Unterhaltung

Karin Dor bei Jauch Gold wert Bond-Girl bringt Geburtstagsgeschenk

1365757.jpg

Nils Diel wird Karin Dor so schnell nicht mehr vergessen.

Der Kandidat kennt die Darstellerin des deutschen Bond-Girls nicht. Günther Jauch meint: Machen wir aus dem Zusatzjoker doch ein Geburtstagsgeschenk. Aber Achtung, das Publikum liegt heute daneben. Netzneutralität = neutrale Kommentare?

Das Publikum bei "Wer wird Millionär?" war in der vergangenen Zeit echt auf Zack. Vorbei schienen die Zeiten, da Günther Jauch angesichts grausamer Abstimmungsergebnisse die Falschrater bloßstellen musste. Natürlich nur der pädagogisch wertvollen Abschreckung zuliebe. Am Montag aber zeigten sich wieder erste Schwächemomente. Bei der 4000-Euro-Frage sollten die Zuschauer Kandidat Nils Diel sagen, was bei der Abschaffung der viel diskutierten Netzneutralität nicht mehr neutral wäre. 61 Prozent nannten die korrekte Datenübertragung. Aber fast jeder Zweite votierte für neutrale Social-Media-Kommentare, neutrale Länder-Domains oder aber neutrale E-Mail-Adressen. Alles GroKo oder was?

Zwei Fragen später hoffte der Hamburger Student, der sich mit regenerativer Energie beschäftigt, auf ein nachhaltigeres Ergebnis. Er wusste nicht, wie die im November gestorbene Darstellerin des bislang einzigen deutschen Bond-Girls mit Nachnamen hieß – Karin ... Rott, Weiler, Labra oder Dor? Diel zog den Zusatzjoker und zur Freude Jauchs erhoben sich viele Studiogäste: "Ein Traum. Und Frauen, Frauen, Frauen." Apropos: Warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, dachte sich der RTL-Moderator. Er hatte vor Sendungsbeginn mitbekommen, dass eine Dame in der ersten Reihe heute Geburtstag hat. Und ihr Mann war aufgestanden. 500 Euro als Geburtstagsgeschenk? "Das Glück wäre dann natürlich willkommen. Aber wir sind hier kein Wohlfahrtsinstitut", meinte Jauch.

Ein abschließbares Auto hat was

Diel wählte dennoch den Geburtstagskind-Gatten, der die korrekte Antwort "Dor" gab. Der 26-Jährige stieg schließlich mit 16.000 Euro aus und steckt den Gewinn vermutlich in einen Nachfolger seines nicht mehr einbruchssicheren Peugeots. "Ich gehe mit mehr, als mit ich gekommen bin. Ich bin zufrieden", meinte der Kandidat. Jauch bekräftigte die "Das Glas ist halb voll"-Stimmung: "Ein abschließbares Auto ist mit 16.000 immer drin." Ebenfalls 16.000 Euro nahm zu Beginn der Ausgabe Überhangskandidat Kai Seekings mit nach Hause. Der Filmemacher hatte ja am vergangenen Montag bei der 8000-Euro-Frage drei Joker verbraten. Da blieb nicht mehr viel Luft nach oben.

Die dritte Kandidatin Roxanne von der Weiden ist zwar Kindergärtnerin. Bei der ersten Auswahlfrage "Wer tummelt sich in der Kita?" hatte sie allerdings die vorgegebenen Silben in der ursprünglichen Reihenfolge "DER-KIN-DERGAR-TENKIN" belassen – wie übrigens alle Bewerber außer Diel. "Zu schnell gedrückt", erklärte die Mannheimerin den Ausrutscher. Weniger in die Offensive gingen die Kandidaten an diesem Abend mit der Formulierung ihrer Repliken. "Ich würde Antwort … nehmen", hieß es eins ums andere Mal. Kurz vor der Schlusssirene verlangte Jauch grammatikalische Eindeutigkeit: "Und sagen Sie es auch?" Womöglich sind die Kandidaten ja schon auf dem Weg zur neuen Netzneutralität bei Facebook-Kommentaren.

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen