Essen und Trinken

Kochen mit Annette Abt Hühnerbrust mit Kokosschaum

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Machen Sie mit beim Hühner-Hype?

(Foto: imago images/CHROMORANGE)

Haben Sie schon ein Huhn? Nein? Dann sind Sie leider out. Der eine oder andere Promi hat eins. Und auch Annette Abt überlegt, sich für den Balkon und das morgendliche Frühstücksei ein possierliches Federvieh zuzulegen.

Viele denken darüber nach, wie sie am ehesten an ein Ei aus echter Bio-Haltung gelangen können, auch wenn sie nicht auf einem Bauernhof leben. Wenn Sie also nicht zum Bauernhof kommen, dann kommt der Bauernhof vielleicht zu Ihnen. Es gehen nur die weiblichen Hühner, logisch, sonst ist das Gekrähe am Morgen zu groß. Und Sie wollen ja nicht jeden Morgen um sechs am Wochenende aufstehen. Annette Abt auch nicht. Deswegen überlegt sie auch nochmal. Es ist ein Trend, natürlich aus Amerika, dort werden für ein japanisches Seidenhuhn zum Beispiel an die 300 US-Dollar hingeblättert, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Ställe sehen schon mal aus wie kleine Landhäuser oder romantische Blockhütten und sind mit automatischen Licht- und Fütterungssystemen inklusive Kameraüberwachung ausgestattet. Eine lukrative Dienstleistungsbranche mit Züchtern, Stallbauern, Tierärzten und Fütterungsberatern ist zur Stelle. Der Hühner-Hype treibt natürlich die schönsten und buntesten Blüten, und wenn Sie anfangen, den Viechern Namen zu geben, dann können Sie das mit dem Schlachten zumindest gleich vergessen. Also, ab in den Bioladen und eine schöne Hühnerbrust gekauft. Denn darum geht es heute, nicht um Eier. Über unseren Fleischkonsum an sich denken wir ein anderes Mal intensiv nach.

Maishähnchenbrust auf Süßkartoffelpüree mit Limetten-Kokosschaum

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Für 4 Personen:

Zutaten

4 x Maishähnchenbrust (vorzugsweise Bioqualität )

4 große Süßkartoffeln oder 6 mittelgroße

1 Liter Kokosnussmilch

4 Limetten

1 fingerlanges Stück Galgantwurzel (Asiashop)

3 Schalotten

1 Bund Koriander

1 Knoblauchzehe

1 Prise Zimt

1 Teelöffel gelbes Currypulver

100 Gramm Butter

Olivenöl, Salz, Pfeffer

Zuerst werden die Maishähnchenbrüste mariniert, indem man den Saft einer Limette, Pfeffer, Salz, 1 Knoblauchzehe (pressen) und das Currypulver gut vermischt und das Fleisch damit einreibt. Es sollte mindestens 20 Minuten ziehen.

Für das Süßkartoffelpüree die Kartoffeln schälen und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad backen. Vorher noch eine Prise Zimt, Salz, Pfeffer und ein wenig Olivenöl über die Süßkartoffeln geben. Ca. 30- 40 Minuten garen lassen, bis sie butterweich sind. Mit dieser Methode wird das Püree nicht so wässrig als wenn man die Süßkartoffel im Wasser kocht.

Für die Kokos-Limettensoße die Schalotten und die Galgantwurzel schälen, klein würfeln und in Olivenöl anbraten. Die restlichen 3 Limetten auspressen und den Saft mit der Kokosmilch zu den Zwiebeln tun und köcheln lassen. Mindestens 20 - 30 Minuten. Wenn die Süßkartoffeln weich sind, gibt man sie in eine Schüssel, 50 Gramm Butter dazu, pürieren und abschmecken.

Maishähnchenbrüste in einer heißen Pfanne auf jeder Seite kurz kross braten und anschließend in den noch heißen Ofen legen und ca. 5 - 10 Minuten durchziehen lassen.

Währenddessen den Kokos-Limettenfond passieren und zum Schluss 50 Gramm Butter hinzugeben (montieren) und mit dem Mixer schaumig aufschlagen.

Zum Anrichten kann mann die Maishähnchenbrust halbieren und gekreuzt neben das Püree legen, oder in Scheiben schneiden, anschließend die schaumig geschlagene Soße um das Püree herumgießen und mit dem kleingeschnittenen Koriander bestreuen.

Quelle: ntv.de