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Vor allem Kinder schützen Giftige Weihnachtssterne

Weihnachtssterne sollten in der Adventszeit außerhalb der Reichweite von Kindern aufgestellt werden. Der Saft der Wolfsmilchgewächse kann die Haut und die Schleimhäute reizen, warnt die bisher wohl nur Insidern bekannte Aktion "Das sichere Haus" (DSH) in Hamburg.

Knabbert ein Kleinkind an den Blättern oder Stängeln, können Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall die Folge sein. Gerade Eltern von experimentierfreudigen Kleinkindern sollten deshalb darauf achten, dass ihr Sprössling keine Pflanzenteile in den Mund nimmt.

Ist das trotzdem passiert, sollte das Kind viel trinken, raten die Experten. Wichtig sei auch, dass die Haut gründlich gereinigt wird. Ist Saft in die Augen gelangt, sollten sie mindestens zehn Minuten mit fließendem Wasser ausgespült werden. Hat das Kind größere Mengen verzehrt, können ihm zusätzlich Kohletabletten gegeben werden. Die Medizin-Kohle bindet das Gift, das zusammen mit der Kohle nach drei bis vier Stunden ausgeschieden wird. Zeigt das Kind Symptome einer Vergiftung, sollten die Eltern nicht zögern, den Notarzt zu rufen.

Wie im Übrigen auch nach dem Verspeisen vieler anderer Dinge, die nichts im Magen zu suchen haben. Wir denken an Kakteen, Lametta, Christbaumkugeln ...

Quelle: n-tv.de