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Unter dem Pantoffel? Darum ist "Icke" Häßler im Dschungelcamp

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"Man wächst an seinen Aufgaben": Thomas Häßler im Dschungelcamp.

(Foto: RTL / Stefan Menne)

Speziell bei Thomas "Icke" Häßler fragen sich viele: Warum zum Teufel geht einer wie er in das Dschungelcamp? Hat ein Fußball-Welt- und Europameister das wirklich nötig? Die Antwort darauf gibt nun seine Frau.

Zwanzig Jahre kickte Thomas Häßler als Profi-Fußballer. Mit der Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister, 101-mal streifte er sich das Trikot mit dem Bundesadler über. Er war nicht nur ein wuseliger Mittelfeldspieler, sondern auch ein grandioser Freistoßschütze. Und nun? Nun sah man ihn zuletzt unter anderem als Kandidaten bei "Let's Dance" und jetzt sogar im Dschungelcamp. Und nicht wenige fragen sich: Warum tut "Icke" sich das an?

Eigentlich, so scheint es, hätte er von sich aus an solchen Shows nie teilgenommen. Stattdessen war die Teilnahme an "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" wohl eher ein Einfall seiner Frau, wie diese jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift "Bunte" erklärt: "Das war meine Idee, aber entschieden haben wir es gemeinsam."

"Bildet die Persönlichkeit"

Auch Häßlers Ausflug zu "Let's Dance" und zur Sportler-Spielshow "Ewige Helden" bei Vox sei "auf meinem Mist gewachsen", sagt Anke Häßler. "Ich halte den Dschungel für eine gute Herausforderung. Man wächst an seinen Aufgaben. Irgendwie bildet das auch die Persönlichkeit."

Drei Wochen habe "Icke" gebraucht, bis er dann schließlich beim Dschungelcamp zugesagt habe. Er habe keine Angst vor den Prüfungen, meint seine Frau, "am meisten macht ihm die Entfernung zu schaffen. Er vermisst uns. Seine drei Kinder, mich und unsere Tiere. Besonders unseren neunjährigen Hund Ben. Er ist sein Ein und Alles."

Das Geld ist nicht der Grund

Einen Absturz sieht Anke Häßler in der Teilnahme an der Show nach eigenem Bekunden für ihren Mann nicht. Es sei doch nichts Verwerfliches, in dem Format mitzuwirken. "Das ist eine erfolgreiche Unterhaltungsshow. Außerdem ist es ein Abenteuer. Und nach Australien kommt man ja auch nicht alle Tage."

In finanziellen Schwierigkeiten steckten sie und ihr Mann auch nicht, betont Anke Häßler weiter. Obwohl "Icke" seiner Frau zu Liebe nach Australien gegangen sei, wolle er aber auf keinen Fall "Dschungelkönig" werden. "Das wäre das Schlimmste für ihn. Immer so genannt zu werden." So unauffällig, wie sich Thomas Häßler in den ersten Tagen im Camp verhalten hat, besteht in dieser Hinsicht jedoch auch keine große Gefahr. Vielleicht sollten ihn die Zuschauer einfach mal zur Prüfung schicken - auch im Sinne der Persönlichkeitsbildung.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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