Vor 75 Jahren "geschlüpft"Citroën 2 CV - die Ente, der Klassiker aus Frankreich

Ende 1948 kam die Ente von Citroën raus. Offiziell hieß das Auto mit schnatterndem Zweizylinder 2CV, aber Fans wie Kritiker verpassten dem skurrilen Kleinwagen viele Kosenamen. Ewigen Kultstatus errang die millionenfach verkaufte Ente schließlich als studentische Protestnote gegen das PS-Establishment.
Dieses meistverkaufte Citroën-Modell aller Zeiten vereint wie kein anderer Klassiker französisches Savoir-vivre, Flower-Power, frühen Öko-Aktivismus und die Freude an kuriosen Formen. Der Citroën 2CV - von seinen Kritikern einst "Konservendose" genannt, von seinen Fans liebevoll "Ente" oder "Deuch" (Deux Chevaux) gerufen - lässt keinen Betrachter unberührt.
So war es schon vor 75 Jahren, als der kleine Zweizylinder im glamourösen Ambiente des Pariser Salons aus dem Ei schlüpfte. Vier Türen und ein größeres Platzangebot als die rivalisierenden Volksautos Renault 4CV und Fiat Topolino, eine flaumweiche Federung und fortschrittlicher Frontantrieb, damit begeisterte der 2CV die Massen, die noch auf der Messe mehr Enten bestellten, als Citroën anfangs liefern konnte.
Schockierend billig gebaut
Dagegen entgleisten dem französischen Staatspräsidenten Vincent Auriol und manchen Fachleuten fast die Gesichtszüge, als sie in dem schockierend billig gebauten Gallier Platz nehmen sollten. Mit Wellblechkonturen und flattriger Qualität, Stoffplane statt Stahldach sowie 7 kW/9 PS schwachem Entenherz setzte der anfangs grau lackierte Citroën einen Kontrapunkt zu den glänzenden Nachkriegsneuheiten. Was 1948 keiner vermutete: Bis 1990 liefen 5,1 Millionen Einheiten (inklusive "Kastenente") vom Band, und der Enten-Esprit lebt bis heute. Zu erleben in Retromodellen wie dem Citroën Berlingo 2CV, oder Asterix & Obelix-Abenteuern mit 2CV-Streitwagen.
Welche Faszination der fröhlich schnatternde Zweizylinder weiterhin vermittelt, ließ sich Ende Juli bei einem Welttreffen der Enten-Community in der Schweiz erleben. 75 Jahre 2CV, dieser Geburtstag lockte gut 3500 der minimalistischen Gefährte an, darunter die ganze Typenvielfalt der Entenzucht aus Kasten-Ente (ab 1951), Ami 6 (ab 1961), Dyane (ab 1967), Strandwagen Méhari (ab 1968) oder modernisierter Kastenente Acadiane (ab 1978). Nicht zu vergessen die vielen charmanten 2CV-Sondermodelle à la Charleston im Art-Deco-Style (ab 1981), die James-Bond-Ente (2CV 007 von 1981) oder die Sausss-Ente aus 1987. Wie generationenübergreifend der kleine Citroën bis heute begeistert, zeigt sich auch in immer neuen Spielzeugmodellen, etwa einem Playmobil-2CV mit Bauer, Schwein und Gänsen.
Auto mit Platz für Bauern, Kartoffeln und Weinfass
Tatsächlich war es ursprünglich die Landbevölkerung, die Citroën mit dem 2CV motorisieren wollte. "Entwerfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 km/h schnell ist und nur drei Liter auf 100 km verbraucht", lauteten die legendären Vorgaben an den Citroën-Konstrukteur André Lefèbvre, der das Projekt des Volksautos schon Ende der 1930er-Jahre realisierte. Und dies mit genialer Federung, denn das geheime Projekt "TPV toute petite voiture" ("ganz kleines Auto") sollte einen Korb voll mit Eiern unbeschadet über ein frisch gepflügtes Feld transportieren können.
Dank revolutionärer Drehstabfederung, tiefem Schwerpunkt und viel Bodenfreiheit erhielt der TPV so etwas wie Geländetauglichkeit. Den für 1939 geplanten Serienstart verhinderte der Zweite Weltkrieg, aber 1948 war es so weit: Aus dem TPV ging der 2CV hervor, benannt nach seinen zwei fiskalischen Pferdestärken. Tatsächlich entwickelte der winzige 375-Kubikzentimeter-Boxer-Motor etwas mehr Kraft, aber selbst am Ende der 42-jährigen Enten-Bauzeit blieben es magere 21 kW/29 PS aus nun 602 Kubikzentimeter Hubraum.
Geräumig, geländegängig und komfortabel traf der unprätentiöse Billig-Citroën die mobilitätshungrige Bevölkerung im Nachkriegs-Frankreich und bald auch in ganz Europa ins Herz. Sechs Jahre Lieferzeit waren auf dem Heimatmarkt anfangs angesichts der knappen Rohstoffsituation normal, es sei denn, man wurde als Landarzt oder Priester bevorzugt bedient.
Kasten-Ente wurde schon früh Kult
Auf manchen Märkten wie Deutschland traf der 3,78 Meter kurze 2CV sogar erst Ende der 1950er-Jahre ein, trotzdem gab es keinen Gewöhnungseffekt an das kuriose Design, das es inzwischen auch als Kasten-Ente "Weekend" mit Freizeitnote gab.
Wie sonst vielleicht nur der VW Bulli wurde die nutzwertige Kasten-Ente frühzeitig Kult, eine Erfolgsstory, an die heute der Hochdachkombi Berlingo 2CV Fourgonnette in nostalgischer Wellblechoptik anknüpfen will.
Anders als der VW Käfer stand die Ente in Deutschland immer auch für eine Lebenseinstellung, die sich frankophile und intellektuelle Kunden etwas kosten ließen, denn der frugale Citroën mit einer Karosseriestruktur aus Stahlprofilen war 1959 noch ähnlich teuer wie das wesentlich kräftigere und größere Wolfsburger Krabbeltier.
Auto für Love und Liberté
In den 1960er-Jahren entdeckten Jugend und Studenten das Primitivauto mit riesigem Faltdach und feierten darin "den Summer of Love" ebenso wie die von Citroën beworbene "Liberté". Denn welches Auto hätte sich ab 1968 besser zum Protest gegen Protz und Chrom oder die Fahrt zur Großdemo geeignet. Sogar für den Bau von Straßenbarrikaden im unruhigen Paris taugte der Deux Chevaux oder zum Transport der Haschkeks-Souvenirs vom holländischen Jazz-Festival, es gab kein Klischee, das der Citroën nicht bediente. Auch Ökoaktivisten fühlten sich im 2CV wohl, der 1974 nach der ersten Ölkrise sein bestes Verkaufsjahr erlebte und später ohne Katalysator, aber bleifrei fuhr.
Die Fans verziehen der Ente alle Schwächen, speziell ihre Rostanfälligkeit, und so gelang dem Kleinwagen ein spezielles Kunststück: Er überlebte alle Kinder und designierten Nachfolger, wie Citroën Ami, Dyane, Méhari aus den 1960ern sowie Citroën LN (ab 1976) und Visa (ab 1978) bestätigen können. Aber auch die Namen jüngerer, kreativer Abkömmlinge, die laut Citroën Enten-Gene in sich trugen, wie C3 Pluriel (ab 2003) und C4 Cactus (ab 2013), sind bereits verweht.
Auf Sonderbriefmarken verewigt
Zu gigantisch sind die Fußspuren des 2CV, den die Franzosen erst zum wichtigsten Auto des 20. Jahrhunderts wählten und dann auf einer Sonderbriefmarke verewigten. Vielleicht ist es das Faltdach als Symbol von Freiheit und Freizeit, vielleicht sind es abenteuerlustige Typen wie der Citroën 2CV 4x4 Sahara mit zwei Motoren und Allradantrieb (1958) oder es ist schlicht die Freude auf Verzicht: Keine Knautschzonen, lange Zeit keine Tür- und Zündschlösser, Klapp- statt Kurbelfenster, kleine Boxer-Motoren, die jeden Hügel zum Berg machen und auf Autobahnen jeden Lkw zum schnellen Gegner - sich aber beim Abenteuer im kalten Polar mit der Wagenheberkurbel starten lassen. Die Ente ist genial einfach und lässt niemanden unbewegt.
Das weiß auch die Comic- und Filmindustrie bis heute zu ihrem Vorteil zu nutzen. Citroëns kleiner Gallier glänzt in gut 3500 TV- und Kinoproduktionen, ob als komfortabler Einachser bei Asterix und Obelix, als Fluchtfahrzeug für James Bond oder als Kultvehikel in Komödien mit Louis de Funés. So viele Emotionen, so viel Charakter, da überrascht es nicht, dass Citroëns glorreicher 2CV auch in Rankings über Oldies, die ihre Besitzer glücklich machen, eine Hauptrolle besetzt.
Chronik
1935: Unter Citroën-Chef Pierre Michelin beginnt die Entwicklung erster Prototypen für den künftigen Citroën 2CV
1938: Prototypenerprobung auf dem Testgelände La Ferté-Vidame
1939: Zum Pariser Salon soll der Citroën "TPV" ("Toute Petite Voiture") debütieren, allerdings verhindert der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs die Präsentation dieser Urform des Citroën 2CV. Die bereits 250 produzierten Prototypen werden zum größten Teil verschrottet
1941: Auch während des Krieges laufen die Entwicklungsarbeiten für den 2CV weiter, das Entwicklungsteam um André Lefèbvre, Marcel Chinon und Flaminio Bertoni wird vervollständigt durch Walter Brecchia, der den Zweizylinder-Viertakt-Motor konzipiert
1948: Am 6. Oktober wird der Citroën 2CV (Typ A) auf dem 35. Pariser Automobilsalon durch Citroën-Generaldirektor Pierre Boulanger präsentiert und dies in Anwesenheit des französischen Staatspräsidenten Vincent Auriol und des Industrie- und Verkehrsministers Robert Lacoste. Insgesamt werden drei Exemplare des 2CV vorgestellt, der Blick unter die Motorhaube bleibt aber vorläufig verwehrt. Das ungewöhnliche Konzept des Autos polarisiert und erfordert von Presse und Publikum einige Gewöhnung, wird aber ein Millionenerfolg. Noch auf der Messe treffen Vorbestellungen ein für das Fahrzeug, das bis zum Serienstart und später von Citroën-Hausdesigner Flaminio Bertoni optisch weiterentwickelt wird
1949: Details zum Zweizylinder-Boxer-Motor des Citroën 2CV werden erst kurz vor Serienstart bekannt gegeben. Anfangs werden vier Fahrzeuge pro Tag gebaut, der Gesamtausstoß im Jahr 1949 beträgt nur 876 Einheiten
1950: Im Dezember spendiert Citroën der Ente Türschlösser und Zündschloss
1951: Lieferwagen auf Basis des 2CV, die "Kastenente" (AZU), ergänzt das Angebot. Die Lieferzeiten für einen 2CV betragen mehr als fünf Jahre
1952: Im belgischen Zweigwerk Forest bei Brüssel läuft die Produktion von Citroën 2CV an, dies in höherer Fertigungsqualität speziell für die Benelux-Länder. Statt hellgrauer Lackierung gibt es nun eine dunkelgraue Lackierung für den 2CV
1954: Beim 2CV gibt es eine Leistungssteigerung auf 12 beziehungsweise 12,5 PS bei 421 beziehungsweise 425 Kubikzentimeter Hubraum. In Zandvoort, Niederlande, findet ein erstes Fantreffen für die Freunde der "Eendjes" statt
1955: Neu ist die Kasten-Ente in der Version Weekend mit Zweifarb-Lackierung und hinterer Sitzbank. Erste Planungen für eine neue Citroën-Baureihe zwischen 2CV und DS, den Ami 6
1956: Frisch im Programm ist der Citroën 2CV AZL mit großem Heckfenster
1957: Der Citroën 2CV wird als Exportmodell mit drei seitlichen Fenstern eingeführt und startet in den Schauräumen der deutschen Citroën-Händler. Mit einem Preis von 4750 Mark ist er teurer als der VW Käfer und vergleichbar mit dem Renault Dauphine. Zwei Versionen der Ente gibt es für den deutschen Markt, neben der Basisausführung 2CV "Standard" steht der "luxuriöse" AZL3 im Angebot. Neu ist der Citroën AZLP mit Kofferraumklappe aus Metall
1958: Präsentation des Citroën 2CV 4x4 Sahara mit zwei Motoren und Allradantrieb
1959: Optimierte Heizung und andere Reifengrößen für den 2CV. In einem Wettbewerb ermittelt Citroën Deutschland für den 2CV den Kosenamen Monpti, der sich aber nicht durchsetzt. Der Citroën 2CV Monpti wird zu Preisen ab 3.650 Mark verkauft
1960: Neue modernisierte Frontgestaltung für den Citroën 2CV. In Deutschland steigert sich der 2CV-Absatz von 1090 Einheiten im Jahr 1959 auf 2705 Enten. In den Niederlanden werden schon über 7000 Citroën 2CV pro Jahr verkauft und dort erscheint auch eine Single "Het lelijke Eendje" als Werbemedium und Anwärter für die Single-Charts
1961: Im April läuft die Produktion des Ami 6 mit technischen Komponenten des 2CV in Frankreich an. Am 24. April erfolgt die Ami-Pressevorstellung parallel in mehreren europäischen Städten. Die Motorleistung des Citroën 2CV wird erhöht von 12,5 auf 14 PS
1962: Robert Opron übernimmt nach Flaminio Bertonis Tod die Designverantwortung der Marke und entwickelt in den Folgejahren die Modelle Ami 8 und M 35. Modifiziertes Armaturenbrett für 2CV
1963: In den USA wird der Ami 6 unter der Bezeichnung "Citroën Four Door Sedan" eingeführt. Beim 2CV wird die Motorleistung von 14 auf 16 PS beziehungsweise 18 PS erhöht
1964: Die Vordertüren beim Citroën 2CV werden vorn angeschlagen
1965: Am 30. März läuft der viermillionste Citroën der Gesamtproduktion vom Band, ein Ami 6. Verkaufsstart für den Ami 6 Break
1966: Der Ami 6 belegt Platz eins in der französischen Zulassungsstatistik, der Citroën 2CV erreicht einen neuen Jahresbestwert mit 225.201 ausgelieferten Einheiten. Der Citroën 3CV startet in Deutschland. Dabei handelt es sich um einen 2CV mit der Antriebstechnik des Ami 6
1967: Debüt für den Citroën Dyane auf Basis des 2CV. Die Dyane gibt sich als designierte Nachfolgerin des 2CV
1968: Neu ist der Citroën Méhari auf Basis des Citroën 2CV
1969: Im September wird der Ami 6 durch den Ami 8 ersetzt
1970: Die Typen Citroën 2CV 4 (23 beziehungsweise 24 PS) und 2CV 6 (28 beziehungsweise 29 PS) geben sich agiler als die Vorgänger
1974: Deutschland im Entenfieber, denn in diesem Jahr werden 21.696 Citroën 2CV importiert
1975: Auffällige, eckige Scheinwerfer für den Citroën 2CV
1976: Das einfache Modell Citroën 2CV Spécial ohne drittes Seitenfenster debütiert. Der Citroën LN wird mit Zweizylinder-Motor eingeführt und erhält in Deutschland den Namen "Spatz von Paris"
1977: Für den Citroën 2CV gibt es ein kleineres Lenkrad mit Lenkübersetzung 1:17, vorher betrug die Lenkübersetzung 1:14. In Deutschland erhält der Citroën 2CV die Zulassung als Taxi
1978: Automatik-Sicherheitsgurte vorne für den Citroën 2CV. Der Kastenwagen Citroën Acadiane auf Basis des Citroën Dyane rollt an den Start, dies als Nachfolger des 2CV Kastenwagens. Mit einem Facelift und neuen Vierzylindermotoren entwickelt sich der Citroën LN im November zum LNA. Die Markteinführung des Citroën Visa erfolgt im September. Er verfügt über einen vergrößerten und mit Aluminiumzylindern sowie elektronischer Zündung ausgestatteten, luftgekühlten Zwei-Zylinder-Boxermotor aus dem Citroën 2CV mit 652 Kubikzentimeter
1979: Die weltweiten Citroën-Jahresproduktionszahlen erreichen mit 815.173 Einheiten einen neuen Allzeit-Bestwert. Die Produktion des Ami 8 in Europa wird eingestellt. Nachfolger ist der im Vorjahr eingeführte Citroën Visa
1980: In Deutschland sind nur noch 2CV 6 mit 21 kW/29 PS und 25-Liter-Tank aus Kunststoff im Angebot. Trotzdem bleibt der 2CV auch in den folgenden Jahren eines der populärsten Citroën-Modelle
1981: Scheibenbremsen vorn sind beim Citroën 2CV Standardausstattung. Der Citroën 2CV Charleston wird aufgelegt und von Kunden und Medien als Art-Deco-Modell gefeiert, deshalb gibt es vom Sondermodell Charleston mehrere Auflagen. Facelift für den Citroën Visa
1984: Die weltweite Citroën-Jahresproduktion stürzt ab auf nur noch 551.691 Einheiten. Optional größere Heckklappe für 2CV Club und Charleston
1985: Sondermodell Citroën 2CV "Dolly" in poppiger Lackierung
1986: Der Citroën 2CV verträgt bleifreies Benzin und wird als Sondermodell "I fly bleifrei" lanciert. Der AX geht in Serie und avanciert zum meistgebauten Citroën aller Zeiten nach dem 2CV. Produktionsauslauf für den LNA
1987: Aufsehen erregt das 2-CV-Sondermodell "Sausss-Ente". Produktionsauslauf für den Kastenwagen Citroën Acadiane
1988: Am 29. Februar wird das 2-CV-Stammwerk im französischen Levallois geschlossen, die 2-CV-Produktion wird im portugiesischen Mangualde noch weitergeführt
1990: Am 27. Juni läuft der letzte 2 CV in Portugal vom Band. Im letzten Produktionsjahr werden noch 9.954 Citroën 2 CV gefertigt
2007: Das minimalistische Concept Citroën C-Cactus orientiert sich bei Komfort, effizienten Motoren und originellem Design an der Idee des 2 CV
2012: In einem Index über die Wertsteigerung klassischer Autos liegt der 2 CV auf Platz eins, da er von 1999 bis 2010 einen Wertzuwachs über 295 Prozent erzielte. Der Durchschnittspreis gebrauchter 2 CV stieg von 2000 Euro auf 7900 Euro
2014: Auf dem Genfer Salon debütiert der Citroën C4 Cactus, der den unkonventionellen Esprit des 2 CV in die Gegenwart transferieren soll
2017: Im Oktober präsentiert Citroën eine überarbeitete Version des C4 Cactus mit "Federung mit progressivem hydraulischem Anschlag". Diese soll laut Citroën dafür sorgen, dass man "wie auf einem fliegenden Teppich" über die Straßen gleitet - eine Marketing-Hommage unter anderem an den Citroën 2 CV. Aber im Jahr 2020 läuft der C4 Cactus aus, ohne jemals die in ihn gesetzten Verkaufserwartungen zu erfüllen
2020: Auch der letzte Produktionsjahrgang des Citroën 2 CV ist nun Kandidat für ein amtliches H-Kennzeichen
2023: Vor 75 Jahren wurde der Citroën 2 CV auf dem Pariser Salon vorgestellt, ein Ereignis, das Citroën und die Community mit zahlreichen Events feiern. So lockte Ende Juli das "24th World Meeting of 2 CV Friends" insgesamt 15.000 Fans mit rund 3500 Citroën 2 CV in die Schweiz. Kino-Filmstart von "Asterix & Obelix im Reich der Mitte" mit einem Citroën-Konzept-Streitwagen, inspiriert vom 2 CV.
Das neue Citroën Berlingo Sondermodell "2 CV Berlingo Fourgonnette" verfügt über ein beim Karosseriebauer Caselani entwickeltes Außendesign, das die Konturen des 2 CV Fourgonnette AU kopiert, ein Typ, der 1951 auf den Markt kam und mit vielen Ablegern bis 1987 gebaut wurde