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"Widme mein Leben Gott" Menowin erklärt Ende seiner Musikkarriere

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Vom Saulus zum Paulus? Menowin Fröhlich.

(Foto: imago/Revierfoto)

Drogen, Gewalt, Pöbeleien - seit seiner DSDS-Teilnahme macht Menowin Fröhlich mit allem Möglichen Schlagzeilen, nur nicht mit seiner Musik. Die will er nun nach eigenem Bekunden aber eh an den Nagel hängen. Was davon wohl zu halten ist?

Keine Frage: Menowin Fröhlich war und ist ein großes musikalisches Talent. Doch daraus etwas zu machen, fiel ihm in den vergangenen Jahren ebenso schwer, wie sein Leben an sich auf die Kette zu kriegen.

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Zum eigenen Unvermögen kam sicher auch etwas Pech dazu. Das Pech, seine erste Teilnahme bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) 2005 abbrechen zu müssen, um in den Knast zu gehen. Das Pech, bei seinem zweiten DSDS-Anlauf fünf Jahre später nur knapp als Zweitplatzierter die Show verlassen zu müssen. Und das Pech, auch bei seinem Reality-TV-Rettungsversuch bei "Promi Big Brother" 2015 wieder nur Zweiter zu werden.

Therapie im Mai beendet

Doch vor allem hat es sich der mittlerweile 30-Jährige selbst zuzuschreiben, dass er heute vor allem als Skandalnudel und nicht als Musiker wahrgenommen wird. Immer wieder versank er in den vergangenen Jahren in seine alten Gewohnheiten, die ihm mehr als nur einmal Ärger mit der Justiz und Ausflüge ins Gefängnis einbrachten.

Da war zum Beispiel der gewalttätige Angriff auf seinen damaligen Manager Helmut Werner, für den er eine neunmonatige Bewährungsstrafe kassierte. Da waren Vorwürfe, er habe in einem Drogeriemarkt geklaut. Da war die Verurteilung wegen Fahrens ohne Führerschein. Und da waren immer wieder Drogen.

Wegen letzterer entschied sich Menowin vergangenes Jahr schließlich zu einer Therapie, bei der er sich von RTL-II-Kameras begleiten ließ. Am 8. Mai 2018 verkündete er stolz auf Instagram: "Therapie erfolgreich beendet!"

Ein neuer Weg oder eine neue Kapriole?

Das soziale Netzwerk nutzt Menowin nun auch, um die nächste Kracher-Schlagzeile zu produzieren. Zwar wolle er noch drei Singles, ein Album und eine Tour realisieren, erklärt er in einer Instagram-Story. Danach plane er jedoch, seine Musikkarriere zu beenden und "offiziell aus der Musikbranche" auszutreten.

Die Erklärung, die er für diesen Schritt gibt, dürfte bei nicht wenigen für extremes Erstaunen sorgen: "Ich habe mich dafür entschieden, einen Weg zu gehen, den vielleicht viele von euch nicht verstehen werden: Ich möchte mein Leben und meinen Weg Gott widmen."

Ist das ernst zu nehmen? Oder ist das lediglich eine weitere Kapriole Menowins, um mal wieder ins Gespräch zu kommen? Die Zukunft wird es sicherlich zeigen.

Quelle: n-tv.de, vpr

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