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Der Compute Stick von Intel macht jeden HDMI-Monitor zum Windows-PC.
Der Compute Stick von Intel macht jeden HDMI-Monitor zum Windows-PC.(Foto: Intel)

Intels Mini-PC mit Windows 10: Compute Stick ist ein kräftiger Winzling

Intel zeigt auf der CES eine Neuauflage seiner Compute Sticks. Die Mini-PCs sind nur so groß wie ein USB-Stick, können aber so viel wie ein Desktop-Computer. Die neuen Sticks sind kleiner und leistungsstärker als die Vorgänger, haben aber einen Nachteil.

Mini-PCs erfreuen sich seit einiger Zeit anhaltender Beliebtheit beim technikinteressierten Publikum. Überraschend ist das nicht, ist doch das Konzept bestechend: ein Computer für die Hosentasche, den man immer dabei hat und überall anschließen kann. Die kleinen Stick-Rechner gibt es inzwischen von vielen Herstellern und in allen Preisklassen. Einer der ersten Hersteller mit einem PC-Stick im Sortiment war Intel. Auf der CES in Las Vegas zeigt der Chip-Hersteller eine Neuauflage seines Compute Sticks.

Die kleinen schwarzen PCs sehen aus wie ein USB-Stick, beherbergen aber die Rechenpower für ein ganzes Betriebssystem und alle nötigen Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, HDMI-Bildschirm und Extraspeicher. Im Vergleich zu den Vorgängern aus dem vergangenen Jahr sind die neuen Compute Sticks nicht nur kleiner, sondern aus leistungsstärker. Als Prozessoren setzt Intel die neuen Core-m-Chips ein, Kunden haben die Wahl zwischen dem Core m3 und dem Core m5.

Leistung hat ihren Preis

Der interne Speicher misst 64 Gigabyte und kann per microSD-Karte erweitert werden, als Arbeitsspeicher stehen 4 Gigabyte zur Verfügung. Im WLAN funken die Compute Sticks im schnellen ac-Standard, Bluetooth 4.1 stellt drahtlose Verbindungen her. Wer auf Kabelverbindungen nicht verzichten kann oder will, hat drei USB-Anschlüsse zur Auswahl.

Die neuen Compute Sticks sind aber nicht nur besser, sondern auch teurer als die Vorgänger. Die Variante mit m3-Prozessor und vorinstalliertem Windows 10 soll 399 US-Dollar kosten, ohne Windows 10, aber mit m5-Chip kostet der Compute Stick satte 499 Dollar. Der Vorgänger aus dem vergangenen Jahr ist im Online-Handel derzeit für 120 bis 130 Euro zu haben.

Wer weniger ausgeben will, bekommt eine schwächere Version mit Intel-Atom-x5-Z8300-Prozessor für 159 Dollar. Hier sind nur 2 Gigabyte Arbeitsspeicher an Bord, der interne Speicher fasst 32 Gigabyte. Zwei USB-Anschlüsse stehen zur Verfügung, WLAN ac und Bluetooth 4.0 sind an Bord.   

Mit der Produktion der stärkeren Sticks soll es im Februar 2016 losgehen, die günstigere Variante wird bereits gefertigt. Wann die Sticks in den Verkauf gehen und wann sie in Deutschland zu haben sind, ist offen.    

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Quelle: n-tv.de

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