Unterhaltung

Sensibles Drama "Boulevard" Robin Williams kommt ein letztes Mal ins Kino

Sich mit 60 noch einmal neu erfinden - Robin Williams hat das nicht gewollt. Im vergangenen Jahr beging der Schauspieler Selbstmord. In seinem letzten Film "Boulevard" spielt er einen Mann, der sich anders entscheidet und seinem Leben eine neue Richtung gibt.

Im August des vergangenen Jahres starb Robin Williams - ein Ausnahmeschauspieler, den die Kino-Welt noch lange schmerzlich vermissen wird. Noch aber gibt es unveröffentlichtes Material von ihm. Der erste Trailer zu seinem letzten Kinofilm ist jetzt herausgekommen.

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"Boulevard" ist Robin Williams letzter Film.

(Foto: Youtube/MOVIECLIPS Trailers)

"Boulevard" heißt der Streifen, in dem Williams noch ein letztes Mal lebendig zu werden scheint. Und tatsächlich könnte just diese filmische Konstellation einigen Fans Tränen der Rührung in die Augen treiben. Williams spielt einen alternden Bank-Angestellten, der nach einer einschneidenden Begegnung sein ebenso bequemes wie frustrierendes Leben noch einmal komplett auf den Kopf stellt.

Flucht vor der Realität

Verheiratet, 26 Jahre im selben Job, trifft der 60-jährige Nolan eines Abends den jungen Stricher Leo, gespielt von Roberto Aguire. Die Beziehung zu ihm lässt Nolan erkennen, dass er lange Zeit schon vor der Realität flüchtet. "Boulevard" erzählt, wie er der Mann wird, der er tief im Innern schon immer ist.

Neben Williams und Aguire spielen in "Boulevard" Kathy Baker, die Williams' Film-Gattin mimt, und Bob Odenkirk, der Serien-Star der Stunde aus Shows wie "Breaking Bad", "Fargo" und "Better Call Saul".

Der Film war bereits 2014 abgedreht worden. Einige Zeit später hatte Williams Selbstmord begangen. In den USA kommt der Film im Juli in die Kinos. In Deutschland feiert er am 8. Oktober 2015 beim Filmfest Hamburg Premiere. Offizieller Kinostart ist hierzulande der 21. Januar 2016. Einen letzten akustischen Auftritt wird Williams laut "Hollywood Reporter" zudem als englische Synchronstimme eines Hundes in der Komödie "Absolutely Anything" haben.

Quelle: ntv.de, ame/spot