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Geschenk zur royalen Hochzeit Obdachlosenhilfe dank Harry und Meghan?

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Am 19. Mai geben sich Prinz Harry und seine Maghan das Ja-Wort.

(Foto: imago/PA Images)

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle soll perfekt werden. Obdachlose trüben da das Bild der Hochzeitsgesellschaft in Windsor. Ein Lokalpolitiker will sie aus der Stadt verbannen. Ein britischer Comedian kontert den radikalen Vorschlag mit einer Petition.

Was kann man einem Paar wie Prinz Harry und Meghan Markle zur Hochzeit schenken? Ein britischer Comedian glaubt, darauf die perfekte Antwort gefunden zu haben. Russell Brand hat mit einer Online-Petition den Gemeinderat einer Nachbarstadt Windsors dazu aufgerufen, einer Hilfsorganisation für Obdachlose ein Gebäude zur Nutzung zu überlassen.

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Brand will damit ein Zeichen setzen gegen die Forderung eines Lokalpolitikers, alle Obdachlosen bis zur royalen Hochzeit von den Straßen Windsors zu verbannen. "Das ist der perfekte Weg um sicherzustellen, dass Liebe und Gemeinschaft über Egoismus und Profit siegen und gleichzeitig ist es das ideale Hochzeitsgeschenk für ein cooles Paar. Sind wir ehrlich, was sollten wir ihnen sonst schenken? Sie haben bestimmt genug Toaster", schrieb der 42-jährige Komiker, der seinen Aufruf absolut ernst meint.

In der Residenz westlich von London wird Harry am 19. Mai Meghan Markle heiraten. Es werden besonders viele Besucher aus aller Welt erwartet. Doch die hübsche Stadt hat auch eine andere Seite. Viele Obdachlose hätten entlang der Einkaufsstraße ihre Lager aufgeschlagen. Der konservative Bezirksratsvorsitzenden Simon Dudley forderte den Polizeichef in einem Brief auf, die Obdachlosen aus der Stadt zu verbannen - sie würden sonst "die schöne Stadt" in einem "unvorteilhaften Licht" darstellen.

Der Vorstoß des konservativen Bezirksratsvorsitzenden Simon Dudley führte zu einem Aufschrei unter Hilfsorganisationen und Labour-Politikern. Am Montag in einer Woche muss sich Dudley einer Misstrauensabstimmung im Bezirksrat von Windsor und Maidenhead stellen.

Den Aufruf Brands unterzeichneten innerhalb von nur einem Tag mehr als 18.000 Menschen. Darin wird gefordert, der Organisation SHOC (Slough Homeless Our Concern) ein Gebäude zur Verfügung zu stellen.

Quelle: n-tv.de, mba/dpa

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