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Seit vier Jahren offline Selena Gomez ist glücklicher ohne Internet

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Offline happy: Selena Gomez.

(Foto: dpa)

Zwar hat Selena Gomez einen eigenen gut laufenden Instagram-Account, doch sie selbst hält sich aus den sozialen Medien lieber raus. In einem Interview erklärt die Schauspielerin, dass sie seit Jahren nicht mehr online war und wie das ihrer mentalen Gesundheit hilft.

Trotz ihrer 309 Millionen Instagram-Followerinnen und -Follower war Selena Gomez offenbar "seit viereinhalb Jahren nicht mehr im Internet". Das hat sie in einem Interview mit "Good Morning America" verraten, als sie nach Instagram und Co. gefragt wurde. "Es hat mein Leben komplett verändert. Ich bin glücklicher, ich bin mehr präsent. Ich verbinde mich mehr mit Menschen. Ich fühle mich dadurch normal", sagt die Schauspielerin und Sängerin über ihre Internet-Abstinenz.

Ihre Social-Media-Kanäle lässt sie betreuen. Dadurch bleibt ihr mehr Zeit für das Wesentliche - wie beispielsweise ihre mentale Gesundheit. Diese zu verstehen, sei für sie "das Wichtigste auf der Welt". Zwei Jahre nach der Diagnose einer bipolaren Störung gäbe es nach wie vor Tage, an denen sie sich traurig fühle und das Gefühl habe, allein zu sein.

Um Menschen mit ähnlichen Gedanken und Problemen zu helfen, hat sie gemeinsam mit ihrer Mutter Mandy Teefey und Geschäftspartnerin Daniella Pierson die Plattform "Wondermind" gegründet. "Wir möchten, dass es eine Gemeinschaft und einen Raum gibt, wo sich die Menschen wohlfühlen und das Gefühl haben, nicht allein zu sein", erklärt die "Only Murders in the Building"-Darstellerin. Sie selbst habe sich an schlechten Tagen einen solchen Ort gewünscht.

Gomez leidet an bipolarer Störung

Selena Gomez sprach in der Vergangenheit bereits öffentlich über ihre Angstzustände und Depressionen. 2020 offenbarte sie in der Instagram-Talkshow "Bright Minded": "Ich habe erkannt, dass ich bipolar bin." Ihre bipolare Störung wäre in einem der renommiertesten Krankenhäuser für psychische Gesundheit in den USA erkannt worden. Zuvor hatte sie laut eigener Aussage jahrelang mit etlichen Dingen zu kämpfen.

Auf die Diagnose hätten einige Familienmitglieder ängstlich reagiert. Ein Umstand, der die Sängerin nicht verwunderte. "Ich komme aus Texas, dort redet man nicht über psychische Gesundheit. Du musst cool wirken", erzählte sie im Livestream. Doch das mache vor allem Kinder, Teenager und junge Erwachsene wütend, da sie darüber reden wollen. Auf "Wondermind" haben sie nun die Gelegenheit dazu.

Quelle: ntv.de, nan/spot

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