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Klein und preiswert Trekstor bietet SSD für die Hosentasche

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Der Trekstor i.Gear SSD-Stick Prime ist schneller als gewöhnliche USB-Sticks.

(Foto: kwe)

Der i.Gear SSD-Stick Prime sieht aus wie ein normaler USB-Stick, ist aber tatsächlich ein externer SSD-Speicher und sollte daher deutlich schneller sein. n-tv.de hat ausprobiert, ob das tatsächlich so ist.

Viele Menschen sparen sich lieber das Geld für viel Speicher im Notebook und nutzen externe Medien, um Videos, Fotos oder andere Dateien abzulegen. Das hat außerdem den Vorteil, dass man große Datenmengen auch ohne schnelle Internetverbindung von A nach B transportieren kann. Der i.Gear SSD-Stick Prime von Trekstor ist dafür ideal, denn er ist so klein wie ein normaler USB-Stick und fasst bis zu 512 Gigabyte (GB). Außerdem ist der Speicher vergleichsweise günstig, die 64-GB-Variante kostet rund 50 Euro, das Modell mit der größten Kapazität 150 Euro. n-tv.de hat den i.Gear SSD-Stick Prime mit 128 GB (70 Euro) ausprobiert.

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(Foto: kwe)

Stabiles Alu-Gehäuse

Der Stick macht einen sehr soliden Eindruck. Er hat ein stabiles Aluminiumgehäuse, der Stecker sitzt fest und gibt auch bei hohem Druck nicht nach. Das ist gut so, denn Trekstor liefert den Stick ohne Transport-Behälter aus, es gibt lediglich eine Plastik-Kappe für den Stecker. Er misst nur 72 x 25 x 8,5 Millimeter und findet so auch problemlos in der Münz-Tasche der Jeans Platz. Leider gibt es für den USB-A-Stecker des Sticks nur eine Verlängerung, aber keinen Adapter auf USB-C.

Trekstor gibt an, dass der Speicher via USB 3.1 (Gen. 1) maximale Leseraten bis zu 420 Megabyte pro Sekunde (MB/s) und Schreibraten bis zu 350 MB/s erreicht. Wichtig ist hier vor allen der zweite Wert, denn Leseraten in diesem Bereich schaffen auch bessere USB-Sticks. Um herauszufinden, ob Trekstor nicht übertreibt, hat n-tv.de den Stick auf einem Surface Pro 6 mit den Gratis-Tools AS SSD Benchmark und AJA System Test Lite getestet. Außerdem musste der Trekstor-Speicher verbunden über ein Thunderbolt-3-Dock an einem MacBook Pro (2016) zeigen, wie schnell er ist. Hier kamen das kostenlose Programm Blackmagic Disk Speed Test und ebenfalls das AJA-Programm zum Einsatz. Am Windows-Rechner war der Stick mit NTFS formartiert, am Mac mit ExFAT.

Werte bestätigt

Tatsächlich liegen die von n-tv.de gemessenen Werte ziemlich nahe an den angegebenen Höchstgeschwindigkeiten. So schaffte der Stick im AS SSD Benchmark Lesegeschwindigkeiten zwischen 410 und 415 MB/s und schrieb mit rund 340 MB/s. Recht gut sind auch die Ergebnisse bei der Übertragung von 4K-Dateien mit knapp 15 MB/s (Lesen) und 38 MB/s (Schreiben). Die AJA-Messungen bestätigten die Werte. Auch am Mac legte der Stick eine flotte Sohle hin, blieb aber mit Werten um 260 und 340 MB/s deutlich hinter den Windows-Messungen zurück. Dies könnte am Umweg über das Dock liegen.

Lohnt sich der Kauf? Es gibt zwar wesentlich schnellere externe SSDs, allerdings sind diese auch gewöhnlich deutlich teurer und größer. Und der i.Gear SSD-Stick Prime lässt auf jeden Fall normale USB-Sticks meilenweit hinter sich - vor allem bei den Schreib-Raten. Die Preise zwischen 50 (64 GB) und 150 Euro (512 GB) sind schon sehr fair, wer ein bisschen wartet, erhält die kleinen Trekstor-SSDs aber sicher bald noch günstiger. Wenn man einen schnellen, aber günstigen Speicher für die Hosentasche sucht, liegt man dann beim Trekstor i.Gear SSD-Stick Prime sicher nicht falsch.

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Quelle: n-tv.de

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