Der Tag
26. Januar 2026
WhatsApp-Image-2025-01-14-at-07-23-43mit Tobias Hauser
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19:36 Uhr

Falle auf der Autobahn - Polizei ermittelt wegen Tötung

Ohne Beleuchtung oder sonstigen Hinweis steht ein Sattelschlepper mitten in der Nacht quer auf der Autobahn. Ein LKW-Fahrer kann gerade noch bremsen. Die Polizei ermittelt und sieht Parallelen zu einem anderen Vorfall.

Falle auf der Autobahn - Polizei ermittelt wegen Tötung
19:08 Uhr

Teenager prallt bei Skiunfall gegen Felsen und stirbt

Es ist ein Horrorszenario: Ein 14-jähriger Tscheche ist beim Skifahren in Österreich gegen einen Felsen geprallt und tödlich verletzt worden. Der Junge war im Wintersportgebiet Feuerkogel in Oberösterreich unterwegs, als er von einer Piste abkam, wie die Polizei berichtete.

Der Junge sei im freien Gelände gegen den Felsen gestürzt und habe schwere Verletzungen erlitten, hieß es. Ein zufällig vorbeikommender Seilbahn-Mitarbeiter eilte zur Unfallstelle und alarmierte die Rettungskräfte. Nach Angaben der Polizei wurde sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, doch der Jugendliche verstarb neben der Piste. Wie ein Kommandant der Alpinpolizei dem Sender ORF berichtete, war der Aufprall so heftig, dass der Helm des Jungen brach. Warum der Skifahrer von der Piste abkam, ist laut der Polizei noch unklar.

Teenager prallt bei Skiunfall gegen Felsen und stirbt
18:34 Uhr

Polizei befreit 15 Frauen aus Händen einer Bordell-Mafia

Die spanische Nationalpolizei hat in Palma de Mallorca 15 Frauen aus sexueller Ausbeutung befreit. Eine chinesische Verbrecherorganisation soll die Opfer über soziale Netzwerke angeworben, zur Prostitution gezwungen und hohe Gewinne erzielt haben.

Polizei befreit 15 Frauen aus Händen einer Bordell-Mafia
18:03 Uhr

US-Promis positionieren sich klar gegen ICE

Als Protest nach tödlichen Schüssen auf den Intensivpfleger Alex Pretti durch US-Bundesbeamte in Minneapolis am 24. Januar werden auch unter den Stars kritische Stimmen gegenüber der Regierung unter Donald Trump und das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE immer lauter. Zuletzt haben sich unter anderem die Hollywoodstars Natalie Portman und Edward Norton, ihre Kolleginnen Olivia Wilde und Amanda Seyfried, die Horror-Legende Stephen King und Bruce Willis' Tochter Tallulah eindeutig positioniert.

"Was derzeit in unserem Land vor sich geht, mit der Bundesregierung, Trumps Regierung, Kristi Noem, ICE, ist absolut entsetzlich", äußert sich Portman in einem vom Branchenportal "Deadline" unter anderem bei Instagram veröffentlichten Ausschnitt aus einem Gespräch. "Was sie tun, ist wirklich das Schlimmste vom Schlimmsten der Menschheit." Der Tod des 37-jährigen Intensivpflegers Pretti wurde von Seiten der Behörden als Notwehr dargestellt, schnell kamen an dieser Darstellung allerdings Zweifel auf. Der Autor Stephen King hat dazu auf der Social-Media-Plattform X vier eindeutige Worte: "Alex Pretti wurde ermordet."

US-Promis positionieren sich klar gegen ICE
17:31 Uhr

Rätselhafte Explosion setzt Keksfabrik in Brand

Im griechischen Trikala kommt es zu einem tragischen Zwischenfall in einer Keksfabrik. Nach einer Explosion fängt das Gebäude Feuer, mehrere Menschen sterben. Ermittlungen zur Ursache der Explosion halten noch an.

Rätselhafte Explosion setzt Keksfabrik in Brand
16:51 Uhr

Mehr Leichen missbraucht? Haftbefehl gegen 39-Jährigen

Nach dem mutmaßlichen Missbrauch von Leichen in einem Krankenhaus in Bünde (Kreis Herford) gibt es inzwischen mehr Verdachtsfälle. Zunächst hatte man dem Verdächtigen zwei Fälle von sexuellen Handlungen an Leichnamen vorgeworfen, inzwischen geht man von sieben aus. Der ehemalige Krankenhausmitarbeiter, der als Putzkraft tätig war, sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Vergangenen Mittwoch war zunächst die Wohnung des Verdächtigen durchsucht worden. Auf den Datenträgern, die man dabei beschlagnahmte, fand man laut den Ermittlungsbehörden Videos der Taten. Daraufhin wurde der Verdächtige am Samstag in Untersuchungshaft genommen.

Mehr Leichen missbraucht? Haftbefehl gegen 39-Jährigen
16:13 Uhr

Hamburg zählt über 2300 Verstöße gegen Räum- und Streupflicht

Ich muss schon sagen, dass ich in Berlin ziemlich genervt bin. Denn bei uns in der Hauptstadt nehmen es die Hausbesitzer offenbar nicht so genau mit der Räum- und Streupflicht. Berichten zufolge waren die Krankenhäuser voll mit Menschen, die sich bei dem Blitzeis zu Anfang des Jahres auf den glatten Gehwegen durch Stürze verletzt haben. Auch in Hamburg scheint es damit ein Problem zu geben. Zwei Wochen nach einem der schneereichsten Jahresanfänge seit Jahren hat die Bezirksbehörden in Hamburg eine erste Bilanz der Verstöße gegen die Räum- und Streupflicht gezogen. Demnach haben die Wegewarte in allen Bezirken mindestens 2363 Ansprachen durchgeführt oder Verwarnungen ausgesprochen, teilt die Behörde mit. Spitzenreiter war der Bezirk Hamburg-Mitte mit 1150 Ansprachen oder Verwarnungen, gefolgt von Wandsbek mit 770 und Altona mit 250.

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Im Gegensatz zu einigen Hausbesitzern gibt die Stadtreinigung Hamburg offenbar alles für den Winterdienst. (Foto: picture alliance/dpa)

Wenn Anliegerinnen und Anlieger trotz Aufforderung innerhalb einer Frist nicht räumen, gibt es ein formelles Ordnungswidrigkeitenverfahren. Das wurde bislang in 18 Fällen eingeleitet - in einem Fall bereits mit einem Bußgeld in Höhe von 250 Euro. In drei Fällen wurde eine Räumung vorgenommen, bei der dem Räumpflichtigen später die Kosten der Räumung auferlegt werden. Die Zahlen werden in diesem Jahr nach Angaben der Behörde erstmals erhoben und sind noch vorläufig, da die Wintersaison und die Auswertung noch andauern. Bezirkssenator Andreas Dressel kündigt an, dass sich in der kommenden Saison wohl etwas ändert. Dann sollen möglicherweise schon bei der Verwarnung direkt bis zu 50 Euro fällig werden.

Hamburg zählt über 2300 Verstöße gegen Räum- und Streupflicht
15:21 Uhr

Schneeleopard attackiert plötzlich Skifahrerin

In der Bergregion Altay wird eine Skifahrerin von einem Schneeleoparden attackiert. Das Tier fällt die Frau an, als sie auf dem Weg zu ihrem Hotel ist. Sie kommt mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus - die Ursache für den Angriff bleibt rätselhaft.

Schneeleopard attackiert plötzlich Skifahrerin
14:45 Uhr

Tom Cruise räumt überraschend sein Penthouse in London

Tom Cruise hat seiner Londoner Wohnung den Rücken gekehrt - und das offenbar völlig überraschend. Wie die "Daily Mail" berichtet, trugen Mitarbeiter Kisten aus dem rund 40 Millionen Euro teuren Penthouse im Nobelviertel Knightsbridge. Demnach wurden sogar die Verdunkelungsvorhänge abmontiert. Das Personal des Apartmentgebäudes mit Blick auf den Hyde Park soll von dem plötzlichen Auszug regelrecht überrumpelt worden sein. "Es ging alles sehr schnell, es war eine Überraschung für das Personal. Es ist sehr seltsam", zitiert das britische Boulevardmagazin eine Quelle.

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Seit seinem Einzug 2021 hatte sich Tom Cruise in London offenbar bestens eingelebt. Morgens soll er durch den Hyde Park gejoggt sein, ließ sich Fish and Chips schmecken und flog per Helikopter in die englische Landschaft. (Foto: Getty Images)

Wohin es den Schauspieler nun zieht, ist unklar. Im vergangenen Jahr wurde berichtet, dass Cruise sich für Anwesen in den beliebten Cotswolds im Südwesten Englands interessiert, wo auch US-Stars wie Beyoncé und Ellen DeGeneres leben. In Clearwater, Florida, besitzt er seit 2017 ein Penthouse nur wenige Straßen entfernt von der Zentrale der Scientology-Kirche, der Cruise seit Jahrzehnten angehört.

Tom Cruise räumt überraschend sein Penthouse in London
14:33 Uhr

Schichtwechsel

So, die Kollegen Stefan Guther und David Schäfer haben sich ihren Feierabend verdient und ich übernehme. Mein Name ist Tobias Hauser, ich freue mich auf einen interessanten Rest-"Tag" mit Ihnen. Sie erreichen mich unter tobias.hauser@ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
14:00 Uhr

Bill Clinton wirft Trump-Regierung bewusste Lügen vor

Nach dem zweiten tödlichen Schusswaffeneinsatz durch US-Bundesbeamte in Minneapolis ruft der frühere US-Präsident Bill Clinton die US-Bürger auf, sich zur Wehr zu setzen: "Es liegt an all jenen von uns, die an das Versprechen der amerikanischen Demokratie glauben, aufzustehen und unsere Stimme zu erheben." Der Ex-Präsident warf zudem der Trump-Regierung vor, "uns anzulügen". "Wenn wir unsere Freiheiten nach 250 Jahren aufgeben, könnte es sein, dass wir sie nie wieder zurückbekommen", warnte Clinton, der von 1993 bis 2001 im Weißen Haus amtierte. Der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle hatten zuvor erklärt, der Vorfall solle "ein Weckruf für jeden Amerikaner unabhängig von Parteizugehörigkeit sein, dass viele unserer zentralen Werte als Nation zunehmend angegriffen werden."

Beamte der Grenzschutzbehörde Border Patrol hatten am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. Zahlreiche Vertreter der US-Regierung behaupten, der erschossene Krankenpfleger sei eine Bedrohung für die ICE-Kräfte gewesen und diese hätten aus Notwehr gehandelt. Der stellvertretende Stabschef des Weißen Hauses, Stephen Miller, bezeichnete Pretti gar als "Attentäter". Videos der Tat zeigen jedoch einen vollkommen anderen Ablauf der Geschehnisse.

Bill Clinton wirft Trump-Regierung bewusste Lügen vor
13:33 Uhr

Grusel-Entdeckung: Ehepaar kauft Traumhaus - und findet 83 Skelette

Lucy und Rhys Thomas verwandeln eine denkmalgeschützte Kirche in ihr Traumhaus. Doch beim Renovieren machen sie einen schockierenden Fund: Unter den Bodenbrettern liegen menschliche Überreste. Die Polizei ermittelt nun zur Herkunft der Skelette.

Grusel-Entdeckung: Ehepaar kauft Traumhaus - und findet 83 Skelette
13:09 Uhr

Messerangreiferin vom Hamburger Hauptbahnhof muss in Psychiatrie

Acht Monate nach dem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof mit zahlreichen Verletzten muss die 40 Jahre alte Täterin dauerhaft in die Psychiatrie. Das hat das Hamburger Landgericht entschieden. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass die psychisch kranke Frau am 23. Mai auf einem Bahnsteig wahllos auf Reisende eingestochen hat. Während sechs Personen ausweichen konnten, erlitten 15 Menschen zum Teil erhebliche Schnitt- oder Stichverletzungen. Rechtlich wertete das Gericht die Tat als versuchten Totschlag in 21 Fällen, davon in 15 Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung.

Das Gericht geht davon aus, dass die Frau wegen einer psychischen Erkrankung bei der Tat schuldunfähig war. Sie leide an einer mit Realitätsverkennung einhergehenden paranoiden Schizophrenie und höre Stimmen, heißt es. Die Angeklagte sei aufgrund ihrer Krankheit eine Gefahr für die Allgemeinheit und müsse auf Dauer in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Nach der Tat wurde sie dort nur vorläufig eingewiesen. Früheren Angaben zufolge wurden bei dem Angriff drei Frauen im Alter von 24, 52 und 85 Jahren und ein 24 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt. Eine Frau musste notoperiert und in ein künstliches Koma versetzt werden.

Messerangreiferin vom Hamburger Hauptbahnhof muss in Psychiatrie
12:41 Uhr

Ministerin Reiche für mehr Vollzeit und weniger Teilzeit

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hält mehr Vollzeitarbeit in Deutschland zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft für notwendig. "Es ist richtig, dass die Arbeitsproduktivität in Deutschland gesteigert werden muss", sagt Reiche in Hamburg zu einem Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels, das Recht auf Teilzeit einzuschränken. Denn die Arbeitsproduktivität sei in Deutschland auch im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten geringer. "Insofern ist mehr Vollzeitarbeit kombiniert mit Betreuungsmöglichkeiten" für Familien oder Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen "ein wichtiger Baustein", sagt Reiche am Rande des Nordseegipfels in der Hansestadt. "Es wäre gut, wenn wir wieder mehr Vollzeit und weniger Teilzeit hätten."

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Katherina Reiche äußerte sich nicht im Detail zu dem Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels war nicht nur bei der Opposition und beim Koalitionspartner SPD auf Kritik gestoßen. Die SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, weist den Vorschlag deutlich zurück. "Die CDU ist nicht klug beraten, wenn sie ständig verkündet, dass die Menschen in Deutschland nicht genug arbeiten", sagt Schwesig dem "Stern". Auch der Vorsitzende des CDU-Sozialflügels, Dennis Radtke, lehnte den Vorschlag ab. Er plädierte stattdessen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen bei Kinderbetreuung und Pflege, um wieder mehr Vollzeit zu ermöglichen.

Ministerin Reiche für mehr Vollzeit und weniger Teilzeit
12:13 Uhr

EU ermittelt gegen Elon Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder

Nach dem Skandal um sexualisierte KI-Bilder von Elon Musks Chatbot Grok leitet die EU-Kommission ein Verfahren gegen den US-Konzern X ein. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen des Tech-Milliardärs laut Mitteilung, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet und reduziert zu haben.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, Europa werde ein "unfassbares Verhalten wie das digitale Entkleiden von Frauen und Kindern nicht tolerieren". Die EU werde nicht akzeptieren, dass große Digitalkonzerne an solchen Bildern Geld verdienen. X-Nutzer hatten mithilfe des Chatbots Anfang des Monats Millionen von KI-Bildern erzeugt und veröffentlicht, auf denen Frauen und Mädchen ohne deren Zustimmung im Bikini, fast nackt oder in sexualisierten Posen zu sehen waren.

EU ermittelt gegen Elon Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder
11:58 Uhr

Amber Heard über Johnny-Depp-Prozess: "Habe meine Stimme verloren"

In der Doku "Silenced" äußert sich Amber Heard erstmals seit Jahren wieder zum Prozess gegen Johnny Depp. "Ich habe die Fähigkeit verloren, zu sprechen", sagt die 39-Jährige über die Folgen des erbitterten Rechtsstreits mit ihrem Ex-Mann. "Ich bin nicht hier, um meine Geschichte zu erzählen. Ich will meine Geschichte nicht erzählen. Eigentlich will ich meine Stimme gar nicht mehr benutzen. Genau das ist das Problem", erklärt Heard laut "Variety" in dem Film von Regisseurin Selina Miles.

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"Ich habe nicht verstanden, dass es für mich als Frau noch so viel schlimmer werden könnte, wenn ich meine Stimme benutze", sagt Amber Heard. (Foto: picture alliance / IPA)

"Silenced" beleuchtet, wie Verleumdungsklagen als Waffe gegen Frauen eingesetzt werden, die Missbrauchsvorwürfe erheben. Neben Heard kommen weitere Frauen zu Wort, darunter die australische Politikerin Brittany Higgins und die kolumbianische Journalistin Catalina Ruiz-Navarro.

Amber Heard über Johnny-Depp-Prozess: "Habe meine Stimme verloren"
11:26 Uhr

Außerirdisch anmutende Lichtsäulen über Russlands eisigem Himmel

Senkrecht und mit klaren Umrissen, optisch beinahe wie Laserstrahlen, ragen Lichtsäulen über mehreren russischen Städten in den schwarzen Nachthimmel. Hinter dem außerirdisch anmutenden Phänomen steckt eine Besonderheit, die bei extremer Kälte diesen Effekt verursacht.

Außerirdisch anmutende Lichtsäulen über Russlands eisigem Himmel
10:58 Uhr

Straßenbahnfahrer bewachen ihre Trams in eisigem Berlin

Der Straßenbahnverkehr in Berlin ist aufgrund vereister Oberleitungen und Gleise bis auf Weiteres eingestellt - Dutzende Bahnen trifft die Wetterlage während der Fahrt. Rund 40 Trams hätten es nicht mehr ins Depot geschafft und steckten nun auf dem Streckennetz fest, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe mit.

Mancherorts harren Fahrerinnen und Fahrer deshalb schon seit Stunden in den Fahrzeugen aus, um sie zu bewachen. Einige hätten dafür auch ihre Schichten verlängert. Wann der Tramverkehr wieder anläuft, ist derzeit offen. Techniker arbeiteten unter Hochdruck daran, die Strecken wieder frei zu bekommen, heißt es.

Straßenbahnfahrer bewachen ihre Trams in eisigem Berlin
10:34 Uhr

Natalie Portman kritisiert Oscar-Nominierungen

Aus Sicht von Schauspielerin Natalie Portman sind Frauen bei den diesjährigen Oscar-Nominierungen zu kurz gekommen. "So viele der besten Filme, die ich in dem Jahr gesehen habe, wurden von Frauen gemacht", sagt die frühere Oscar-Preisträgerin ("Black Swan", "Star Wars") im Gespräch mit dem Branchenmagazin "Variety". Man sehe die Hürden für Regisseurinnen auf jeder Ebene, "weil so viele bei Preisverleihungen nicht anerkannt wurden".

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Natalie Portman gewann 2011 den Oscar für ihre Darstellung in "Black Swan". (Foto: picture alliance / Richard Shotwell/Invision/AP)

Unter den zehn Oscar-Nominierungen für Bester Film und den fünf Nominierungen für Beste Regie findet sich nur eine Regisseurin, nämliche Chloé Zhao ("Hamnet"). Portman listete als Beispiele einige aktuelle Filme auf, die von Frauen gedreht wurden, wie "Sorry, Baby", "Left-Handed Girl" oder "Hedda". "Außergewöhnliche Filme, die viele Menschen mögen und lieben, aber nicht die Anerkennung bekommen, die sie verdienen."

Natalie Portman kritisiert Oscar-Nominierungen
10:05 Uhr

Extremes Winterwetter fordert mindestens zehn Menschenleben in den USA

Bei dem heftigen Wintersturm in weiten Teilen der USA sind bislang mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. In mindestens 20 Bundesstaaten und der US-Hauptstadt Washington riefen die Behörden den Notstand aus, der Nationale Wetterdienst (NWS) warnt auch für heute vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. Bereits am Wochenende waren Tausende Flüge gestrichen worden. Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom.

Der Sturm zog am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA. Bundesstaaten von Texas über North Carolina sowie die Ostküstenstädte Washington und New York waren betroffen. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, zu Hause zu bleiben. In nördlichen Bundesstaaten wurde vor lebensbedrohlicher Kälte von bis zu minus 45 Grad Celsius auch in den kommenden Tagen gewarnt. Der Sturm bringt Schnee, Schneeregen und Eisregen mit sich. "Die Auswirkungen von Schnee und Schneeregen werden bis weit in die kommende Woche anhalten", erklärte der NWS.

Extremes Winterwetter fordert mindestens zehn Menschenleben in den USA
09:33 Uhr

Eisregen und Schnee: Wo heute Vorsicht geboten ist

Über Deutschland mischt sich feuchte und milde Tiefdruckluft vom Mittelmeer mit kalter Luft. Die Folge: verbreiteter Schneefall und dazwischen immer wieder Eisregen. Der zieht sich zwar langsam etwas zurück, den Tag über kommt es aber in mehreren Regionen weiter zu gefährlicher Glätte.

Eisregen und Schnee: Wo heute Vorsicht geboten ist
09:04 Uhr

Promis feiern neuen Song von Heidi Klum

Auf ihrem Instagram-Account gewährt Heidi Klum einen ersten Einblick in ihren neuen Song. Das poppige "Red Eye" entstand in Zusammenarbeit mit Star-DJ Diplo und wird der Titelsong der bald startenden Staffel von "Germany's next Topmodel". Unter dem Beitrag erntet sie rasch einige prominente Kommentare. Modelkollegin Alessandra Ambrosio, die frühere "GNTM"-Siegerin Kim Hnizdo oder auch die ehemalige "GNTM"-Kandidatin Fata Hasanovic hinterließen rote Herzen und Flammen-Emojis.

Klum hat neben ihrer erfolgreichen Karriere als Model und Jurorin, Moderatorin sowie Produzentin von "Germany's next Topmodel" bereits drei Songs veröffentlicht. 2006 erreichte die Weihnachtssingle "Wonderland" in Deutschland immerhin den 13. Platz der Charts. Nach einer längeren Pause folgte 2022 "Chai Tea with Heidi" gemeinsam mit Snoop Dogg und 2024 das Lied "Sunglasses at Night", abgemischt von DJ-Star Tiësto.

Promis feiern neuen Song von Heidi Klum
08:36 Uhr

Autotransporter mit E-Fahrzeugen steht auf A6 in Flammen

Ein brennender Sattelzug mit geladenen E-Autos hat die Autobahn 6 bei Kaiserslautern in Richtung Saarbrücken blockiert. "Er steht im Vollbrand. Sechs von acht E-Autos brennen", teilt ein Polizeisprecher mit. Die Brandursache ist noch unbekannt. Verletzte gab es laut dem Sprecher nicht. Im Bereich der A6 nahe der Anschlussstelle Kaiserslautern-West kam es im Berufsverkehr zu Staus.

Autotransporter mit E-Fahrzeugen steht auf A6 in Flammen
07:54 Uhr

Fähre sinkt vor Philippinen – viele Tote und Vermisste

Nach dem Sinken einer Fähre auf den Philippinen spricht die örtliche Küstenwache von mindestens 18 Toten, 24 Menschen werden noch im Meer vermisst. Das Schiff M/V Trisha Kerstin 3 hatte der Küstenwache zufolge 359 Menschen an Bord - 332 Passagiere und 27 Crew-Mitglieder. Das Unglück ereignete sich in der Nacht auf dem Weg von der Stadt Zamboanga auf der Insel Mindanao zur Insel Jolo.

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Mitglieder der philippinischen Küstenwache tragen Leichen vom Schiff. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Ein Sprecher der örtlichen Küstenwache spricht von 316 Geretteten. Nach den vermissten 28 Personen werde noch gesucht. Wie es zu der Tragödie nahe der Provinz Basilan 900 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila kam, wird derzeit untersucht. Augenzeugen zufolge war die See zu dieser Zeit ruhig.

Fähre sinkt vor Philippinen – viele Tote und Vermisste
07:35 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Beamte des US-Grenzschutzes (US Border Patrol) haben am Samstag in Minneapolis am Rande einer Abschiebe-Razzia den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. Das Entsetzen in den USA darüber ist groß. Ex-US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle rufen nach dem Tod des US-Bürgers zu öffentlichem Protest auf. Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat eine Untersuchung der Schüsse auf Pretti angekündigt. Wir behalten die weiteren Entwicklungen natürlich im Blick.

Und diese Themen haben wir heute auch auf dem Zettel:

  • Schneegestöber, Flugchaos und Hunderttausende ohne Strom: Einer der verheerendsten Winterstürme der vergangenen Jahre hat in vielen Regionen der USA weite Teile des Lebens lahmgelegt. Zum Wochenbeginn machen die Wetterverhältnisse weiter vor allem Reisenden zu schaffen, auch Schulen in vielen Großstädten sind heute geschlossen. In den nächsten Tagen bleibt es eiskalt - Millionen US-Amerikaner müssen sich weiter auf Einschränkungen einstellen.

  • Nordsee-Gipfel in Hamburg - Fokus auf saubere Energie: Staats- und Regierungschefs sowie die Energieminister aus neun Nordsee-Ländern kommen auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz in Hamburg zum dritten Nordsee-Gipfel zusammen. Im Mittelpunkt des ganztägigen Treffens steht der Ausbau der Energie-Partnerschaft der Anrainerstaaten. Die beiden vorherigen Nordsee-Gipfel fanden in den Hafenstädten Ostende in Belgien und Esbjerg in Dänemark statt.

  • Außenminister Johann Wadephul besucht Lettland und Schweden.

  • Das Statistische Bundesamt informiert zum Start des Mikrozensus 2026.

  • Das ifo-Institut veröffentlicht den Geschäftsklima-Index.

  • Kinderpsychologe als Zeuge im Block-Prozess geladen: Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder soll ein Kinderpsychologe aussagen. Dieser soll die Mutter, Christina Block im Sorgerechtsstreit um ihre beiden jüngsten Kinder beraten haben. Nach Angaben der angeklagten Unternehmerin sah er die Kinder auch, nachdem sie in der Silvesternacht 2023/24 am Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark entführt und schließlich zu ihr nach Hamburg gebracht worden waren.

  • Im Prozess um den Messerangriff mit zahlreichen Verletzten am Hamburger Hauptbahnhof könnte heute das Urteil fallen. Am Morgen soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Beweisaufnahme vor dem Landgericht Hamburg geschlossen und plädiert werden, teilt die Gerichtspressestelle mit. Im Laufe des Nachmittags könnte dann das Urteil verkündet werden.

  • Handballer bei EM gegen Topfavorit Dänemark: Im Kampf um den Einzug ins EM-Halbfinale wartet auf die deutschen Handballer die bisher größte Herausforderung im Turnier. Im vorletzten Hauptrundenspiel gegen Weltmeister und Olympiasieger Dänemark am Abend (20.30 Uhr/ARD/Dyn) in Herning ist die DHB-Auswahl klarer Außenseiter.

  • Und in Melbourne gehen die Australian Open weiter. Über alles Weitere zum Sport halten Sie unsere Kollegen des Sport-Tages hier auf dem Laufenden.

Mein Name ist Stefan Guther. Mein Kollege David Schäfer und ich begleiten Sie bis zum frühen Nachmittag durch den Tag und versorgen Sie mit wichtigen, kuriosen und interessanten Nachrichten aus aller Welt. Wenn Sie uns erreichen wollen, schreiben Sie uns doch an dertag(at)ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:27 Uhr

Elf Tote bei Angriff auf Fußballplatz in Mexiko

Bei einem bewaffneten Angriff auf einen Fußballplatz im Zentrum Mexikos sind nach örtlichen Behördenangaben mindestens elf Menschen getötet worden. Zwölf weitere Menschen hätten Schussverletzungen davongetragen und würden medizinisch versorgt, erklärt das Büro des Bürgermeisters der Stadt Salamanca, César Prieto, im zentralen Bundesstaat Guanajuato. Die Sicherheitskräfte hätten einen Einsatz gestartet, um die Täter ausfindig zu machen.

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Sicherheitskräfte patrouillieren in der Umgebung des Fußballplatzes. (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Prieto zufolge stürmten bewaffnete Männer nach einem Spiel auf den Fußballplatz und eröffneten das Feuer auf die Anwesenden. Am Samstag waren in der gleichen Stadt vier Säcke mit menschlichen Überresten gefunden worden. Prieto ruft die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum auf, ihm dabei zu helfen, in seiner Stadt "den Frieden, die Ruhe und die Sicherheit wiederherzustellen".

Elf Tote bei Angriff auf Fußballplatz in Mexiko
07:03 Uhr

Debatte über Social-Media-Verbot in Frankreich

Ich persönlich nehme mir immer wieder vor, in meiner Freizeit weniger Zeit in sozialen Medien zu verbringen. Für Kinder kann Experten zufolge die Nutzung von Apps wie Tiktok, Snapchat & Co besonders schädlich sein - immer mehr Länder denken deshalb über Einschränkungen für junge Menschen nach. In Deutschland will Bundesfamilienministerin Karin Prien bis Mitte des Jahres Vorschläge vorlegen.

In Frankreich könnte es bald ein Verbot vieler sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren geben. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wird ab dem Nachmittag in der Nationalversammlung in Paris debattiert. Konkret soll es um eine Liste von Videoplattformen und sozialen Medien geben, auf die Jüngere nicht zugreifen können. Andere Seiten sollen sie nur mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen.

Komplett tabu sollen Medien sein, die wegen der dort geteilten Inhalte oder dem System für vorgeschlagenen Content der physischen, mentalen oder moralischen Entfaltung von Kindern schaden könnten. Für die Angebote, die Kinder mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen, soll genau festgelegt werden, welche Inhalte sie dort ansehen können und wie lange und wann am Tag sie sich auf der Plattform aufhalten dürfen.

Debatte über Social-Media-Verbot in Frankreich
06:00 Uhr

Glätte und Schneefall: Meteorologen warnen vor Unwettergefahr

Wie ist es Ihnen heute Morgen ergangen? Bei uns in Berlin ist es ziemlich glatt geworden durch den Eisregen - die öffentlichen Verkehrsmittel fahren deswegen nur eingeschränkt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet zum Wochenstart weiter Glätte für Teile des Landes. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin warnen die Meteorologen bis in den Morgen vor Glatteis. Durch überfrierenden Regen könnte es für Autofahrer und Autofahrerinnen auf den Straßen gefährlich werden.

Im Nordosten entspanne sich tagsüber die Glatteissituation wegen gefrorener Böen nur zögerlich. Auch in Südostbayern und Ostsachsen bestehe weiter Gefahr durch überfrierende Nässe. Dagegen bringe weniger Regen und ein Temperaturanstieg in Sachsen und Südbrandenburg vorübergehende Entspannung.

Schnee könnte vom Süden bis in den Norden fallen. Im bayerischen Franken warnt der DWD in mehreren Landkreisen vor starkem Schneefall. In den Landkreisen Haßfurt, Bamberg, Forchheim, Schweinfurt, Erlangen und Lichtenfels könnten es zwischen 15 und 20 Zentimeter Neuschnee geben.

Glätte und Schneefall: Meteorologen warnen vor Unwettergefahr