Montag, 28. Dezember 2020Der Tag

mit Friederike Zörner
Friederike Zörner
22:40 Uhr

Das war Montag, der 28. Dezember 2020

Nach monatelangem Hoffen und Bangen nimmt das Impfen in Deutschland an Fahrt auf. Mit der Verabreichung des Vakzins von Biontech/Pfizer ist die Coronavirus-Pandemie zwar noch nicht ausgestanden. So langsam aber sicher zeichnet sich allerdings ein Silberstreif am Horizont ab. Doch allem Anfang wohnen auch ein paar Probleme inne. Zwar wurden nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts bislang mehr als 21.000 Menschen in Deutschland gegen Covid-19 geimpft. Doch in Stralsund meinten es die Verantwortlichen dabei etwas zu gut. Mehreren Pflegern wurde die fünffache Impfdosis verabreicht. Das Versehen hatte zum Glück bislang keine dramatischen Folgen. Einige Betroffene befinden sich aber unter ärztlicher Aufsicht.

Dazu gesellte sich derweil auch eine unverhofft erfreuliche Nachricht: Mit den Fläschchen des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer können mehr Menschen geimpft werden als erwartet. Aus einer Ampulle können unter bestimmten Voraussetzungen auch sechs statt der vorgesehenen fünf Impfdosen entnommen werden. Alle Ampullen enthalten laut einer Sprecherin des Gesundheitsministerium eine "leichte Überfüllung", damit die vom Hersteller garantierte Menge sicher mit dem Impfbesteck entnommen werden könne. Bei sorgfältiger Vorgehensweise sei die Entnahme von sechs Dosen grundsätzlich möglich.

Diese Themen bestimmten heute außerdem die Schlagzeilen:

Kommen Sie gut durch die Nacht. Bis morgen.

22:13 Uhr

Steinmeier sucht Namen für Schlossfuchs von Bellevue

Gegen Ende eines Tages mit mehr oder weniger erfreulichen Nachrichten habe ich für Sie noch eine harmlose Meldung herausgesucht: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sucht einen Namen für einen Fuchs, der regelmäßig durch den Park seines Amtssitzes Schloss Bellevue in Berlin streift. "Dürfen wir vorstellen? Der heimliche 'Schlossherr' von Bellevue, dem es im Park des Berliner Amtssitzes sichtlich gut gefällt", schrieb das Staatsoberhaupt auf seiner Instagram-Seite. "Eine Namenstaufe ist schon länger fällig, daher unsere Frage an Sie: Wie soll unser Schlossfuchs heißen?"

Aus allen Vorschlägen wolle Steinmeier einen Namen auswählen. Hier eine kurze Auslese aus den bislang eingereichten Hunderten Instagram-Ideen: Theodor (nach Theodor Heuss), Ferdinand, Friedhelm, Mephisto, Findus, Konni (nach Konrad Adenauer), Barbarossa, Lord Reineke, Idefux, Angela, Renate und - mein persönlicher Favorit - Bundesfuchs Steini.

21:53 Uhr

Drei französische Soldaten in Mali durch Sprengsatz getötet

Drei französische Soldaten haben den Kampf gegen Islamisten fernab ihrer Heimat mit dem Leben bezahlt. Die Soldaten waren im westafrikanischen Mali unterwegs, als eine improvisierte Sprengladung explodierte. Die Getöteten hatten an einer Operation in der Gegend von Hombori teilgenommen, teilte der Élyséepalast am Abend mit. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drückte sein Beileid aus und sicherte die Anerkennung und Solidarität der Nation zu.

Die frühere Kolonialmacht Frankreich ist in Westafrika massiv im Einsatz gegen Islamistenmilizen vertreten; Mali ist ein Schwerpunkt. Der Anti-Terror-Einsatz "Barkhane" umfasst rund 5100 Soldaten. Ziel der Mission ist es, Dschihadisten in der Region zurückzudrängen. Seit Beginn der Militäraktivitäten im Jahr 2013 wurden 47 Soldaten getötet.

21:26 Uhr

Lkw-Fahrer erleidet Herzinfarkt und fährt gegen Hauswand

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Für den verunglückten Lkw-Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: Feuerwehr Bremerhaven)

Ein Lkw-Fahrer hat in Bremerhaven am Steuer einen Herzinfarkt erlitten und ist gegen eine Hauswand gefahren. Trotz eines umfangreichen Rettungseinsatzes starb der 63-Jährige noch am Unfallort, teilte die Feuerwehr mit. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde beschädigt, dessen Bewohnerinnen wurden aber nicht verletzt. Sie konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem der Viehtransporter aus dem Gebäude gezogen worden war.

20:59 Uhr

Ultimatum gesetzt: Russland fordert Nawalny zur Rückkehr auf

Am 20. August bricht Alexej Nawalny auf einem russischen Inlandsflug zusammen. Der bekannte Kreml-Kritiker wird wenige Tage später nach Deutschland ausgeflogen und in der Berliner Charité behandelt. Nach Angaben der deutschen Bundesregierung wurde er mit einem Nervengift aus der Nowitschok-Gruppe vergiftet, die zu Sowjetzeiten entwickelt worden war. Der 44-Jährige überlebt den Anschlag und hält sich seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus für Reha-Maßnahmen in Deutschland auf.

Moskau ist das ein Dorn im Auge. Nawalny wird nun ultimativ zur Rückkehr in sein Heimatland aufgefordert. Der Oppositionspolitiker verletze die Bewährungsauflagen eines Urteils von 2014, teilte die Gefängnis-Behörde FSIN mit. Unter Verweis auf einen Bericht der Fachzeitschrift "The Lancet" hieß es, Nawalny sei am 20. September aus dem Krankenhaus entlassen worden und seit dem 12. Oktober symptomfrei. Nawalny veröffentlichte auf Twitter ein Schreiben an seinen Anwalt, wonach er bis 9 Uhr am Dienstag (Ortszeit) sich in einem Büro in Moskau melden müsse. Eine Nawalny-Sprecherin erklärte, dies sei unmöglich. Zudem leide der Oppositionelle weiter an den Folgen seiner Vergiftung. Die FSIN handle auf Geheiß der russischen Regierung.

20:28 Uhr

Kopf von krimineller Bande nach mehrmaliger Flucht in Italien gefasst

Jahrelang entkommt ein gesuchter Krimineller immer wieder der italienischen Polizei. So entwischt er beispielsweise 2013 einer Einheit der Carabinieri, die ihn kontrollieren wollte. Und als die Behörden ihn 2018 verhaften wollen, gelingt ihm die Flucht durch ein Waldgebiet. Doch mit dem Katz-und-Maus-Spiel ist jetzt Schluss. Nahe der süditalienischen Metropole Neapel konnte der 40-Jährige, dem unter anderem schwere Erpressung vorgeworfen wird, inzwischen festgenommen werden.

Die Ermittler hatten zuvor herausgefunden, dass der Kriminelle immer wieder in die Häuser seiner Familie in Gragnano zurückkehrte. Trotz des gut abgeschirmten Anwesens mit Überwachungskameras und Wachhunden gelang den Polizisten diesmal die Festnahme. Der Mann gilt als Kopf einer kriminellen Bande. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge hatte er eine zentrale Position in dem Gebiet um Gragnano im Zusammenhang mit der Camorra-Mafia.

19:56 Uhr

Vergiftung vermutet: Chinesischer Tech-Milliardär stirbt mit 39

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Lin Qi machte ein Vermögen mit Videospielen.

(Foto: udn - Imaginechina)

Lin Qi ist tot. Der Gründer des chinesischen Unternehmens "Yoozo Games" ist an Weihnachten im Alter von nur 39 Jahren in einem Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei in Shanghai mitteilt, könnte der Unternehmer an den Folgen einer Vergiftung gestorben sein. Er war Mitte Dezember mit entsprechenden Symptomen in der Klinik aufgenommen worden. Sein Zustand hatte sich im Verlauf einer Woche jedoch dramatisch verschlechtert.

Inzwischen wurde ein Verdächtiger festgenommen, der für "Yoozo Games" (auch bekannt als "Youzu Interactive") arbeiten soll, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Zu möglichen Motiven oder Hintergründen der Tat ist noch nichts bekannt. Das Vermögen Lins wird auf 6,8 Milliarden Yuan geschätzt. Seine Firma wurde unter anderem durch die Spiele "Game of Thrones: Winter is Coming" und "League of Angels" bekannt.

19:23 Uhr

Polizist täuscht Einsatz vor, um trotz Beherbergungsverbot nach MV zu reisen

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Im Tourismus-erprobten MV ist derzeit coronabedingt nichts los.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Dieser Plan ging schief: Weil er sich einen anstehenden Einsatz ausgedacht haben soll, drohen einem Berliner Polizisten nun disziplinarrechtliche Konsequenzen. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann einen fingierten mehrtägigen Polizeieinsatz in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt haben. Auf diese Weise könnte er versucht haben, "das Beherbergungsverbot der gültigen SARS-CoV-2-Verordnung" während des Jahreswechsels zu umgehen, berichtete die Polizei. Ob weitere Kollegen in diesen fantasiereichen Reiseplan involviert gewesen waren, ist unter anderem Gegenstand von Ermittlungen.

18:52 Uhr

"Full House"-Star Lori Loughlin aus Haft entlassen

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Partner in crime: Lori Loughlin und Mossimo Giannulli.

(Foto: AP)

Weihnachten verbrachte sie noch hinter Gittern, doch nun hat Lori Loughlin ihre Haftstrafe verbüßt. Rund zwei Monate lang saß die "Full House"-Schauspielerin wegen ihrer Rolle in einem Uni-Bestechungsskandal im Gefängnis. Heute Morgen war die 56-Jährige schließlich wieder auf freiem Fuß, wie mehrere US-Medien übereinstimmend berichteten. Auf eine Reunion mit ihrem Ehemann muss Loughlin aber noch warten. Mossimo Giannulli, der ebenfalls in den Skandal verwickelt ist, sitzt seit November in einer kalifornischen Justizanstalt und wird wohl erst im April 2021 freigelassen.

Zusammen mit Loughlin hatte der Designer im Mai dieses Jahres zugegeben, ein Schmiergeld in Höhe von 500.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 410.000 Euro) gezahlt zu haben, um den gemeinsamen Töchtern Vorteile an der University of Southern California zu verschaffen. Neben der Haftstrafe wurde Loughlin im August dieses Jahres auch zu einer Geldstrafe von 150.000 US-Dollar (etwa 123.000 Euro) und 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, bei ihrem Mann waren es 250.000 US-Dollar (etwa 205.000 Euro) und 250 Stunden.

18:23 Uhr

Polizei räumt verbotenes Böller-Lager in Berliner Späti

Eigentlich wollen sie nur das Einhalten der Corona-Vorgaben in einem Spätkauf in Kreuzberg kontrollieren. Doch als ihnen vier Jugendliche mit Taschen voller Böller entgegen kommen, werden die Berliner Polizisten stutzig. Sie nehmen den Laden genauer unter die Lupe. In einem Hinterzimmer finden die Beamten etliche Feuerwerkskörper, die illegalerweise zum Verkauf angeboten wurden.

Wie viele Böller bei dem Einsatz am Sonntag gefunden wurden und um welche Art es sich dabei handelte, ist derzeit nicht bekannt. Für den Abtransport sei aber ein weiteres Fahrzeug angefordert worden, sagte die Sprecherin. In Berlin gilt aufgrund der Corona-Krise ein Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper. Zudem wurde das Zünden an Dutzenden Orten in der Hauptstadt verboten.

Hier können Sie übrigens darüber abstimmen, ob das weitreichende Böllerverbot angemessen ist.

18:01 Uhr

Sturm und Hagel richten weniger Schaden an - dennoch Milliardenkosten

Die Summe ist enorm, dennoch ist das Jahr 2020 für Versicherer in Deutschland verhältnismäßig glimpflich ausgegangen. Sie mussten nach einer ersten Bilanz des Branchenverbandes GDV rund 2,5 Milliarden Euro für Schäden an Häusern, Hausrat, Autos und Fabriken zahlen, die durch Stürme, Hagel und andere Naturkatastrophen verursacht wurden. Das entspricht 500 Millionen weniger als 2019. Der langjährige Durchschnitt der Schäden liegt mit rund 3,7 Milliarden Euro sogar fast 50 Prozent höher.

"2020 war ein unterdurchschnittliches Schadenjahr, vor allem auch weil schwere Hagelereignisse ausgeblieben sind", sagt Jörg Asmussen, der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Den größten Sachschaden richtete demnach der Wintersturm "Sabine" im Februar an. Mit versicherten Schäden von rund 675 Millionen Euro liegt er auf Platz sechs der schwersten Winterstürme seit 2002 in Deutschland. Am stärksten traf "Sabine" die Sachversicherer, wohingegen die Autoversicherer weitgehend davon verschont wurden.

17:40 Uhr

Griechenland zahlt weitere Schulden vorzeitig zurück

Griechenland wird den Ballast früherer Krisen zusehends los. Denn der Staat setzt seine vorzeitige Rückzahlung von Milliarden-Krediten des Internationalen Währungsfonds (IWF) fort. Der Prozess sei für die 2021 und 2022 fälligen Zahlungen eingeleitet worden, teilte das Finanzministerium in Athen mit. Dabei gehe es um insgesamt 3,6 Milliarden Euro.

  • Finanzminister Christos Staikouras hatte Anfang Juni erklärt, wegen der Coronavirus-Pandemie erst in der zweiten Jahreshälfte über den Schritt entscheiden zu wollen.
  • 2019 hatte Griechenland bereits 2,7 Milliarden Euro vorzeitig zurückgezahlt. Mit den nun angekündigten Schritten wird es 80 Prozent seiner IWF-Schulden beglichen haben.
  • Griechenland lieh sich das Geld wegen der Schuldenkrise. Inzwischen kann sich das EU-Land auch wieder Geld an den Kapitalmärkten besorgen.
17:11 Uhr

Schwan blockiert ICE-Strecke nach Tod eines Artgenossen

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Der Schwan musste nach dem Unglück von der Strecke weggetragen werden.

(Foto: Bundespolizei)

Jede und jeder geht mit dem Verlust eines geliebten Menschen anders um. Auch im Tierreich lassen sich Verhaltensweisen beobachten, die belegen, dass manchen Lebewesen der Tod eines Artgenossen nicht egal ist. Besonders öffentlichkeitswirksam hat vor wenigen Tagen ein Schwan getrauert. Das Tier hatte sich zusammen mit einem Artgenossen in den Bereich der Schnellfahrstrecke zwischen Kassel und Göttingen verirrt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Dort passierte das Unglück: Der gefiederte Gefährte sei "vermutlich in die stromführende Oberleitung geraten und konnte von Beamten der Bundespolizei Kassel nur noch tot geborgen werden".

Der überlebende Schwan habe daraufhin im Bereich der Gleise gesessen und sich nicht weglocken lassen, so die Polizei. Die Bahnstrecke wurde vorübergehend für den Zugverkehr gesperrt, bis die Feuerwehr den Schwan von den Gleisen gehoben hatte. Das Tier wurde später wieder freigelassen. Durch den Vorfall verspäteten sich 23 Züge um jeweils rund 50 Minuten.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:43 Uhr

Corona-freies Filmset: Tom Cruise verlegt Dreh auf Militärbasis

Die Dreharbeiten zum neuen "Mission Impossible"-Teil machen dem Namen des Streifens alle Ehre. Von Anfang an fand das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie unter schwierigen - wenn nicht gar unmöglichen - Bedingungen statt. Vor allem die Infektionslage in Italien, wo in Venedig und in Rom Szenen gedreht wurden, sorgte für mehrere Zwangspausen. Schauspielstar Tom Cruise setzt deswegen alles daran, mit weitreichenden Vorkehrungen weitere Unterbrechungen zu verhindern.

Der Hauptdarsteller und Produzent des Films soll laut "The Sun" geplant haben, das Set erneut zu verlegen. Der 58-Jährige soll für eine Millionensumme beauftragt haben, auf einer einst streng geheimen Militärbasis in der Grafschaft Surrey südwestlich von London ein Corona-sicheres Set errichten zu lassen. Zuvor fanden die Dreharbeiten in Leavesden (Hertfordshire) statt. Zudem stellte er einen eigenen Corona-Supervisor am Set ein, der die Einhaltung der Regeln überwachen soll. Bereits im Juni wurde berichtet, dass Cruise für die Dreharbeiten zum Actionstreifen ein verlassenes Gelände der britischen Luftwaffe im britischen Oxfordshire in ein Corona-freies Dorf verwandelt hatte - aus Mangel an Hotelzimmern samt Wohnwagen für alle Beteiligten.

16:20 Uhr

Trumps Einlenken befördert Dow Jones auf Rekordhöhe

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Dass Donald Trump doch noch Einsicht zeigen kann, treibt die Leitindizes in den USA derzeit auf Rekordhöhe. Die Aussicht auf weitere Staatshilfen für die US-Wirtschaft sorgte bei Anlegern zu Beginn der letzten Handelswoche in diesem Jahr für Optimismus. Die Leitindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq kletterten zur Eröffnung um jeweils rund ein halbes Prozent. Der Dow und der S&P stiegen dabei sogar auf den höchsten Stand ihrer Geschichte. Ein weiterer Stimmungsaufheller ist Börsianern zufolge der Beginn der Massenimpfungen gegen das Coronavirus. Die Hoffnung auf eine Normalisierung des öffentlichen Lebens gab vor allem den Freizeit- und Touristikwerten Auftrieb, die von den aktuellen Pandemie-Beschränkungen besonders hart getroffen werden.

15:53 Uhr

Polizei löst verbotene Feier in Duisburg auf

Die Corona-Regeln für die Weihnachtsfeiertage waren eigentlich klar: ein Hausstand plus vier Personen aus dem familiären Umfeld, Kinder unter 14 Jahre nicht mit einberechnet. Ein Mann in Duisburg nahm es mit den Vorgaben allerdings nicht so genau. Als die wegen Lärmbelästigung gerufene Polizei am 1. Weihnachtstag bei ihm anrückte, zählten die Beamten im Wohnzimmer elf Erwachsene und 14 Kinder aus fünf Haushalten. Bei lauter Musik feierten sie einen Geburtstag.

Der alkoholisierte Gastgeber nahm die Nachricht, dass ein solches Fest derzeit verboten ist, nicht sonderlich gut auf. Der 40-Jährige reagierte laut Polizei zunehmend aggressiv und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden. Ein 48-jähriger Bekannter, der versucht haben soll, Beamte bei dem Einsatz zu treten, verbrachte zudem die Nacht in einer Zelle. Die feiernde Gesellschaft erhielt unter anderem Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung.

15:30 Uhr

Papst Franziskus verschärft Kontrolle über Vatikan-Finanzen

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Hat die Finanzen des Vatikans im Blick: Papst Franziskus.

(Foto: imago images/Independent Photo Agency Int.)

Auch ein Stellvertreter Gottes ist an irdische Güter gebunden. Im Fall von Papst Franziskus und der Katholischen Kirche sind das in finanzieller Hinsicht auch nicht wenige. Unter dem Eindruck mehrerer Finanzskandale hat der Pontifex deswegen per Dekret veranlasst, dass die Geldströme im Vatikan zentralisiert werden und er damit verstärkt Kontrolle über die Finanzen hat. Mit dem nun veröffentlichten apostolischen Schreiben, das vom 26. Dezember stammt, entzog der 84-Jährige dem Staatssekretariat damit Macht. Die Güterverwaltung Apsa (Amministrazione del Patrimonio della Sede Apostolica) soll sich ab dem 1. Januar um die Verwaltung von Kapital- und Immobilienwerten kümmern.

Eine bessere Verwaltung, Kontrolle und Überwachung der wirtschaftlichen und finanziellen Aktivitäten des Heiligen Stuhls sei ein "grundlegender Punkt bei der Reform der Kurie", schrieb Franziskus eingangs. Ziel sei eine transparente und effiziente Verwaltung und eine klare Trennung von Zuständigkeiten und Funktionen. Viele Organe des Kirchenstaates verfügten bislang über Einzelkassen. Geldströme galten als teils undurchsichtig. Außerdem sorgten unter anderem verlustreiche Immobiliengeschäfte in London für Schlagzeilen.

14:53 Uhr

Lkw erfasst mehrere Menschen - eine Tote, Fahrer flüchtet

Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. Fest steht: Mehrere Menschen wurden am Sonntag nahe Luckau in Brandenburg am Fahrbahnrand von einem Lastwagen erfasst. Eine 41-jährige Frau wurde dabei so schwer verletzt, dass sie wenig später im Krankenhaus starb, wie nun die Polizei mitteilte. Zwei Kinder im Alter von anderthalb und 13 Jahren erlitten schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.

Der Lastwagenfahrer setzte seine Tour nach dem Unfall einfach fort. Polizisten fanden den 22-Jährigen und sein Fahrzeug später in einem Waldstück an der B 87. An der Unfallstelle wurden Spuren gesichert, neben dem Lkw fanden die Beamten weitere Beweismittel. Ein Gutachter muss nun den genauen Unfallhergang klären.

14:26 Uhr

Explosion und Brand in Kohlekraftwerk in Tschechien

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Das Ausmaß der Flammen war in der Umgebung des Kraftwerks deutlich zu sehen.

(Foto: dpa)

Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz: In einem Kohlekraftwerk im tschechischen Kolin ist es zu einer Explosion und einem Brand gekommen. Nach ersten Erkenntnissen entzündete sich Kohlenstaub im Bereich einer Förderanlage. Alle Arbeiter konnten rechtzeitig fliehen, wie die Polizei mitteilte. Niemand sei verletzt worden. Die Flammen griffen auf die Dachkonstruktion über. Auf Bildern waren dicke schwarze Rauchschwaden zu sehen.

Die Anwohner wurden über Lautsprecher aufgerufen, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die weithin sichtbare Rauchsäule zog nach Angaben der Agentur CTK zahlreiche Schaulustige an. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Das Braunkohlekraftwerk erzeugt Fernwärme für zahlreiche Industriebetriebe und mehr als 7000 Haushalte. Zudem wird elektrische Energie produziert.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Volker Petersen hat sich in den Feierabend verabschiedet und widmet sich jetzt vielleicht seiner Küche, seinem Keller oder legt einfach die Beine hoch und denkt über dieses verrückte Jahr nach. Ich halte derweil Ausschau nach Nachrichten aus aller Welt und betreue für Sie bis in den späten Abend den "Tag". Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

14:09 Uhr

Merkel gibt der Deutschen Bahn Tipps

Merkel 2015 bei einem Besuch im ICE-Cockpit.

Bundeskanzlerin Merkel lässt sich zeigen, wie das so funktioniert, mit der Bahn (Archivbild).

(Foto: REUTERS)

Ob sie dabei den Zeigefinger erhob, weiß ich nicht, aber Kanzlerin Merkel hat der Deutschen Bahn ein paar Hinweise gegeben, wie sie ihr Angebot verbessern könnte.

  • Sie müsse demnach ihre Fahrzeiten verkürzen und ihr Schienennetz schnell ausbauen. Das wäre wichtig, "damit noch mehr Passagiere vom Flugzeug auf die Bahn umsteigen", sagte die CDU-Politikerin dem Magazin "DB Mobil".
  • Auf die Frage, was die Bahn noch besser machen könne, antwortete sie außerdem: "Bei der Digitalisierung ist noch Luft nach oben, denn die Signal- und Kommunikationstechnik hinkt derzeit hinter den technischen Möglichkeiten her."
  • Durch den effizienteren Einsatz digitaler Lösungen könnte, wie die Bahn selbst errechnet habe, rund 20 Prozent mehr Verkehr im Netz abgewickelt werden, erläuterte die Kanzlerin.
13:36 Uhr

Nato fängt 350 russische Flugzeuge ab

Es herrscht Frieden zwischen Russland und der Nato, aber ein bisschen Kalte-Kriegs-Gefühl bekommen zumindest die Kampfpiloten beider Seiten noch zu spüren. Nato-Flugzeuge haben in diesem Jahr rund 350 Mal russische Militärflugzeuge abgefangen, die sich dem Luftraum des Bündnisses näherten.

  • "In den vergangenen Jahren haben wir eine Zunahme russischer Militär-Aktivitäten im Luftraum nahe der Nato-Grenzen beobachtet", teilte eine Nato-Sprecherin mit. Auch in diesem Jahr habe es im Vergleich zum Vorjahr einen "moderaten Anstieg" gegeben. Insgesamt seien Nato-Flugzeuge dieses Jahr 400 Mal wegen unbekannter Flugobjekte gestartet.
  • Russische Militärflugzeuge schalten nach Angaben der Nato häufig ihre Transponder aus, übermitteln keine Flugpläne und kommunizieren nicht mit der Luftraumüberwachung. Das sei auch für die zivile Luftfahrt ein Risiko.
Mehr dazu lesen Sie hier.
12:49 Uhr

Bundespolizei zieht Böller aus dem Verkehr

Das Silvesterfeuerwerk soll in diesem Jahr weitgehend ausfallen - für manche eine der wenigen positiven Folgen der Corona-Krise. Womit ich mich als Böller-Gegner geoutet habe, aber das kann natürlich jeder sehen wie er möchte. Die Bundespolizei greift jedenfalls gegen Verbotsunterläufer durch. In Sachsen hat sie nun eine große Menge Feuerwerkskörper aus dem Verkehr gezogen.

  • Mehrere Personen hatten sie auf Märkten in Tschechien erworben. So hatte ein 30 Jahre alter Mann 80 Knaller und eine Abschussbatterie gekauft, bei einem 32-Jährigen wurden 100 Knaller gefunden, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.
  • Ein 48-Jähriger hatte Raketen im Gepäck. Die Betroffenen müssen sich nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten.
12:26 Uhr
Breaking News

Bundesregierung stimmt Brexit-Vertrag zu

Die 27 EU-Mitgliedstaaten stimmen der vorläufigen Anwendung des Post-Brexit-Abkommens ab dem 1. Januar zu. Die EU-Botschafter hätten den Deal gebilligt, teilte ein Sprecher der deutschen EU-Ratspräsidentschaft mit. Bevor das am Donnerstag erzielte Abkommen formal in Kraft treten kann, muss es auch vom EU-Parlament angenommen werden.

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12:17 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:53 Uhr

Konzerne schleusen Milliarden am Fiskus vorbei

Fuest.

Fuest.

(Foto: dpa)

Dem Fiskus entgehen durch Steuervermeidung deutscher Großkonzerne nach Berechnungen des Ifo-Instituts Milliardensummen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf die Zahlen berichtet, gingen dem Staat allein bei den 333 größten deutschen multinationalen Unternehmen demnach jedes Jahr 1,6 Milliarden Euro durch die Lappen.

  • Bezieht man kleinere Firmen mit Auslandsgeschäft sowie deutsche Tochtergesellschaften ausländischer multinationaler Unternehmen ein, ergibt sich demnach ein Steuerverlust von 5,7 Milliarden Euro im Jahr.
  • Zu den Steueroasen innerhalb Europas zählten die Forscher unter anderem Irland, Liechtenstein, Luxemburg, Malta und Zypern, zu den Oasen außerhalb Europas unter anderem die Bermudas, die Britischen Jungferninseln und die Kaiman-Inseln.
11:16 Uhr

Gewinner und Verlierer in der Tierwelt

Feldhamster.

Feldhamster.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Corona-Krise mag dem Klima eine kleine Verschnaufpause gewährt haben, aber beim Artensterben gibt es allenfalls Einzelerfolge. Die Zahl der bedrohten Arten liegt einem Bericht zufolge auf Rekordniveau. Knapp 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten stünden auf der Roten Liste, meldet der WWF. Die Naturschützer machen dafür die Klimakrise, Zerstörung von Lebensraum, Überfischung der Meere und Wilderei verantwortlich.

  • Der WWF machte einige Tierarten als Gewinner und Verlierer des Jahres 2020 aus. Zu den Gewinnern zählen demnach Spitzmaulnashorn, Wisent, Seegurke, Elch und Kegelrobbe. Die Bestände dieser Arten hätten sich entweder etwas erholt oder würden nun besser geschützt.
  • Zu den Verlierern zählt die Naturschutzorganisation Feldhamster, Lemuren, Störe, Tintenfische, Makohaie und allgemein australische Tiere, die von den Buschbränden in diesem Jahr besonders betroffen waren.
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10:34 Uhr

Noch immer warten 180 Lkw auf England-Ausreise

Trotz Corona-Schnelltests für Lastwagenfahrer ist der Lkw-Stau in Südostengland noch immer nicht abgebaut.

  • Mit Stand Sonntagabend würden weniger als 200 Fahrzeuge auf die Ausreise nach Frankreich warten, sagte eine Sprecherin des britischen Verkehrsministeriums in London. Am Abend des ersten Weihnachtstages waren es noch etwa 3000.
  • Nun standen noch rund 180 Lastwagen auf der Autobahn M20 Schlange vor dem Eurotunnel. Etwa 15 weitere parkten auf dem stillgelegten Flughafen Manston gut 30 Kilometer nördlich des Hafens Dover.
09:33 Uhr

Britische Fischer fühlen sich von Johnson betrogen

So haben sich die britischen Fischer das nicht vorgestellt - nach dem Brexit-Deal machen sie ihrem Premierminister Vorwürfe. "Boris Johnson hat uns die Rechte an allen Fischen versprochen, die in unserer exklusiven Wirtschaftszone schwimmen, aber wir haben nur einen Bruchteil davon erhalten", sagte der Chef des nationalen Verbunds der Fischereiorganisationen (NFFO), Andrew Locker, dem Sender BBC Radio 4. "Ich bin wütend, enttäuscht und fühle mich betrogen." Johnson habe versprochen, dass es keinem Fischer schlechter gehen werde. Aber nun gebe es "eine beträchtliche Anzahl", denen es deutlich schlechter gehe als vor dem Deal. Als Großbritannien noch EU-Mitglied war, hätten die Fischer mit der Gemeinschaft handeln können. "Wir haben Dinge, die wir nicht gebraucht haben, gegen Fisch getauscht, den sie nicht gebraucht haben. Und das hat uns ermöglicht, einen Jahresplan aufzustellen", sagte Locker. Nun müssten die britischen Fischer schwer kämpfen, um ihre Existenz zu erhalten.

09:25 Uhr
Breaking News

Dax erreicht neues Rekordhoch

Kurz vor dem Jahressende legt der Dax noch einmal los - beflügelt vom endgültig beschlossenen Konjunkturpaket in den USA erreicht der deutsche Aktienindex ein neues Rekordhoch. Es liegt bei 13.795 Punkten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:04 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:20 Uhr

17 Fischer auf eisiger Barentsee verschollen

Im Norden Russlands suchen Einsatzkräfte nach mehreren Fischern, deren Boot auf der Barentsee gekentert ist. Zwei Besatzungsmitglieder seien am Morgen gerettet worden, teilte das Zivilschutzministerium laut Staatsagentur Tass mit. Das Schicksal von 17 weiteren Menschen war zunächst unklar. Einer der Geretteten sagte, mindestens ein Fischer sei ums Leben gekommen. Seine Leiche sei ins Meer gespült worden.

Mehrere Boote wurden zur Unglücksstelle geschickt, um nach den Vermissten zu suchen. Die beiden von einem anderen Fischerboot Geretteten hätten Neopren-Anzüge getragen, hieß es. Zum Zeitpunkt des Untergangs habe es stark gestürmt. Alles sei sehr schnell gegangen, berichtete ein Überlebender. Hoch im Norden Russlands herrscht derzeit strenger Frost bei minus 20 Grad und tiefer.

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07:44 Uhr

Japanischer Vulkan spuckt Feuer und Asche

Der Otake bei einer früheren Eruption, hier im August 2019.

Der Otake bei einer früheren Eruption, hier im August 2019.

(Foto: REUTERS)

Gesteinsbrocken fliegen mehr als einen Kilometer weit, eine Rauchsäule türmt sich 200 Meter hoch auf - in Japan sorgt der Vulkan Otake für ein Naturschauspiel. Der Ausbruch auf einer abgelegenen Insel dürfte kaum gefährlich sein. Auf Suwanose leben nur etwa 80 Menschen, die sich für gewöhnlich fernab des Feuerbergs aufhalten.

07:07 Uhr

Das wird heute wichtig

Was heute wichtig wird, ist schnell gesagt: Küche putzen, Keller aufräumen, Versandkartons zerreißen und in den Papiercontainer werfen. Oder auch: Auf der Couch liegen und darüber sinnieren, ob 2020 vielleicht auch etwas Gutes hatte. Es sei denn, Sie wollen unbedingt wissen, was heute los ist in der Welt, dann schauen wir doch mal in den Kalender:

  • In den USA hat Trump die Bühne für seine nächste Niederlage bereitet: Nach seinem Veto gegen den Verteidigungshaushalt arbeiten die Abgeordneten im Kongress daran, ihn mit Zwei-Drittel-Mehrheit zu überstimmen - denn damit kann dieser auch ohne Zustimmung des Präsidenten in Kraft treten. Dafür stehen die Chancen gut: Der Haushalt war mit einer großen überparteilichen Mehrheit verabschiedet worden.
  • Wir beobachten natürlich weiter, was sich in Sachen Corona tut. Alles dazu erfahren Sie übrigens nicht hier, sondern im Liveticker.
  • Wir schauen uns genauer an, wie NRW und Berlin versuchen, der Clan-Kriminalität Herr zu werden.
  • In Oberstdorf gastiert die Vierschanzentournee.
  • In Ruhpolding messen sich die Biathleten in der World Team Challenge.

Ich heiße Volker Petersen und trinke ab sofort nur noch Tee statt Kaffee. Guter Vorsatz für die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Gehen wir es an! Kontakt: volker.petersen (at) nama.de

06:38 Uhr

Clans in Berlin: Respekt vor Polizei kehrt zurück

Die Berliner Polizei verschafft sich laut Politik wieder Respekt auf der Straße. Mit ihren Einsätzen gegen kriminelle Clans gewinne der Staat seine Autorität zurück, sagte Innensenator Andreas Geisel.

  • "Der Respekt kehrt zurück", sagte der SPD-Politiker. "Vorher sind sie ausgelacht worden. Und wenn zwei Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht eine Bar kontrollieren wollten, sind sie nicht eingelassen worden. Jetzt kommen wir mit einer entsprechenden Größenordnung, gehen rein; beschlagnahmen und setzen die organisierte Kriminalität entsprechend unter Druck."
  • Die Bilanz 2020 wies laut Geisel bis zum 30. November 227 Einsätze der Polizei gegen kriminelle Mitglieder arabischstämmiger Clans auf (2019: 382 Einsätze). Die Polizei beschlagnahmte dabei Zigaretten, Wasserpfeifentabak, Drogen, Bargeld, Waffen wie Messer, Schlagstöcke, Macheten, Baseballschläger und Autos.
Mehr dazu lesen Sie hier.
06:20 Uhr

Überraschend viele tödliche Hai-Attacken in Australien

Wir wissen ja alle, dass Todesfälle durch Bienenstiche, der Straßenverkehr und viele andere Dinge gefährlicher sind als Haiangriffe - so selten sind diese. Dennoch ist es schon auffallend, wie sehr deren Zahl in Australien zugenommen hat. Acht tödliche Attacken durch solche Raubfische hat es in diesem Jahr gegeben - in den vergangenen fünfzig Jahren gab es im Schnitt nur eine. Laut den Behörden vor Ort ist der Grund vor allem Pech. Denn es habe "nur" 20 unprovozierte Angriffe von Haien gegeben, was ein unterdurchschnittlicher Wert sei. Es komme darauf an, wo man gebissen werde und wie schnell Hilfe da sei. Und da hätten viele Opfer einfach Pech gehabt.

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:58 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht