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"Dschungelcamp" - Halbfinale Danni vs. Sven - "Verrecken soll’se!"

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"Die letzte Frau" und ihre vier Alpha-Männchen

Da waren's nur noch drei: Doch das Halbfinale wird von Intrigen überschattet. Svens Hals ist "sooo dick", Markus schäumt und Prince Damien? Der übt bereits für den Roten Teppich. Denn in den Herzen ist der König schon gekrönt.

Schwupp, da sind es nur noch drei. Die Finalisten der 14. Dschungelcamp-Staffel stehen fest: Es sind: Prince Damien, Danni und "Zwenn", der Mann, der immer ein bisschen so klingt, als habe er vergessen, seinen Mundschutz rauszunehmen. Für Raúl hat es am Ende nicht gereicht, genauso wie für den Trödelfuchs, der Womanizer von Bad Salzdetfurth, dem "die Frauen an den Arsch packen".

DAS WAR TAG 15 IM DSCHUNGELCAMP:

Heldin des Tages: Danni. Die "Mutter" hat es tatsächlich ins Finale geschafft.

Moonwalker des Tages: Prince Damien, der die Prüfung "Creek der Sterne" zum Catwalk umfunktioniert.

Schlimmster Satz des Tages: "Verrecken soll’se!" ("Zwenn" über Danni)

Plaudertasche des Tages: Danni. Sie posaunt des Prinzen sämtliche Geheimnisse in die weite Welt hinaus.

Womanizer des Tages: Der Trödelfuchs, dem die Frauen nach eigener Aussage an den Popo fassen.

Das Camp verlassen müssen: Markus und Raúl.

Zuvor war an diesem illustren Halbfinale allerhand los. Danni, die Frau, bei der Geheimnisse sehr gut aufgehoben sind, plauderte bei der Nachtwache mit Raúl darüber, was Prince Damien ihr im Vertrauen erzählt hatte. Nur eine ganz kleine Wohnung habe er, "keine Freunde" und - noch schlimmer - auch "keinen Fernseher". Hach, "sooo viele Dinge" habe das liebe Schnuppi erzählt, auch, dass er immer "zu seiner Oma" gehe, um nicht einsam zu sein, noch "nie Sex" hatte und demzufolge "auch noch nie jemanden geküsst hat - mit 29!"

Raúl, der eins und eins Zusammenzähler, konnte sich nun auch erklären, warum Prince so komisch reagierte, als er ihn neulich massierte, nämlich, weil es ungewohnte Berührungen waren. Danni kann nicht verstehen, wie ein Prince, ein "DSDS"-Gewinner niemanden habe, der ihm "an den Arsch packe", während der Trödelheini, den ja nun wirklich keine Sau kennt, sich angeblich kaum vor weiblichem Zuspruch retten kann. "Hallo, wer ist das?"

Die "letzte Frau" und die Alpha-Männer

Indes freute sich Elena, endlich wieder in den Armen von ihrem Mike zu liegen. Jetzt können die beiden heiter weiter Werbung für Zahnschienen machen, die die Kauleiste "in nur 16 Minuten" noch weißer als weiß bleachen. Kann jeder kaufen, gern mit dem Elena+Mike Rabattcode.

Doch auch das Halbfinale blieb nicht verschont von herrlichsten Biestigkeiten. Markus hatte nämlich ganz arge Probleme, sich von unserer jetzt schon drittplatzierten "Mutter" herumkommandieren zu lassen. Da wollte der wandelnde Haarherbst einfach nicht die Geschirrtücher auf dem Weg ins Dschungeltelefon mitnehmen, obschon er doch direkt daran vorbei scharwenzelte! Aber so ein richtiger Kerl, dem die "Frauen an den Arsch packen", lässt sich doch von einer Danni keine Befehle geben! Erst recht nicht von einer, wir erinnern uns, die ihn optisch an eine Pummelfee erinnert.

Das vermeintliche Piesacken der Alpha-Männer (Ottke und der Trödler) ging der "letzten Frau" gewaltig gegen den Strich. "Tun so, als wären sie Brad Pitt", ärgerte sich die Witwe, die jetzt schon weiter gekommen ist als der Wendler, des Wendlers Frau, Elena und nicht zu vergessen: "ihr Mann".

Fünf Sterne und ein Catwalk

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Probt schon mal den Gang zum Thron: Prince Damien

Bevor es im Finale um das Erwirtschaften des letzten Abendmahls geht, gab es noch eine Prüfung mit mächtig Ramba. Im "Creek der Sterne" wurde den Campern die Aufgabe zuteil, gegen die "Kräfte des Universums" anzukämpfen und auf rutschigem Untergrund Sterne auf extra markierte Positionen zu bringen um sie dort mit vollem Körpereinsatz vor äußeren Widerständen zu schützen. Unvergessen, wie einst der weiße Brasilianer Ansgar Brinkmann diese Prüfung mit einem einzigen Kick für alle Zeit vergoldete.

Die "Tschällensch" war wahrlich kein Pappenstiel. Sie schwankten, krauchten und bekamen pausenlos Gymnastikbälle und fette Wasserfontänen gegen die Rüben. Hier aber sahen wir höchstwahrscheinlich den neuen Dschungelkönig in seiner ersten Amtshandlung: Der ungekrönte Monarch machte den rutschigen Boden, auf dem er anmutig flanierte zum Catwalk. Der verdiente Lohn für dieses Spektakel, das das Team mit Bravour meisterte: fünf Sterne.

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"Jetzt haut die mir so in die Fresse!?"

Doch die Euphorie sollte nur kurz weilen, denn Zwenni bekam mit, wie Danni im Interview gegen ihn schoss: Sie sei allein unter vier Männern, die "wie die Stiere sind, die gerne Sterne holen" und schon "ein reiferes Alter" hätten. "Boahr, die soll mal den Ball flach halten!", schimpfte Ottke wie ein Rohrspatz. "Vorne so und hinten so.

Ich habe sie immer verteidigt und jetzt haut die mir so in die Fresse!? Von hinten das Messer in' Rücken. Wow, ich werde mit der Frau kein Wort mehr reden! Das Thema ist durch. Never again!"

Den schlimmsten Schmerz im Herzen verspürte unser lieber Boxer aber, als er mit anhören musste, wie die "problembehaftete" Danni sagte, die Männer hätten den Sieg schon unter sich ausgemacht. "Da war kein sauberes Wort dabei. Ihre Hinterfotzigkeit … doppelzüngig! Ich hab sooooo ein Hals!" Und dann: "Verrecken soll’se!" Markus hingegen hoffte nur: "Wenn 'se (…) rausfliegen sollte, ich sag mal so, dann gibt es einen Gott." Stattdessen flog er. Und sie blieb. Und Gott hat sich auch nicht gemeldet.

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"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" läuft täglich ab 22.15 Uhr bei RTL und ist jederzeit bei TVNOW abrufbar. Mehr Informationen zur Sendung und alle Hintergründe zu den Kandidaten im Dschungelcamp gibt es auch bei RTL.de.

Quelle: ntv.de