29.01.2008 17:57 Uhr Geringeres Wachstum Finanzkrise "haut rein"

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten werden in diesem Jahr aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Weltwirtschaft merklich bremsen. Er stutzte seine globale Wachstumserwartung im Vergleich zur vorangegangenen Prognose vom Herbst für 2008 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Die stärksten Abstriche muss die Eurozone hinnehmen.

05.01.2008 12:02 Uhr Kurz vor Zinsentscheidung Trichet sieht Inflationsgefahren

Der EZB-Präsident sagte auf der CDU-Vorstandsklausur in Wiesbaden, die EZB sei bereit, gegen die Risiken eines Preisanstiegs vorzugehen. Das Wachstum in der Euro-Zone befinde sich auf einer soliden Grundlage. Die Inflation werde in den kommenden Monaten allerdings deutlich über der Marke von zwei Prozent bleiben. Die EZB trifft ihre Zinsentscheidung am Donnerstag.

18.12.2007 15:57 Uhr Klares Wort aus Frankfurt EZB "flutet" Geldmarkt

In ihrem vorsorglich über das Jahresende (bis 4. Januar) hinaus verlängerten Refinanzierungsgeschäft (Refi) teilte die EZB dem Bankensystem der Eurozone 348,6 Milliarden Euro zu. Die Zuteilung übertraf damit die für eine problemlose Erfüllung der Mindestreservepflichten der Banken erforderliche Benchmark-Zuteilung von 180,5 Milliarden Euro deutlich.

28.11.2007 12:14 Uhr Über den Erwartungen Geldmenge M3 wächst

Das Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich im Oktober weiter und zudem unerwartet kräftig beschleunigt. Nach EZB-Angaben stieg die Geldmenge M3 gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,3 Prozent. Der kräftige Anstieg der Geldmengendynamik dürfte vor allem auf Sondereffekte im Zusammenhang mit den Finanzturbulenzen zurückzuführen sein.

12.11.2007 19:00 Uhr China-Reise soll helfen Schwacher Yuan sorgt EU

Der schwache Yuan sorgt die Finanzminister der Euro-Zone. In Brüssel bereiten sie deshalb eine Reise nach Peking vor, um dort über das Währungsproblem zu reden. Die Europäer werden aktiv, da die an den US-Dollar gebundene chinesische Währung Yuan als stark unterbewertet gilt. Chinesische Exporteure haben deshalb Vorteile.

09.10.2007 17:10 Uhr Trichet sieht Gesprächsbedarf Schwacher Yuan sorgt EU

Nicht der Dollar, sondern der chinesische Yuan ist derzeit das größte Sorgenkind der Währungspolitiker der Euro-Zone. China hält den Wechselkurs gezielt in engen Bandbreiten, um damit seine Exporte anzukurbeln. Die Appelle der sieben führenden Industrieländer (G-7), eine Aufwertung des Kurses zuzulassen, verhallen ungehört.

05.10.2007 16:53 Uhr Privat- und Firmenkredite Anforderungen immer höher

Wegen der Finanzmarktkrise müssen sich Firmen und Verbraucher in der Euro-Zone auf verschärfte Bedingungen bei der Kreditvergabe einstellen. Insbesondere für Großkonzerne auf Einkaufstour ist es bereits schwieriger geworden, sich Geld für Übernahmen zu leihen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer Banken-Quartalsumfrage mitteilte.

06.09.2007 13:57 Uhr EZB hält Füße still Leitzins bleibt gleich

Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen in der Euro-Zone unverändert. Der Schlüsselsatz zur Refinanzierung der Banken beträgt damit weiterhin 4,0 Prozent. Die Zentralbank verzichtet damit wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten auf eine Verteuerung des Geldes. Die Marktexperten hatten diesen Schritt mehrheitlich erwartet.

09.08.2007 14:16 Uhr EZB muss eingreifen Banken horten Bargeld

Die Schockwellen der US-Kreditkrise erreichen nun auch den sonst ruhigen Geldmarkt. Sowohl in den USA als auch in der Euro-Zone stiegen die Tagesgeldsätze am Donnerstag kräftig, da zahlreiche Banken ihre Geldbestände horteten. Die Europäische Zentralbank pumpte rasch rund 95 Mrd. Euro zusätzliche Mittel in den Geldkreislauf.

04.07.2007 11:48 Uhr Warten auf Briten Devisen kaum bewegt

Einen Tag vor Zinsentscheidungen in der Euro-Zone und in Großbritannien ist der Devisenhandel am Mittwoch ruhig verlaufen. Zudem fehlen Impulse aus den USA, wo die Märkte wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen sind. Der Rentenmarkt startete am Mittwoch etwas niedriger in den Handel.