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"Ich habe eindeutig versagt" Geldof gibt sich Schuld an Peaches' Tod

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Bob Geldof sagt, er habe mit Peaches mehr als nur über ihre Heroinsucht gesprochen. Ihren Tod verhindern konnte er nicht.

(Foto: imago/Future Image International)

Es gibt kaum Schlimmeres für Eltern, als das eigene Kind zu verlieren. Als Peaches Geldof nach einer Überdosis Heroin tot aufgefunden wird, fragt sich ihr Vater Bob, was er hätte tun können. Ein halbes Jahr später zieht er eine ernüchternde Bilanz.

Bob Geldof fühlt sich mitverantwortlich für den Drogentod seiner Tochter Peaches im April dieses Jahres. "Natürlich mache mir Vorwürfe, ich war ihr Vater - und ich habe eindeutig versagt", sagte der 63-jährige Frontmann der Boomtown Rats "ITV News". Er habe von ihrer Heroin-Sucht gewusst und die beiden hätten "mehr als nur darüber gesprochen".

Dass sie sich mit einer Überdosis zugrunde richtete, konnte er dennoch nicht verhindern. "Ich denke immer und immer wieder darüber nach, was ich hätte tun können. Ich habe getan, was ich konnte, aber ..." Geldof fehlen die Worte. "Man versucht zu verstehen, was einfach nicht zu verstehen ist."

Peaches habe eine klare Vorstellung davon gehabt, wie ihr Leben hätte aussehen sollen. "Sie hat so sehr versucht, es hinzukriegen. Aber sie schaffte es nicht", so Geldof. Auch die Medien hätten dazu beigetragen, sie "kaputtzumachen".

Peaches Geldof wurde am 7. April leblos in ihrem Haus aufgefunden. Spätere Untersuchungen ergaben, dass sie kurz vor ihrem Tod Heroin genommen hatte. Sie hinterließ ihren Mann und zwei Kinder.

Quelle: n-tv.de

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