Ratgeber
Wäschetrockner galten lange als Stromfresser. Energieeffiziente Geräte sind im Verbrauch deutlich sparsamer als konventionelle Modelle.
Wäschetrockner galten lange als Stromfresser. Energieeffiziente Geräte sind im Verbrauch deutlich sparsamer als konventionelle Modelle.(Foto: dpa)
Donnerstag, 30. August 2018

Auf robuste Flusensiebe achten: Wäschetrockner können meist überzeugen

Wer einen Wäschetrockner kauft, bekommt viele zuverlässige Modelle angeboten. Das zeigt ein Test der Stiftung Warentest. Bevor Verbraucher sich entscheiden, sollten sie jedoch das Flusensieb genauer unter die Lupe nehmen.

Die meisten Wäschetrockner erledigen laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest ihre Hauptaufgabe zuverlässig: Sie trocknen Wäsche ordentlich. Das hat ein Vergleich von 18 Kondensationswäschetrocknern mit Wärmepumpe für die Zeitschrift "test" (Ausgabe 9/2018) ergeben.

Fast alle Geräte erhielten die Note "gut" für ihre Trockenleistung und wurden auch insgesamt mit "gut" beurteilt. Lediglich ein Gerät fiel aus der Reihe und bekam wegen eines unzuverlässig funktionierenden Programms gar keine Note.

Im Detail zeigten sich aber auch unter den 17 "guten" Geräten Unterschiede. Vor allem bei den Umwelteigenschaften, wozu auch der Stromverbrauch zählt, und bei der Handhabung weichen die etwas besser getesteten Geräte von den etwas schlechteren ab. Mit der Note 1,7 ganz vorne lagen am Ende die AEG-Modelle "T9DE87685" und "T9DS87689" sowie Miele "TWF 500 WP Edition Eco", die mit Preisen zwischen 900 und 990 Euro aber auch zu den teuersten Trocknern im Test zählten.

Gerade wer seinen Trockner häufig nutzt, sollte aus Sicht der Tester auf robuste und schnell zu reinigende Siebe Wert legen und darauf achten, ob sich das Kondens­wasser auch direkt in einem Abfluss abführen lässt - das erleichtert oder erspart Hand­griffe, die teils nach jedem Trockengang anfallen. Die Siebe müssen regelmäßig von Flusen befreit werden, damit die Trocknungszeit und die Brandgefahr nicht steigen.

Bei den meisten Geräten seien die Flusensiebe allerdings einfach zu reinigen gewesen. Dagegen zeigten die Geräte oft nicht zuverlässig auf ihrem Bildschirm an, wie lange sie laufen. Generell dauerten die Trockenprogramme recht lange. Dies sei allgemein ein Nachteil von Wärmepumpentrocknern, so die Experten.

Bei dem Test war der Strom­verbrauch von A++-Trockner im Vergleich zu teureren A+++-Wäschetrock­nern nur wenig höher. Insbesondere für kleine Haushalte, die ihre Trockner nur spora­disch nutzen, zahlt sich laut der Untersuchung der höhere Anschaffungs­preis der A+++-Geräte nicht aus.

Quelle: n-tv.de