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Mit fünf Sondermodellen will Dodge den Fans der Viper das Ableben des Boliden bis Ende 2017 versüßen.
Mit fünf Sondermodellen will Dodge den Fans der Viper das Ableben des Boliden bis Ende 2017 versüßen.
Donnerstag, 23. Juni 2016

Die Letzten ihrer Art: Sonderedition besiegelt Aus der Dodge Viper

Das Ableben der Dodge Viper verzögert sich. War die Letzte ihrer Art schon für dieses Jahr angekündigt, werden jetzt bis Ende 2017 fünf Sondermodelle aufgelegt, die auch eine Hommage an die 25-jährige Geschichte sind.

Viper 1:28 Edition ACR (r.) und Viper GTS-R Commemorative Edition ACR.
Viper 1:28 Edition ACR (r.) und Viper GTS-R Commemorative Edition ACR.

Mit fünf Sondermodellen will Dodge den Fans der Viper anscheinend deren Ableben versüßen. Ende 2017 wird die Produktion endgültig eingestellt. Doch bis dahin soll die 25th Anniversary Edition an die herausragenden Modelle eines Vierteljahrhunderts erinnern. Dabei erscheinen einige mehr, andere zugegebenermaßen weniger speziell. Da wäre als erstes die Edition 1:28 ACR. Die Zahl am Anfang steht für den von Randy Probst im Oktober 2015 auf der Rennstrecke in Laguna Seca aufgestellten Rundenrekord von 1:28,65. Und die Buchstabenfolge ACR – die Fans wissen es bereits – steht für American Club Racer.

Optisch geht die 1:28 ACR in sattem Schwarz mit roten Rallye-Streifen an den Start. Ein Aeropaket und Carbon-Keramik-Bremsen unterstreichen die Rennstreckentauglichkeit. Lediglich 28 Fahrzeuge werden aufgelegt. Und weil das so ist und diese Viper wohl eher ein Sammlerstück, gibt es noch eine Abdeckplane in Wagenfarbe mit dem Namen des Besitzers über der Fahrertür. Na, wenn das nichts ist! Die ACR-Edition hat übrigens Tradition. 2010 wurden 33 Einheiten der 01:33 ACR produziert. Damals war es Chris Winkler, der 2009 auf dem Laguna Seca Raceway den Rekord von 1:33,915 aufstellte.

Echter VooDoo

Viper Snakeskin Edition GTC (l.) und Viper VoooDoo II Edition ACR.
Viper Snakeskin Edition GTC (l.) und Viper VoooDoo II Edition ACR.

Mit der Viper GTS-R Commemorative Edition ACR will Dodge an die wohl einprägsamste Bemalung erinnern, die diesen Boliden je zierte: die Kombination aus weiß und blau. Die hatte bereits die 1998 gebaute Viper GTS-R GT2 Championship Edition. Zudem gibt es auch hier ein Aerodynamik-Paket und Carbon-Keramik-Bremsen, die US-Flagge ziert die B-Säule und rote Sicherheitsgurte halten die Insassen in den Sportsitzen. Wie bereits 1998 sollen auch jetzt von der GTS-R lediglich 100 Einheiten produziert werden.

Die dritte Sonderausgabe ist wohl kaum dem Gott Bondieu verpflichtet, sondern erinnert an eine Viper, die 2010 mit 31 Einheiten als ACR VooDoo verkauft wurde. Die Außenhaut der Neuauflage ist graphit-schwarz metallic lackiert, die VooDoo-II-Zeichen prangen auf den Schwellern und silberne Ziernähte sollen das Interieur aufwerten. Giftgrün kommt die Viper Snakeskin Edition GTC daher. Auch hier stand ein bereits gebautes Sondermodell Pate: die Snakeskin ACR aus dem Jahr 2010. Zur Sonderausstattung der auf 25 Stück limitierten Ausgabe gehören die sogenannten SRT Streifen ebenso wie ein Aerodynamik-Paket und ein komplett schwarzes Interieur.

Nur für Superhändler

Wem das alles nichts ist, der hat die Möglichkeit, auf die Dodge Dealer Edition ACR zurückzugreifen. Naja, oder auch nicht. Es sei denn, er kennt einen der umsatzstärksten Dodge-Händler in den USA. Denn nur denen werden die 33 Sondermodelle zum Verkauf an die Hand gegeben. Die Händleredition wird außen weiß lackiert sein und einen blauen Mittelstreifen tragen. Sie wird wie die anderen Modelle ein Aerodynamik-Paket haben und Carbon-Keramik-Bremsen tragen.

Befeuert werden alle Viper-Sondermodelle von dem bekannten 8,4-Liter V10-Treibwerk. Das leistet 645 PS und schickt 813 Newtonmeter an die Hinterachse. Zu den Sicherheitsfeatures gehören eine mehrstufige elektronische Stabilitätskontrolle und ein Vierkanal ABS. Preise nennt Dodge nicht, aber unter 100.000 Dollar dürfte keines der Fahrzeuge den Besitzer wechseln.

Quelle: n-tv.de