Unterhaltung

"Kevin"-Film ohne Trump-Cameo Culkin begrüßt Änderungsvorschlag

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Macauly Culkin schrieb mit "Kevin - Allein in New York" ein kleines bisschen Filmgeschichte.

(Foto: imago images/Mary Evans)

Nur wenige Sekunden ist der scheidende US-Präsident in "Kevin - Allein in New York" zu sehen. Trotzdem sorgte die Szene für einen Popularitätsschub Donald Trumps. Einige Fans möchten nun erreichen, dass er aus dem Kultfilm herausgeschnitten wird. Hauptdarsteller Macaulay Culkin ist ebenfalls dafür.

Macaulay Culkin unterstützt die Fans in ihrem Bestreben, Donald Trump aus dem Film "Kevin - Allein in New York" zu schneiden. Der noch amtierende US-Präsident hatte 1992 in der Fortsetzung von "Kevin - Allein zu Haus" einen Cameo-Auftritt.

Culkin, der Hauptdarsteller der Komödie, antwortete auf die Idee eines Twitter-Users, Trump in dem Film digital durch den 40-jährigen Schauspieler zu ersetzen: "Gekauft." Ein anderer Fan hat sich bereits die Mühe gemacht, Trump in der Szene mit Culkin unkenntlich zu machen und teilte sein Werk auf Twitter. "Auf vielfachen Wunsch habe ich Trump aus 'Kevin - Allein in New York' entfernt", setzte er hinzu. Von Culkin gab es dafür ein "Bravo".

"Erbärmlich"

Trump, gegen den gerade ein zweites Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wurde, hat einen kurzen Auftritt in dem Film. Der junge Kevin McCallister (Culkin) fragt ihn in einer Szene im New Yorker Plaza-Hotel nach dem Weg zur Rezeption. Das Hotel gehörte Trump von 1988 bis 1995. Im November erst hatte der Regisseur des Films, Chris Columbus, dem US-Portal "Insider" erklärt, Trumps Cameo sei Bedingung für die Dreherlaubnis gewesen. Für die Nutzung des Gebäudes hätten sie obendrein bezahlen müssen, so der Filmemacher.

2019 hatte der kanadische TV-Sender CBC für Aufruhr gesorgt, als er bei der Ausstrahlung die Trump-Szene wegließ. Der Sender dementierte eine politische Botschaft. Dies sei bereits lange vor der US-Wahl 2016 geschehen - ein übliches Vorgehen bei der Bearbeitung von Kinofilmen, damit sie von ihrer zeitlichen Länge her in das Programm passten. Donald Trump Jr. bezeichnete den Vorgang des Senders als "erbärmlich".

Quelle: ntv.de, lri/spot

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