Unterhaltung

"Wie zu seiner eigenen Hinrichtung" Martin Sheen über TV-Beichte von Charlie

imago56092034h.jpg

Vater und Sohn - nicht immer ein Herz und eine Seele, aber eben: Vater und Sohn.

(Foto: imago/APress)

Es war und ist sicher nicht immer leicht, der Vater von Charlie Sheen zu sein - momentan allerdings ist Martin Sheen einfach nur stolz. Jetzt erzählt Vater Sheen, welche Rolle er und seine Frau bei diesem Auftritt ihres Sohnes gespielt haben.

Im Rahmen einer Konferenz in Florida äußerte sich Martin Sheen ("The Amazing Spider-Man") erstmals zur HIV-Erkrankung seines Sohnes Charlie Sheen. Wie "Naples Daily News" berichtete, offenbarte er dabei, dass er sich wünschen würde, genauso viel Mut zu haben wie der "Two And A Half Man"-Darsteller, auch wenn es offenbar einiges an Überzeugungskraft kostete, diesen zum Enthüllungsinterview zu bewegen.

"Wir haben ihn seit Monaten dazu ermutigt, aber er schreckte immer wieder davor zurück. Ich vermute, weil es ist, als ob man zu seiner eigenen Hinrichtung gehen würde," so der 75-Jährige.

Charlie Sheen hatte am Dienstag in der US-"Today"-Show bekannt gegeben, seit vier Jahren mit dem HI-Virus infiziert zu sein. "Es war die schwierigste Sache, die er je getan hat", urteilte Martin Sheen. Das Interview sei endgültig besiegelt worden, als sein Sohn vergangene Woche Moderator Matt Lauer anrief, um zu fragen, ob er in der "Today"-Show auftreten könne.

Dass Charlie Sheen seinen Plan in die Tat umsetzen würde, erfuhren sein Vater und seine Mutter, Janet Sheen, allerdings erst, als sie ihn am Set sahen.

Quelle: n-tv.de, soe

Mehr zum Thema