Unterhaltung

Glockenkonzert in Minneapolis Springsteen verneigt sich vor Prince

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Springsteen mit seinen Bandkollegen Jake Clemons (l.) und Steven van Zandt vor wenigen Tagen bei einem Konzert in Baltimore.

(Foto: AP)

Auch die Kollegen von Prince macht sein Tod traurig. Bruce Springsteen und Elton John ehren ihn nun mit Songs, die ausgefallenste Coverversion kommt aber aus seiner Heimatstadt.

Rocklegende Bruce Springsteen (66) hat seinem gestorbenen Kollegen Prince mit einem bewegenden Auftritt Tribut gezollt. Mit dem Prince-Hit "Purple Rain" auf einer in lila Licht getauchten Bühne eröffneten Springsteen und seine E Street Band in der Nacht zum Sonntag ein Konzert in Brooklyn. Der Boss beendete die sechsminütige Darbietung im Barclays Center mit den Worten "Prince forever".

Auch Pop-Star Elton John erinnerte bei einem Auftritt Samstagnacht in Las Vegas an Prince und nannte ihn einen "lila Kämpfer". "Wir lieben dich, wir verehren dich und wir werden dich vermissen", fügte der Sänger hinzu.

Mit einem Glockenkonzert nahm die Geburtsstadt von Prince am Sonntag Abschied von dem verstorbenen Musiker. Die Glocken des Rathausturms von Minneapolis spielten mit "Kiss", "1999" und "Nothing compares 2 U" einige der größten Hits des Künstlers. Für das halbstündige Konzert bediente Tony Hill das Keyboard, Vorsitzender einer Stiftung, die pro Jahr rund 60 Glockenkonzerte organisiert.

"Es ist traurig, dass Prince uns verlassen hat, aber es ist immer schön, wenn wir die Glocken spielen und Musik für die Menschen in Minneapolis machen können", sagte Hill. Es sei allerdings schwierig gewesen, Lieder auszuwählen, die für die nur zwei Oktaven abdeckende Klaviatur des 100 Jahre alten Glockenturmes geeignet seien.

Prince war am Donnerstag tot in seinem Anwesen im US-Staat Minnesota aufgefunden worden. Im kleinen Kreis nahmen Angehörige und Freunde am Samstag von der Pop-Legende Abschied. Nach Angaben seiner Sprecherin soll es später eine größere Gedenkfeier geben. Wie der 57-jährige Musiker ums Leben kam, wird noch untersucht.

Quelle: ntv.de, vpe/dpa/AFP