Wissen

Noch vierzig Jahre? Eisbären sterben aus

Die Umweltorganisation WWF schlägt Alarm: Schon 2050 könnte es keine Eisbären mehr geben. Der WWF stützt sich dabei auf eine Studie zur Abschmelzung der Polkappen. Durch den Klimawandel würde das Packeis am Nord- und Südpol in den kommenden Jahrzehnten dramatisch schmelzen. Die Eisbären, die auf dem Eis Robben jagen, hätten dann keinen Lebensraum mehr, vermuten die Naturschützer.

In der Studie gehen die Wissenschaftler des US Geological Surveys davon aus, dass sich die Eisbär-Population in den nächsten 50 Jahren um zwei Drittel verringern wird. Der WWF behauptet jedoch, dass die Forscher den Rückgang des Polareises unterschätzen. "Wir haben die Bestätigung, dass das größte lebende Landraubtier noch während unserer Lebenszeit ausgerottet sein wird", sagt Neil Hamilton, Direktor des WWF-Arktis-Programms. Derzeit gibt es noch etwa 25.000 Eisbären .

Quelle: ntv.de

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen