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#allesindenArm Promis werben auf Twitter für Impfung

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Unter dem Hashtag #allesindenArm werben Prominente für die Corona-Impfung.

(Foto: picture alliance / empics)

Die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt zurzeit rasant an. Doch es gibt nach wie vor viele Menschen, die der Corona-Impfung skeptisch gegenüberstehen. Mit dem Hashtag #allesindenArm machen sich Prominente auf Twitter noch einmal für den lebensrettenden Piks stark.

Unter dem Hashtag #allesindenArm rühren Prominente und andere Nutzer auf Twitter noch einmal die Werbetrommel für die Corona-Impfung. "Hallo. Ich bin Igor Levit und ich bin Pianist. Ich bin geimpft. Wissenschaft und Solidarität sind der Weg aus der Pandemie. Deshalb: Lasst Euch impfen! #allesindenArm", schrieb der Star-Pianist Levit. Viele andere posteten Statements mit ähnlichem Wortlaut.

Auch Schauspielerin Verena Altenberger, Schauspieler Marcus Mittermeier, Comedian Torsten Sträter, Fanta-4-Mitglied Smudo und SPD-Politikerin Manuela Schwesig beteiligten sich. Virologin Melanie Brinkmann postete ebenfalls ein Statement, genauso wie Rapper Smudo.

Zu dem Hashtag gab es bis zum Montagmorgen mehr als 61.000 Tweets. Der Name der Kampagne erinnert stark an die vergangenen Aktionen #allesdichtmachen und #allesaufdentisch, welche die Corona-Politik der Bundesregierung kritisierten und zum Teil impfkritische Positionen vertraten. Auch dabei waren viele prominente Gesichter vertreten.

Die Kampagne hat auf Twitter bisher viel Zustimmung von der Community erhalten. So schreibt ein User unter den Account von Marcus Mittermeier: "Volle Zustimmung!" oder "Danke für Ihren Aufruf und Ihr Engagement!".

Die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt zurzeit rasant an: Wie das Das Robert-Koch-Institut (RKI) an diesem Montag meldete, stieg die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche auf 303,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 289,0 gelegen, vor einer Woche bei 201,1 (Vormonat: 68,7) gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 43 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 33 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.045.076 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Quelle: ntv.de, can/dpa

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