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Virus erreicht die Royals Fürst Albert von Monaco hat Corona

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Unter Beobachtung der Ärzte: Fürst Albert II. von Monaco.

(Foto: imago/Chris Emil Janßen)

Keine Frage: Mitglieder von Königshäusern und Fürstenfamilien genießen so manche Privilegien. Doch in der Corona-Krise haben sie auch Nachteile. Schließlich müssen sie viele Menschen treffen und Hände schütteln. Vielleicht wurde das nun Albert von Monaco zum Verhängnis: Er ist infiziert.

Fürst Albert II. von Monaco ist positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Sein Gesundheitszustand gebe aber keinen Grund zur Sorge, teilte der Fürstenpalast mit. Dennoch werde er von seinem behandelnden Arzt und Spezialisten des Princess Grace Hospital Centers weiterhin genau beobachtet.

Der 62-Jährige habe sich zu Beginn der Woche einem Test auf das neuartige Coronavirus unterzogen, heißt es in der Mitteilung. Der Fürst setze seine Arbeit im Büro seiner Privatwohnung fort und stehe in ständigem Kontakt mit den Mitgliedern seines Kabinetts und seinen engsten Mitarbeitern.

Albert appellierte an die Bewohner des an der südfranzösischen Küste gelegenen Fürstentums, Kontakt mit anderen auf ein Minimum zu beschränken. Nur die strikte Einhaltung der Regeln verhindere die Verbreitung des Coronavirus, betonte der Fürst.

Die Queen arbeitet noch

In Monaco gilt wie im Rest Frankreichs derzeit eine Ausgangssperre. So hatte Albert bereits am Dienstag drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Die Menschen in dem Fürstentum dürfen seither ihr Haus nur noch für wichtige Erledigungen wie Lebensmitteleinkäufe, Arztbesuche oder den Weg zur Arbeit verlassen.

Fürst Albert ist der erste Royal, der eine Infektion mit dem Coronavirus öffentlich macht. In den vergangenen Tagen haben aber schon viele andere Prominente erklärt, durch eine Ansteckung mit dem Erreger erkrankt zu sein. Zu ihnen zählen etwa Hollywood-Star Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson, der deutsche Moderator Johannes B. Kerner sowie der CDU-Politiker Friedrich Merz.

In Großbritannien hieß es zuletzt, Queen Elizabeth II. werde zu ihrem Schutz auf Schloss Windsor isoliert. Zuvor absolvierte die 93-jährige Monarchin jedoch noch einmal einen offiziellen Termin im Buckingham Palast. Hier empfing sie zwei Vertreter der britischen Marine.

Quelle: ntv.de, vpr/dpa