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Letzter Shuttle-Start geglückt "Atlantis" unterwegs ins All

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(Foto: REUTERS)

Es ist das Ende eines Zeitalters: Die US-Raumfähre "Atlantis" startet als letztes Space Shuttle ins Weltall. Ungeachtet dunkler Wolken am Himmel hebt der Orbiter um 17.29 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral ab. Kurz vor dem geplanten Start um 17.26 wird der Countdown kurz unterbrochen.

Die US-Raumfähre "Atlantis" ist zum letzten Flug eines Space-Shuttles erfolgreich ins All gestartet. Der "Atlantis"-Flug markiert nach 135 Missionen das Ende des Space-Shuttle-Programms der NASA. Hunderttausende Schaulustige in der Region um das Kennedy Space Center wurden Zeugen des historischen Starts.

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"Atlantis" kommt dann ins Museum.

(Foto: AP)

Der Orbiter hob um 17.29 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) ab. Kurz vor dem geplanten Start um 17.26 war der Countdown aus technischen Gründen kurz unterbrochen worden. Der Termin stand bis zuletzt wegen des Regenwetters infrage, pünktlich zum Abflug jedoch klarte der Himmel ausreichend auf und die NASA gab grünes Licht für den Flug.

Tonnenweise Proviant

Die zwölftägige Mission zur Internationalen Raumstation ISS beendet vorerst die Ära der bemannten Raumfahrt in den USA. Ziel der 135. und abschließenden Shuttle-Mission ist es, einen Jahresvorrat von mehr als 3,8 Tonnen an Proviant, Ausrüstung und Ersatzteilen zur ISS zu bringen. Zudem plant die vierköpfige Crew um Kommandant Chris Ferguson einige Experimente.

Nach der "Atlantis"-Rückkehr, die für den 20. Juli vorgesehen ist, haben die USA für bislang nicht absehbare Zeit keine Fluggeräte mehr, um ihre Astronauten ins All zu bringen. Die Raumfahrtbehörde NASA ist dann für Reisen zur ISS auf Mitfluggelegenheiten in russischen "Sojus"-Kapseln angewiesen.

Viele Zuschauer waren um den halben Globus gereist, um dem Abschied von den Ikonen der bemannten Raumfahrt beiwohnen zu können. Zahlreiche Fernsehsender in der Welt zeigten die Bilder vom Start live.

Quelle: ntv.de, dpa/AFP