Wissen

Morgenhimmel zu wolkig Sternschnuppen kaum zu sehen

32903214.jpg8120293659990109428.jpg

So gut wird die Sicht auf die Sternschnuppen diesmal leider nicht sein. (Archivbild von August 2005)

(Foto: dpa)

Die ersten Sternschnuppen des Jahres regnen auf uns herunter - leider sind sie aufgrund der dichten Wolken kaum zu sehen. Sonst könnte man in jeder Minute etwa eine Sternschnuppe entdecken.

Das Schmuddelwetter trübt die Vorfreude auf den ersten Sternschnuppenregen des neuen Jahres. Die Sternschnuppen der Quadrantiden sausen in der Nacht zum Mittwoch über Deutschland vom Himmel. Doch die Chance auf freie Sicht ist schlecht: Regen und dichte Wolken sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraus.

Theoretisch könne jede Minute etwa eine Sternschnuppe beobachtet werden, wie der Sprecher der Vereinigung der Sternfreunde, Jost Jahn, berichtete. Der Schauer erreiche sein Maximum am Mittwochmorgen gegen 8.00 Uhr - aber auch schon vorher regne es zahlreiche Schnuppen. "Die Quadrantiden sind jedes Jahr um diese Zeit zu sehen", sagte Jahn. Die Stärke des Schauers fiele 2012 relativ normal aus.

Chance auf Wolkenlücken

Den Angaben des DWD zufolge dürfte die Wolkendecke über ganz Deutschland so dicht sein, dass es sehr schwierig wird, Sternschnuppen zu entdecken. Die besten Chancen auf Wolkenlücken haben die Menschen in Nordrhein-Westfalen und im Nordosten Deutschlands.

Ihren Namen haben die Quadrantiden vom Sternbild, aus dem sie scheinbar hinaus fliegen: dem früheren Sternbild Mauerquadrant. Das gibt es heute nicht mehr - es wurde dem Sternbild Bootes zugeordnet. Das Objekt, von dem die Quadrantiden stammen, sei erst seit 2003 bekannt, sagte Jahn. "Es ist der Asteroid 2003 EH1."

Quelle: ntv.de, dpa

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.