfs machen

Nach Überzeugung von CSU-Chef Markus Söder sollte die Union die Warnung vor einem Linksbündnis ins Zentrum der Wahlkampf-Schlussspurts rücken. "Es müssen jetzt die Alternativen auf den Tisch und die heißen Linksruck oder bürgerliche Regierung", sagte Söder am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". Söder sprach mit Blick auf Rot-Rot-Grün unter anderem von "massiven Steuererhöhungen", Instabilität und einem Austritt Deutschlands aus der Nato. "Das sind schon sehr weitreichende Konsequenzen, und die müssen jetzt in den Mittelpunkt."

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz habe noch einmal klargemacht, dass er sich das durchaus mit den Linken vorstellen könne, sagte Söder. Zudem sei Scholz nur Teil eines Teams. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken, ihr Stellvertreter Kevin Kühnert oder auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter "stehen ja nicht gerade für eine bürgerliche Politik".

18:30 Uhr

Ziehen William und Kate nach Windsor um?

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(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Planen Prinz William und Herzogin Kate schon bald einen Umzug nach Windsor, um in der Nähe der Queen zu sein? Das berichtet jetzt die "Mail on Sunday" unter Berufung auf einen Insider. Demnach soll sich das royale Paar nach einer Immobilie in der Gegend umgesehen haben, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass die beiden bald höhere Positionen im britischen Königshaus einnehmen.

Laut Bericht spielt für William und Kate dabei natürlich auch das Wohl ihrer drei gemeinsamen Kinder George (8), Charlotte (6) und Louis (3) eine wichtige Rolle. Das Paar soll vorübergehend das Landhaus Fort Belvedere ins Auge gefasst haben, in dem der Onkel der Queen, König Edward VIII. (1894-1972), 1936 seine Abdankungspapiere unterzeichnet hatte. Das Anwesen ist in Besitz der Crown Estate und an die Familie Weston verpachtet, die eine enge Freundschaft zu den Royals pflegt. Der Quelle zufolge sei Fort Belvedere jedoch nicht mehr im Rennen.

18:06 Uhr

E-Scooter-Akkus geraten in Düsseldorfer Lagerhalle in Brand

In einer Lagerhalle in Düsseldorf sind E-Scooter-Akkus in Brand geraten. Das Feuer habe schnell unter Kontrolle gebracht werden können, teilt die Feuerwehr mit. Nach ersten Erkenntnissen sei niemand verletzt worden. Den Angaben zufolge brannten die auf zwei Europaletten gelagerten Akkus in einer etwa 4700 Quadratmeter großen Lagerhalle im südlichen Stadtteil Hellerhof.

Neben den Akkus seien E-Scooter, die ebenfalls in der Halle abgestellt gewesen seien, leicht beschädigt worden. Am späten Nachmittag liefen nach Angaben der Feuerwehr noch "umfangreiche Nachlöscharbeiten an den defekten Akkus". Es seien 76 Kräfte im Einsatz. Zur Ursache des Brandes machte die Feuerwehr keine Angaben.

17:35 Uhr

Attacke mit Fleischerbeil an S-Bahnhof - Ehemann in Untersuchungshaft

Nach einer brutalen Attacke am S-Bahnhof in Obertshausen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde, hat die Polizei den Ehemann der 44-Jährigen festgenommen. "Er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft", teilten die Polizei Südosthessen und die Staatsanwaltschaft Darmstadt gemeinsam mit. Zu dem Angriff war es am Samstagnachmittag gekommen. Die Polizei hatte zunächst von einem Messerangriff gesprochen. Doch nun gaben die Ermittler bekannt, dass es sich vielmehr um ein Fleischerbeil gehandelt haben soll. Die Tatwaffe sei bislang aber nicht aufgefunden worden, hieß es.

Die 44 Jahre alte Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwischenzeitlich sei ihr Zustand kritisch gewesen, inzwischen sei sie jedoch außer Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher. Wie genau es zu dem Angriff kam sei vorerst nicht bekannt. "Es werden nach wie vor Zeugen gesucht", hieß es. Auch das Tatmotiv war laut den Angaben zunächst unklar.

17:15 Uhr

Erstes NSU-Opfer aus Bayern: München gedenkt Gemüsehändler Kilic

Die Stadt München gedenkt des ersten Opfers der Neonazi-Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) in der bayerischen Landeshauptstadt vor 20 Jahren. Oberbürgermeister Dieter Reiter legte nach Angaben der Stadt am Tatort einen Kranz für den am 29. August 2001 erschossenen Gemüsehändler Habil Kilic nieder. "Er fehlt seiner Familie, er fehlt seinen Freunden und er fehlt seiner Stadt", sagte Reiter. "Der Mord an ihm ist keine Wunde, die mit der Zeit heilt."

Die Terrorzelle NSU hatte später noch einmal in München gemordet: Im Juni 2005 wurde der Grieche Theodoros Boulgarides in seinem Münchner Schlüsseldienst erschossen. Die Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt - die sich im November 2011 das Leben nahmen, um einer Festnahme zu entgehen - hatten über Jahre hinweg acht türkischstämmige und einen griechischstämmigen Kleinunternehmer sowie eine Polizistin ermordet.

16:42 Uhr

Gruppenvergewaltigung einer Neunjährigen in Indien - Vier Männern droht Todesstrafe

In Indien sind ein Priester und drei weitere Männer offiziell der Gruppenvergewaltigung und des Mordes einer Neunjährigen beschuldigt worden. Das einer niedrigeren Kaste angehörende Mädchen habe an einem Krematorium Wasser holen wollen, als die vier Männer sie überfallen hätten, teilt die Polizei mit. Den vier Männern, die sich seit Anfang August in Untersuchungshaft befinden, droht im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe. Zuvor demonstrierten Tausende auf den Straßen Neu Delhis.

Die Mutter erzählte der Zeitung "Indian Express" sie sei zum Krematorium gerufen worden und habe dort die Leiche ihres Mädchens gesehen. Angesichts der Verletzungen habe sie angenommen, dass das Kind vergewaltigt und getötet worden sei. Die mutmaßlichen Täter hätten die Leiche schnell gegen den Willen der Mutter eingeäschert. Nach Polizeiangaben konnte so nicht mehr festgestellt werden, ob das Kind tatsächlich vergewaltigt wurde.

16:10 Uhr

Mordverdacht: Vermisste Frau tot im Salzburger Land gefunden

Nach tagelanger Suche nach einem vermissten getrennten Ehepaar im Salzburger Land ist die Leiche der Frau gefunden worden. Spaziergänger fanden die 44-Jährige bei Fürstenbrunn nahe der bayerischen Grenze, wie die österreichische Polizei mitteilte. Die Behörden ermitteln wegen Mordverdachts. Die Polizei hatte eine Suche begonnen, nachdem die Frau am Dienstag von Verwandten als vermisst gemeldet worden war.

Zunächst wurde das Auto des 47-jährigen Ex-Mannes gefunden. Nach ihm wird weiterhin gefahndet. In dem Fahrzeug wurden Blutspuren entdeckt. Weitere Details oder Hintergründe gab die Polizei nicht bekannt. Laut Medienberichten hatte sich das Ex-Paar Anfang der Woche getroffen, um die gemeinsame Wohnung zu verkaufen.

15:50 Uhr

Kanye West veröffentlicht Album "Donda" mit Monaten Verspätung

Mit großer Verspätung hat Starrapper Kanye West sein mit Spannung erwartetes Album "Donda" veröffentlicht. Die Platte, die bei Streamingdiensten mit 27 Tracks und einer Spielzeit von 1:48 Stunden erschien, war seit vergangenem Jahr immer wieder angekündigt worden, aber nie erschienen. Das brachte dem exzentrischen 44-Jährigen, der nicht für das Einhalten von Deadlines bekannt ist, einigen Spott und Scherze seiner zahlreichen Fans ein.

"Donda" ist benannt nach Wests gestorbener Mutter und kommt nur wenige Monate nach der aufsehenerregenden Trennung des Musikers von Reality-TV-Star Kim Kardashian auf den Markt. Ende Juli hatte West "Donda" erstmals in Atlanta (Georgia) öffentlich vorgestellt. Die Veröffentlichung am Sonntag war online innerhalb von Minuten das bestimmende Thema. Viele Fans äußerten sich aufgeregt, einer schrieb: "Kanye hat uns an einem Sonntag mit dem Album des Jahres gesegnet!"

15:23 Uhr

Bericht: Laschet plant "Konzepte mit Köpfen" für den Wahlkampfendspurt

Kanzlerkandidat Armin Laschet will der Kritik an seinem Wahlkampf etwas entgegensetzen und wird der CDU-Führung morgen wohl ein Konzept für den Wahlkampfendspurt vorschlagen. Darüber berichtet die "Welt" - eine Vorlage liege der Zeitung vor. Demnach soll der Plan mit dem Titel "Konzepte mit Köpfen" in den nächsten zwei Wochen von fünf CDU-Politikern vorgestellt werden, die dann eine herausgehobene Rolle in Laschets Wahlkampf spielen sollen.

Die Kernthemen des Konzepts sind laut der "Welt": "Klimaneutrales Industrieland (soziale Energiewende als Motor für Klimaschutz), Digitale Modernisierung von Staat und Wirtschaft, Entlastung der gesellschaftlichen Mitte (Familie und Bildung), Stärkung der wirtschaftlichen Mitte (Mittelstand), Sicherheit (Innen und Außen)." CSU-Chef Markus Söder soll in die Pläne eingeweiht sein.

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14:53 Uhr

60-jähriger Räuber scheitert bei Überfall auf Pizzalieferdienst

Das hat sich der etwas in die Jahre gekommene Kriminelle bestimmt anders vorgestellt: Auch mit Maske und Schusswaffe konnte ein Räuber die Angestellten eines Hamburger Pizzalieferdienstes nicht beeindrucken. Der etwa 60-jährige, korpulente Täter habe am Abend zwei Mitarbeiter der Filiale im Stadtteil Groß Borstel im Alter von 22 und 28 Jahren bedroht und Bargeld gefordert, teilt die Polizei mit. Anstatt der Forderung nachzukommen, habe der 22-Jährige den Räuber einfach aus der Filiale gedrängt. Der Täter flüchtete mit einem schwarzen Mountainbike. Eine Fahndung mit 14 Streifenwagen blieb erfolglos.

14:29 Uhr

Top-Meteorologe: US-Golfküste steht vor "lebensgefährlicher Situation" durch Hurrikan "Ida"

Der US-Golfküste steht nach Ansicht eines Top-Meteorologen angesichts des herannahenden starken Hurrikans "Ida" ein "katastrophales Ereignis" bevor. Die prognostizierten starken Winde, der massive Regenfall und die Sturmflut seien alle schon für sich allein betrachtet "lebensgefährlich", sagt der Direktor des Nationalen Hurrikanzentrums (NHC), Ken Graham, dem TV-Sender CNN.

Besonders betroffen wird demnach die Küste des US-Bundesstaats Louisiana sein, wo der Sturm am Sonntag (Ortszeit) auf Land treffen soll. Der Blick auf die Radarbilder des Sturms zeige wie "katastrophal das wird", sagte Graham. "Das wird eine lebensgefährliche Situation", warnt er. Graham appellierte an alle Menschen in der Region, sich in Sicherheit zu bringen. Die Gefahr sei nicht nur der zerstörerische Sturm, sondern auch die weitflächig zu erwartenden Überschwemmungen, warnte er.

14:06 Uhr

Schichtwechsel

Meine liebe Kollegin Juliane Kipper genießt nun den Rest ihres Sonntags. Dafür darf ich Sie ab sofort mit allen Neuigkeiten versorgen, die dieser Tag zu bieten hat. Haben Sie Fragen, Tipps, Anregungen? Schreiben Sie mir gerne an sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

13:55 Uhr

Pärchen geraten in Zug aneinander - Mann und Frau mit Messer verletzt

Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Pärchen in einem Zug sind eine 19-Jährige und ein 21-Jähriger am Kölner Hauptbahnhof mit einem Messer verletzt worden. Sie kamen am frühen Morgen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Bundespolizei vernahm den 34-jährigen Tatverdächtigen und seine 19 Jahre alte Begleiterin. Videoaufnahmen aus dem Regionalexpress und vom Bahnsteig in Köln, wo der zuvor verbale Streit eskaliert sei, würden ausgewertet, hieß es. Der 21-Jährige habe Verletzungen im Brustbereich erlitten, die 19-Jährige an der Hand.

13:33 Uhr

Sanddiebstahl auf Sardinien: Zoll warnt Touristen

Sanddiebstahl ist ein Problem auf Sardinien - an einem Flughafen der italienischen Urlaubsinsel wurden nun wieder kiloweise Sand, Muscheln und Kieselsteine beschlagnahmt. Insgesamt hätten die Beamten am Flughafen Alghero in letzter Zeit 4,1 Kilo Sand von verschiedenen Stränden sichergestellt, twitterte der Zoll. Die "Schmuggler" hätten Strafen bis zu 3000 Euro bekommen.

Sardinien ist für seine wunderschönen Strände berühmt - jedes Jahr bringen Touristen Sand und Muscheln allerdings als Souvenir nach Hause und schaden damit der Umwelt. Die hohen Strafen sollen das verhindern. "Jedes Jahr erleiden die Strände Sardiniens irreparable Schäden durch Menschen, die ohne jeglichen Respekt Sand, Steine und Muscheln forttragen. Dies ist nicht nur falsch, sondern auch illegal", erklärte der Zoll.

13:01 Uhr

Justin Bieber feiert neuen musikalischen Meilenstein

Justin Bieber darf sich derzeit als beliebtester Künstler bei Spotify bezeichnen. Der Pop- und R&B-Sänger ist mit rund 83,3 Millionen Hörern im Monat der meistgestreamte Musiker in der Geschichte der Streaming-Plattform. Der Rekord lag zuvor bei 82 Millionen Streams von Ariana Grande. Den Meilenstein dürfte Bieber neben seinem neuen Album "Justice", das im März dieses Jahres veröffentlicht wurde, auch dem jüngsten Duett "Stay" mit The Kid Laroi zu verdanken haben. Der Song hielt sich ganze sechs Wochen an der Spitze der Billboard-Charts.

Auf Justin Bieber folgt mit 74,5 Millionen monatlichen Hörern The Weeknd auf Platz zwei, wie bei Spotify zu entnehmen ist. Die Plätze drei, vier und fünf besetzen Ed Sheeran (72,4 Millionen), Dua Lipa (65,5 Millionen) und Doja Cat (60,8 Millionen). Ariana Grande hat sich mit 59,7 Hörern im Monat auf den sechsten Platz und J Balvin mit 58,5 Millionen auf Platz sieben durchgesetzt. Weiter geht es mit The Kid Laroi (57,5), Billie Eilish (56,5) und Olivia Rodrigo (55,4) auf den Rängen acht, neun und zehn.

12:28 Uhr

Fähre fährt vor Ibiza auf Felsen auf, zwölf Menschen verletzt

Mindestens zwölf Menschen sind beim Unfall einer Fähre vor Ibiza verletzt worden. Die Katamaran-Schnellfähre "San Gwann" der deutschen Reederei FRS war am späten Samstagabend auf dem Weg von Ibiza nach Formentera, als es auf eine kleine Felseninsel zwischen den beiden Mittelmeerinseln auflief, wie der Seerettungsdienst, die Reederei und die Regierung der spanischen Region Balearen mitteilten.

An Bord seien 35 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder gewesen, hieß es. Ein zehn Jahre alter Junge sei etwas schwerer verletzt worden und deshalb per Hubschrauber nach Mallorca ins Universitäts-Krankenhaus Son Espases in der Inselhauptstadt Palma geflogen worden, berichtete die Regionalzeitung "Diario de Ibiza" unter Berufung auf die Behörden. Auch ein erwachsener Mann sei etwas schwerer verletzt worden. Außerdem habe es mindestens zehn Leichtverletzte gegeben. Ob es unter den Betroffenen Deutsche gab, wurde vorerst nicht bekannt.

Der Unfall geschah den Angaben zufolge gegen 22.00 Uhr kurz nach dem Auslaufen unweit des Hafens von Ibiza. Die Reederei erklärte, man habe umgehend das Sicherheitsprotokoll aktiviert und die zuständigen Behörden alarmiert. Die Besatzung habe sich bis zur Evakuierung um die Passagiere gekümmert. Die Insassen des Schiffes wurden den amtlichen Angaben zufolge in Schlauchbooten nach Ibiza gebracht. Mindestens sechs seien dort ins Krankenhaus gebracht worden. Wie das bekannte und eigentlich gut sichtbare Inselchen Es Malvins übersehen werden konnte, blieb zunächst ein Rätsel.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:45 Uhr

Kaltfront in Südafrika: Tafelberg ziert eine feine weiße Pracht

Eine Kaltfront hat den Menschen in Teilen Südafrikas ein winterliches Schneevergnügen zum Wochenende bereitet. Selbst den Tafelberg bei Kapstadt zierte eine feine weiße Pracht, wie die Betreiber der dortigen Kabelbahn mitteilten. Viele Familien mit Kindern fuhren in die zwei Autostunden entfernte Umgebung der Touristenmetropole, um sich etwa bei dem Ort Ceres Schneeballschlachten zu liefern oder Schneemänner zu bauen.

Vereinzelte Schneefälle wurden selbst aus der Umgebung der Hafenstadt Durban mit normalerweise tropisch-warmem Klima gemeldet. Auf der Süd-Halbkugel neigt sich gerade der Winter dem Ende zu, Schneefälle sind vor allem in den Höhenlagen des Kap-Staates zu dieser Jahreszeit nicht selten.

11:10 Uhr

"Helene Fischer-Show" fällt auch dieses Jahr flach

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picture alliance/dpa/Universal Music

Die "Helene Fischer-Show" fällt auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie flach. Das bestätigte ein Sprecher des ZDF gegenüber "Bild am Sonntag". Aufgrund der nach wie vor geltenden Beschränkungen für solch große Publikumsveranstaltungen habe man sich "mit Helene schweren Herzens dazu entschlossen, auch in diesem Jahr auf die 'Helene Fischer Show' zu verzichten". Bereits 2020 fand die beliebte Weihnachtsshow mit Helene Fischer nicht in ihrem gewöhnlichen Umfang statt.

Wie "Bild" weiter berichtet, sei für die Veranstaltung, die üblicherweise am 1. Weihnachtstag im ZDF ausgestrahlt wird, bereits die Messehalle in Düsseldorf für eine zweitägige Aufzeichnung reserviert worden. Doch statt der geplanten 11.000 Zuschauer hätte das Corona-Hygienekonzept in Nordrhein-Westfalen nur rund 4.000 Personen im Publikum zugelassen. Daraufhin habe man sich schließlich zur Absage entschieden, heißt es weiter. Für ein Ersatzprogramm hat der Sender bereits gesorgt: Das ZDF sendet am 25. Dezember eine neue Ausgabe von "Dalli Dalli" mit Johannes B. Kerner.

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10:33 Uhr

Vermisster US-Kinderstar Matthew Mindler ist tot

Der seit Donnerstag vermisste ehemalige US-Kinderstar Matthew Mindler ist tot aufgefunden worden. Das gab die Universität des College-Neulings jetzt bekannt. Darin schreibt die Millersville University: "Mit traurigem Herzen teile ich Ihnen den Tod des 19-jährigen Matthew Mindler aus Hellertown, Pennsylvania, eines Studenten im ersten Jahr an der Millersville University, mit." Die Todesursache, und ob Verdacht auf Fremdverschulden besteht, ist aktuell nicht bekannt. Ein gerichtsmedizinisches Gutachten wird nun erstellt, wie US-Medien berichten.

Neben seinem Part in "Our Idiot Brother", in dem er den Jungen River spielte, war Mindler unter anderem im TV-Film "Chad: An American Boy" oder der TV-Serie "Last Week Tonight with John Oliver" zu sehen. Seit 2016 hatte er jedoch nicht mehr vor der Kamera gestanden.

10:03 Uhr

Ehe mit Trauschein und Kindern: Mehrheit der jungen Menschen will so leben wie ihre Eltern heute

Die Ehe mit Trauschein und Kindern ist nach einer repräsentativen Umfrage das Ideal vieler jüngerer Menschen in Deutschland. 57 Prozent der 18- bis 34-Jährigen befürworteten in einer Umfrage des Opaschowski Instituts für Zukunftsfragen (OIZ) die Aussage: "Die Ehe mit Trauschein und Kindern wird in Zukunft das erstrebenswerteste Lebensmodell sein." In einer ähnlichen Umfrage im Vorjahr hatten 56 Prozent der Befragten diese Ansicht vertreten. Mit 62 Prozent Zustimmung steht das klassische Familienmodell bei jungen Frauen deutlich höher im Kurs als bei jungen Männern, von denen nur 52 Prozent die Aussage unterstützten.

"Die junge Generation sehnt sich jetzt auf dem Weg in postpandemische Zeiten nach Stabilität, Sicherheit und sozialer Geborgenheit", sagte der Hamburger Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Die Ehe habe ihre Wertschätzung und ihren Leitbildcharakter nicht verloren. "Die meisten jungen Leute halten an dem Zukunftswunsch fest: So leben wie die Eltern heute!" Bei der älteren Generation dominierten zu allen Zeiten wertkonservative Einstellungen, erklärte Opaschowski weiter. Fast drei Viertel (72 Prozent) der über 65-Jährigen hielten laut der aktuellen Umfrage am klassischen Ehemodell fest. Über alle Altersgruppen hinweg lag die Zustimmung bei 63 Prozent.

09:19 Uhr

Qualle tötet neunjährigen israelischen Jungen in Thailand

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In den vergangenen Jahren gab es mehrmals Berichte über ähnliche Todesfälle nach Kontakt mit der Qualle. 

picture alliance/dpa/EPA

Eine giftige Würfelqualle hat nach Medienberichten einen israelischen Jungen in Thailand getötet. Der Neunjährige sei beim Baden vor der Insel Koh Phangan mit der gefährlichen Qualle in Kontakt gekommen, berichteten israelische Medien. Herbeigerufene Sanitäter hätten am Samstag vergeblich versucht, den Jungen zu retten. Seine Familie lebe bereits seit einigen Jahren in Thailand, berichtete das israelische Fernsehen.

Würfelquallen haben bis zu drei Meter lange Tentakel. Das Gift dieser Nesseltiere gehört zu den gefährlichsten der Welt. Es löst Lähmung und Atemnot aus.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:31 Uhr

Zehntausende fliehen vor Hurrikan Ida, auf den Autobahnen bilden sich lange Staus

In den USA veranlasst der nahende Hurrikan Ida Zehntausende Menschen zum Verlassen der Küste am Golf von Mexiko. Am Samstagabend befand sich Ida etwa 320 km südöstlich der Mündung des Mississippi mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 169 Kilometern pro Stunde auf dem Weg zur Küste von Louisiana, teilte das National Hurricane Center mit.

Laut Prognosen könnte Ida heute Abend als "extrem gefährlicher" Sturm der Kategorie 4 auf der fünfstufigen Saffir-Simpson-Skala mit Böen bis zu 225 Kilometern pro Stunde und Starkregen auf die Küste treffen. Die Behörden ordneten eine weitreichende Evakuierung niedrig gelegener und küstennaher Gebiete an. Auf den Autobahnen bildeten sich lange Staus, an einigen Tankstellen konnten Anwohner und Urlauber kein Benzin mehr tanken.

07:52 Uhr

Sozialwohnungsmangel verschärft sich dramatisch

Ungeachtet aller Wohnungsbauoffensiven von Bund und Ländern ist in den kommenden Jahren kein Ende des Mangels günstiger Sozialwohnungen in Sicht. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) fordert deswegen eine Vervielfachung der staatlichen Investitionen: "Die Mittel für die soziale Wohnraumförderung müssen dringend auf bundesweit mindestens vier Milliarden Euro pro Jahr erhöht werden", sagte GdW-Präsident Axel Gedaschko. "Davon müssen Bund und Länder jeweils zwei Milliarden Euro kofinanzieren." Derzeit beim Bund eingeplant sind bis 2024 eine Milliarde Euro pro Jahr für die Wohnraumförderung und eine weitere für den Wohnungsbau gedachte Klimaschutz-Milliarde 2022, wie es im Bundesinnenministerium heißt.

Der vorgesehene Mindest-Kofinanzierungsanteil der Länder für 2020 und 2021 liegt bei 30 Prozent. 1990 gab es in Deutschland noch etwa 3 Millionen Sozialwohnungen, Ende 2020 nur noch 1,1 Millionen. Ziel der großen Koalition für die zu Ende gehende Wahlperiode war der Bau 100.000 neuer Sozialwohnungen. Das haben Union und SPD zwar übertroffen, dennoch gab es einen Rückgang: weil im selben Zeitraum mehr Sozialwohnungen aus der Bindung gefallen, als neu gebaut worden sind. Nach GdW-Schätzung wären nicht 100.000 neue Sozialwohnungen in vier Jahren notwendig, sondern 320 000.

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07:18 Uhr

Rekordpreis bei Versteigerung für Pistole, durch die Billy the Kid starb

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Sechs Millionen Dollar, umgerechnet 5,1 Millionen Euro, wurden weltweit noch nie für eine Schusswaffe gezahlt.

REUTERS

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Der Revolverheld Billy The Kid.

(Foto: picture alliance / Glasshouse Images)

Die Pistole, mit der die Wildwest-Legende Billy the Kid erschossen wurde, ist in Los Angeles für 6,03 Millionen Dollar versteigert worden. Im Vorfeld sei der Wert des Colt single-action Revolver auf zwei bis drei Millionen Dollar geschätzt worden, teilte das Auktionshaus Bonhams mit. Es habe am Freitag online, telefonisch und im Saal ein "lebhaftes Bieten" gegeben.

Der Revolver gehörte Sheriff Pat Garrett, der Billy the Kid am 14. Juli 1881 in New Mexico erschoss. "Es ist ein Relikt einer der wichtigsten und bekanntesten Geschichten aus dem Wilden Westen", erklärte das Auktionshaus Bonhams. Die Pistole sei in "sehr gutem" Zustand und habe einen "abgenutzten Griff".

Der Revolverheld Billy the Kid, der als Henry McCarty geboren wurde, und sich auch William Bonney nannte, starb im Alter von 21 Jahren. Auf der Flucht vor seiner Hinrichtung wurde er erschossen. Der Revolverheld soll mindestens vier Menschen ermordet haben, vermutlich aber noch mehr. Manche Historiker schreiben ihm 21 Morde zu.

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06:52 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

vier Wochen vor der Bundestagswahl liefern sich die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen heute Abend einen ersten direkten Schlagabtausch im Fernsehen. Knapp zwei Stunden lang werden CDU-Chef Armin Laschet, Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz sowie die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock in Berlin bei einer Live-Sendung bei RTL und ntv befragt. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:

  • Außenminister Heiko Maas bricht zu einer viertägigen Reise in fünf Länder auf, die alle eine Rolle bei den weiteren Bemühungen um die Ausreise Schutzsuchender aus Afghanistan spielen. Erste Station ist heute die Türkei, die für die Aufnahme von Flüchtlingen große Bedeutung hat.
  • Bis zu 10.000 Menschen werden auf der Christopher-Street-Day-Parade in Köln erwartet. Etwa 100 Gruppen seien zu der Demonstration für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen, Transgender und anderen angemeldet, teilte ein Sprecher von Cologne Pride mit.
    Das Triell am Sonntagabend

    Das erste Kanzler-Triell im deutschsprachigen Fernsehen bekommen Sie am Sonntag den 29. August um 20.10 Uhr bei ntv und RTL zu sehen. Moderiert wird die Runde von Pinar Atalay und Peter Kloeppel. ntv.de zeigt die Sendung im Livestream.

  • Es ist der Saisonhöhepunkt in Cuxhaven: das Duhner Wattrennen. 2020 musste es wegen der Corona-Pandemie ausfallen, in diesem Jahr aber sind bis zu 10.000 Besucherinnen und Besucher zu dem traditionellen Pferderennen im Wattenmeer zugelassen. Sie können bei der Veranstaltung ihre Wetten abgeben und auf Gewinne hoffen.

Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Hinweise? Sie erreichen mich unter: juliane.kipper@nama.de.

06:28 Uhr

Britische Studie zeigt: neue Gruppe von Exoplaneten prinzipiell bewohnbar

Britische Astronomen haben eine neue Klasse von Planeten außerhalb des Sonnensystems beschrieben, auf denen Leben möglich sein könnte. Diese Exoplaneten könnten an der Oberfläche vollständig mit Wasser bedeckt sein und eine dichte Wasserstoffatmosphäre haben. Bisher haben Astronomen vor allem erdähnliche Felsplaneten, auf denen es flüssiges Wasser gibt, für die Beherbergung von Lebewesen in Betracht gezogen. Die Studie unter der Leitung von Nikku Madhusudhan von der University of Cambridge in Cambridge (Großbritannien) ist im Fachmagazin "The Astrophysical Journal" erschienen. "Von den Tausenden heute bekannten Exoplaneten sind die allermeisten massearme Planeten mit Größen von ein bis vier Erdradien, zwischen den terrestrischen Planeten und den Eisriesen des Sonnensystems", schreiben die Forscher. Diese Planeten werden - je nach Größe und Beschaffenheit - vorwiegend als "Super-Erde" oder "Mini-Neptun" bezeichnet. Als habitabel (bewohnbar) gelten Planeten, wenn die mittlere Temperatur größere Mengen flüssigen Wassers zulässt. Die mittlere Temperatur ist vor allem abhängig von der Strahlungsintensität des jeweiligen Sterns und von der Entfernung des Planeten von diesem Stern.

Madhusudhan und Kollegen hatten zuvor den Planeten "K2-18 b" im Sternbild Löwe 124 Lichtjahre von der Erde entfernt untersucht. Der Planet ist etwa 8,6-mal so schwer wie die Erde und sein Radius ist etwa 2,5-mal so groß. In seiner Atmosphäre wurde neben Wasserstoff auch Wasser nachgewiesen. Von "K2-18 b" leiteten die Forscher eine Klasse von Exoplaneten ab, die sie "Hycean" genannt haben - nach hydrogen (Wasserstoff) und ocean (Ozean). Solche Planeten seien viel häufiger als Felsplaneten mit flüssigem Wasser, schreiben die Astronomen.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:05 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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