Essen und Trinken

Die Frau am Grill Auch Fischstäbchen können auf den Rost

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Fischstäbchen grillen: klappt wunderbar, zumindest in der direkten Hitze.

(Foto: Matthias Würfl)

Typische Situation: Man stellt die Einkaufsliste für die Grillparty zusammen: Nackensteaks, Bratwürste und vielleicht noch Gemüse landen darauf. Bis einem einfällt: Es kommen ja nicht nur Erwachsene. Und was essen Kinder gern? Fischstäbchen. Aber lassen sich die auch grillen? Klar. Anja Auer zeigt, wie es geht.

Das Prinzip analog zur Küche

Normalerweise werden Fischstäbchen ja im Backofen oder in der Pfanne auf dem Herd zubereitet. Eine Pfanne will man nicht unbedingt mit heißem Fett auf den Grillrost stellen. Aber die Fischstäbchen einfach so auf den Rost legen, das müsste ja den gleichen Effekt haben wie im Backofen, oder?

Die zwei Methoden

Grundsätzlich bieten sich zwei Möglichkeiten an, die Fischstäbchen auf dem Grill zuzubereiten: in der direkten und in der indirekten Hitze.

Direkte Hitze:

Hier werden die Fischstäbchen direkt über den glühenden Kohlen oder Briketts beziehungsweise dem Brenner beim Gasgrill zubereitet. Eine Temperatur von 200 Grad im Grill ist optimal. Das Ergebnis nach 5 bis 6 Minuten grillen von jeder Seite: komplett durchgegart und knusprig.

Indirekte Hitze:

Hier kommen die Fischstäbchen neben der Hitzequelle auf den Grillrost (natürlich muss es sich um einen Grill mit Deckel handeln). Nach 20 Minuten waren die Fischstäbchen hierbei zwar durch und auch noch saftig, aber eine besonders knusprige Außenhaut kam nicht zustande.

Das Fazit:

Das ist kurz und knapp beschrieben: Klappt wunderbar, zumindest in der direkten Hitze.

Und so wird serviert:

Fischstäbchen passen wunderbar zu den sonstigen Grillbeilagen, die auch Erwachsene essen. Als da wären: Kartoffel-, Gurken- und grüner Salat. Auch in Sachen Soßen ist keine große Extrawurst nötig, denn Cocktailsoße, Remoulade oder Ketchup stehen ja bei jedem Grill-Event meistens auf dem Tisch.

Die Vorteile der Zubereitung auf dem Grill

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Wer die Fischstäbchen auf dem Grill zubereitet, hat vier Vorteile:

  • Es muss sich nur eine Person um die Zubereitung kümmern. Denn derjenige, der im Garten grillt, kann sich nicht gleichzeitig um das Braten der Fischstäbchen in der Küche kümmern.
  • Es klappt im Gegensatz zur Pfanne, in der man ja mit Öl oder Fett arbeitet, fettfrei.
  • Der Herd oder Backofen muss nicht angeworfen werden und man spart Energie und in der Folge Geld.
  • Vielleicht kann man so Kinder schon zum Mitgrillen bewegen und bei ihnen Interesse an der Essenzubereitung wecken

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Die meisten der Rezepte gelingen nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Wer es noch genauer wissen will, kann sich die Frau am Grill in Aktion auf Youtube anschauen oder ihren Blog lesen.

Quelle: ntv.de