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Ein Doggy im Container? "Promi Big Brother" wird Krasavice

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Total Porno - und jetzt bei "Promi Big Brother": Katja Krasavice.

Instagram / katjakrasavice.mrsbitch

Nach dem "Sommerhaus der Stars" wirft bereits das nächste Reality-TV-Format seine Schatten voraus. Demnächst werden sich wieder ein paar "Promis" im Container von "Promi Big Brother" vergnügen. Jetzt sind die ersten Bewohner offiziell bekannt.

Es ist wie jedes Mal bei Formaten dieser Art. Über die möglichen Teilnehmer wird schon lange im Vorfeld viel spekuliert. Doch die offizielle Verkündung der Kandidaten erfolgt erst kurz vor Beginn der Ausstrahlung. So läuft es auch bei der diesjährigen Ausgabe von "Promi Big Brother" ab, die ab dem 17. August bei Sat.1 zu sehen sein wird.

Ob die einstige "Love Island"-Teilnehmerin Chethrin Schulze, Ex-"Bachelor" Oliver Sanne, Elfachmutter Silvia Wollny oder Sophia Wollersheim alias Sophia Vegas, die Frau mit der Lizenz zum Rippen-Verzicht - sie alle wurden bereits als potenzielle Container-Insassen in diesem Jahr gehandelt. Ob sie tatsächlich mit von der Partie sind, werden wir bestimmt in den kommenden Tagen erfahren.

Die Tochter von ...

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Bekannt aus der Serie "Marienhof": Nicole Belstler-Boettcher.

(Foto: Sat.1 / Marc Rehbeck)

Jetzt aber hat Sat.1 erst einmal die Identität dreier anderer Kandidaten offiziell bestätigt. Da wäre zum einen Nicole Belstler-Boettcher. Die ist so bekannt, dass Sat.1 auf seiner Homepage sogar ihren Namen falsch geschrieben hat. "Nicole Belster-Boettcher" war dort am Donnerstagmorgen mit einem "l" zu wenig zu lesen.

Ihre Prominenz bezieht die 55-Jährige dann auch nicht zuletzt daher, dass sie "die Tochter von ..." ist. Und zwar die Tochter von Schauspielerin Grit Boettcher. Aber hey, auch Nicole Belstler-Boettcher steht seit vielen Jahren vor der Kamera, ob beim "Traumschiff" oder auch mal im "Tatort". Vor allem aber kennen sie Fans der ehemaligen ARD-Soap "Marienhof", in der sie als "Sandra Behrens" zu sehen war.

Mr. Bling Bling

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Von DSDS zu "Promi Big Brother": Alphonso Williams.

(Foto: Sat.1 / Marc Rehbeck)

Während Nicole Belstler-Boettchers große Schauspielzeiten - "Marienhof" wurde 2011 eingestellt - schon ein wenig zurückliegen, feierte der Zweite im Bunde seinen großen Triumph eigentlich erst im vergangenen Jahr. Eigentlich. Denn auch wenn Alphonso Williams die 14. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) als Sieger verließ, floppte seine Musikkarriere danach komplett. Weder seine Single "What Becomes Of The Broken Hearted" noch sein Album "Mr. Bling Bling Classics" schafften es auch nur in die deutschen Top 10.

Jetzt also ist der 56-Jährige bereits ein Fall für "Promi Big Brother". Doch davon will er sich die Laune nicht vermiesen lassen. "Wenn mir Big Brother mein Bling Bling wegnimmt, werde ich immer noch lachen", ist er sich sicher. Blöd nur, dass man "Bling Bling" im Container-Keller nicht essen kann.

Es wird Porno

*Datenschutz

Die meiste Würze für ihre Show dürften sich die Macher jedoch von ihr versprechen: Katja Krasavice. Auch wenn viele Menschen jenseits der Pubertät bei ihrem Namen Fragezeichen in den Augen haben dürften - die 21-Jährige ist mal tatsächlich so was wie ein Star. Bei Instagram folgen ihr mehr als 1,6 Millionen Menschen. Knapp 1,2 Millionen Abonnenten zählt zudem ihr Youtube-Kanal, bei dem sich nahezu alles nur um ein Thema dreht: Sex.

Doch nicht nur das. Ihr mangelndes Gesangstalent hat die gebürtige Katrin Vogelová mit tschechischen Wurzeln nicht davon abgehalten, auch schon zwei Singles zu veröffentlichen - "Doggy" und "Dicke Lippen". Und ja, in den Songtexten geht es genau so versaut zu, wie es die Titel erahnen lassen. Bei einem jungen Publikum verfängt das bestens. "Doggy" schaffte es bis auf Platz 7 in den Charts, "Dicke Lippen" gar bis auf Platz 4. Von den über 21 Millionen Abrufen von "Doggy" und den über 12 Millionen von "Dicke Lippen" bei Youtube mal ganz zu schweigen.

Sollte Katja Krasavice bei "Promi Big Brother" auch nur einen Bruchteil ihres pornösen Images zur Schau stellen, dürften die Verantwortlichen in Jubel ausbrechen. Vielleicht wäre dann nicht das Niveau gerettet, aber doch auf jeden Fall die Quote.

Quelle: n-tv.de, vpr

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