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Ärger mit australischen Behörden Muss Johnny Depp ins Gefängnis?

Wenn es um Quarantäne geht, versteht Australien keinen Spaß. Johnny Depps Terrier Pistol und Boo sind wegen ihrer verbotenen Einführung nur knapp dem Tod entkommen. Konsequenzen muss jetzt aber ihr Herrchen fürchten.

Dass Johnny Depp seine beiden Hunde heimlich nach Australien schmuggelte, könnte schlimme Folgen für den Hollywood-Star haben. Ihm droht möglicherweise sogar das Gefängnis. Wie die Zeitung "The Sydney Morning Herald" in Bezug auf Regierungsmitarbeiter berichtet, könnte Depp im schlimmsten Fall zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt werden. Alternativ droht ihm eine Geldstrafe von 340.000 australischen Dollar.

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Pistol und Boo sind in ernste Schwierigkeiten geraten, nachdem Angestellte ein Foto mit Depps Vierbeinern auf Facebook gepostet hatten.

(Foto: twitter.com/@CelebrateAwe)

Auch der Pilot des Privatjets, der die beiden Yorkshire Terrier Pistol und Boo Depp Anfang des Monats ohne gültige Genehmigung mit ins Land nahm, könnte für zwei Jahre ins Gefängnis wandern. Diese Details gehen aus der Anhörung eines Senatsausschusses in der Hauptstadt Canberra hervor, in der der Quarantänefall nun verhandelt wurde.

Einer schlimmen Konsequenz aus dem Hunde-Schmuggel ist Depp bereits entgangen. Der Landwirtschaftsminister des Landes, Barnaby Joyce, hatte mit Einschläferung der Hunde gedroht, wenn Depp sie nicht innerhalb von 50 Stunden außer Landes bringen würde, was der Schauspieler prompt befolgte.

Er hatte seine Hunde mit zu den Dreharbeiten von "Fluch der Karibik 5" genommen. Der Schmuggel flog auf, als Mitarbeiter eines Hundesalons Fotos mit den prominenten Vierbeinern auf sozialen Medien veröffentlichten.

Quelle: ntv.de, jki/spot