Technik

Starker Benchmark-Auftritt iPhone 6s besser bestückt als erwartet?

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Das iPhone 6s sieht vermutlich aus wie sein Vorgänger, die Verbesserungen stecken unter der Haube.

(Foto: jwa)

Ein Benchmark-Ergebnis enthüllt möglicherweise Prozessor und Arbeitsspeicher des kommenden iPhone 6s. Das Smartphone ist offenbar besser ausgestattet als bisher angenommen.

In knapp einem Monat dürfte Apple seine neuen iPhone-Modelle vorstellen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sie das gleiche Design wie die aktuellen Geräte haben, die Verbesserungen sind weitgehend unsichtbar. Unter anderem sollen die Smartphones eine verbesserte Kamera und stärkere Rahmen haben, der Touchscreen wird vermutlich Force Touch unterstützen. Sicher werden iPhone 6s und iPhone 6s Plus auch mit neuen A9-Prozessoren bestückt sein. Was diese leisten, wie sie beschaffen sind oder auf wie viel Arbeitsspeicher sie zugreifen können, ist allerdings noch unbekannt.

Oft verraten vor einer Smartphone-Premiere Benchmark-Ergebnisse Details zu Display und Innenleben der Geräte. Entweder können sich Prototyp-Besitzer die Tests nicht verkneifen oder Hersteller nutzen die Leistungsvergleiche gezielt für ihre PR-Zwecke. Obwohl bei Apple beides eher unwahrscheinlich ist, tauchte in der vergangenen Woche ein Screenshot eines Geekbench-3-Tests im Internet auf, der angeblich beim Test eines iPhone 6s (iPhone8,2) gemacht wurde. Den erkannten Systeminformationen zufolge hätte dieses Gerät wie seine Vorgänger lediglich 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Obwohl die im Vergleich zu Android-Smartphones kleine RAM-Bestückung beim iPhone 6 zu keiner spürbaren Leistungseinbuße führt, hatten Experten eigentlich für Apples neue S-Klasse mehr erwartet, damit die Geräte auch für kommende Multitasking-Aufgaben gerüstet sind.

Starker Dreier

Möglicherweise ist das Benchmark-Ergebnis aber nur eine Fälschung, besonders schwierig ist das nicht. Das Gleiche gilt für Geekbench-Resultate, die jetzt bei "MyDrivers" veröffentlicht wurden. Sie sind allerdings etwas detaillierter und zeigen auch Ergebnisse. Der Test wurde angeblich schon im März und noch unter iOS 8.1.2 durchgeführt. Nach diesen Systeminformationen hat der A9 wie der A8X des iPad Air 2 drei Prozessorkerne, die mit bis zu 1,51 Gigahertz rechnen. Und: Der Arbeitsspeicher ist in diesem Fall 2 Gigabyte groß.

Weder die Zahl der Rechenkerne noch die RAM-Größe können im Vergleich mit Android-Flaggschiffen beeindrucken - hier ist man bereits bei acht Kernen und 4 Gigabyte angekommen. Doch über die tatsächliche Leistungsfähigkeit sagen diese Werte wenig aus. So scheint auch der A9 wie vorangegangene Apple-Chips aus weniger mehr zu machen: Mit 1811 Punkten lassen seine einzelnen Rechenkerne die der Konkurrenz hinter sich - auch der Exynos-Prozessor des Galaxy S6 Edge erreicht hier "nur" rund 1300 Punkte . Im Multi-Core-Vergleich liegt Samsungs 8-Kerner mit rund 5000 Punkten aber vor dem angeblichen A9 des iPhone 6s mit 4577 Punkten.

Quelle: ntv.de, kwe

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