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Dienstag, 29. Dezember 2009

Antikörper wirkt bei Mäusen: Feind für Prostatakrebs entdeckt

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

US-Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben einen Antikörper entdeckt, der bei Mäusen Prostatakrebs-Zellen jagt und zerstört. Der Antikörper namens F77 verband sich in Tests leichter mit krebsbefallenem Prostatagewebe und -zellen als mit gesundem, wie aus einer in der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlichten Studie hervorgeht. Dort tötete es Krebszellen und verhinderte das Tumorwachstum, betonten die Wissenschaftler von der Universität von Pennsylvania. Gegen normales Gewebe oder andere Krebsarten beispielsweise in Darm, Niere, Lunge oder Blase ging der Antikörper dagegen nicht vor.

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F77 biete vielversprechende Aussichten für die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs, erklärten die Forscher. Prostatakrebs ist die zweithäufigste Krebsart bei Männern. Alljährlich sterben an ihm nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine halbe Million Menschen.

Quelle: n-tv.de

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